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Diff (Subject) / Intelligenz (Lesson)

Vorlesung vom 8.12.

This lesson was created by Amalaswinthaa.

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  • Fähigkeiten Fähigkeiten vs. andere Eigenschaften (Temperament, Motive usw.) Persönlichkeitseigenschaften, die Leistungen ermöglichen, die nach einem Gütemaßstab beurteilbar sind Leistungen hängen jedoch auch von der Anstrengung ab Fähigkeiten (Kompetenz) können nur eingeschränkt über Leistungsunterschiede (Performanz) operationalisiert werden: Kompetenz-Performanz-Problem ntellektuelle Fähigkeiten --> Im Big 5 Modell : Offenheit
  • Was ist Intelligenz? Alltagspsychologische Auffassung: -Relativ einheitliche Fähigkeit, intellektuelle Leistungen zu vollbringen -Hohe soziale Erwünschtheit Schwierigkeit der Definition à oft Rückzug auf Scheindefinition: „Intelligenz ist, was Intelligenztests messen“ Intelligenz ist die am besten untersuchte P-Eigenschaft
  • Intelligenztests - Binet-Simon Test Altersspanne 3-12 Jahre 30 Aufgaben mit ansteigender Komplexität Prinzip: Vergleich der Leistung mit der alterstypischen Leistung --> Bestimmung des Intelligenzalters Problem: Fehlende Äquidistanz der Altersstufen des Intelligenzalters Intelligenzrückstand um 2 Jahre bei einem 4-Jährigen wesentlich gravierender als bei einem 10 Jährigen Lösung: Intelligenzquotient nach Stern( IQ = Intelligenzalter/ Lebensalter  x 100 ) Aber: keien lineare Zunahme der Leistung mit dem Alter, sondern Plateau ab 17   
  • Intelligenztests - Wechsler Abwendung vom Binetschen Konzept des Intelligenzalters Normierung der Testleistung für jede Altersstufe Q-Wert: Abhängig von der Verteilung der Testwerte der Referenzpopulation Bezeichnung „Intelligenzquotient“ rein historisch begründet Einfache Umrechnung in Prozentränge    
  • Intelligenztests - der Flynn Effekt Intelligenztestrohwerte nehmen in den letzten Jahrzenten in westlichen Kulturen ständig zu Erklärung: -Verbesserte Lebensbedingungen von Schwangeren und Kleinkindern -Genetische Erklärungen eher unwahrscheinlich, da Änderung viel zu schnell Folgen - Ständige Neunormierung von Intelligenztests nötig - Beispiel: Säkulärer Trend des IQ und „Legasthenie“
  • Intelligenzsstruktur - Zwei Faktoren Theorie (Spearman) Annahme. Alle Intelligenztestaufgaben messen zwei Aspekte (Faktoren) Gemeinsamer Faktor (g-factor)  Spezieller Faktor (s-factor) Aber: empirisch ließ sich die Unabhängigkeit der s-Faktoren nicht zeigen
  • Intelligenzsstruktur - Fluide Intelligenz eher allgemeine, weitgehend angeborene Leistungsfähigkeit Fähigkeit, sich neuen Problemem und Situationen anzupassen, ohne dass es dazu umfangreicher früherer Lernerfahrungen bedarf Beispiele: "schnelles Schalten", "sofort im Bilde sein", "instinktiv" in einer neuen Situation das Richtige zu tun
  • Intelligenzsstruktur - Kristalline Intelligenz kognitive Fähigkeiten, in denen sich angehäuftes Wissen aus bisherigen Lernprozessen kristallisiert und verfestigt hat ist gewissermaßen das Endprodukt dessen, was fluide Intelligenz und Bildung und AUsbildung gemeinsam hervorgebracht haben Beinhaltet in hohem Maße kulturspezifische Elemente
  • Intelligenzsstruktur - Entwicklung kristalline/fluide Intelligenz Fuide INtelligenz mit ca. 15 Jahren abgeschlossen, kristalline wesentlich später Fluide intelligenz relativ unbeeinflusst durch Lebensbedingungen und Lernerfahrungen
  • Moderene Intelligenztests bestehen in der Regel aus mehreren Untertests, die miteinander moderat korrelieren --> gesamt IQ mit ausreichender Konsistenz, moderate Redundanz der Untertests Haben eine hohe kurzfristige Stabilität (r=.90) Untertests können für individuelle Intelligenzprofile genutzt werden
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  • Korrelate der Intelligenz Intelligenztestaufgaben sind meistens nicht theoretsich fundiert, sondern fundiert auf Bindets Aufgabenreihen --> entsprechen Anforderungen des Schulunterrichts Hohe Korrelation zwischen IQ und Schulerfolg INtelligenz ist die Fähigkeit zu hoher Bildung Intelligenz und Problemlösefähigkeit --> geringe Korrelation
  • Berliner Intelligenzstrukturmodell Annahme: an jeder Intelligenzleistung sind immer dieselben speziellen Fähigkeiten beteiligt, nur in anderer Gewichtung Unterscheidung von 12 versch. Fähigkeiten liefert g und 7 Kennwerte