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Elektrotherapie (Subject) / Elektrotherapie (Lesson)
- Für welche Indikationen / Krankheitszustände werden Diadynamischen Stromformen überwiegend eingesetzt? (nenne 5) Schmerzlinderung verbesserte Durchblutung Muskelverspannungen werden verringert. peripheren Paresen Zuständen nach Traumen des Bewegungsapparates
- Wie sieht so ein Typischer Behandlungsablauf bei Diadynamischen Stromformen aus? ------
- Welche grobe Einteilung / Wirkungsbereiche kennst Du? - Niederfrequenz = Durblutung, gegen Schmerz - Mittelfrequenz = allg. Muskulatur - Hochfrequenz = tiefenerwärmung
- Welche Geräte kennst Du? (5) - Mittelfrequente Geräte - Hochfrequente Geräte - Ultraschall - TENS - Laser
- Welche 2 Möglichkeiten der Anwendung der Hydrogalvanischen Bäder kennst Du? Erkläre sie kurz: Das 1-2 ODER 4-Zellen-Bad= Beim 1- oder 2-Zellenbad werden eine bzw. zwei Extremitäten (Füsse/Unterschenkel oder Hände/Unterarme) in ein Wasserbad eingetaucht und eine grössere Plattenelektrode lumbal resp. cervikal plaziert. In dem Wasserbehälter befinden sich die grossen Gegenelektroden. Je nach erwünschter Wirkung kann man die Polung absteigend oder ansteigend wählen. Beim 4-Zellenbad werden meistens beide Arme oder Beine gleichsinnig gepolt, ebenso ab- oder aufsteigend (Beine Kathode=absteigend, Beine Anode=aufsteigend). Das Wasser sollte eine Temperatur von etwa 36°C-37°C haben. Das Stangerbad: Bei dieser Anwendungsform liegt der Patient im Vollbad. Die Wanne ist mit 8 Elektroden bestückt: je eine Elektrode am Kopf- und Fussende, und 3 je Seite. Die Elektroden können unterschiedlich gepolt werden: Längsdurchflutungen (aufsteigend: Kathode am Kopf >> eher erregend, oder absteigend: Anode am Kopf >>: eher beruhigend) oder Querdurchflutungen. Auch können zB auf einer Seite 3 Elektroden, und auf der anderen Seite 1 Elektrode eingeschaltet werden um eine (relative) Lokalwirkung zu erreichen (zum Beispiel die Hüftregion auf einer Seite). Dieses Bad erlaubt die Anwendung von hohen Stromstärken. Da der Strom aber den Weg des geringsten Widerstandes wählt, geht das Meiste am Patienten vorbei.
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