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Klinische Interventionen (Subject) / V7: Prozess-/Erlebnisorientierte Therapie (Lesson)
Weiterentwicklungen der GT
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- Therapiestudie zu Prozessorientierter Therapie nach Greenberg ergleich PET und CBT, Behandlung von unipolarer Depression N=66, 16 wöchentliche Sitzungen Outcomemaße Depressionslevelself-esteemgeneral symptom distressinterpersonal problemsdisfunctional attitudesOutcomemaße in beiden Gruppen sign. verbessert PET weniger interpersonelle Probleme als CBT
- Welche vier Prozesse werden in der Prozess-/Erlebnisorientierten Therapie unterschieden? Primär adaptive emotionale Reaktionenungelernte direkte adäquate Reaktionen Verletzungen führen zu Gefühlen wie Ärger und Wut Maladaptive emotionale Reaktionengelernte direkte Reaktionen Verletzungenführen, durch frühere Erfahrungen zu Gefühlen von Zuneigung Sekundär reaktive emotionale ReaktionenAdaptive Emotion/Reaktion verschleiert die primäre Emotion Verlust führt zu Trauer. Diesen wird durch Aggression verschleiert. Instrumentelle sekundäre ReaktionEmotionen werden unabhängig von aktuellen Zusatnd gezeigt Person zeigt Trauer, um Zuneigung zu bekommen.
- Welche Elemente vereint die Prozess-/Erlebnisorientierte Therapie nach Greenberg und Elliott? Was steht im Fokus? Therapeuten Rolle? Traditionelle humanistische Annahmen der GT + Emotionstheorie und Elementen der Gestalttherapie (aktiv-direktiv). Starke Betonung von Emotionen (emotionale Erfahrungen stehen im Mittelpunkt der Behandlung, sowohl emotionale Schemata als auch emotionalle Prozesse) Therapeut ist aktiv, Patient aber wie in anderen GT-Verfahren immer Experte seiner selbst. Im Zweifelsfalle geht es nach den Erfahrungen des Patienten.
- Nenne Beispiele von Techniken zur Prozess-/Erlebnisorientierten Therapie nach Greenberg und Elliott. Aufgabenstrukturierung Informationsvermittlung, Vorschlag von Handlungen Zwei-Stuhl-Technikhäufig in der Gestalttherapie, Patient als dynamisches System, in dem verschiedene Elemente kontinuierlich interagieren --> Stimmen Aufmerksamkeitslenkung auf emotionalen Ausdruck Aktiver Emotionsausdruckggf. wieder mit Stuhltechnik Selbstbezogene Offenbarungen des Therapeuten
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