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Grundlagen der Medienpsychologie (Subject) / 12.11. (Lesson)

12.11.

This lesson was created by Laura_Henc.

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  • Worum geht es bei der Sozialpsychologie der Mediennutzung & -wirkung? Was ist die Kernfrage der Sozialpsychologie? - Mediennutzung als soziale Situation - Medien wichtige Rolle bei öffentlicher Meinungsbildung - Kernfrage der Sozialpsychologie: Wie beeinflussen sich Menschen gegenseitig?
  • Wie läuft die Medienwahl und die Medienwirkung ab? - Medienwahl: 1) getrieben von unserem Bedürfnis, sich mit anderen zu vergleichen 2) Streben, unangenehme kognitive Dissonanzen zu vermeiden - Wirkung von Medien: 3) unsere persönliche Einschätzung der Medienwirkung 4) was wir daraus ableiten können
  • Wer erfasste die Theorie sozialer Vergleichsprozesse? Worum geht es dabei und mit welchem Praxisbeispiel hängt es zusammen? - Festinger - Menschen wollen wissen, wo sie im Vergleich zu anderen stehen -> welche Einschätzungen haben relevante Vergleichsgruppen zu einem aktuellen Thema? - häufig keine objektiven Vergleichsmaßstäbe, sodass sozialer Vergleich besondere Relevanz hat - Bedürfnis nach Bestätigung: wenn viele, die mir ähnlich sind, es auch so machen, kann es nicht so falsch sein - immer noch angemeldet bei Facebook sein -> Gründe dafür
  • Welche Möglichkeiten gibt es um den Selbstwert zu erhöhen? - Verbesserung eigener Fähigkeiten = upward comparison - wenn Verbesserung der Fähigkeiten & Meinungen nicht gewollt oder nicht möglich ist, ist der Selbstwert bedroht. Dann findet subjektive Verzerrung statt: Wechsel der Vergleichspersonen = downward comparison, Wechsel der Vergleichsdimension, Abwertung von Vergleichspersonen, Vermeidung des Vergleichs
  • Erklären Sie kognitive Dissonanz am Beispiel Konsumwahlexperiment. Wodurch wird Dissonanz aufgelöst? - planen, ein neues Auto zu kaufen - 4 Faktoren, damit kognitive Dissonanz entsteht: - widersprüchliche Kognitionen - Verhalten geschieht freiwillig - physiologische Erregung - die Entscheidung wird für die Erregung verantwortlich gemacht - Auflösung von Dissonanz durch selektive Auswahl von Medien: die Alternativen, die vorher nahezu gleichwertig erschienen, sind im Nachhinein sehr unterschiedlich
  • Was ist der "Third-Person-Effect"? - wir glauben, dass wir selbst weniger durch Massenmedien beeinflusst werden als unsere Mitmenschen - Effekt ist umso stärker, je negativer oder sozial unerwünschter die Botschaft ist, je weiter dieser Dritte von uns entfernt ist (entfernter Bekannter), je älter wir sind, je mehr wir glauben zu einem Thema schon zu wissen
  • Geben Sie ein Beispiel für eine wirkungsvolle Kampagne anhand des Beispiels von Studenten, die die Bewohner des Wohnheims dazu bewegen wollten durch selteneres Klimaanlage benutzen Strom zu sparen und stattdessen den Ventilator zu wählen. - Vorgehensweise: unterschiedliche Schilder an Türen im Wohnheim hängen: Save money, save the planet, be a good citizen - keines der Schilder hatte bedeutsamen Effekt, Klimaanlagen liefen weiter wie bisher - 4. Türschild dazu: your neighbours are doing better -> Effekt: 77 % schalteten Klimaalanlage aus und verwendeten stattdessen Ventilator
  • Was können Medien verändern? Wovon hängt der Verarbeitungsweg der Medien ab? - Medien können Einstellungen & Verhalten der Rezipienten verändern - Verarbeitungsweg hängt von spezifischen Bedingungen ab: zentrale Verarbeitung -> Zwei-Prozess-Theorien -> Fäigkeit & Motivation (beeinflusst durch Zeitdruck, Ablenkung, Wissensdefizite, Mangel an Strategien
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