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Sozialwissenschaftliche Grundlagen (Subject) / B.Sowi.200 (Lesson)

Lernen für die Klausur. Sozialwissenschaftliche Grundbegriffe sowie die Zuordnung von Aussagen zu Personen.

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  • Person zuordnen: „Verschiebung der Grenzen von verdichteten sozialen Handlungszusammenhängen über die Grenzen von nationalen Gesellschaften hinaus, ohne gleich global sein zu müssen“ (Zürn 2005: 73).
  • Wie kann Denationalisierung gemessen werden? Transaktionskosten oder faktische Transaktionen zu Grunde zu legen. Transaktionskosten entstehen z.B., wenn man mit einem ausländischen HandelspartnerGeschäfte machen möchte. Man braucht ggf. Übersetzer, man muss Schriftverkehr organisieren und kommunizieren, schließlich muss man einen Vertrag abschließen, der rechtsgültig ist. Offensichtlich verringern die Möglichkeit, auf Englisch als Verkehrsprache zurückzugreifen, der Einsatz von Internet und E-mail sowie die Existenz von rechtlichen Rahmenvereinbarungen zum Handel zwischen den beiden Staaten die Transaktionskosten, die sonst erheblich höher werden.
  • Hilft die Denationalisierung für die Regelungsfähigkeit der einzelnen Staaten? ...Potenziell sind die politischen Entscheidungen also ziemlich wirkungslos – und das nicht nur im Bereich der Umweltpolitik, sondern auch in vielen anderen Bereichen. Die Regelungsfähigkeit von Staaten wird also durch die Denationalisierung in Frage gestellt.
  • Nennen Sie Herausforderungen durch Denationalisierung: Herausforderungen durch Denationalisierung:Systematisch:-Effizienzproblem-Externalitätenproblem-Problem des Politikwettbewerbs Exemplarisch:-(Effizenz) Zollfreiheit von Halbfertigwaren; internationale Regulierung von Kommunikation; Aufhebung nicht-tarifärer Handelshemmnisse-Externalität: Verbote von Umweltverschmutzung; Verbote von rechtsradikaler Propaganda-Politikwettbewerb) Senken von Lohnnebenkosten, Deregulierungsspirale;
  • Welches Problem der Denationalisierung wird hier beschrieben? Was irgendwo auf der Welt geregelt ist, muss in anderen Teilen der Welt darum noch längst nicht geregelt werden. „Externalitätenproblem“
  • Wie nennt man das Phänomen: die hohe Mobilität von Kapital führt zum Beispiel zu einem Wettbewerb zwischen den Staaten um die besten Investitionsbedingungen, damit neue Unternehmen (und damit Steuerzahler und Arbeitgeber) in das Land geholt werden bzw. keine Anreize geschaffen werden, dass ansässige Unternehmen ihre Produktionsstätten ins Ausland verlegen. Da niedrige Lohn- und Lohnnebenkosten einen Investitionsanreiz darstellen, wird in diesem Zusammenhang mitunter ein ##### befürchtet, in dem die Staaten dazu gezwungen sind, Lohnnebenkosten zu reduzieren und in der Folge soziale Sicherung abbauen „race to the bottom“
  • Welches Problem wird hier beschrieben, ordnen Sie wenn möglich auch eine Person zu: Auf dem Markt bestehen kann nur, wer günstig produzieren kann, weshalb internationale Standards ebenso an Bedeutung gewinnen wie die Reduktion von tarifären (Zölle!) und nicht-tarifären Handelshemnissen (z.B. Industrienormen) Effizienzproblem (vgl. hierzu Zürn 2005).
  • Ordnen Sie eine Person zu: Gegen die aus diesen Problemlagen abgeleitete These vom denationalisierungsbedingten) Ende des Staates wird mit großer Regelmäßigkeit ins Feld geführt, dass sich moderne Staaten zwar verändern, darum aber keinesfalls aufhören würden zu existieren. Nach Müller (aber wohl Autor eher unwichtig, Aussage)
  • Person zuordnen: ##### klassische Definition des modernen Staates: „Staat ist diejenige menschliche Gemeinschaft, welche innerhalb eines bestimmten Gebietes – dies: das ‚Gebiet‘, gehört zum Merkmal – das Monopol legitimer physischer Gewaltsamkeit für sich (mit Erfolg) beansprucht“ (Weber 1999).
  • Person zuordnen: „Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien“ (Luhmann 2004: 9).
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  • Was ist: Eskapismus? eine ständige Wirklichkeitsflucht (Informationen nur durch Massenmedien)
  • Person zuordnen: Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Medienrevolutionen immer schon als Krisen erfahren worden sind. Das gilt für die Einführung der Schrift, die die orale Kultur und die mit ihr verbundenen Gedächtnisleistungen in den Untergang trieb, ebenso wie für den Buchdruck, mit dem vom Regelfall einer spezifischen, also über die Adressaten orientierten Kommunikation unter Anwesenden umgestellt werden konnte auf unspezifische, also über das Publikum ungewisse Kommunikation zwischen Abwesenden, die im Normalfall zudem in nur einer Richtung ablief Baecker 2005
  • Was ist der "mere-exposure-Effekt" Die Werbung wirkt übrigens, gerade auch wenn wir uns „rational“ vorgeblich nicht von ihr beeinflussenlassen, mindestens schon über den mere-exposure-Effekt Gemeint ist damit, dass das bloße Vertrautsein mit einem Markennamen oder einem Logo schon dazu führt, dass unsere Entscheidungen zu Gunsten des...
  • Personen zuordnen: Dialektik der Aufklärung Obwohl dieser Text bereits im Jahr 1944 fertiggestellt wurde, nimmt er vieles von dem vorweg, was auch später immer wieder an Kritik an den Massenmedien angemeldet wurde. Schon hier geht es darum, wie dem „kleinen Mann“ und insbesondere dem Arbeiter in den Medien ständig vorgemacht wird, was als normal zu gelten hat. Wichtig: Schon hier geht es darum, wie dem „kleinen Mann“ und insbesonderedem Arbeiter in den Medien ständig vorgemacht wird, was als normal zu gelten hat. Max Horkheimers und Theodor Adornos
  • Person zuordnen: Vielmehr müssen Botschaften „enkodiert“ und „dekodiert“ werden, so dass sich für die Rezipienten auch ein gewisser Spielraum in der Interpretation eröffnet, der zugleich auch Raum für widerständige Interpretationen eröffnet (Hall 2004).
  • Was beschreibt der Begriff: Prosument? Konsument und Produzent gleichzeitig. (User generated Content wirkt der Einbandstraße --> Wirkung auf Kosumenten, entgegen)
  • Person zuordnen: Als Nachrichtenfaktoren, die sich tendenziell positiv auf die Auswahl und damit auf die Weiterverbreitung einer Nachricht auswirken, gelten z.B. ‚Konflikt‘, ‚räumliche Nähe‘, ‚Prominenz‘ oder ‚Überraschung‘ (Schulz 1976). Verweiß auf: Beitragswellen: Nach einem Großereignis, auch kleine "verwandte" Themen. Dinge die wir Wissen, glauben zu Wissen, kommen meist aus den Medien. Verweiß auf: Normverstöße sind immer interessanter als Einhaltungen. Emotionen, Aktualität wichtig, obwohl es viele Krisen gibt, wird recht selektiv berichtet. (Griechenland, Krim, ...
  • Person zuordnen: Auch das Eintreten von außeralltäglichen Schlüsselereignissen verändert die Selektion von Nachrichten: Durch sie nehmen die „Publizitäts-Chancen von ähnlichen und thematisch verwandten Ereignissen und mit ihnen die Häufigkeit von Berichten darüber“ zu, so dass der Eindruck entstehen kann, dass „sich die Ereignisse gehäuft haben, obwohl es hierfür keine Belege gibt“, es kommt also zu regelrechten Beitragswellen“ (Kepplinger 1998
  • Personen zuordnen: Lernen: Veränderung im Verhalten oder im Verhaltensreportoire eines Organismus hinsichtlich einer bestimmten Situation, die auf wiederholte Erfahrungen des Organismus in dieser Situation zurückgekehrt [...] (Bower/Hilgard)
  • Person zuordnen: Wir lernen am handeln von anderen Personen. Puppe wurde vor Augen der Kinder geschlagen und sanktioniert/nicht sanktioniert. Kinder können am Modell lernen, dass darf man nicht machen, wenn Sanktion verhängt wurde. Bandura
  • Was ist klassische Konditionierung und was ist instrumentelle Konditionierung? klassisch: Verknüfung von Reizen mit Reaktionen. Instrumentelle: Verstärkung und Bestrafung
  • Definieren Sie: Soziale Bewegung. unstrukturiert, durch gemeinsame Interessen geeinte Gruppe. Wollen einen sozialen Wandel anstreben/rückgängig machen). Meinst durch öffentliches Auftreten (Proteste, Demo, etc) Ist meist ein Netzwerkartiger Verbund OHNE Führungsspitze. Haben nur geringe Ressourcen (Geld, Bühne, etc) Die Anhänger müssen mobil sein und damit die Möglichkeit haben sich zu beteiligen. Zeigen "ihre Lösungsvorschläge" Können auch Probleme schaffen durch undemokratische Vorschläge
  • Umgangssprachlich: Dinge die der Gemeinschaft nutzen sind? sozial
  • Person zuordnen: Akteursebene, große Gruppen, Beitrag des einzelnen kaum "nützlich" Kosten/Nutzen-rechnung geht in kleinen Gruppen besser auf Nach Mancur Olson.
  • Person zuordnen: Strukturebene. Geschmack durch Klassenlage, nicht durch Individualität. Distinktion (Abgrenzung) von anderen Schichten Pierre Félix Bourdieu
  • Person zuordnen: 2 Arten von sozialer Wirklichkeit (Blickwinkel) Man kann A sagen, aber das Gegenüber kann B verstehen. (Beziehungsebene) Sprachebenen Schulz v. Thun
  • Person zuordnen: Rollenerwartung als Wissen: Was ist ein Verkäufer im Laden, was ist ein Professor (…) etc. dieses Wissen als soziale Konstruktion. Paul Watzlawik Der Typ der "Man kann nicht, nicht kommunizieren" berühmt machte^^
  • Warum ist das Geschlecht ein "soziales Konstrukt"? Beispiele? Wie kann man „Geschlecht“ betrachten: Patriarchat, Hausfrauisierung, Differenzfeminismus, Biologische Intersexualität. Als Wissenschaft. Gründe für Ungleichheit: Erziehung. Biologische Unterschiede.
  • Person zuordnen: Die Überschneidung zwischen akademischem Fach und sozialer Bewegung geht bis zur Unkenntlichkeit, weshalb unter anderem vorgeschlagen wurde, gesellschaftskritische „feministische Theorien“ als theoretische Basis des Feminismus von den neutralen wissenschaftlichen „Gender Studies“ bzw. der „Geschlechterforschung“ zu unterscheiden Joas/Knöbl Hinweiß auf Wichtigkeit im Tutorium
  • Person zuordnen: je qualifizierte die Positionen/Posten, desto geringer der Anteil der Frauen. Nach Nickel
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  • Person zuordnen: aber außerhäusliche Frauenarbeit, die sich der Kontrolle wie Verfügung des Ehemannes entzieht und damit patriarchale Positionen in der Familie infrage stellt, ist dazu angetan, den Schrecken eine Kulturkrise zu verbreiten.“ Nach Becker/Schmidt
  • Person zuordnen: Auch wenn Frauen also heute viel stärker als früher in den Arbeitsmarkt integriert sind und ihnen die Fähigkeit zur aushäusigen Erwerbsarbeit nicht mehr abgesprochen wird, sind die Spätfolgen der ursprünglichen „Hausfrauisierung“ noch immer gegenwärtig – nicht zuletzt, da auch in Vollzeit erwerbstätigen Frauen nach wie vor ganz selbstverständlich ein erheblicher Teil der reproduktiven Tätigkeiten aufgebürdet wird. (Mies 2007)
  • Person zuordnen: ##### etwa weist ausdrücklich darauf hin, dass eine Frau nicht schon als Frau geboren wird – sie wird im Prozess der Sozialisation zu einer Frau gemacht Simone de Beauvoir
  • Person zuordnen: Rechte der Frauen und Bürgerinnen. (Franz. Revolution); Als zu „männlich“, Freiheit der franz. Revolution auch für Frauen; Später geköpft. (Vertreterin des Gleichheitsfeminismus) Olympe de Gouges
  • Person zuordnen: männliche Gehirn entwickelt sich weiter, weibliches zurück; Frau unfähig „ernstzunehmender Erwerbstätigkeit“ nachzugehen. Durkheim Anmerkung: (im Gegensatz Gynozentrismus – Frau im Mittelpunkt).
  • Zuordnen der Person: Moral und Ethikvorstellungen; Ethik des Mannes wird höher gestellt (Differenz); Abwertung vom weiblichen durch Wissenschaft. Carol Gilligan
  • Person zuordnen: Sex and Gender muss unterschieden werden, eigentlich ist alles Wissenschaft und Sozialkonstruktion. Eigentlich gibt es nichts was wir für real halten, es gibt keine Geschlechter. Juliet Buttler
  • Wie nennt man dies: Männliche Vorherrschaft; Dominanzrolle des Mannes, Mann kontrolliert die Frau. Kognitiv: nicht hinterfragen, unbewusst. Patriachat. (Gegenteil Matriachat)
  • Wie nennt man dies? Heterosexualität als Norm, binäres Geschlechtersystem. Mann und Frau, nichts weiteres. Heteronormativität
  • Nennen Sie Gründe für Ungleichheit zw. Frauen und Männern. Industrialisierung (zu viele Menschen in der Stadt) Aber Schichtenunterschiede: Arbeiterklasse auch Frauen/Kinder), „war schon immer so“ (Historisch); Religiös, Soziale Konstrukt und Zuschreibungen (auch durch Industrialisierung)
  • Nennen Sie Ausprägungen der Ungleichheit: Lohnungleichheit (Erwerbstätigkeit höher Bewertet als Hausarbeit), „Netzwerke von Männer“ Niedrigere Posten. Analyse: Frauen häufiger in Berufen ohne große Aufstiegschancen.
  • Wie nennt man diese Art von Feminismus: Männer in Kindergärten, nach Hause, Frauen in die Arbeit. Sex and Gender: biologisches und soziales Geschlecht (Gender kann viel mehr sein); Patriarchat entkräften, damit dies nicht als >natürlich< (von Natur aus) angegeben werden kann. Gleichheitsfeminismus
  • Dies ist eine? ##### ##### seit Industrielaisierung: Mädchen Rosa, Puppe, Junge Autos; Männer arbeiten, Frauen zu Hause, Make Up. Soziale Konstruktion:
  • Was wird beschrieben? traditionelle Handlungsorientierung, kann dem Allgemeinwohl dienen, muss aber nicht) Vergemeinschaftung Nach Weber:
  • Was wird hier beschrieben? Handeln beruht auf rationalen Entscheidungen, motiviertem Interessenaustausch, Die Suche nach einem Konsens. Z.B Arbeitgeber, Arbeitnehmer. Vergesellschaftung
  • Welcher Begriff wird gesucht, Person? (Es herrschen gleiche Vorstellungen, gleiche Lebenssituationen. Daher hoher Grad an kollektivem Bewusstsein. Z.B, dass alle Arbeitnehmer gute Bedingungen der Arbeit wollen. Emile Durkheim mechanische Solidarität
  • Was wird beschrieben. Person? Geprägt von zunehmender Individualisierung und Diversifizierung. Gleichzeitig starke Abhängigkeit der Akteure untereinander. (z.B Industrialisierung, unterschiedliche Arbeit, Frauen gehen auch Arbeiten, …) – Menschen werden aber voneinander Abhängig (Interpendenzen) organische Solidarität Durkheim