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Parasitologie (Subject) / praktisch (Lesson)

praktisch

This lesson was created by mary2rade.

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  • Toxocara - > 200.000. / d. !!! laut einer Studie 1/3 aller hunde in Dt. Aufnahme oral, laktogen, intrauterin, -> pränatal wandern tracheal (Darm - Pfortader- leber- lunge- trachea- pharynx- dünndarm) somatisch (Darm- Blutgefäße- Lunge- Muskulatur/Leber/Niere/ZNS) Ascaridenbauch laut einer Studie haben 20% der Hunde und Besitzer Toxocara an Schuhen und Pfoten  larva migrans (auge) Symptome: Pneumonie, Husten, Fieber,
  • trichuris oder peitschenwurm- tausende Eier - whipworm - kommt vor allem in Teilen Zentral- und Südeuropas und unter speziellen Haltungsbedingungen wie in Zwingern oder Tierheimen vor - parasitiert bei Hunden, Füchsen sowie anderen Caniden und ist weltweit verbreitet. Selten kommt es auch zu einer Infestation des Dickdarms von Menschen, wobei die aufgenommenen Endoparasiten dabei keine vollständige Entwicklung durchlaufen. - Umwelt kann in beträchtlichem Maße und persistent mit infektiösen Eiern kontaminiert sein - Infizierte Hunde scheiden Trichuris-Eier mit den Fäzes aus. Bei Temperaturen über + 4 °C entwickelt sich in den Eiern innerhalb von 1-2 Monaten das erste Larvenstadium (L1). Die Larven sind durch die Eischale geschützt und bleiben in der Umwelt mehrere Jahre infektiös. Hunde infizieren sich durch die orale Aufnahme von Eiern, die infektiöse Larven enthalten. - homoexer Zyklus - Präpatenz beträgt 2-3 Monate, wonach über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr Eier ausgeschieden werden können. Hochgradige Infektionen führen zu blutigen, schleimigen Fäzes und Durchfall und in der Folge können metabolische Störungen wie Hyponatriämie auftreten. Die Diagnose erfolgt über den koproskopischen Nachweis der charakteristischen zitronenförmigen Eier im Kot. Bei nachgewiesenem Befall müssen die Hunde möglichst wiederholt mit einem entsprechend wirksamen Anthelminthikum behandelt und aus der kontaminierten Umgebung verbracht werden. Unter Umständen kann es erforderlich sein, kontaminierte Areale im Umfeld der Hunde umzugraben, auszuheben oder zu betonieren. Befestigte Areale sollten intensiv gereinigt und desinfiziert werden, auf z. B. Erdboden ist dies nicht möglich. Zumindest sollte aber der potenziell Trichuris-Eier enthaltende Kot täglich entfernt und unschädlich beseitigt werden.
  • larva migrans cutanea ancylstoma strongyloides toxocara
  • mangoworm Die Tumbufliege (Cordylobia anthropophaga), auch oftmals Mangofliege genannt, ist ein Ektoparasit aus der Gattung Cordylobiae und damit zur Familie der Schmeißfliegen (Calliphoridae) gehörig. Sie kommt im tropischen Afrika, südlich der Sahara vor und legt ihre Eier vor allem auf sandigen Böden ab.
  • spulwum ascaris 
  • typische zoonosen in thailand malaria, dengue fieber, japanische necephalitis, trichinollose, gnathostomiasis, elephantiasis, ophistoorchiose, fascilose, taeniasis, cystercosis, kokkzidiose, cryptosporidiose, giardia, toxoplasmose, trichinella spiralis, fasciola gigantea, taenia saginata, kinder haben aufgrund des verhlaltens ein groesseres risiko 75 % der erkrankungen sind tierischen ursprungs ursachen, keine trennung zwischen hof und heimtieren, viele tiere an oeffentlichen plaetzen, keine umzaeunung um kosten gering zu halten, viele krankheiten werden aufgrund geringer sumptome uebersehen  
  • threadworm, pinworm oxuris
  • Giardien • gehören zu den Flaggelaten • können sowohl bei Menschen als auch bei Hunden, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen und anderen Tieren im Magen-Darmtrakt vorkommen • kommen in 2 verschiedenen Stadien vor, als beweglicher Trophozoid oder als Zyste • können 4 Wochen oder länger in der Umwelt überleben • parasitieren auf der Oberfläche des Dünndarms, wo sie die Mukosa durchlässig machen • Übertragung erfolgt durch das Aufnehmen von Zysten ( Oberflächengewässer, Grünflächen, Trinknäpfe, Schmierinfektion) • können durch Kontakt mit dem Kot eines infizierten Tieres übertragen werden. Es reicht häufig schon, wenn Ihr Hund daran schnüffelt oder aus einer verseuchten Pfütze trinkt. Auch infiziertes Wasser (Obst oder Salat!), unhygienische Umstände (infizierte Menschen, die ihre Hände nicht gewaschen haben), das Schwimmen im infizierten Wasser oder manchmal Fliegen können die Krankheitserreger übertragen. • ist eine Zoonose, wirklich gefährdet sind aber nur kleinere Kinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Wer normale hygienische Maßnahmen ergreift, braucht keine Angst haben sich anzustecken. Umgekehrt können aber auch Tiere von Menschen angesteckt werden. Viel häufiger ist allerdings die Ansteckung von Mensch zu Mensch und von Tier zu Tier. • Ausbruch der Erkrankung oft bei Stress, Fütterungsumstellung etc. • Erkrankung kann lange unerkannt bleiben • Übertragung durch den Menschen theoretisch möglich aber selten da Hunde und Katzen einen anderen Genotyp besitzen • vermehren  sich durch Zweiteilung explosionsartig. Im Enddarm entsteht aus jedem Parasiten eine Zyste; dies bedeutet, dass er eine schützende Hülle bekommt. Anschließend werden die Zysten mit dem Kot ausgeschieden. Durch die Zystenform sind die Giardien nicht empfänglich für normale Desinfektionsmittel und auch viele chemische Mittel können ihnen nichts anhaben. • Symptome = verläuft häufig inapparent. Klinisch auffällig ist sie vor allem bei Hunde- oder Katzenwelpen sowie bei immunsupprimierten Tieren, besonders bei gleichzeitiger Infektion mit anderen Erregern. Die Beschwerden äussern sich in chronisch intermittierenden Durchfällen mit dünnbreiiger bis wässriger Kotkonsistenz und Schleimhautbeimengungen. Weitere Symptome sind Inappetenz, EB, Gewichtsverlust und Apathie, Blutbeimengungen möglich • Behandlung= • Panacur/ Metronidazol / TSO  7 Tage + Bacisel+ Stullmisan + Morosuppe, + Flohsamenschalen • Behandlung aller Tiere in einem Haushalt/Bestand, unabhängig davon, ob klinische Symptome vorliegen oder nicht • Aufsammeln von Kot und Entfernung des Kotes im geschlossenen Plastikbeutel über den Hausmüll • gründliche Reinigung aller fäkal kontaminierten Oberflächen (Böden und Wände) mit an- schliessender vollständiger Abtrocknung, optimal ist der Einsatz von Dampfstrahlern (> 65 °C). • Futter- und Trinkgefässe, Spielzeug  täglich mit kochendem Wasser säubern oder bei > 65°C in der Spülmaschine reinigen. • Katzentoilette täglich mit kochendem Wasser säubern und anschliessend gründlich abtrocknen. • Decken/Kissen heiß waschen (> 65°C ). Temperaturen -20 °C, für 10 Tage • Halamid (amazon) -> Choramin T, Vipibax Giardien Ex • Kratzbäume gründlich absaugen und reinigen • Decken und andere Unterlagen auf denen Ihr Tier liegt, sollten sehr häufig so heiß wie möglich gewaschen werden. • Hunde ggf. auch Katzen gründlich baden und shampoonieren (z. B. mit chlorhexidindigluconat- haltigen Produkten), um sie von anhaftenden Kotresten zu säubern, ggf. lange Haare im Analbereich scheren • erneute Testung obsolet, nochmal TSO wenn weiterhin symptome • Ernährung= Eine kohlenhydratarme Ernährung unterstützt das "Aushungern" der Giardien, also ist Frischfleisch am besten. Falls Sie dies nicht geben können oder möchten, ist Dosennahrung von guter Qualität ohne Getreide eine Alternative.
  • Kokzidien -> Toxoplasma Zoonose -> Cryptosporidien Zoonose - >Neospora: ähnlich Toxoplasma -> Isospora: keine Übertragung auf Menschen - typisch in Leber, Darm und Gallengängen - typische Jungtierekrankung ( in den ersten Lebenswochen, ca 3-10 Wochen) - Symptome meist nur bei der Erstinfektion, weil das Immunsystem sich schnell auf den Erreger  einstellt - oft in der Zeit der Umstellung von Milch auf feste Nahrung - Problem in Tierheimen und Zuchten - in der Umwelt sehr lange überlebensfähig - Behandlung= - alle Welpen eines Wurfes behandeln - Mutter ist meist Immun, wenn bei der Mutter Oozyten gefunden werden, können die Welpen betroffen sein -> Mutter frisst den Kot der Jungen !!! - Toltrazuril - weitere siehe Giardien - frisches Fleisch nur nach ausreichendem Erhitzten (70 °C Kerntemperatur über 5-10 Min.) bzw. nach mind. 4 Tage langem Einfrieren bei - 20 °C verfüttern (z. B. beim BARFen) Außerdem erfolgt die Infektion durch den Verzehr von infizierten Nagetieren (besonders von Mäusen), Eintagsküken oder dem rohen Fleisch anderer infizierter Tiere (Schaf, Lamm, Schwein, und Rind). Kokzidien greifen die Darmflora der Wirtstiere an, die Verdauung ist gestört. Dazu kommt, dass die genannten Medikamente ebenfalls die Darmflora angreifen. Eine Diät mit faserreicher Nahrung ist daher dringend anzuraten.
  • Tritrichomonas foetus • Dünndarmprasit der eigentlich beim Rind vorkommt, • 2000 auch bei der Katze isoliert • wird oft mit Therapieresistenten Giardienbefall verwechselt • gestresste Tiere stecken sich schneller an • bei T. foetus gibt es keine infektiösen Dauerstadien in der Umwelt. Übertragung und Infektion erfolgen vielmehr als Schmierinfektion von Katze zu Katze bzw. bei Kontakt zum Kot infizierter Tiere • Symptome = Infektionen mit T. foetus verlaufen häufig inapparent und asymptomatisch. Dies erklärt auch die Anzahl nicht erkannter, asymptomatischer Ausscheider. Klinische Symptome treten vorwiegend bei Katzenwelpen oder Jungkatzen auf. Sie äussern sich durch breiige, kuhfladenähnliche Durchfälle mit Blut- und/oder Schleimhautbeimengungen, Kotinkontinenz, Hautreizungen und Schmerzen um den Anus • Behandlung = Es gibt keine für die Katze zugelassenen Wirkstoffe zur Behandlung von T. foetus. Über den Einsatz von Ronidazol mit unterschiedlichem Erfolg wurde berichtet (Umwidmung). Basierend auf aktuellen Daten ist die momentane Empfehlung für die Therapie von T. foetus eine Dosierung von 30 mg/kg Körpergewicht einmal täglich über 14 Tage. Aufgrund der neurotoxischen Komponente des Wirkstoffes, die zu Apathie, Ataxie und Krämpfen führen kann, ist während des Behandlungszeitraumes eine strenge Überwachung der Katze indiziert. Die neurotoxische Symptomatik scheint bei Therapieabbruch reversibel zu sein. Der Einsatz von Metronidazol und Fenbendazol führt nur zu kurzzeitiger Besserung und ist nicht empfehlenswert. 2 Wochen sowie 20 Wochen nach Ende der Therapie wird jeweils eine Kontrolle mittels PCR-Untersuchung empfohlen. Sinn dieser Massnahmen ist es, asymptomatische Ausscheider zu identifizieren und gegebenenfalls von anderen Tieren zu separieren sowie verstärkte Hygienemassnahmen zu ergreifen. • aufsammeln von Kot und Entfernung des Kotes im geschlossenen Plastikbeutel über den Hausmüll. • Gründliche Reinigung aller fäkal kontaminierten Oberflächen (Böden und Wände) mit an- schliessender vollständiger Abtrocknung, optimal ist der Einsatz von Dampfstrahlern (> 40°C). • Oberflächen grundsätzlich sauber und trocken halten.• Futter- und Trinkgefässe täglich mit heissem Wasser säubern oder bei > 40°C in der Spül- maschine reinigen. • Katzentoilette täglich mit heissem Wasser säubern und anschliessend gründlich abtrocknen, ggf. desinfizieren. • Katzenboxen täglich mit heissem Wasser säubern und anschliessend gründlich abtrocknen, ggf. desinfizieren. • Decken/Kissen heiss waschen (> 40°C).• Spielzeug mit kochendem Wasser oder in der Spülmaschine > 40°C reinigen. • Da T. foetus auch Kühlschranktemperaturen nicht überlebt, können Gegenstände, Decken usw. auch entsprechend gekühlt werden
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  • Kotuntersuchung -viele Endoparasiten scheiden Eier nur Intermittierend aus - deswegen Kotprobe von 3 aufeinander folgenden Tagen bzw. 3x Kotabsatz - Kotproben sind 100 spezifisch aber nicht 100 % sensitiv, nur weil keine Eier da sind heisst das nicht, dass kein Befall da ist
  • Ancylostoma -> hakenwurm/ hookworm - Aufnahme: oral, perkutan, laktogen, intrauterin, über Beutetiere. - Zyklus: Aufnahme, Mukosa- Blut- Lunge- Trachea. Pharynx- Dünndarm
  • Dipylidium Caninum-> Gurkenkern Bandwurm - Ei-> Larve-> Floh-> MDT
  • Toxoplasmose (Kokzidien, nur Katze) - Symptome meist nur bei der Erstinfektion, weil das Immunsystem sich schnell auf den Erreger einstellt Katzen erkranken nur sehr selten wirklich ernsthaft an der Toxoplasmose. Auch bei der Erstinfektion verläuft die Erkrankung bei älteren Tieren im Regelfall subklinisch, also ohne deutliche Krankheitserscheinungen. nur 10 % aller katze erkranknén klinisch  Während der Darmphase des Erregers können allenfalls leichter Durchfall, kurzzeitig Fieber und Lymphknotenschwellungen, EB auftreten. Während der Phase der Parasitenentwicklung außerhalb des Darms können je nach befallenem Organ allerdings auch Husten, Atembeschwerden, Gelbsucht sowie Entzündungen der mittleren Augenhaut, der Herzmuskulatur, der Skelettmuskulatur oder des Gehirns auftreten. Bei Katzenwelpen kann es schlimmstenfalls zu plötzlichen Todesfällen kommen. wichtig : ZNS !!! (Ataxie und unkoordienierte Bewegungsabläufe, Krämpfe)  - Man schätzt, dass etwa 70% der Mitteleuropäer sich im Laufe des Lebens infiziert und Antikörper gebildet haben. - Bei den Feliden entstehen ansteckungsfähige Toxoplasmaerreger auch im Darm, die über den Kot nach draußen gelangen. Das passiert allerdings nur bei der Erstinfektion und dauert ein paar Wochen. Danach scheidet die Katze auch bei zukünftigen Infektionen keine ansteckungsfähigen Erreger mehr aus. gen. Katzen, die nur im Haus leben, sind mangels Ansteckungsmöglichkeit ebenfalls keine potenziellen Erreger-Ausscheider – vorausgesetzt, sie werden nicht mit Nagern oder rohem Fleisch gefüttert - bedeutsam ist eine Infektion lediglich für schwangere Frauen, die bei Beginn der Schwangerschaft keine Antikörper gegen den Erreger haben, also noch nicht infiziert sind. Bei einer Ansteckung während der Schwangerschaft besteht in diesem Fall die Gefahr einer schwerwiegenden Schädigung des Ungeborenen bis hin zum Abort. Frauen, die bei einer Blutuntersuchung Antikörper aufweisen, sind für den Rest ihres Lebens geschützt – auch in der Schwangerschaft. Bei Nagetieren wurden durch Toxoplasma verursachte Verhaltensänderungen nachgewiesen. So verlieren infizierte Tiere ihre Scheu gegenüber dem Geruch von Katzen, schützen sich also nicht mehr davor, gefressen zu werden, was dem Lebenszyklus von Toxoplasma förderlich ist. Allerdings zeigen die Studien zu den Verhaltensänderungen bei Nagetieren keine eindeutige Tendenz. Neuere Studien weisen auch auf mögliche Zusammenhänge zwischen der Infektion und Schizophrenie beim Menschen hin Nachweis:  IgM Antikörper: ca 1 woche post infektionem  IgG Antikörper ca 2 Wochen post infektionem  Ergebnisse:  alle Seronegativ: keine Erregerausscheidung,  erhöhte IgM Spiegel: Ausscheidung Oozysten erhöhte IgG Spiegel:  -> Exposition der Katze, selten auch klinische Erkrankung -> bei Titern höher als 1:256 sollte die Katze  prophylaktisch versorgt werden  Toxoplasmose und Schwangerschaft:  1) Testung IgG und IgM -> negativ -> keine Ansteckung  -> iGM positiv: PCR aus Sammelkotprobe  -> iGG positiv: Risiko gering  2) IgM Positiv  PCR negativ: wdh. nach 2 Wochen  PCR Positiv: Oozystenausscheider, Behandlung beginnen, Risiko füt Mutter und Kind 
  • Flohbefall- leben permanent auf dem wirt Überträger Katzenkratzkrankheit, Rickettsia FelisGurkenkernbandwurm ( Flöhe werden abgeschluckt) FADZyklus Dauert 14-140 TageBehandlung:alles bei 60 Grad waschennicht waschbare Gegenstände 5 Tage einfrierentäglich wischen, Saugen, Dampfstrahler,auch Staubsaugerbeutel wegwerfenKratzbäume etc auch mit Spray behandelnTägliches Saugen/ Waschen von Liegeplätzen ESCCAP Empfehlung Nr. 3
  • Ehrlicha Canis Erreger=ist eine durch das Bakterium Ehrlichia canis hervorgerufene Infektionskrankheit.Ist  ein obligat intrazelluläres gramnegatives und kokkoides Bakterium. Es zählt zur Ordnung Rickettsien.Es handelt sich um einen Zoonoseerreger. Eine Ansteckung vom Hund auf den Menschen ist jedoch nicht beschrieben.Epidemiologie = Der Erreger ist weltweit verbreitet, kommt jedoch gehäuft in wärmeren Klinazonen (Tropen, Subtropen, Mittelmeerregion) vor. Endemiegebiete befinden sich v.a. in Nordafrika und Südeuropa. Als Reservoir können sowohl Hunde als auch Wildcarnivoren dienen.Ehrlichia canis wird über die braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) und über Dermacenter variabilis als Vektor übertragen.Pathogenese = Der Erreger sammelt sich in den Speicheldrüsen der Zecke und kann über einen Zeitraum von bis zu 5 Monaten im Vektor verbleiben. Nach einer variablen Inkubationszeit (zwischen 8 und 20 Tagen) verbreiten sich die Erreger in den Monozyten (Granulozyten)  in den verschiedenen Organen (z.B. Leber, Milz und Lymphknoten). Während der Inkubationszeit kommt es zu einer massenhaften Vermehrung der Bakterien, sodass sie letztendlich das Morula-Stadium mit der charakteristischen Anhäufung in Monozyten erreichen.Da die Immunabwehr aufgrund der intrazellulären Lebensweise der Erreger erschwert ist, kommt es zur Bildung großer Mengen von Antikörpern im Wirt. Es bilden sich Immunkomplexe sowie eine Hypergammaglobulinämie. Die Blutviskosität ist erhöht und es entsteht eine Vaskulitis.Klinik = hauptsächlich Fieber (über 41 °C), Anorexie, Schwäche, Gewichtsverlust, Nasen- und Augenausfluss sowie blasse Schleimhäute. Anschließend folgt eine mehrwöchige klinisch unauffällige Phase. In diesem Stadium kommt es gelegentlich zu Inappetenz und geringem GewichtsverlusLymphknoten schwellen an und die Milz vergrößert sich (Splenomegalie).ThrombozopenieIn der Folge treten Petechien auf.Seltener kommt es zu Erbrechen, gelegentlich tritt flüssiger, bisweilen auch eitriger Nasenausfluss auDas chronische Stadium hingegen ist von zahlreichen Blutungen, Anämie, starkem Gewichtsverlust, Lymphadenopathie und Ödembildung gekennzeichnet. Außerdem können in der chronischen Phase Polyarthritis und Meningoenzephalitis mit Lahmheiten, Krampfanfällen und Paralysen auftreten.DiagnoseBei einer Infektion mit Ehrlichia canis können spezifische Antikörper im Serum mittels serologischer Untersuchung nachgewiesen werden. Antikörper sind hierbei frühestens eine, längstens aber vier Wochen nach Infektion im Blut nachweisbar. Bei negativem Antikörpertest kann bei erhärteter Verdachtsdiagnose ein Erregernachweis mittels PCR durchgeführt werden.Die intrazellulären Erreger lassen sich oftmals schon mikroskopisch im gefärbten Blutausstrich nachweisen. Der molekularbiologische Nachweis ist jedoch deutlich sensitiver als die mikroskopische Diagnose und daher vorzuziehen.TherapieDie Therapie erfolgt mit Doxycyclin 10 mg/ verteilt auf 2x 5mg/ kg für 21 Tage oder Oxytetracyclin
  • Babesia canis- Einzeller (Synonym „Hundemalaria“, Piroplasmose) ist eine durch Einzeller der Gattung Babesia hervor gerufene Infektionskrankheit bei Hunden, die eine Zerstörung der roten Blutkörperchen und damit eine mehr oder weniger ausgeprägte Blutarmut  hervorruft.Kommt inzwischen in ganz Deutschland vorZb. Spreewald, Dresden, Saarlandvor 30 Jahren fast unbekannt in Deutschland Übertragung in den ersten 24-48 h Aktivitätsgipfel Frühjahr und Herbst SymptomeDie Erkrankung verläuft meistens akut mit hohem Fieber und endet ohne Behandlung binnen weniger Tage tödlich. Die Übertragung erfolgt durch Zecken (Wiesenzecke)Sie kann aber auch ohne Fieber verlaufen bzw. Hypotherm sein Hunde aus Endemiegebieten erkranken weniger schwer In Deutschland tritt vor allem die akut verlaufende Form der Babesia-canis-canis-Infektion auf. Die Inkubationszeit beträgt 5 bis 7 Tage, selten kann sie bis zu drei Wochen nach dem Zeckenbiss dauern.Krankheitszeichen  sind ein gestörtes Allgemeinbefinden und Fieber, gefolgt von Fressunlust, Gewichtsverlust und Abgeschlagenheit. LaborbefundeHämolyse:• normozytäre hämolytische Anämie• Bili erhöht, indirektes Bili• Erhöhte Retikulozyten, Thrombozytopenie• Leukos normal bis leicht erniedrigt, Linksverschiebung• Erhöhte Hämoglobinurie,CRP erhöht Alt erhöht, Ast und Ap erhöht, Crea erhöht, Lipase erhöht Ein bis zwei Tage später kommt es aufgrund des Zerfalls der roten Blutkörperchen (Hämolyse) zu Blutarmut (Anämie), Hämaturie  Ausscheidung von Bilirubin über den Harn (Bilirubinurie) und gegebenenfalls zu Ikterus Eine Leber- und Milzvergrößerung kommt häufig vor. Bei schweren Verläufen treten eine Bauchwassersucht und Wasseransammlungen (Ödeme) sowie Haut- und Schleimhautblutungen infolge Blutplättchenmangel (Thrombozytopenie) , DIC ( selten), Leukopenie, ALT - Erhöhung Glomerulonephritis Entzündungen der Maul- (Stomatitis) und Magenschleimhaut (Gastritis) sowie der Muskulatur (Myositis) sind häufig. Auch eine zentralnervöse Form mit epilepsieähnlichen Anfällen, Bewegungsstörungen und Lähmungen ist möglich.Die akute Form endet unbehandelt binnen weniger Tage mit dem Tod durch Atemnot, Anämie und Nierenversagen, welches eine gefürchtete Komplikation einer Babesiose ist. Der seltene perakute Verlauf endet ohne deutliche Symptome binnen ein bis zwei Tagen tödlich.Die Diagnose wird über einen Nachweis der Babesien-DNA oder eine mikroskopische Untersuchung des Blutes gesichertKappilarblut aus der lateralen Ohrvene ist sensitiverauch ohne nachweisbare Merozoiten können Tiere positiv seinHohe Antikörperspiegel wirken protektivJetzt wichtig bei hohen Ak spiegeln soll PCR und Chemie + häma gemacht werden. Umstellung erfolgte dieses Jahr + Piroplasmen PCR !!!BehandlungDie Behandlung mit Imidocarb wird je nach Region unterschiedlich gehandhabt. In den ursprünglichen Endemiegebieten wird es mit niedriger Dosierung einmalig angewendet, um die akute Erkrankung zu unterdrücken, aber den Erreger zur Ausbildung einer langen belastbaren Immunität nicht vollständig zu eliminierenIn nicht-endemischen Regionen wird der Wirkstoff dagegen in höherer Dosierung zweimalig angewendet. Dadurch wird der Erreger vollständig bekämpft, die anschließende Immunität hält dafür aber nur 1 bis 2 JahreDosierung 4,25-6,6 mg/ KG i.m. oder s.c. lieber höhere Dosierung Niemals i.v. macht Nierennekrose1-4 Injektionen Therapieerfolg  5-8 Tage nach Injektion mittels PCR bestätigen !!kein Eisen substituieren, es fördert die Erkrankung - Protozoen brauchen Eisen zur Vermehrung Hunde aus dem Ausland sollten bei Einreise gescreent werden 
  • Leishmaniose wird durch die Sandmücke übertragen befällt die Makrophagen Labor: FIEBER !!!!Anämie, Trombozytopenie, TP hoch, Alb. niedrig Symptome: Uveitis, polyarthritis, blasse Sh, KCS,  v.a. mittel- bis hochgradiger Haarausfall mit wechselnder apikaler Lokalisation sowie kleieartig schuppende und juckende Hautveränderungen auf, ferner Haarlosigkeit in Brillenform und hochgradig gesteigertes Längenwachstum aller Krallen mit Deformationen (Onychogryphosis) auf . Zu den weiteren Symptomen zählen Tonsillitis, Fieber, mittel- bis hochgradige Lymphknotenschwellungen, Hepatosplenomegalie undNiereninsuffizienz Behandlung: Allopurinol
  • Anaplasmose Die Canine Anaplasmose ist eine durch Zecken übertragene Infektionskrankheit des Hundes, die durch Bakterien der Gattung Anaplasma hervorgerufen wird.Anaplasmen sind Gram-negative Proteobakterien aus der Ordnung der Rickettsiales. Der Erreger der Caninen Anaplasmose ist Anaplasma phagocytophilum. Es handelt sich um ein ausschließlich innerhalb von Zellen lebende (obligat intrazelluläre) Bakterium, das eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die Granulozyten, befällt. Da der Erreger früher zur Gattung Ehrlichia gerechnet wurde, wird die Erkrankung in der älteren Literatur als „Granulozytäre Ehrlichiose“ bezeichnet.neutrophile GranulozytenA. phagocytophilum befällt auch andere Säugetiere und den Menschen (→ Humane Granulozytäre Anaplasmose), bei der Erkrankung handelt es sich also um eine Zoonose. Allerdings kommen die (seltenen) Infektionen des Menschen durch diesen Erreger nur durch Ansteckung über Zecken zustande, eine Hund-Mensch-Übertragung ist unwahrscheinlich, theoretisch aber bei direktem Blutkontakt möglich.Die Inkubationszeit beträgt 2 bis 20 Tage. Die Folgen einer Infektion sind sehr unterschiedlich, die Mehrzahl der Hunde zeigt jedoch keinerlei Symptome, aber auch schwere Verläufe möglichSymptome:Nur sehr wenige Hunde mit A.-phagocytophilum-Infektion werden krank. Der weitaus überwiegende Teil aller natürlich mit A. phagocytophilum infizierten Hunde erkrankt nieAbgeschlagenheit, Fieber und Fressunlust. Sehr häufig werden daher Nasenbluten, Spleno- und Lymphadenomegalie, punktförmigen Blutungen der Schleimhäute und Organblutungen  Die durch die Organblutungen ausgelösten Entzündungsreaktionen können je nach betroffenem Organsystem zu Husten, vermehrtem Trinken, Magen-Darm-Symptomen und neurologischen Störungen wie Anfälle, Ataxie und propriozeptive Defizite führen, Muskelverhärtungen, Polyarthritis mit Gelenkschmerz, Gelenkschwellungen und Lahmheit sowie Gewichtsverlust auftreten. Bei einer gleichzeitigen Infektion mit Borrelien (→ Borreliose), welche ebenfalls vom Holzbock übertragen werden, sind die Krankheitszeichen meist stärker ausgeprägt.Labor: (Thrombozytopenie) mit Neigung zu Blutungen, die in 80 % der Fälle auftritt. (Lymphopenie), eine Blutarmut ohne ausreichende Blutneubildung, aber mit normalen Blutfarbstoffgehalt (nichtregenerative normochrome Anämie), (Hypalbuminämie), Hyperglobulinämie sowie eine Erhöhung der alkalischen Phosphatase + ALT und des C-reaktiven Proteins, DIC, Neutrophilie/ Neutropenie, ProteinurieDie Therapie erfolgt wie bei anderen Rickettsien mit Tetrazyklin (3x täglich 22 mg/kg über 14 Tage) oder Doxycyclin (5 mg/ 2x täglich über 7 – 21 Tage (14) )
  • Lungenwurm Crenosoma vulpis (kleiner Lungenwurm) und Angiostrongylus vasorum, auch unter dem Begriff „Französischer Herzwurm“ bekannt.Diese ursprünglich häufig in Frankreich, Dänemark und England vorkommenden Parasiten, verbreiten sich nun aber auch in Deutschland, Ansteckung in Sachsen möglichAnsteckung erfolgt durch die Aufnahme von Schnecken/ Regenwürmern Der Entwicklungszyklus von A. vasorum ist charakterisiert durch verschiedene Schneckenarten, die als Zwischenwirte fungierenHunde können sich durch orale Aufnahme von paratenischen Wirten wie Schnecken, Fröschen oder anderen Amphibien infizierenkann bei Hunden jeden Alters Auftreten, aber meist bei jungen TierenAdulte Stadien Leben in Bronchien, Alveolen, tracheaKann mit Asthma verwechselt werden A.v. parasitiert auch im HerzenAdulte Weibchen scheiden Eier aus, diese werden abgeschluckt und ausgeschiedenSymptome:Atmungstrakt / Lunge: Husten, Röcheln, vermehrtes Räuspern, Atemnot, etc. neurologische Symptome: Verhaltensauffälligkeiten, Ausfallerscheinungen, Gleichgewichtsstörungen, etc. Gerinnungsstörungen: plötzliches Nasenbluten, Husten von Blut (durch den Befall der Lungengefäße), blaue Flecken, Hämostaxis, etc. allgemeine Symptome: Apathie, Anorexie, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, EB, Thrombozytopenie, DICNachweis: Labor IDEXX - nur für A.VasorumKot: Baerman Auswanderungsverfahren am 40. Tag nach Infektion möglichBehandlung: Milbemax 0,5 mg/kg 1x pro Woche für 4 Wochenfeline Lungenwürmer: Nexgard Combo  Advocate ( nur zur Prophylaxe)bei Schock Prednisolon und Sauerstoff