6

MedienKE (Subject) / V_7z4 (Lesson)

7z4

This lesson was created by Voluptas.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

  • Feedback nach der Identifikation -- Meta-Analyse: Ähnliche Verzerrungen wie Urteilssicherheit bei folgenden Beurteilungen Sicht/Aufmerksamkeit auf den Verdächtigen Erkennbarkeit der Gesichtszüge Leichtigkeit der Identfikation Benötgte Zeit zur Identifikation Klarheit der Erinnnerung Bereitschaft zur Zeugenaussage Vertrauen in die Aussagen anderer Zeugen mit verglaichbarer Erfahrung Güte der eigenen Urteilsgrundlage bei der Identifikation Güte des Gedächtnisses für gesichter von Fremden
  • Feedback nach der Identifikation --Studie Einfluss von FB auf die Subjektive Urteilssicherheit y-Achse: Subjektive Urteilssicherheit x-Achse: positives FB: 5.5, KG 4, negatives FB: 3.5
  • Feedback nach der Identifikation: Problem Problem: Richterliche Einschätzung der Korrektheit  einer Zeugenidentifikation erfolgt v.a. auf Basis von subjektiver Urteilssicherheit Beurteilung der Sicht und der Aufmerksamkeit auf den Verdächtigen
  • Feedback nach der Identifikation -- Erklärung der Urteilsverzerrungen Zeugen haben keine Erinnerung an für ihre Aussage relevante Aspekte (z.B. wie gut die Sicht war) oder ihnen fehlt der Zugang zu dieser Erinnerung Zeugen nutzen die externe Rückmeldung als Hinweis zur Beantwortung der Fragen Dazu passt: Wird die Feedbackquelle diskreditiert, fällt die Verzerrung geringer aus. Aufforderung, nach der Identifikation, aber vor dem Feedback die eigene Urteilssicherheit zu überdenken, reduziert die Verzerrung.
  • Empfehlungen für Zeugenaussagen Feedback vermeiden Doppelblinde Gegenüberstellungen: Zeugen darüber in Kenntnis setzen, dass der Polizeibeamte den Verdächtigen nicht kennt Subjektive Beurteilungen so früh wie möglich (direkt nach der Identifikation) erfragen
  • Probleme im Fall „Ronald Cotton“? Die Konstruktion eines Fahndungsbilds erschwert das spätere Identifizieren Wiederholte Konfrontation kann spätere Identifikation beeinflussen Relative Vertrautheit als Entscheidungsgrundlage bei Gegenüberstellungen führt oft zu Fehlidentifikationen Die subjektive Sicherheit nach einer Identifikation ist oft wenig aussagekräftig Feedback nach der Identifikation beeinflusst Urteilsprozesse
Advertisement