Anatomie und Physiologie der Haustiere (Subject) / Haut – Thermoregulation (Lesson)

There are 20 cards in this lesson

WW 15'/'16

This lesson was created by melxying.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

  • Welche Reaktionen der behaarten Haut von Tieren sind nach kurzfristigem (a) und langfristigem (b) Absinken der Umgebungstemperatur feststellbar? a. Aufstellen der Haare b. Wachstum der Behaarung 
  • Nennen Sie drei verschiedene Drüsen der Haut und deren Funktion. a. Schwießdrüse = Ausscheidung v. Stoffwechselprodukten ⇒ Thermoregulation b. Talgdrüse = Auscheidung v. Talg ⇒ Shutztschicht auf der Haut c. Duftdrüse = Absondern v. Duftstoffen ⇒ Sozialverhalten der Tiere
  • Wodurch übt die Haut eine Schutzfunktion aus? Nennen Sie 3 Möglichkeiten! 1. Shutz vor Austrocknung 2. Schutz vor Eindringen v. Mickroorganismen 3. Schutz vor chemikalischen & physikalischen Noxen 4. Schutz vor der Umwelt
  • Nennen Sie die 5 Funktionen der Haut. 1. Schutz des Körpers 2. Thermoregulation 3. Stoffauscheidung & -speicherung 4. Sinnesorgans 5. Ausdrucksorgan (Signalgeber)
  • Durch welche Mechanismen kann der Körper Wärme aus der Umgebung aufnehmen? -       Oberflächenregulation -       Hautdurchblutung
  • Auf welche Arten kann der Körper Wärme produzieren? 1. Thermogenese ;- Grundumsatz  Muskelaktivität (Zittern) Ziterfreie Thermogenese = BraunesFettgewebe                                                                                                       ⇒ Oxidativ Phosphorylierung entkoppelts                                                                           Zellatmung in Mitochondria stimuliert                                                                             → kein ATP produziert sondern Wärme
  • Auf welche Arten kann der Körper Wärme nach außen abgeben? 1. Oberflächevergröserung 2. Verdunstung (Schwitzen/ Hecheln beim Hund) 3 Austrocknungschutz 4. Gegenstromwärmeaustausch 5. Verhalten 6. Wassersparen bei der Salzexkretion
  • Erklären Sie die Begriffe „Warmblüter“ und „Wechselwarme“. a. Warmblüter = halten Körpertemperature unabhängig v. äußere Temperature b. Wechelwarmer = Körpertemperatur abhängig von äußer Temperatur 
  • Durch welche Mechanismen kann der Körper Wärme abgeben? 1. Strahlung 2. Leitung/ Konvektion 3. Verdunstung
  • Nennen Sie 4 verschiedene Elemente der behaarten Haut, die bei der Wärmeregulation eine Rolle spielen! 1. Aufrichten der Haare 2. Schweißdrüsen 3. Durchblutung 4. Fettschicht
  • Welche Hautanhangsorgane kennen Sie? 1. Zehenanhangsorgane (Huf, Klaue, Kralle, Nagel) 2. Milchdrüse 3. Horn
  • Benennen Sie die drei Haupthautschichten in der Reihenfolge von innen nach außen. 1. Unterhaut (Subcutis) 2. Lederhaut (Cutis) 3. Oberhaut mit Haaren und Drüsen (Epidermis)
  • Weshalb ist die Haut auch als Sinnesorgan zu bezeichnen? - weil sie u.a. Thermorezeptoren und Mechanorezeptoren hat, Sinneshaare mit Tastnerven an Wurzel.
  • Weshalb ist die Haut auch als Signalorgan zu bezeichnen? - Weil sie auf verschiedene Reize unterschiedlich reagiert; Erröten;  - Kommunikative Fähigkeit (Erröten wenn einem etwas peinlich ist)
  • Wodurch und in welchen Geweben wird im Körper Wärme gebildet: a. im Ruhezustand? b. bei körperlicher Arbeit? a.  Grundumsatz; zitterfreie Thermogenese (braunes Fettgewebe) b. Muskelzittern (in Skelettmuskulatur)
  • Nennen Sie 4 endogene Ursachen für die Veränderung der Körpertemperatur. -       Tageszeit -       Nahrungsaufnahme -       Alter -       Körperliche Aktivität -       Zyklus der Frau
  • Auf welche Arten kann sich ein Mensch oder ein Tier der Kälte (der Hitze) anpassen? Kälte: - Oberflächenverkleinerung            - Isolierung (Fett, Haare, Kleidung, Federn)            - Thermogenese (Stoffwechselerhöhung, Muskelzittern, braunes Fett)            - Gegenstromwärmeaustausch            - Absenken des Stoffwechsels (Winterschlaf, Topor)            - Verhalten (Vermeidung “soziale Thermoregulation“)   Hitze: - Oberflächenvergrößerung             - Austrocknungsschutz (spezielle Haut)             - Gegenstromwärmeaustausch (rete mirabile)             - Verdunstung (Schwitzen, Hecheln, Suhle)             - Verhalten (Vermeidung)             - Wassersparen bei der Salzexkretion
  • Nennen Sie 2 Beispiele aus der Tierwelt, in denen das Gegenstromprinzip zur Thermoregulation genutzt wird. -       Delphin (Flosse) -       Alaskaschlittenhund (Bein) -       Pinguin (Bein)
  • Um den Wärmeabstrom von der Körperoberfläche zu reduzieren sind verschiedene Anpassungen möglich. Nennen Sie zwei Beispiele. -       Fetteinlagerung -       Isolierung z.B. durch Haare oder Federn -       Gegenstromwärmeaustausch -       Oberflächenverkleinerung
  • Nennen Sie die wesentlichen Stellgrößen innerhalb der Thermoregulation. -       Wärmebildung -       Isolation -       Schweißsekretion -       Verhalten