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Diff (Subject) / Handlungsdispositionen (Lesson)

Vorlesung vom 15.12.

This lesson was created by Amalaswinthaa.

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  • Bedürfnisse - Regelkreismodelle Bedürfnisse = Sollwert des Regelkreises Sollwert = Stärke eines Bedürfnisses im Sinne einer P-Eigenschaft können sich auch auf extern produzierte Abweichungen beziehen z.B. für die Regulierung des Neugierverhaltens in Abhängigkeit von der Unternehmungslust  Wenn der Ist-Wert den Soll-Wert überschreitet --> kein Verhalten Ist-Wert= Sollwert oder kleiner als Soll-Wert --> Verhalten wird ausgeführt
  • Motive - Erwartungs x Wert Modelle (z.B. Risikowahlmodell) MOPSY Motive beruhen auf diesem Modell Tendenz etwas auszuführen ergibt sich aus Anreiz des Erfolgs, Wahrscheinlichkeit für Erfolg und meinem Erfolgsmotiv Erfolgsmotivierte werden durch Aufgaben mittlerer Schwierigkeit maximal motiviert Misserfolgsmotivierte werden maximal demotiviert
  • Motivmessung - Projektive Motivmessung Grundannahme: Bedürfnisse (Motive) sind meistens nicht bewusst, äußern sicha ber indirekt in Träumen und Phantasien --> Projektion bei der Bewertung von mehrdeutigen Reizen TAT
  • Motivmessung - Kritik an projektiven Verfahren Mäßige interne KOnsistenz: geringe Korrelation zwischen den Motivwerten verschiedener Bilder Mäßige zeitliche Stabilität --> Test-Retestreliabilität: r=.50-.60 Unklare Interpretatino der Testergebnisse --> Thema einer Geschichte immer ein projiziertes Motiv des Bildbetrachters? Projektive Verfahren messen, was für den Getesteten aktuell von großer persönlicher Bedeutung ist und eher keine stabilen Eigenschaften Nutzung für die Motivmessung unklar
  • Motivmessung - Erklärung für die mangelhafte Konsistenz und Stabilität "Paradoxer Erinnerungseffekt": Betrachter wechseln das Thema bei der Wiederholungsuntersuchung
  • Motivmessung - Semiprojektive Verfahren Situationen werden skizzenhaft dargestellt --> Person muss ankreuzen, welche der vorgegebenen Antworten zutrifft Multi-Motiv-Gitter
  • Motivmessung - Projektive Tests vs. Persönlichkeitsskalen z.b. Personality Research Form (PFR) Erfassung von expliziten Bedürfnissen mit mehreren Items Geringe Korrelation zwischen Persönlichkeitsfragebogen und projektiven Verfahren Grund: Unzuverlässigkeit projektiver Verfahren oder Erfassung unterschiedlicher Motivarten
  • Motivmessung - Validität projektier Tests und Persönlichkeitsskalen Annahme: McClelland Projektive Verfahren und Fragebogen sagen unterschiedliche Aspekte des Verhaltens vorher Projektive Verfahren korrelieren mit operantem Leistungsverhalten (selbstgeneriertes, spontanes Verhalten, unabhängig von der Situation) Fragebögen korrelieren eher mit respondentem Verhalten (durch extrinsische Anreize ausgelöstes Verhalten ) z.B. bezahlte Überstunden
  • Handlungsüberzeugungen neben Motiven gibt es 3 weitere Faktoren, die sich auf den Handlungsprozess beziehen Erwartungsstil: habituelle subjektive Erwartung (pessimistisch vs. optimistisch) Handlungskontrollstil: Handlungs- vs. Lageorientiert (zupackend vs. zögerlich) Attributionsstil: subjektive Ursachenwahrnehmung (external vs. internal)
  • Handlungsüberzeugungen - Beispiel Leistungsbereich Hoffnung auf Erfolg vs. Furcht vor Misserfolg Erfolgsmotivierte überschätzen die Erfolgswahrscheinlichkeit bei schweren Aufgaben im Vergleich zu Misserfolgsmotivierten Unterschied verschwidet mit zunehmender Erfahrung --> "Anfangsvorteil" Erfolgsmotivierte nehmens schwierige Aufgaben häufiger in Angriff und haben dadurch höhere Wahrscheinlihckeiten für Erfolg
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  • 6 Faktoren beruflichen Interesses nach Holland Praktisches Interesse - Landwirt, Ingenieur Wissenschaftliches Interesse - Physiker, Biologe, Mathematiker Künstlerisches Interesse - Musiker, Schauspieler, Schriftsteller soziales Interesse - Sozialarbeiter, Krankenpfleger, Erzieher Unternehmerisches Interesse - Geschäftsführer, Manager, Anwalt Interesse an Büroberufen - Buchhalter, Verwaltungsangestellter, Verkäufer
  • Handlungsüberzeugungen geordnet nach Handlungsoptimismus Handlungsoptimismus gering Wahrscheinlichkeit von Erfolg niedrig Wahrscheinlichkeit von Misserfolg hoch Lageorientiert Attributionsstil für Erfolg = Umstände Attribution für Misserfolg = Unfähigkeit Handlungsoptismus hoch Wahrscheinlihckeit für Erfolg hoch Für Misserfolg niedrig Handlungsorientiert Attribution für Erfolg = Fähigkeit Attribution für Misserfolg = Umstände