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Sprechunflüssigkeiten (Subject) / AOS (Lesson)

Kindliche Sprechapraxie

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  • Differentialdiagnostik sSES bei kindl. Sprechapraxie ist nie die syntaktische und/oder morphologische Regelbildung isoliert betroffen
  • Differentialdiagnostik zentral-auditive Verarbeitungsstörung häufig Komorbidität isolierte ZVA: keine Sprechanstrengung, Temporeduktion, artikulatorisches Suchverhalten, prosodische Auffälligkeiten
  • Differentialdiagnostik Myo bei isolierter Myo ist das Sprechen unbeeinträchtigt Schlucken & Saugen werden neural anders gesteuert, dissoziierte Störung
  • Differentialdiagnostik Stottern enge Nachbarschaft jedoch: keine Blocks und wenig bis keine Dehnungen von Konsonanten
  • Differentialdiagnostik Dysarthrien keine Tonusveränderung bei AOS
  • Differentialdiagnostik phonologische Störung Vokalfehler prosodische Auffälligkeiten reduzierte Diadochokinese Fehlerinkonstanz
  • Differentialdiagnostik Poltern Sprechtempo Selbstwahrnehmung/Störungsbewusstsein
  • Differentialdiagnostik kindl. Aphasie kein klares neurologisches Ereignis Sprachverständnis
  • Differentialdiagnostik Mutismus keine Persönlichkeitsbesonderheiten
  • Differentialdiagnostik Autismus keine Störung der pragmatischen Fähigkeiten
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  • allgemeine Therapiegrundsätze hochfrequent multimodal Schwerpunkt liegt auf Sequenzierung keine Einzellaute in Isolation Individueller Therapieplan: Komplexität der Stimuli                                          Anzahl der Items                                           Kriterien bis zur nächsten Phase festlegen Eigenwahrnehmung anregen Sprechtempo Unterstützende Effekte: Rhythmus, Intonation Kernvokabular des Kindes
  • Variable Therapie Zentral für die Planung: Welche Aufgabenstellung Welches Stimulimaterial Welche Vermittlungstechniken
  • Kritik MuMo keine Belege Gegenargumente: sprachliche und nichtsprachliche Muskelbewegungen unterscheiden sich fundamental doppelte Leistungsdissoziation zwischen hochautomatisierten Sprechbewegungen und nicht-sprachlichen oralmotorischen Bewegungen keine Wirksamkeitsnachweise für Transfer
  • Definition Probleme bei der willkürlichen Planung und Programmierung der Sequenzierung von Sprechbewegungen  • Problem: motorische Programme speichern
  • diagnostische Möglichkeiten vor 3 Jahren sehr schwer in DE kein objektives Verfahren
  • Diagnostik: klinisches Vorgehen ausführliche Anamnese neuromotorische Entwicklung Verhältnis rezeptiver - expressiver Wortschatz Konsistenzermittlung automatisierte Sprache Prosodie
  • Leitsymptome ·         Sprechstörung ·         Orofaciale, velopharyngeale, laryngeale Muskulatur nicht beeinträchtigt ·         Inkonsistente Sprachproduktion ·         Prosodische Auffälligkeiten ·         Phonematische Fehler (Lautauslassungen) ·         Konsonantenverbindungen häufiger betroffen als Einzelkonsonanten ·         Fehlerhäufigkeit steigt mit der Äußerungslänge ·         Langsames Sprechen, lange Pausen ·         Silbisches Sprechen Stumme oder hörbare Suchbewegungen 
  • Diagnostik PLAKKS (Fox, 2005) Ø  25-Wörter-Test Ø  Dreimalige Vorlage der 31 Wörter Ø  Bei Kindern mir einer Sprechapraxie: häufige Fehler, insbesondere Vokalfehler, prosodische Auffälligkeiten Diagnostikbogen kindliche Sprechapraxie (Lauer-Birner-Janusch,2007) Ø  Dreimalige Vorlage der 31 Wörter (Ermittlung der Konsistenzrate) Ø  Nachsprechen komplexer Silben Checkliste mit 20 Fragen (Gieseke 2007)
  • Therapieziel Ziel: Verbesserung der sprechmotorischen Fähigkeiten, damit Verbesserung des Redeflusses und der Verständlichkeit (Verbesserung der Kommunikation im Alltag) Schwerpunkt: Sequenzierung von Sprachbewegungen
  • Leitsymptome inkonsistente Sprechproduktion von Vokalen und Konsonanten bei mehrfacher Wiederholung prosodische Auffälligkeiten verlängerte und gestörte koartikulatorische Transitionen zwischen Lauten und Silben Schwierigkeiten bei der willkürlichen Sequenzierung von Sprechbewegungen