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Qualitative forschungsmethoden (Subject) / 1. Whytes (Lesson)

street corner society

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  • daten whyte 1914-2000
  • Inspiration für Studie: authobiografie von Lincoln Steffens: man muss aus seinem vertrauten milieu austreten -Journalist mit- investigativer und radikalreformerische Ansichten
  • warum Cornerville ?: entsprach seinen vorstellungen vom typischen slum klassisches Einwandererviertel 1915 fast gesamte Bevölkerung italienscher herkunft fremdbeschreibung: typisches slum, keinerlei strukturen, überbevölkerung, gefährlich, verfallen bisher gab es keine Untersuchung des Gemeinschaftsleben der in slums lebenden menschen ( nur werke die sich mit betrachtung der sozialen misstände/Probleme befassten)
  • Grundlagen für Studie: Stipendium an der harvard university: 3 jahre unterstützung für studien ( keine weiteren auflagen ausser keine arbeit an promotion bei der studie) whyte studiert eigentlich wirtschaftswissenschaftler  - weiterbildung durch beschäftigung mit soziologie& anthropologie
  • Ziel der Studie:  Rolle von Wirtschaft, Politik, Erziehung, Kirche, versorgung und gesundheit untersuchen ---- benötigte dazu einen mitarbeiterstab von ca. 10 personen ( sind in einem fremden feld schwer anzuleiten+ zu viel aufwand) modifiziert: allein durchgeführte soziometrische untersuchung über Beziehungen und Abhängigkeiten ausgangspunkt- familie erschließung sozialer strukturen innerhalb des viertels
  • 3 versuche : untersuchung eines Wohnblocks mit einem Wohlfahrtsverband: unpassender Ansatz Frau in einer Bar ansprechen : gescheitert Norton- Street- Gemeindezentrum : lernt so doc kennen
  • Whytes Empfehlung für einen Feldzugang: nochmals: über kontakt zu lokalen Politikern oder der katholischen kirche
  • Erkenntnisse Whytes zur Vorbereitung einer Feldstudie: Zeit und geld entscheidend ( wohnung, stipendium ) Feld aussuchen und zugang zum feld planen: Schlüsselperson ( Gatekeeper), über lokale politiker, kirche vermittlung des Forschungsanliegens und erklärung der eigenen anwesenheit im feld: plausibel aber nicht zu komplexe erklärung liefern ( Buch über viertel schreiben)
  • Verhalten des Forschers im Feld : rollenfestlegung (Rolle muss sich an das Feld anpassen: Sitten erlernen;Sprache, kleidung, verhalten       ABER dabei authentisch bleiben! ) beziehung zu den zu- untersuchenden definieren ( geld verleihen trübt beziehungen, dates mit mädchen sind im viertel sehr verbindlich) Reflexivität des Forschers innerhalb seiner rolle ! Moralisches Verhalten ( selbst treu bleiben, keine risiken für feldrolle eingehen- wahlbetrug, respekt und akzeptanz gegenüber den zu untersuchenden) Beobachtung: möglichst natürliche situationen ( so wenig wie möglich beeinflussen:kein Amt als anführer ) nützliche Kontakte herstellen Ausstieg aus feld human gestalten für alle beteiligten
  • Dokumentation und kategorisierung der daten: theoretische Basis erarbeiten ( vorwissen bewusst machen evtl noch Literaturstudium notwendig ? ) Festlegung des Erhebungsmethoden ( Feldnotizen, Tagebuch, ethnographische Interviews, teilnehmende Beobachtung---manchmal besser als Interviews) Datensicherungsmethode überlegen ( sortieren des Materials nach gruppen: chronologie, Themen; detaillerte notizen machen! ) Werfreiheit! ( neutral bleiben und bei subjektivität reflektieren wie diese zustande kommt ) Offenheit! ( Warum habe ich diesen Beobachtungsschwerpunkt--- reflektieren! --unwichtig erscheinendes kann auch sehr relevant sein) medien des feldes nutzen ( Zeitung etc. )
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  • Auswertung der Daten: eigene Interpretation mit feldangehörigen abgleichen, um objektivität zu erhohen präsentation der ergebnisse, forschungsethik: Datenschutz !
  • allgemeine schritte der feldforschung: theoretische vorüberlegung feldauswahl, forschungsfrage zugang ausmachen- schlüsselperson ( 2 rollen- in beiden authentisch bleiben ! im feld legitimation durch schlüsselperson und back up story) passives Verhalten im Feld--- keine Verfälschung oder zu grosse Einflussnahme auf die/ das zu beobachtende ! Anpassung & akzeptanz Dokumentation---- Objektivität, Reflexivität, Offenheit Kategorisierung, analyse, Bewertung im Nachhinein Kategorisierung der Daten- möglichst mehrdimensional ( komplexe Sozialstruktur !) Auswertung---objektivität und anonymisierung
  • Potentiale der Feldforschung: es können erhoben werden: soziale Strukturen subjektive und kollektive Deutungen & Wertehaltungen kommunikative Praktiken Wissensstände der akteure grosser Überblick über das Feld fundierter entscheiden können wie weiteres vorgehen sein soll, welche weiteren methoden angewendet werden sollen
  • Grenzen der Feldforschung: Ressourcen: Zeit & Geld generalisierbarkeit # representativität der beobachteten für das ganze feld ? objektivität wenn man selbst teilnehmend ist ?