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Diff (Subject) / Persönlichkeitsstörungen (Lesson)
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- Persönlichkeitsstörungen Von der Norm stark abweichende Persönlichkeitstypen im Erwachsenenalter Fließender Übergang zwischen normalen Persönlichkeitsvarianten und Persönlichkeitsstörung Sind im ICD-10 und DSM 5 klassifiziert
- Kriterien im ICD-10 Persönlichkeitsstörung liegt vor wenn 3/6 vorhanden sind Deutliche Unausgeglichenheit in den Einstellungen und im Verhalten in mehreren Funktionsbereichen wie Affektivität, Antrieb, Impulskontrolle, Wahrnehmen und Denken sowie in Beziehungen zu anderen Abnormes Verhaltensmuster ist andauertn und nicht auf Episoden psychischer Krankheiten beschränkt Abnormes Verhaltensmuster ist tiefgreifend un in vielen persönlichen und sozialen Situationen deutlich unpassend Störung führt zu deutlich subjektivem Leiden, manchmal erst im späteren Verlauf Störung ist meistens mit deutlichen Einschränkungen der beruflichen und sozialen Leistungsfähigkeit verbunden Störung beginnt in der Kindheit und manifestiert sich im Erwachsenenalter
- Persönlichkeitsstörungen im ICD-10 Paranoide P-Störung Schizoide Dissoziale Emotional-instabile Impulsiver Typ Borderline Typ Histronische Ängstliche Zwanghafte Abhängige
- Paranoide P-Störung Misstrauen und Argwohn gegenüber anderen
- Schiziode P-Störung Distanziertheit in sozialen Beziehungen und eingeschränkter emotionaler Ausdruck
- Dissoziale P-Störung Missachtung und Verletzung der Rechte andere, keine dauerhaften Beziehungen
- Emotional-instabile P-Störung Instabilität in Gefühlen und Verhalten
- Impulsiver Typ Impulsive Handlungen, starke Stimmungsschwankungen
- Borderline Typ Instabiles Selbstbild, instabile Beziehungen
- Histronische P-Störung heischen nach Aufmerksamkeit, übertriebener Emotionsausdruck
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- Ängstliche P-Störung Besorgtheit, Überempfindlichkeit
- Zwanghafte P-Störung ständige Beschäftigung mit Ordnung, Perfektion und Kontrolle
- Abhängige P-Störung Unselbstständigkeit, anklammerndes Verhalten, Angst vor Alleinsein
- Prävalenz und Komorbidität Komorbidität = gemeinsames Auftreten von mehreren psychischen Erkrankungen hohe Komorbidität der P-Störungen untereinander und mit anderen psychischen Störungen