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Physiotherapie (Subject) / Prävention Reha (Lesson)

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  • Definieren Sie die Zielsetzung bei der primären/sekundären und tertiären Prävention Primäre Prävention: zielt darauf ab, die Entstehung von Krankheiten zu verhindern„Volkskrankheiten“ (z.B. Diab. Melli. Typ II, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen) können in vielen Fällen durch eine gesundheitsbewusste Lebensweise vermieden, verzögert oder in ihrem Verlauf günstig (Bsp. Gesunde Ernährung, Sport, Impfung) beeinflusst werden Sekundäre Prävention: Ist auf die Früherkennung von Krankheiten gerichtet Erkrankungen sollen zu einem möglichst frühem Zeitpunkt erkannt werden, um eine frühzeitige Therapie einleiten zu können Eindeutige Abgrenzung von primärer und sekundärer Prävention nicht immer möglich Bsp. Darmkrebsfrüherkennung + Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung sind Maßnahmen der primären Prävention (Krankheitsvermeidung), falls eine Vorstufe der Krebserkrankung erkannt und beseitigt wurde Wird jedoch eine bereits eingetretene Krebserkrankung im Frühstadium entdeckt, handelt es sich um eine Maßnahme der sekundären Prävention im Sinne der Krankheitsfrüherkennung Tertiäre Prävention: Hat das Ziel, Krankheitsfolgen zu mildern, einen Rückfall bei schon entstandenen Krankheiten zu vermeiden und die Verschlimmerung der Erkrankung zu verhindern
  • Nennen Sie vier Kostenträger, die für die Rehabilitation in Frage kommen Krankenkassen Rentenversicherungsträger Unfallversicherungsträger Agenturen für Arbeit/Sozialämter/Jugendämter/Versorgungsämter
  • Nennen Sie die vier Erkrankungen, die die meisten Ausgaben in unserem Gesundheitssystem verursachen! Krankheiten des Herzkreislaufsystems Krankheiten des Verdauungssystems Psychische- und Verhaltensstörungen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems
  • Nennen Sie den Unterschied zwischen Verhaltens – und Verhältnis Prävention Verhaltensprävention Bezieht sich unmittelbar auf den einzelnen Menschen und dessen individuelles Gesundheitsverhalten Maßnahmen, welche die eigene Gesundheitskompetenz stärken Ziel: Risikofaktoren durch Fehl- oder Mangelernährung, Bewegungsmangel, Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum zu reduzieren Verhältnisprävention: Berücksichtigt unter anderem die Lebens- und Arbeitsverhältnisse Dazu zählen beispielsweise die Wohnumgebung und auch andere Faktoren, welche die Gesundheit beeinflussen können, so etwa das Einkommen und die Bildung
  • Nennen Sie fünf Berufsgruppen, die einem Rehateam angehören Ärztin/Arzt Pflegedienst Physiotherapeut/in Ergotherapeut/in Psychologe/Psychologin Masseur/in Krankengymnast/in Orthopädie(schuh)-techniker/in Sporttherapeut/in
  • Wie ist die Therapiedichte in einem Rehaprozess definiert? Es müssen Mindestanforderungen eingehalten werden : 5 Stunden pro Tag ( nicht nur Gruppenangebote) 5 Tage die Woche  mind. 4 therapeutische Maßnahmen pro Woche müssen 2 Schulungsangebote vorhanden sein Samstag-Angebot muss vorhanden sein
  • Nennen Sie vier Kostenträger, die für die Rehabilitation in Frage kommen? Krankenkassen Rentenversicherungsträger Unfallversicherungsträger Agenturen für Arbeit/Sozialämter/Jugendämter/Versorgungsämter
  • Welche drei Rehabilitationsleistungen werden unterschieden? Leistungen zur medizinischen Rehabilitation mit dem Ziel, möglichen Behinderungen oder möglicher Pflegebedürftigkeit vorzubeugen, sie zu beseitigen oder Verschlimmerungen zu verhüten Leistungen zur beruflichen Rehabilitation, die eine Eingliederung der Patientin oder des Patienten in das Arbeitsleben fördern Leistungen zur sozialen Rehabilitation, welche die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft fördern; sie zielen auf die Bewältigung der alltäglichen Anforderungen und der Wiedereingliederung in das soziale Umfeld der Patientinnen und Patienten
  • Nennen Sie vier Voraussetzungen zur Reha! Die Rehabilitation ist aus medizinischen Gründen erforderlich Man ist rehabilitationsfähig und körperlich in der Lage, die Reha durchführen zu können Es besteht eine positive Rehabilitationsprognose Die Ziele der Rehabilitation können in einem realistischen Zeitrahmen erreicht werden
  • Nennen Sie drei mögliche Kostenträger der Rehabilitationsmaßnahmen in Deutschland Krankenkassen Rentenversicherungsträger Unfallversicherungsträger
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  • Durch welche Verfahren finanziert sich die GKV Die GKV finanziert sich durch Beiträge und einen jährlichen Bundeszuschuss sowie sonstige Einnahmen (Das GKV-Finanzstruktur- und Qualitäts-Weiterentwicklungsgesetz (GKV-FQWG))Grundsätzlich werden die Beiträge von den Mitgliedern der Krankenkasse und den Arbeitgebern, Rentenversicherungsträgern oder sonstigen Stellen einkommensabhängig getragen und fließen dem Gesundheitsfons zu
  • Nennen Sie fünf Bausteine der Prävention Impfungen Aufklärung Präventionsangebot Vorsorgeuntersuchungen Früherkennung
  • Wie sieht das interdisziplinäre Team der Reha aus? Nennen Sie acht Berufsgruppen Ärztin/Arzt Pflegedienst Physiotherapeut/in Ergotherapeut/in Psychologe/Psychologin Masseur/in Krankengymnast/in Orthopädie(schuh)-techniker/in Sporttherapeut/in
  • Was ist eine Anschlussheilbehandlung? Umschreiben Sie sie mit vier Aussagen! Die AHB ist eine Rehabilitationsmaßnahme, die im unmittelbaren Anschluss an eine Krankenhausbehandlung oder eine ambulante Operation erfolgt und zur Weiterbehandlung erforderlich ist. Sie muss in der Regel innerhalb von 14 Tagen nach der Entlassung beginnen Ziel: verloren gegangene Funktionen oder Fähigkeiten wiederzuerlangen Patienten wieder an die Belastungen des Alltags- und Berufslebens heranführen
  • Welche Leistungen bietet die Pflegeversicherung? Nennen Sie fünf! Pflegekurse für Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen Verhinderungspflege, wenn die betreuende Pflegeperson krank ist oder Urlaub hat Pflegegeld für selbst beschaffte Pflegehilfen Tages- und Nachthilfe Pflegehilfsmittel und technische Hilfen Zuschüsse zur pflegegerechten Gestaltung des Wohnumfeldes des Pflegebedürftigen
  • Welche Auswirkungen haben Präventionsmaßnahmen auf die Bevölkerung? Nennen Sie vier steigende Lebensqualität steigende Arbeitsproduktivität erhöhte Lebenserwartung Gesundheitsausgaben sinken
  • Nennen Sie fünf Eckpunkte der Ottawa-Charta! Gesundheitsförderung Interessen vertreten Gesundheitsförderliche Lebenswelten schaffen Gesundheitsfördernde Gesamtpolitik entwickeln Gesundheitsbezogene Gemeinschaftsaktion unterstützen Gesundheitsdienste neu orientieren