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ABWL (Subject) / 1.Kapitel (Lesson)

Allgemeines

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  • Grundfragen in der BWL Warum produzieren U Güter? Warum kann ein Gut von jmd gekauft werden? Warum bezahlen wir Geld für ein Produkt?
  • Charakteristika eines Unternehmens Autonom Dynamisch Innovativ Marktgerichtet Produktiv Komplex Soziales System
  • Was kann man mit Hilfe vom Bedürfnis errechnen? Was für Bedürfnisse gibt es? Bedürfnis + Kaufkraft = Bedarf Existenzbedürfnisse Grundbedürfnisse Luxusbedürfnisse z.T. komplementär ; individual / kollektiv
  • Freie oder knappe Güter? Auswirkungen der Verschmutzung der freien Güter auf U ? Freie Güter = Wasser, Luft Es sind sich ändernde Rahmenbedingungen die direkte Auswirkungen auf U haben können. Delhi: LKW älter als 10 dürfen nicht mehr fahren Rikshaws mit Gas Luftfilter für Räume 
  • Welche Arten von Wshgütern (knappe Güter) UND Wirtschaftseinheiten gibt es? Wirtschaftsgüter Input- Outputgüter Produktions- Konsumgüter Gebrauchs- Verbrauchsgüter Betriebsmittel, Werkstoffe Halb- & Fertigfabrikate Materielle & Immaterielle Güter Realgüter , Nominalgüter → Betriebsmittel/Werkstoffe + Menschliche Arbeitsleistung + Information = Produktionsfaktoren Wirtschaftseinheiten: HH (privat & öffentlich) Unternehmen (privat & öffentlich) Verwaltung
  • Betriebe als Gegenstand der BWL - Welche Betriebe (Wsheinheiten) gibt es und was kann man zu den einzelnen sagen? Unternehmen = Produktionswirtschaften Ziel = Fremdbedarfsdeckung produktionsorientiert Haushalte = Komsumtionswirtschaften Ziel = Eigenbedarfsdeckung konsumorientiert Bsp: priv. HH, öff. HH ( Stiftungen), Verbraucherverbände
  • Haben Megatrends und Strukturwandel Einfluss auf unser Unternehmen? Wie? Was ist passiert? Zusammenhang mit der Unternehmensführung? Bsp. Quelle & Neckermann -Geschäftsmodell(Katalog) war nicht mehr gefragt-Kundennutzen in Zeiten des Internets -Digitalisierung verschlafen-Verstaubtes Image: lieber jüngere Kunden-Trend verschlafen: Internet -Austauschbares Angebot: Produkte & DL bieten nix neues à OTTO besser-Verunsicherte Kunden: Diskussion um Quelle Rettung verunsichert Kunden-Winter-Katalog: verzögerte Auslieferung à Umsatzeinbußen-Das größte Problem: Manager hatten kein solides Geschäftskonzept.
  • Was sind Megatrends ? Globalisierung, Klimawandel, Digitalisierung, neue Mobilität, demografischer Wandel – generationsübergreifend prägende Entwicklungen
  • Was ist Strukturwandel? bisherigen Beziehungen innerhalb der einzelnen Wirtschaftsbranchen (sektoraler S.) bzw. innerhalb einzelner Regionen (regionaler S.) ändern sich Verhältnis zwischen eingesetztem Kapital (Maschinen, Automaten, Robotern) und notwendiger menschlicher Arbeitskraft ändert sich
  • Definition System 1. Menge von Elementen (Bestandteil System) mit Eigenschaften, die durch Relationen (Menge Relatinen=Struktur/Organisation) verknüpft sind.  2. Zusammenhang von Einheiten (Elementen), deren Beziehungen untereinander sich quantitativ und qualitativ von ihren Beziehungen zu anderen Entitäten abheben.
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  • Ziele eines Unternehmens? Gewinnmaximierung Nachhaltigkeit Innovationsführerschaft
  • Das Unternehmen als System - welche Eigenschaften treffen zu ? komplexes System soziotechnisches System marktgerichtetes System offen (offenes System --> Austauschbilanzen Kunden, MA, Lieferanten, Geschellschaft, Staat) dynamisches System
  • System Unternehmen: Was ist der betriebl. Umsatzprozess Ursachen für Komplexität (5 Phasen des Umsatzprozesses) Der betriebl. Umsatzprozess spiegelt die Aktivitäten des U's wider. Es kann aufgeteilt werden in güterwshl. und finanzwshl. Umsatzprozess. Beschaffung finanzielle Mittel Beschaffung Produktionsfaktoren (Repetierfaktoren, Potenzialfaktoren, Arbeitsleistung, Informationen) Transformationsprozess durch Kombination der Produktionsfaktoren Absatz der erstellten Erzeugnisse Rückzahlung der finanziellen Mittel
  • Was ist ein Geschäftsprozess? Ablauf von Arbeitsschritten Festlegung der Reihenfolge der Arbeitsschritte (wenn über mehrere Abteilungsgrenzen -> Frage nach Schnittstellen)
  • Problemlösungsprozess Analyse der Ausgangslage Festlegung der Ziele Festlegung der Maßnahmen Festlegung der Mittel Durchführung (Implementierung) Evaluation
  • Definition Kybernetik Theorie der Regelung und Steuerung dynamischer Systeme beschäftigt sich mit der Informationsverarbeitung erforscht die Eigenschaften von dynamischen Systemen Ziel: Verarbeitung der relevanten Infos + zielgerichtete Lenkung d. Systeme
  • Rechnungswesen als Informationsbasis Steuerung, Regelung eines Systems IST-Zustand wird ermittelt Entscheidungen für die Zukunft werden ermittelt
  • Führung und Managementfunktionen im U Steuern, Regeln Zielsetzungen Unternehmensvision entwickeln Unternehmensmission
  • Anspruchsgruppen(Stakeholder) der Unternehmen Eigentümer (Einkommen, Erhaltung/Verzinsung/Wertsteigerung eingesetztes Kapital, Selbstständigkeit/Entscheidungskompetenz) Management (Macht/Prestige/Einfluss, Entfaltung der Ideen/Fähigkeiten) Mitarbeiter (Einkommen, soziale Sicherheit, Arbeitsplatz, Entfaltung d. Fähigkeiten, Kontakte, Status/Anerkennung/Prestige) Fremdkapitalgeber (sichere Kapitalanlage, gute Verzinsung, Vermögenszuwachs) Lieferanten (günstige Konditionen, stabile Lieferungsmglk., Zahlungsfähigkeit) Kunden ( qualit. & quantit. gute + günstige Marktleistung, Service) Konkurrenz (Fairness, Kooperation auf branchenpolit. Ebene) Staat (Steuern, Sicherung d. Arbeitsplätze, Sozialleistungen, Einhaltung von Normen, Erhaltung einer lebenswerten Umwelt)
  • Einteilung Unternehmen nach Kriterium: Gewinnorientierung privatwshli. U öff. Betriebe non-profit-Organisationen gGmbH Unternehmensleitbild
  • Einteilung der Unternehmen nach Kriterium: Branche Primärer Sektor: Land-&Fortwsh, Rohstoffgewinnung, Energiegewinnung Sekundärer Sektor: Handwerk, Industrie Tertiärer Sektor: Handel, Banken, Versicherungen Quartärer Sektor(DL wie Beratung)
  • Einteilung von U Kriterium Größe Bilanzsumme Umsatz # Beschäftigte
  • Einteilung der U nach Kriterium: technisch-ökonomische Struktur Personalintensive U (Lohnkostenanteil hoch) Anlagenintensive U ( viele Potenzialfaktoren) Materialintensive U (hoher Rohstoffverbrauch-Materialkosten) Energieintensive U (hoher Energieverbrauch) Informationsintensive U (Wissen wichtig) Produktionsverfahren (Massenproduktion, Fließfertigung, Einzelfertigung..)
  • Was sind U-Verbindungen und warum gibt es die? Bildung größerer U'einheiten durch Zusammenschluss und Übernahme von U - auch U-konzentration genannt Warum Uverbindungen? Synergieeffekte Einsparungen Doppelarbeiten werden vermieden Effizienzsteigerung Risikostreuung
  • Bsp Synergieeffekte Branche: Bessere Lieferkonditionen Produktion: bessere Auslastung, gemeinsame Entwicklung von Produktionsverfahren, Arbeitsteilung Absatz: Vertriebsinfrastruktur teilen Forschung, Entwicklung, Finanzierung: Kosten teilen
  • Wettbewerbsrechtliches für Uverbindungen? Instrumende der WBpolitik? WBbeschränkung wird vom Staat verboten/eingeschränkt funktionierender WBprozess → LeistungsWB um bessere Marktversorgung Instrumente d WBpolitik: Kartellverbot und Verbot abgestimmten Verhaltens Missbrauchsaufsicht Zsmnschlusskontrolle
  • Allg. Kriterium für UTyp: Etablierungsgrad a ) Wachstumsunternehmen ( Erwartung überdurchschnittliches Wachstum , kurze Firmenhistorie, geringe Komplexität, eigentümergeprägt, Ressourcenknappheit, hohe Investitionen, hohe Unsicherheit und dynamische Umwelt, geringe Möglichkeiten der Innenfinanzierung) b) etabliertes Unternehmen (lange Historie, komplex, geringere Unsicherheitsgrad im Branchenumfeld, höhere Wettbewerbsintensität, Möglichkeiten der Innenfinanzierung)
  • Allg Kriterium für UTyp: Standort des U es ergeben sich 2 Fragestellungen Grad d. geographischen Ausbreitung (Zentralisierung vs. Dezentralisierung) lokaler Standort (Stadt?) regionaler Standort (kleinere regionale Raiffeisenbank) Nationaler St. (maßgeblich in 1 Land) Internat. St. (1 Land, aber Export) Multinat. St.  2. Standortanalyse Arbeitsbezogene Faktoren (Arbeitskräfte) Immobilienbezogene (Preise + spezielles Gebäude) Clusterbildung (ähnliche Branchen in der Nähe?) Materialbezogene (Verderblichkeit Rohstoffe, Transportkosten, Zuliefersicherheit) Verkehrsbezogene (Verkehrsinfrastruktur+Verkehrsmittel(Schiff,Flugzeug)) Umweltschultzbezogene (Gewässerschutz, Imagegründe) Rechtliche und politische (Stabilität und rechtssicherheit) Abgabenbezogene (Nat. Gewerbesteuer Internat: Steuervorteile)
  • Welche 3 verschiedenen Zielarten gibt es? Sozial-ökologische Ziele Formalziele (Erfolgsziele) Sachziele
  • Was sind Formalziele? Was sind Sachziele? Formalziele: übergeordnete Ziele des U, an denen sich Sachziele ausrichten und in denen der Erfolg des U zum Ausdruck kommt [zB Gewinn, Wachstum, Produktivität] Deshalb auch Erfolgsziele Sachziele: beziehen sich auf das Handeln und somit auf die Steuerung des Umsatzprozesses. Dienen der Erreichung der Formalziele
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  • Sachziele Bsp Marktstellung die erreicht werden soll Fertigungstiefe Versorgung mit genug Kapital Arbeitsteilung Führungsstil Umsatzvolumen Qualität
  • Sozial-Ökologische Ziele Bsp MA-bezogene Ziele: gerechte Entlohnung, gute Arbeitsbedingungen Gesellschaftsbezogene Ziele: Lärmreduktion, Energieverbrauch...
  • Zeitlicher Bezug von Zielen des U bis zu 1 jahr: kurzfristige Ziele 1 - 5 jahre: Mittelfristige Ziele über 5 Jahre: langfristige Ziele Zeitlicher Bezug kann sein: statisch (ohne Bezug zur anderen Perioden) dynamisch (bso 10% mehr als letztes Jahr)
  • Organisatorischer Bezug der Ziele eines Unternehmens "Auf welche Organisationseinheiten beziehen sich die Ziele? " Gewinn als Erfolgsziel Wachstum als Erfolgsziel Bereichsziele: Bezug ein Teilbereich (Marketing zB) Befriedigung d. Ansprüche der Interessensgruppen U-Ziele: Bezug zum U als Ganzes Know-How (Wissensführerschft) Produktionsziele: Qualität d. Produkte, Kostensenkungen MA-Ziele: Zielerreichungsgrad muss individuell beeinflussbar sein. Marktstellung(Marktanteil)
  • Zielbeziehungen Komplementär Konfliktär Indifferent/Neutral