Neurosen (Subject) / Entwicklungsphasen nach Freud (Lesson)

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  • Welches sind die Entwicklungsphasen nach Freud Orale Phase = Geburt bis 1. Lebensjahr Anale Phase = 2. bis 3. Lebensjahr Phallische Phase = 4. bis 6. Lebensjahr Latenzzeit = 7. bis 12. Lebensjahr Genitale Phase = Ab dem 13. Lebensjahr
  • Wie erlebt der Mensch die Anale Phase Bei der Geburt ist der Säuglich total von der Umwelt abhängig, er nimmt nur sich wahr und hat keine Vorstellung von seiner Umwelt Nach dem 8. Monat erlebt das Kind sich als getrennt von der Umwelt und kann seine Mutter als Objekt wahrnehmen. Da es keine Vorstellung davon hat, dass die Mutter wiederkommt, reagiert es auf Trennung mit Angst. Je nachdem wie seine Umwelt auf seine Abhängigkeitsbedürfnisse eingeht, erlebt das Kind Befriedigung oder Frustration Bei Nichterfüllen seiner Bedürfnisse entstehen später Depressionen, Ängste und Süchte In dieser Phase entwickelt sich Urvertrauen oder Urmisstrauen
  • Was ist wichtig zur Oralen Phase Angst vor Trennung, Liebesverlust, Objektverlust Zentral ist Nahrungsaufnahme, Triebbefriedigung und Lustgewinn durch Saugen und Beißen Themen: Bindung, Abhängigkeit, angenommen werden Störungen: Sucht, Sexualstörungen, Nähe-Distanz-Probleme, Depression, Selbstwertproblem, Psychosen
  • Wie erlebt der Mensch die Anale Phase Der Lustgewinn kommt über das Ausscheiden und Zurückhalten von Stuhl und Harn. Erikson sagt, es gehe um Festhalten und Loslassen Der Anus wird zur erogenen Zone, die Lustgewinn bereitet Das Kind kann über die Ausscheidung Leistung erbringen oder versagen Es geht in dieser Phase darum, zu lernen, mit aggressiven Bedürfnissen umzugehen Wird diese Phase angemessen bewältigt, kann der Mensch später angemessen mit Aggressionen umgehen, wenn nicht, kann es eine Aggressionshemmung geben. In dieser Phase kann sich das Kind erstmals aus eigener Kraft von den Eltern wegbewegen.
  • Was ist wichtig zur Analen Phase Angst vor Dominanz Zentral ist Triebbefriedigung und Lustgewinn durch Ausscheiden und Zurückhalten Themen: Nähe-Autonomie, Macht und Autonomie Störungen: Phobien, Zwangsneurosen, zwanghafter Charakter, Stottern, Bettnässen
  • Wie erlebt der Mensch die Phallische Phase Der Lustgewinn erfolg durch die (nicht-sexuelle) Stimulation der Genitalien. Das Kind beginnt, den gegengeschlechtlichen Elternteil zu begehren und mit dem gleichgeschlechtlichen zu konkurrieren Die Phase wird auch Ödipale Phase genannt Das Kind möchte den gegengeschlechtlichen Elternteil ganz für sich besitzen, aber es entsteht Angst vor dem gleichgeschlecht- lichen "übermächtigen" Elternteil, der eine Bedrohung darstellt Die Lösung dieses Konflikt besteht in einer Identifikation mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil und der Zuwendung an gleichaltrige
  • Was ist wichtig zur Phallischen Phase Zentral ist genital fokussiertes Lustempfinden, Erleben der sexuellen Unterschiede Themen: Relativierung der Liebe zum gegengeschlechtlichen Elternteil und Identifizierung mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil (Lösung des Ödipuskomplexes) Störungen: Partnerprobleme, Sexualstörungen, Sexualängste
  • Was ist wichtig zur Latenz-Zeit Zentral ist Entwicklung des Selbstwertgefühls Themen: Knüpfen von Beziehungen zu Gleichaltrigen Störungen: Angst vor Auseinandersetzungen mit anderen, autoaggressive Tendenzen, Verhaltensstörungen, Konzentrationsprobleme
  • Was ist wichtig zur Genitalen Phase (Pubertät) Zentral ist das verstärkte Erleben des eigenen Selbst Themen: Triebwünsche und Geschlechtsidentität, eigene Fähigkeiten und ihre Grenzen, Autonomiebedürfnis und Abhängigkeit von den Eltern Störungen: Störungen der Geschlechtsidentität, triebfeindliche Einstellugnen, schwere Selbstwertprobleme, Manifestieren erster Süchte
  • Welche Beziehgungsstadien werden welcher Phase zugeordnet Orale Phase = ICH -- DU Anale Phase = ICH -- SELBST Phallische Phase =  ICH -- WIR
  • Die 4 Kollusionstypen nach Wille Narzistische Kollusion - Progressiv = egozentrisch, dominant, grandios - Regressiv = Bewundert, verschmilzt mit A, Selbstaufgabe, Idealisierung Orale Kollusion - Progressiv = fürsorglich, überbehütend - Regressiv = pflegebedürftig, unselbstständig Anal-sadistische Kollusion - Progressiv = mächtig, autonom, aktiv -  Regressiv = passiv, gefügig Phallisch-ödipale Kollusion Progressiv = männliche Rolle - Regressiv = weibliche Rolle