Ageism
Diskriminierung oder Vorurteile gegen eine Person aufgrund ihres Alters
Altern
Die Kombination biologischer, psychologischer und sozialer Prozesse, die Menschen mit zunehmendem Lebensalter betreffen.
Altersränge
In kleinen vormodernen Kulturen bestehendes System, nach dem Menschen ähnlichen Alters in eine Kategorie zusammengefasst werden und ähnliche Rechte und Pflichten haben.
Belastungsquote
Anteil der Menschen in noch nicht bzw. nicht mehr erwerbsfähigem Alter – also die Jungen und die Alten – im Verhältnis zu den wirtschaftlich aktiven Mitgliedern der Gesellschaft.
Egozentrisch
charakteristische Sichtweise des Kindes in den frühen Lebensjahren. Zum egozentrischen Denken gehört es, dass Gegenstände und Ereignisse der Umwelt nur in Bezug zur Position des Kindes selbst gedeutet werden
Disengagement Theorie
Eine funktionalistische Theorie des Alterns, die postuliert, dass es funktional für die Gesellschaft ist, dass ältere Menschen ihre traditionellen Rollen aufgeben und aus ihren angestammten Positionen entfernt werden, damit diese frei für andere (jüngere) Gesellschaftsmitglieder werden
Ergrauen
zunehmende Bevölkerung wird alt
formal operationales Stadium
Nach Piaget ein Stadium der kognitiven Entwicklung, in dem das heranwachsende Kind fähig wird, mit abstrakten Begriffen und hypothetischen Situationen umzugehen.
Geschlechterrollen
Soziale Rollen, die jedem Geschlecht zugeordnet sind und mit dem Etikett weiblich oder männlich bezeichnet werden
GenderSozialisation
Wie Individuen im Zuge des Sozialisationsprozesses unterschiedliche Gendereigenschaften entwickeln
Peer Gruppe
Gleichaltrigengruppe.Gruppe von Freunden, die aus Individuen ähnlichen Alters und ähnlichen sozialen Status’ besteht
Kognition
Menschliche Denkprozesse, die auf Wahrnehmung, dem Überlegen und der Erinnerung basieren
Lebenslauf-zyklus
verschiedenen Stadien des Lebens des Individuums, von der Geburt, durch die Jugend und das Erwachsenenalter bis zum Tod
konkret operationales Stadium
Periode der kognitiven Entwicklung, die von Piaget beschrieben wurde; in dieser Phase basiert das Denken des Kindes vor allem auf seiner physischen Wahrnehmung der Welt. In dieser Periode ist das Kind noch nicht fähig, mit abstrakten Begriffen oder hypothetischen Situationen umzugehen
Lebensspanne
max Anzhl von Jahren, die jemanden unter günstigen Umständen leben kann. Genetisch bedingt, physische Umstände, soziale Umwelt
massenmedien
Kommunikationsformen wie Zeitung, Zeitschriften, Radio oder Fernsehen, die sich an ein Massenpublikum wenden
prä-operationales Stadium
Ein Stadium der kognitiven Entwicklung nach Piaget, bei dem das Kind weit genug fortgeschritten ist, um die Grundformen des logischen Denkens zu beherrschen
Selbstbewusstheit
Ein Bewusstsein der eigenen spezifischen sozialen Identität als eigenständige Person. Menschen verfügen nicht von Geburt an über Selbstbewusstheit, sondern erwerben diese im Zuge ihrer frühkindlichen Sozialisation. Der Spracherwerb ist für die Prozesse, durch die das Kind zu einem Wesen mit einem Bewusstsein seiner selbst wird, von entscheidender Bedeutung.
Senso motorisches Stadium
Phase der menschlichen kognitiven Entwicklung, in der das Bewusstsein des Kindes von seiner Umwelt von der Wahrnehmung und dem Tastsinn dominiert ist.
Soziales Alter
Normen, Werte und Rollen, die kulturell mit einem bestimmten chronologischen Alter verbunden sind
Soziales Selbst
Das soziale Selbst ist die dem Individuum durch die Reaktionen der anderen verliehene Identität. Eine Person erreicht Selbstbewusstheit, indem sie sich dieser sozialen Identitätbewusst wird
Sozialgerontolgie
Erforschen des Alterns und der älteren Bevölkerung.
Statusset
Gemeinsamkeit eingenommener sozialer Positionen und damit verknüpfter Status
Sozialisation
Die sozialen Prozesse, in deren Verlauf Kinder ein Bewusstsein von Normen und Werten erwerben und eine persönliche Identität entwickeln.Menschliche Individuen sind niemals immun gegenüber den Reaktionen der sie umgebenden Menschen, die ihr Verhalten in allen Phasen des Lebenszyklus beeinflussen und verändern
Sozialisationsinstanzen
Gruppen oder soziale Zusammenhänge, in denen Sozialisationsprozesse vor sich gehen. Die Familie, Peer-Gruppen (Gleichaltrigengruppen), Schulen, die Medien und der Arbeitsplatz sind Räume, in denen kulturelles Lernen stattfindet
Symbolischer Interaktionismus
George Herbert Mead entwickelter, theoretischer Zugang in der Soziologie, der die Rolle von Symbolen und Sprache als zentralen Elementen aller menschlichen Interaktion betont.
veralgemeinerten Andere
Theorie von G. H. Mead, demzufolge das Individuum während seines Sozialisationsprozesses die allgemeinen Werte einer gegebenen Gruppe oder Gesellschaft übernimmt.
Werte
Die Ideen von menschlichen Individuen oder Gruppen über das Wünschenswerte, das Richtige, das Gute und das Böse.
Biologischer Redutionismus
Denkweise, die häufig verkürzt versucht, das Verhalten von Menschen unter Rückgriff auf biologische Prinzipien zu erklären. Dabei werden kulturell bestimmte Verhaltensmuster häufig auf verhaltentheoretische und damit biologische Ursachen zurückgeführt oder ‚reduziert’
Bisexualität
Eine Orientierung sexueller Aktivitäten oder Gefühle, die sich auf Personen des eigenen als auch den anderen Geschlechts richtet.
feministische Theorien
soziologische Perspektive, die Gender in das Zentrum der Analyse der sozialen Welt stellt und die Einzigartigkeit der Erfahrungen von Frauen betont. Es gibt viele unterschiedliche feministische Theorierichtungen, die jedoch alle das Ziel verfolgen, die Geschlechterunterschiede in der Gesellschaft zu erklären und dazu beizutragen, dass diese überwunden werden können.
Gender-soziales Geschlecht
Soziale Erwartungen gegenüber dem Verhalten, das für die Angehörigen der beiden Geschlechter als angemessen betrachtet wird. Der Begriff des sozialen Geschlechts bezieht sich nicht auf die körperlichen Unterscheidungsmerkmale von Männern und Frauen, sondern auf sozial geprägte Merkmale der Männlichkeit und Weiblichkeit.
Gendersozialistation
Wie Individuen im Zuge des Sozialisationsprozesses unterschiedliche Gendereigenschaften entwickeln
Geschlecht
Die anatomischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Soziologen unterscheiden häufig natürliches und soziales Geschlecht. Der Ausdruck „natürliches Geschlecht“ bezieht sich auf die Körpermerkmale, der Ausdruck „soziales Geschlecht“ auf sozial erlernte Verhaltensweisen.
Geschlechterdifferenz
Unterschiede in Status, Macht und Prestige von Männern und Frauen in sozialen Kollektiven wie Gruppen und Gesellschaften.
geschlechterverhältnisse
Die gesellschaftlich vorgegebenen Muster der Interaktionen zwischen Männern und Frauen
Heterosexualität
Orientierung sexueller Aktivitäten und Gefühle, die auf Personen des anderen Geschlechts gerichtet ist
Homophobie
Eine irrationale Angst oder Verachtung von Homosexuellen
Homosexualtität
Orientierung sexueller Aktivitäten oder Gefühle, die sich auf Personen desselben Geschlechts richtet
Lesbische Liebe
Homosexuelle Aktivitäten oder Zuneigung zwischen Frauen.
Mutterlosigkeit
Das Fehlen einer stabilen und herzlichen Beziehung zwischen der Mutter und ihrem Kind in den ersten Lebensjahren. John Bowlby behauptete, dass die Abwesenheit der Mutter in dieser Lebensphase zu späteren psychischen Störungen oder deviantem Verhalten führen würde.
Patriachat
Die Herrschaft der Männer über die Frauen. Alle bekannten Gesellschaften sind patriarchalisch, wenngleich es Unterschiede im Ausmaß und Art der von Männern ausgeübten Macht gibt. Eines der Hauptziele der Frauenbewegung in modernen Gesellschaften ist die Bekämpfung der nach wie vor bestehenden patriarchalen Institutionen in der Gesellschaft
Postmoderner Feminismus
bezieht sich auf die Grundzüge des Postmodernismus, indem er die Vorstellung einer allgemeingültigen Erklärung oder Philosophie zurückweist. Im postmodernen Feminismus wird unter anderem der Essentialismus abgelehnt, also die Auffassung, dass die Unterschiede zwischen Männern und Frauen angeboren und nicht sozial konstruiert seien). Außerdem vertritt der postmoderne Feminismus die Überzeugung, dass es unterschiedliche Wissensformen und Wahrheiten gebe
Queer Theorie
argumentiert, dass die Soziologie wie auch andere Disziplinen für Heterosexuelle voreingenommen sind und dass nicht hetero sexuelle Stimmen in den Vordergrund kommen sollen, um die heterosexuellen Annahmen zu hinterfragen, die allem gegenwärtigen Denken zugrunde liegen.
radiakaler Feminismus
Eine Spielart der feministischen Theorie, die die Geschlechterdifferenz auf die männliche Herrschaft in allen Aspekten des sozialen und wirtschaftlichen Lebens zurückführt.
Reproduktive Technologien auch Fortpflanzungstechnologie.
Technologien, die den Prozess der menschlichen Reproduktion betreffen, wie z.B. Empfängnisverhütung oder In-Vitro-Fertilisierung
Sanktion
Eine Form der Belohnung oder Bestrafung, die sozial erwartete Verhaltensformen verstärkt.
schwarzer feminsmus
Eine Richtung des Feminismus, die die vielgestaltigen Benachteiligungenvon Gender, Klasse und Rasse (Ethnie) hervorhebt ,die die Erfahrungen nicht-weißer Frauenprägen. Schwarze Feministinnen lehnen die Vorstellung einer allgemeinen Gender Unterdrückungab, die weiße und schwarze Frauen gleichermaßen betrifft, und argumentieren, dass die frühefeministische Analyse die spezifischen Interessen weißer Mittelschichtfrauen widerspiegle.Sex Tourismus.Ein Begriff, der internationale Reisen beschreibt,die zum Aufsuchen von
sex tourismus
Ein Begriff, der internationale Reisen beschreibt, die zum Aufsuchen von Prostituierten unternommen werden. Sex Tourismus ist vor allem in Fernen Osten am ausgeprägtesten entwickel
Sexualität
ziemlich allgemeiner Ausdruck, der sich auf die sexuellen Merkmale und das sexuelle Verhalten von Menschen bezieht