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Grundlagen Sprachwissenschaft (Subject) / Seminar Schrinner (Lesson)
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- Langage menschliche Rede, Sprache "an sich"
- Langue Regeln, System (Grammatikregeln u.a.) einer Sprache
- Parole Ebene der Sprachverwendung, z.B. Sprache auf einer DVD aufgezeichnet
- Phon - kleinste segmentierbare Einheit einer Sprache, realisiertes Phonem [a] [x] ... z.B. ob man das "r" in raufen rollt oder weich ausspricht (Parole)
- Phonem - kleinste bedeutungsunterscheidende, lautliche Einheit einer Sprache /a/ /x/ .. raufen taufen
- Kompetenz nach Chomsky Sprachwissen, Sprecher kann mit Inventar an Lauten und Wörtern und Verknüpfungsregeln im Rahmen der Performanz eine prinzipiell unendliche Zahl verschiedener Äußerungen hervorbringen
- Performanz nach Chomsky Sprachkönnen
- Signifiant (Saussure) Bezeichnendes, Bezeichnung,äußere Zeichenform
- Signifié (Saussure) Bezeichnetes, Zeicheninhalt
- syntagmatische Beziehungen Verkettung sprachlicher Einheiten, die nebeneinander stehen Strukturelemente folgen aufeinander
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- paradigmatische Beziehungen Beziehung zwischen einer sprachlichen Einheit und den verschiedenen alternativen Formen, die in derselben syntagmatischen Position stehen können
- Denotation Beziehung zwischen dem sprachlichen Ausdruck und dem Begriffsumfang (der Menge der Objekte)
- Referenz Beziehung zwischen einem Ausdruck in einer sprachlichen Äußerung und einem Gegenstand aus der Extension
- Morph kleinste bedeutungstragende Einheit der Sprache auf der Ebene der Parole, die man gewinnt, wenn man Wörter zerlegt, segmentiert Das bedeutet, dass Wörter in die Bestandteile (Konstituenten) zerlegt werden, die zur Bedeutung des Gesamtwortes und seiner Rolle im Satz beitragen
- Morphem kleinste Spracheinheit, der eine Bedeutung oder grammatikalische Funktion zugeordnet ist Grundeinheit der Morphologie; kleinste bedeutungstragende Einheit; im Unterschied zum Morph klassifiziert lexikalisches Morphem (auch: Grund-, Wurzel-, Basis-, Stamm-, Kernmorphem): Träger des begrifflichen Kerns der Wortbedeutung, i. d. R. frei, wortfähig ( z. B. haus) grammatisches Morphem: Träger grammatischer Bedeutungen/Beziehungen, i. d. R. gebunden; auch Oberbegriff für Flexions- und Wortbildungsmorphem Flexionsmorphem: dient der Bildung von Wortformen und zeigt grammatische Kategorien an (z. B. -er in Kinder, Nom., Gen., Akk. Plur.) Wortbildungsmorphem: dient in Verbindung mit lexikalischen Morphemen durch Hinzufügung abstrakter, verallgemeinerter Bedeutung der Bildung neuer Wörter (z. B. un-, -lich, -ung) unikales Morphem: ein lexikalisches Morphem, das nur in Kombination mit einem anderen Morphem auftritt und allein keine Bedeutung mehr hat (z. B. Him in Himbeere, gess in vergessen) diskontinuierliches Morphem: Zusammenwirken mehrerer, von anderen Morphemen unterbrochener Morpheme bei der Bildung von Flexionsformen oder in der Wortbildung (z. B. ge-/-t bei gefragt, be-/-t bei bebrillt, Ge-/-e bei Gebirge) zusammengezogenes Morphem (auch: Schachtel-, Portmanteaumorphem, Amalgam): Verschmelzen von Morphemen zweier verschiedener Wörter zu einer neuen Wortform (z. B. in + das zu ins) Nullmorphem: ein "stummes" Morphem, das phonetisch nicht realisiert wird (z. B. in der Pluralform die Lehrer-Ø, in der Imperativform frag-Ø [mich nicht])
- Allomorph - Morphe, die einem Morphem entspringen helf (Morphem) --> hilfst und helfen
- syntaktische Relationen Linearität Ausdrucksseite besteht aus Folge kleinerer Elemente (Buchstaben, Laute)
- syntaktische Relationen Konstituenz Teil-Ganzes-Beziehung Ein Satz besteht aus Subjekt und Prädikat
- syntaktische Relationen Dependenz Abhängigkeit zwischen Ausdrücken im Satz bestehen Beziehungen
- syntaktische Relationen Subkategorisierung ein Bestandteil eines Satzes bestimmt die Anzahl und Kategorie von anderen Bestandteilen
- syntaktische Relationen Rektion bezeichnet Beziehung zwischen einem Wort (Regens) und einem von ihm abhängigen regierten Satzteil (Dependens) "Er bestellte einen Pfannkuchen." Das Wort bestellen regiert den Akkusativ seines Objektes.
- syntaktische Relationen Subjekt-Prädikat-Kongruenz Subjekt und Prädikat stimmen in Person und Numerus überein
- syntaktische Relationen KNG-Kongruenz Übereinstimmung von Kasus, Numerus und Genus bei Determinanten, Adjektiven und Nomen innerhalb einer Nominalphrase
- Valenz Fähigkeit eines Wortes ein anderes syntaktisch, semantisch an sich zu binden Fähigkeit eines Verbs zur Bildung eines vollständigen Satzes eine bestimmte Zahl von Ergänzungen zu fordern
- Theta-Rolle bestimmtes Verb fordert syntaktische Argumentenstruktur Eva (1) stellt die Blumen (2) auf den Tisch (3). das Verb "stellen" weist drei Theta-Rollen zu dies wird in Theta-Raster festgehalten, das dem lexikalischen Eintrag dieses Verbs zugeordnet ist
- maximale Projektion Konstituenten, die keine Subkategorisierungsmerkmale haben, die überprüft werden müssen xp xmax lexikalische Elemente (Wörter) sind minimal, da nichts projiziert wird ein lexikalisches Wort, das keine Selektionsmerkmale hat ist gleichzeichtig minimal und maximal Peter minimal, maximal für Peter maximal für minimal
- Phrasenkopf Konstituente, die andere Konstituenten hinsichtlich deren Eigenschaften (mancher) bestimmt Phrasen werden nach der Kategorie des Kopfes benannt den Beitrag = Phrase; Kopf
- morphosyntaktische Merkmale Wörter unterscheiden sich hinsichtlich dessen, ob sie bestimmte Eigenschaften / formale Ausprägungen anderer Wörter bestimmen oder nicht und welche Eigenschaften sie aufweisen Wörter weisen immer nur bestimmte Merkmale auf Verb: PNTM Substantiv: KNG Adjektiv: KNG Determinierer: KNG Pronomen: KNG Präposition; Konjunktion; Subjunktion; Partikel; Adverb: keine
- Verb Person, Numerus, Tempus, Modus
- Substantiv Kasus, Numerus (variabel), Genus (fest)
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- Adjektiv Kasus, Numerus, Genus
- Determinierer Determinativ, Artikelwort Kasus, Numerus, Genus
- Pronomen Stellvertreter einer Nominalphrase Kasus, Numerus, Genus
- Adverb Umstandswörter, sind unveränderliche Wörter mit denen wir Angaben über Ort, Zeit, Grund oder Art und Weise machen keine morphosyntaktischen Merkmale
- Präpostion weist anderen Wörtern bzw. Wortgruppen Kasus zu lokale (nach) temporale (am) kausale (wegen) modale (ohne) keine morphosyntaktischen Merkmale
- Konjunktion koordinierende Konjunktion verbindet gleichrangige Konstituenten miteinander keine morphosyntaktischen Merkmale Paul und Paula kommen.Trinkst du lieber einen Rotwein oder ein kühles Bier?
- Subkonjunktion subordinierende Konjunktion leitet Verbletztsätze ein keine morphosyntaktischen Merkmale Der neue Lehrer kam, als es zu spät war.Sie hofft, dass morgen die Sonne scheint.Ob er morgen kommt?
- Partikel kann nicht allein im Vorfeld oder Nachfeld stehen keine morphosyntaktischen Merkmale Da kommt ja der neue Lehrer.Ja kommt da der neue Lehrer.Da wird der neue Lehrer kommen ja.Fahr ruhig etwas schneller
- Partizip I Partizip Präsens Bildung: Infinitiv eines Verbs + Endung –d = Partizip Präsens fahren + -d = fahrendlaufen + -d = laufendfragen + -d = fragend
- Partizip II „ge-„ + Verbstamm + Endung „-(e)t“ gelaufen, gekauft, gesprochen, gesucht, gefunden, etc... Funktion: Man braucht das Partizip Perfekt zur Bildung des Perfekts, des Plusquamperfekts, des Passivs und des Futurs II. Steht das Partizip Perfekt außerdem in Verbindung mit einem Verb, so bleibt es unverändert:Das Gebäude war vollkommen zerstört.
- Plusquamperfekt Handlungen, die zeitlich vor einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit stattgefunden haben sein/haben + Partizip II hatte geübt, war gelaufen
- Ambiguität Mehrdeutigkeit Strauß = Vogel oder Blumen lexikalische A. = Polysemie, Homonymie kompositionale A. = grammatische, syntaktische
- Basis jeweils der Teil eines Wortes, auf den ein morphologischer Prozess angewandt wird
- Entlehnung Wörter aus anderen Sprachen werden in die Eigene übernommen: Friseur, Tempo, Jeans
- Flexionsparadigma umfasst alle faktisch realisierten, von der jeweiligen Sprache grammatisch vorgesehenen Wortformen eines Lexems gilt als Abstraktion gefüllter Paradigmen der Lemmata einer gleichen Wortart
- Lexem Wörterbuchwörter umfasst alle Wortformen mit derselben lexikalischen Bedeutung, die sich nur in ihrer grammatischen Funktion unterscheiden
- Morphem Grundeinheit der Morphologie; kleinste bedeutungstragende Einheit; im Unterschied zum Morph klassifiziertlexikalisches Morphem (auch: Grund-, Wurzel-, Basis-, Stamm-, Kernmorphem): Träger des begrifflichen Kerns der Wortbedeutung, i. d. R. frei, wortfähig ( z. B. haus)grammatisches Morphem: Träger grammatischer Bedeutungen/Beziehungen, i. d. R. gebunden; auch Oberbegriff für Flexions- und WortbildungsmorphemFlexionsmorphem: dient der Bildung von Wortformen und zeigt grammatische Kategorien an (z. B. -er in Kinder, Nom., Gen., Akk. Plur.)Wortbildungsmorphem: dient in Verbindung mit lexikalischen Morphemen durch Hinzufügung abstrakter, verallgemeinerter Bedeutung der Bildung neuer Wörter (z. B. un-, -lich, -ung)unikales Morphem: ein lexikalisches Morphem, das nur in Kombination mit einem anderen Morphem auftritt und allein keine Bedeutung mehr hat (z. B. Him in Himbeere, gess in vergessen)diskontinuierliches Morphem: Zusammenwirken mehrerer, von anderen Morphemen unterbrochener Morpheme bei der Bildung von Flexionsformen oder in der Wortbildung (z. B. ge-/-t bei gefragt, be-/-t bei bebrillt, Ge-/-e bei Gebirge)zusammengezogenes Morphem (auch: Schachtel-, Portmanteaumorphem, Amalgam): Verschmelzen von Morphemen zweier verschiedener Wörter zu einer neuen Wortform (z. B. in + das zu ins)Nullmorphem: ein "stummes" Morphem, das phonetisch nicht realisiert wird (z. B. in der Pluralform die Lehrer-Ø, in der Imperativform frag-Ø [mich nicht])
- morphosyntaktisches Wort spezifische grammatische Ausprägung eines Lexems Einheit, die aus einer Wortform eines Lexems sowie der lexikalischen Bedeutung dieses Lexems und bestimmten morphosyntaktischen Merkmalen besteht Karl kam mit dem Fahrrad (Dativ Singular), Paul lässt sein Fahrrad (Akkusativ Singular) lieber zu Hause stehen.
- Stamm Ausgangspunkt für alle der Flexion dienenden morphologischen Prozesse (mit Ausnahme der Suppletion)
- Syntagma eine grammatisch und logisch eng verbundene Wortgruppe innerhalb eines Satzes z.B. Artikel + Substantiv + Prädikat Sytagmen in einem Vers = Kolon oder Sprechakte