13
Diff (Subject) / Temperament und Interpersonelle Stile (Lesson)
Advertisement
- Temperament - Definition individuelle Besonderheit einer Person in Affekt, Aktivierung und Aufmerksamkeit (3 A der Persönlichkeit) bezieht sich auf Aspekte von Extraversion und Neurotizismus Weitere Temperamentsdimension: Kontrolliertheit (lässt sich nicht direkt Big5 zuordnen) Abgrenzung zu anderen Eigenschaften z.B. Werthaltungen, Einstellungen, Interessen, Fähigkeiten
- Temperament - Eigenschaften großer Teil der Verhaltensdisposition bezieht sich auf die Form des Verhaltens z.B.: Sensitivät gegenüber Reizen Intensität von Reaktionen Aufmerksamkeitssteuerung Stimmungsschwankungen Individuelle Besonderheit in diesem Bereich wird als Temperament bezeichnet
- Extraversion - NEO-PI-R Untergliederung in 6 Facetten Aktivität, Erlebnishunger, Frohsinn --> Temperament Herzlichkeit, Geselligkeit, Durchsetzungsfähigkeit --> Interpersonelle Stile Moderate positive Korrelation zwischen den Facetten
- Extraversion - Eigenschaften Introversion = Fehlen von Extraversion nicht assoziiert mit sozialen Ängsten oder mangelnden sozialen Kompetenzen Unabhängig von Neurotizismus SElbstbeurteilte E sagt Dauer und Häufigkeit "ungezwungener Geselligkeit" im Alltag vorher (Partys, Gespräche usw.) Arbeitsleben: E sagt Kundenkontakt, FÜhrungsqualität und Verkaufserfolg vorher
- Neurotizismus NEO-PI-R: Untergliederung in 6 Facetten: Ängstlichkeit, Reizbarkeit, Depression, Soziale BEfangenheit, Impulsivität, Verletzlichkeit Hohe Korrelation zwischen N und situationsunspezifischer Ängstlichkeit (N kann von allgemeiner Ängstlichkeit kaum unterschieden werden) Mittelstarke Korrelation mit Ängstlichkeit in bestimmten Situationen --> 2 Facetten: Soziale Ängstlichkeit (soziale Gehemmtheit), Körperbezogene Ängstlichkeit)
- Neurotizismus - Soziale Ängstlichkeit gegenüber Fremden In großen Gruppen, wenn Mittelpunkt der Aufmerksamkeit Gegenüber Autoritäten, deren Urteil für wichtig gehalten wird ausgelöst durch neue Reize oder durch die Erwartung von Bestrafung oder "Nichtbelohnung" (Ablehnung, ignoriert werden) beruht auf tatsächlicher Ablehnung oder Ignorierung durch wichtige Bezugspersonen
- Neurotizismus - Konstruktvalidität korreliert hoch mit Häufigkeit subjektive körperlicher Beschwerden Arbeitswelt: schnelle, subjektive Überforderung Probleme im Kundenkontakt und in Teams (Reizbarkeit, Verletzlichkeit) Häufiges Wechseln des Arbeitsplatzes Partnerschaft: sagt Unzufriedenheit in der Partnerschaft und Trennung vorher
- Kontrolliertheit - Definition Fähigkeit, generell planvoll und organisiert zu handeln, bis hin zu "zwanghafter Ordnungsliebe" schließt mehrere Facetten von Gewissenhaftigkeit mit ein
- Kontrolliertheit - Konstruktvalidität gute Vorhersage von Schul- und Studienleistungen, Teamfähigkeit, objektivierten Verkaufsleistungen und Berufserfolg hohe Ausprägungen sind sozial erwünscht --> Gefahr der Verfälschung
- Interpersonelle Stile Persönlichkeitsstile, die sich ausschließlich in der Interaktion mit anderen zeigen individuelle stabile Tendenzen in der sozialen Interaktion 2 orthogonale Dimensionen: Dominanz und Liebe (Verträglichkeit) Jede interpersonelle P-Dimension lässt sich als Kombi dieser beiden Achsen auffassen
- Advertisement
- Zirkumplexmodell interpersoneller Stile IAS-R interpersonal Adjectives Scales Faktorenladungen der Skalen lassen sich in Winkel umrechnen Hohe Korrelationen mit Extraversion und Verträglichkeit Bildet einen Teil der Big 5 in differenzierter Form ab
- Schüchternheit bezeichnet Zurückhaltung in sozialen Situationen die entweder auf Ungeselligkeit (unneurotische Introversion) oder sozialer Ängstlichkeit (neurotische Introversion) beruht
- Extraversion - Temperamentsstil überwiegend positive Stimmungslage und häufigeres Erleben positiver Emotionen situationsunabhängiger positiver Affekt