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Soziologie (Subject) / - (Lesson)

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  • Nationalstaat Ein für die Moderne charakteristischer Typ von Staat, bei dem eine Regierung die Hoheitsgewalt über einen bestimmten territorialen Bereich ausübt und die große Mehrheit der Bevölkerung Staatsbürger sind, die sich einer einzigen Nation zugehörig fühlen. Nationalstaaten stehen in engem Zusammenhang mit dem Aufstieg des Nationalismus, obwohl nationale Loyalitäten sich nicht immer mit den Grenzen heute existierender Staaten decken. Das System der Nationalstaaten ist europäischen Ursprungs, umspannt heute jedoch die ganze Welt.
  • Nationen ohne Staat Zu bestimmten Zeiten fehlt den Angehörigen einer Nation die politische Souveränität über das von ihnen in Anspruch genommene Territorium
  • neue soziale Bewegungen Eine Reihe sozialer Bewegungen, die in den westlichen Gesellschaften seit den 1960er Jahren als Reaktion auf die sich verändernden Gefahren der menschlichen Gesellschaften aufgekommen sind. Neue soziale Bewegungen sind etwa die Frauenbewegung, die Umweltbewegung, die Anti-Atom-Bewegung, die Proteste gegen Gentechnik, die ‚Globalisierungsgegner’. Sie unterscheiden sich von früheren Formen sozialer Bewegungen, da sie sich nur auf eine Thematik konzentrieren, immaterielle Ziele verfolgen und Unterstützung quer durch die Bevölkerung erhalten
  • Partizipatorische Demokratie Ein demokratisches System, bei dem alle Mitglieder einer Gruppe
  • Politik Die Mittel der Machtausübung, um Wesen und Inhalt der Regierungstätigkeit zu beeinflussen. Die „politische“ Sphäre schließt die Aktivitäten der Regierung ein, darüber hinaus aber auch noch die Handlungen und widerstreitenden Interessen vieler anderer Gruppen und Individuen.
  • Regierung Der Prozess der Umsetzung von Strategien und Entscheidungen durch die Beamten eines politischen Apparats. Unter „Regierung“ können wir einen Prozess verstehen oder die jeweiligen Entscheidungsträger meinen, die für verbindliche politische Beschlüsse zuständig sind. Während in der Vergangenheit die Regierungsoberhäupter praktisch ausnahmslos Monarchen waren, werden in den meisten modernen Gesellschaften die Regierungsgeschäfte von Politikern und Beamten besorgt, die nicht durch Erbfolge in ihre Machtpositionen gelangen, sondern aufgrund ihrer Erfahrungen und ihrer Qualifikationen gewählt oder ernannt werden
  • repräsentative Deokratie Ein politisches System, bei dem wichtige Entscheidungen, die die Mitglieder einer Gruppe oder Gemeinschaft betreffen, nicht direkt von ihren Mitgliedern getroffen werden, sondern von Vertretern, die für diesen Zweck von den Gruppenmitgliedern demokratisch gewählt wurden.
  • Souveränität Die unbestrittene politische Herrschaft eines Monarchen, Führers oder einer Regierung über ein Territorium.
  • Staat Ein politischer Apparat (Regierungsinstitutionen und Beamte), der über ein bestimmtes Gebiet herrscht und dessen Autorität durch Gesetze und die Fähigkeit, Zwang anzuwenden, gestützt wird. Nicht alle Gesellschaften sind auch Staaten. Jäger- und Sammlergesellschaften und kleinere Agrargesellschaften verfügen über keine staatlichen Einrichtungen. Die Herausbildung des Staates bedeutet einen Markstein der Menschheitsgeschichte, da die damit verknüpfte Zentralisierung der politischen Macht den Prozessen des sozialen Wandels eine neue Dynamik verleiht.
  • Taliban Eine fundamentalistische islamistische Miliz, die in den 1990er Jahren Afghanistan kontrollierte und eine islamistische Regierung errichtete, die eine strikte Auslegung des muslimischen Verhaltenskodex durchsetzte. Sie wurden durch eine von US Streitkräften geleitete Militäroperation in Anschluss an die Terroranschläge vom 11. September 2001 entmachtet, sind allerdings nach wie vor im Untergrund tätig.
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  • Wahlgeheimnis Ein Grundprinzip demokratischer Wahlen, das verlangt, dass die Stimmabgabe eines Bürgers nicht von anderen eingesehen werden darf, wozu organisatorische Vorkehrungen wie die Bereitstellung von Wahlzellen und –urnen getroffen werden müssen.
  • Zivilgesellschaft Ein Grundprinzip demokratischer Wahlen, das verlangt, dass die Stimmabgabe eines Bürgers nicht von anderen eingesehen werden darf, wozu organisatorische Vorkehrungen wie die Bereitstellung von Wahlzellen und –urnen getroffen werden müssen.
  • Abholzung Zerstörung großer Waldflächen durch kommerzielle Abholzung und Brandrodung.
  • Bodenverschlechterung Der Prozess, durch den die Qualität des Erdreichs sich verschlechtert und die Böden ausgelaugt werden, indem sie zu intensiv bewirtschaftet werden, austrocknen oder überdüngt werden
  • externes Risiko Gefahren die aus der natürlichen Welt stammen und nicht mit den Handlungen der Menschen zusammenhängen, wie etwa Erdbeben. Inwieweit Klimaereignisse wie Dürren, Stürme, und Missernten nicht doch aufgrund der Klimaerwärmung vom Menschen verursachte Risiken sind, ist zur Zeit noch umstritten
  • Gentechnik Durch die Manipulation der Gene von Pflanzen und Tiere entstehen gentechnisch veränderte Organismen, die höhere Erträge und größere Gewinne für die Agrarkonzerne bringen. Gentechnik wird auch in der Medizin eingesetzt und genießt dort eine höhere Akzeptanz bei der Bevölkerung.
  • Klimaerwärmung Die graduelle Zunahme der Temperatur der Erdatmosphäre. Klimaerwärmung entsteht infolge des Treibhauseffektes, bei dem die Verdichtung von Kohlendioxid die Sonnenstrahlung so ablenkt, dass sich die Erde immer mehr erwärmt. Die Auswirkungen der Klimaerwärmung sind höchstwahrscheinlich verheerend und umfassen Überflutungen, Dürren und andere Veränderungen des Weltklimas.
  • menschenverursachtes Risiko Gefahren, die durch die Beeinflussung und Veränderung der natürlichen Welt durch die vom Menschen gemachte Wissenschaft und Technologie entstehen. Dazu zählen u.a. die Klimaerwärmung und die Gentechnik
  • nachhaltige entwicklung Der Gedanke, dass wirtschaftliche Entwicklung nur stattfinden soll, wenn natürliche Ressourcen wiederverwertet statt neu abgebaut werden, die Artenvielfalt erhalten, die Luft, das Wasser und der Boden vor Verschmutzung geschützt werden.
  • Nanotechnologie Die Wissenschaft und Technologie, die sich mit dem Bauen elektronischer Schaltkreise und ‚Werkzeuge’ sowie der Oberflächen- und Lebensmittelchemie befasst, die sich in einer Größenordnung vom Einzelatom bis zu 100 Nanometern bewegen.
  • Risikogesellschaft Ein Begriff, der mit dem deutschen Soziologen Ulrich Beck verknüpft wird. Beck argumentiert, daß die industrielle Gesellschaft viele neue Gefahren und Risken hervorgebracht hat, die in vergangenen Zeiten unbekannt waren
  • Treibhauseffekt Die Verdichtung von Treibhausgasen in der Atmosphäre, die die Wärme einschließen. Während der natürliche Treibhauseffekt die Erde auf einer angenehmen Temperatur hält, führt die von Menschen verursachte hohe Konzentration von Treibhausgasen zur Klimaerwärmung.
  • Umweltökologie Der Ausdruck bezieht sich auf das Bestreben, angesichts der Auswirkungen der modernen Industrie und Technologie die Unversehrtheit der physischen Umwelt zu bewahren oder wieder herzustellen.
  • externe Bodenverschlechterung Extreme Bodenverschlechterung, die große Gebiete zu Wüsten macht
  • Dependenztheorie Vom Marxismus geprägte Theorien wirtschaftlicher Entwicklung, die betonen, dass die Armut der wenig entwickelten Länder eine Folge ihrer Ausbeutung durch die reichen Länder ist.
  • Demopraphischer Übergang In vormodernen Gesellschaften sind sowohl die Geburts- als auch die Sterberaten hoch, die Bevölkerungszahl ist ziemlich stabil. Die Verbesserung der medizinischen Kenntnisse und der hygienischen Verhältnisse hat im Übergangsstadium eine Abnahme der Sterblichkeit zur Folge, während die Fertilität unverändert hoch bleibt: Die Bevölkerung wächst stark. Im dritten Stadium gehen die Geburtenraten als Nebenfolge der industriellen Entwicklung zurück, wodurch die Bevölkerungszahl wieder stabil wird.
  • Fortpflanzungsfähigkeit Die Maßzahl der zwischen Ländern und Kulturen unterschiedlich hohen, potenziell mögliche Zahl der Geburten einer Frau; sie hängt u.a. davon ab, in welchem Alter Frauen die Pubertät bzw. die Menopause erreichen
  • Gesamtferilitätsrate Die durchschnittliche tatsächliche Zahl der Lebendgeburten pro Frau eines bestimmten Landes
  • Lebenserwartung Die Zahl der Jahre, die eine durchschnittliche Person erwarten kann zu leben
  • Kinderstreblichkeit Maßzahl, wie viele Kinder vor Erreichen des ersten Geburtstages in einem bestimmten Jahr pro Tausend lebend Geborener sterben.
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  • Malthusianismus Die zuerst von Thomas Malthus formulierte Vorstellung, dass die Bevölkerung rascher als die zur Verfügung stehenden Nahrungsmittel wächst
  • Markorientierte Therien Theorien über das wirtschaftliche Wachstum, die annehmen, dass die günstigsten wirtschaftlichen Bedingungen erreicht werden, wenn Individuen frei sind, ihre eigenen wirtschaftlichen Entscheidungen ohne staatliche Beschränkungen zu treffen
  • Neoliberalismus Die Überzeugung, dass die besten wirtschaftlichen Ergebnisse erreicht werden können, wenn sich der freie Markt ohne jede staatliche Beschränkungen entfaltet.
  • rohe Geburtenrate Statistische Maßzahl der lebend geborenen Kinder pro Jahr auf Tausend Einwohner eines Landes.
  • rohe Steberate tatistische Maßzahl der Todesfälle pro Jahr pro Tausend Einwohner eines Landes
  • Schwelenländer Bezeichnung für jene Länder, die in den letzten zwei oder drei Jahrzehnten begonnen haben, eine starke industrielle Basis zu entwickeln, wie z.B. Brasilien oder Singapur.
  • Staatszentrierte Theorien Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung, die betont, dass angemessene staatliche Maßnahmen die wirtschaftliche Entwicklung nicht behindern, sondern fördern können
  • Weltsystemtheorie Von Immanuel Wallerstein entwickelte Theorie, die betont, dass das weltweite kapitalistische Wirtschaftssystem nicht nur eine Ansammlung unabhängiger Staaten ist, die miteinander in diplomatischen und Handelsbeziehungen stehen, sondern als eine einzige Einheit verstanden werden sollte, die auf der Ausweitung der kapitalistischen Weltwirtschaft beruht
  • Zentrum-Peripherie In Dependenztheorien und der Weltsystemtheorie benutzte Kennzeichnung der verschiedenen wirtschaftlichen Zonen: Das „Zentrum“ wird von den höchst entwickelten kapitalistischen Ländern gebildet. Die „Peripherie“ besteht aus agrarischen Ländern mit niedrigem Einkommen, die von den Zentrums-Ländern ausgebeutet werden. Die „Semi-Peripherie“ steht zum Teil unter der Kontrolle des Zentrums, ist aber in der Lage, die Peripherie auszubeuten.
  • New Publik Management Bezeichnugn füe eine neue Form der öffentlichen Verwaltung, die sich durch die Übernahme vonn Managementtechniken der Privatwirtschaft auszeichnet. stärkere Kundenorientierung, flachere Hierachien, Zielverienbarungen, die allesamt zu einer höheren Effizienz der Verwaltung beitragen
  • Public Privat Partnership Durch die Mobilisierung privten Kapitals und Fachwissen soll eine effizientere Erfüllung öffentlicher Aufgaben ermöglicht werden. Oftmal führt dies zu einer Teilprivatisierung vormals öffentlicher Aufgaben
  • Projektion verlagerung von Ideen/Emotionen von wahren Quellen auf anderes Objekt
  • Psychopath spezifischer Persönlichkeit styp. Solchen Menschen fehlen moralischer Sinn/ Identifikation mit anderen
  • IQ Ergebnis bei Tests
  • kulturelle Reproduktion Weitergabe von kulturellen Werten von Generation zu Generation. Haupptmechanismen d KW: Bildungsprozesse durch verborgenen Lehrplan
  • restringierter Code Sprachstil, der auf stark kulturellen Vorverständnis beruht, so dass man viele Ideen nicht verbal formuliernen braucht.
  • Trittbrettfahrerproblem Niemand kann von Konsum öffentlicher Güter ausgeschlossen werden. Diese stehen auch jenen zur Verfügung, die zur herstelluung nichts beigetragen haben