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Ernährungsphysiologie (Subject) / Energiewechsel (Lesson)
Energiewechsel
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- Def.: physikalischer Brennwert Ho. freigesetze Wärmeenergie bei vollständiger Oxidation eines Stoffes, bezogen auf die Stoffmasse.
- Def.: physiologischer Brennwet freigesetzte Wärmemenge pro g Stoff bei Oxidation im Körper unter stoffwechselphysiologischen Bedingungen wird durch direkte oder indirekte Kalorimetrie erfasst oder: berechnet durch Korrektur des physikalischen Brennwertes (H0) um die scheinbare Absorption und die Energieverluste über den Harn: Physiologischer Brennwert = (Ho x scheinbare Absorption) – Energieverluste (Harn)
- Was besagt das Gesetzt der Isosynamie der Nährstoffe nach RUBNER? Kohlenhydrate, Fette und Proteine können sich gegenseitig als Energielieferant vertreten, entsprechend ihres jeweiligen physiologischen Brennwertes, z. B.: 100 g Fett (37,0 kJ/g) = 228 g Kohlenhydrate (16,2 kJ/g) = 234 g Protein (15,8 kJ/g)
- Wie funktioniert ein Bombenkalorimeter? Kalorimetrische Bombe (Druckgefäß): getrocknete Substanz + reiner O2 Probe wird gezündet über einen Draht Verbrennungswärme erhöht die Temperatur im Innnenkessel (H2O) Teperatur ansieg dient zur berechunung des physikalischen Brennwerts Kalorimeter arbeiter nach dem adiabatischen Prinzip. dh. es findet kein Wärmeaustausch zwischen Innenkessel und Umgebung statt. --> Innenkessel und Außenmantel sind mit einem Temperatur regler verbunden. Temperatur änderung Innen --> Außenmantel reagiert mit der selben änderung
- Nahrungsinduzierte (postprandiale) Thermogenese berücksichtigt die Steigerung des Energieumsatzesnach Nahrungsaufnahme. Sie beruht auf der Verdauung der Nahrung, Resorption,Transport und Speicherung der Nährstoffe und ist geschlechts- und altersunabhängig. - beträgt 8-15% des täglichen Energieumsatzes- ist abhängig von den aufgenommenen Nährstoffen: 2 – 4 % der mit Fett, 4 – 7 % der mit KH und 18 – 25 % der mit Protein aufgenommenen Energiemenge Die postprandiale Thermogenese hält nach einer proteinreichen Mahlzeit fast doppelt so lange an wie nach einer kohlenhydrat- oder fettreichen Mahlzeit. Dies liegt in der Harnstoffsynthese begründet.
- Unwillkürliche Muskelaktivitäten, NEAT Muskelkontraktion durch unbewusste bzw. unwillkürliche Bewegungen kann bis 10% des Gesamtenergieumsatzes ausmachen. NEAT: non exercise-associated thermogenesis Zählt zum Leistungsumsatz
- Zitterfreie Thermogenese Wärmebildung durch erhöhte Oxidationsrate und Entkopplung der Atmungskette in Fettgewebe, Muskel und Leber
- Verdauliche Energie DE = Gesamtenergie - Kotenergie (schenbare verdlauliche Energie) TDE: Gesamtendergie - (Kotenergie - endogene Verluste)
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