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Qualitative forschungsmethoden (Subject) / Erving Goffman (Lesson)

analyse von institutionen und organisationen

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  • Goffmans forschung: feldstudie im elisabeths hospital 1955/56--- ergebnisse 1961 im buch asyle veröffentlicht
  • Feldzugang zur Studie: Mitarbeiter assistent des Sportreferenten
  • Verhalten im Feld: verbrachte viel zeit mit patienten mied das personal verzichtete auf symbole, die ihn von patienten abgrenzten z.b schlüsselbund übernachtete ausserhalb
  • Forschungsmethode: teilnehmende beobachtung: beobachtungen in form von feldnotizen aufgeschrieben und systematisiert jedoch keine begründung warum er etwas für wichtig genug erachtet hat um es aufzuschreiben & und warum er etwas bei eiener beobachtung als mehr oder weniger relevant ansah
  • Formen der sekundäre anpassung: zerstörerische form gemässigte form ---- fügen sich in die strukturen der organisation ein  (ziel nicht radikale veränderung oder umstürtzung der organisation ---- geht er um das interesse des individuums)
  • Instrumentell- formale organisation allgemein: Organisation bietet offiziell äußere anreize nur beschränkter Anspruch auf Treue, Zeit&Geist des Beteiligten >>>>>>>>nehmen auf mitglied immer rücksicht ( kompromisse, den mitglied ist nicht nur Mitglied in dieser organisation) überlebt dadurch, dass sie ihre mitglieder dazu bringt an den aktivitäten teilzunehmen      symbole zu schutzmassnahmen:  standards des wohlergehens werden garantiert bei aktivitäten der org. ( gesundheit,sicherheit)                freiwillige kooperation ( interessenübereinstimmung) äussere und innere anreize/ bestrafung : bestrafung= minderung des wohlfahrts-standards ( äussere: Geld, zeugnisse); innere: beförderungen in der organisation, anerkennung in der organisation)
  • Mitglieder der instrumentell-formalen organisation: teilnahme an aktivitäten= verpflichtung zum engagement bei aktivitäten ( sichtbare beteilgung mit Aufmerksamkeit& Muskelkraft) Konsequenzen für das SELBST : durch teilnahme erfolgt automatische anpassung an die organisation ( wechselwirkung)
  • Das Selbst der Mitglieder in einer instrumentell-formalen Organisation: Organisation gibt  eine "Diziplin des Seins" vor Organisation macht implizit Vorgaben über den Charakter einer Person je nachdem wie ein Mitglied sich verhält wir deutlich welche position er zu dem vorgeschriebenen Sein besitzt: Aufgaben werden engagiert ausgeführt---offizielles selbst wird akzeptiert Aufgaben werden abgelehnt----offizielles selbst wird abgelehnt (Resi lernt nicht)
  • Kennzeichen einer Totalen Institution: ein Ort für alle Lebensangelegenheiten alles findet unter einer Autorität statt Mitglieder mit gleichem Hintergrund---führen jeden tag die gleiche arbeit aus und werden gleich behandelt keine rücksichtsname, das mitglied noch in anderer org. mitglied ist ( Familie) Phasen des arbeitstages sind exakt geplant+ Abfolge der Tätigkeiten durch formales Regelsystem und Funktionärsstab vorgeschrieben und durchgeführt alle erzwungenen tätigkeiten ----in einem Plan vereinigt und dienen der Erreichung der offiziellen Institutionsziele weitere merkmale: mauern, kontrollierte ausgänge, aufsicht, blockweise bewegung der menschen, abweichendes verhalten fällt sofort auf, institution verfügt über zeit der insasses-nicht viel zeit zur freien gestaltung bsp. gefängnis, geschlossene psychiatrie, kloster, kaserne, internat
  • Unterleben: Organisation besitzt überformende Interaktionsordnungen und profesionalisierte dienstleistungen als massgabe für handlungen und entscheidungen: Unterleben ist all das, was sich dem offiziellen institutionellen rahmen entzieht und dennoch Teil der Organisation/ Institution ist. je strenger Durchsetzung&Kontrolle der Regeln----desto mehr Unterleben entsteht Unterleben ist der Versuch die eigene Persönlichkeit zu be-erhalten. nur so ist das überleben als individuum in einer totalen institution möglich !
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  • Unterleben Extreme  Erwartungen akzeptieren und vollständig anpassen  Erwartungen still leugnen oder offen zurückweisen normales verhalten = Mischung aus beiden, mittelweg
  • Primäre Anpassung an die organisation: anpassung des individuums an die organisation offizielles selbst (Rolle)verlangt nicht mehr oder weniger vom Mitglied, als dem mitglied bekannt ist. Mitglied soll in einer Welt leben, die für ihn kongenial / akzeptabel ist (ziele der org.= eigene ziele) Selbstbild der org. darf nicht zu umfassend festgelegt sein ( uni muss immer an erster stelle)
  • Sekundäre Anpassung: Handeln gegen die  offiziellen Handlungserwartung der Institution anwendung unerlaubter Mittel zur Verfolgung unerlaubter Ziele-----das was Mitglieder tun und sein sollen wird umgangen (offizielles Selbst und Tun ) reaktion auf entpersonalisierung durch totale Institution sekundäre anpassung ist auch immer eine frage der sozialen definition ob primäre oder sekundäre anpassung ( alkohol bei der marine), teilweise in org. kann für einen primäre für andere sekundäre anpassung sein gemäßigte formen der sekundären anpassung fügen sich in strukturen ein ohne die org. zu zerstören/ zu stürzen
  • Bespiele für sekundäre anpassung: Gefängnis: Gefangene bestellen bücher, nicht um Bücher zu lesen ( offizielles Selbst &Tun) sondern um ---unerlaubtes ziel bibliothekare zu reizen, päckchen zu bekommen Schule:  mülldienst in der schule übernehmen um immer ein bisschen die Pause verlängern zu können, Spass mit freunden zu haben wenn andere schon in die klasse müssen
  • Zentrale Einsicht : Menschen verhalten sich doppelt reflexiv und meta reflexiv Doppelt reflexiv: Ich reflexiere mich  und Gegenüber, was der andere über mich denkt Mensch nimmt zur eigenen stellungnahme stellung
  • standards des wohlergehens während der beteiligte sich den aktivitäten der organisation widmet>>> garantiert liegen über dem für das funktionieren des menschl. organismus notwendigen minimum z.b >> mass an bequemlichkeit, gesundheit& sicherheit, urlaub, würde, rücksichtsnahme auf zugehörigkeit zu anderer org.
  • freiwillige kooperation interessen der org und die des einz. mitglieds kommen zusammen , verschmelzen individuum identifiziert sich mit den zielen und geschick der org <> stolz auf arbeitsplatz org. nimmt an persönlichem schicksal des einzelnen mitglieds teil><  genesung eines patienten meistens beide arten um das mitglied zu motivieren