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MC neurologie (Subject) / KTK (Lesson)
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- Pharmakologie gegen Verhaltensstörungen Angststörungen = Anxiolytika (syn. Ataraktica, minor tranquilizer) Benzodiazepine (GABA Agonist) : Midazolam, Diazepam, Brotizolam, Buspiron (partieller 5-HT1A-R Agonist und D2-R Antagonist) Aggression = Neuroleptika/major tranquilizer Dopamine Rezeptor Antagonisten Depression= Antidepressiva ( Trizyklische Antidepressiva, SSRI) MAO Inhibitoren
- Formaminale Stenose Einengung einer einzelnen Nervenwurzel Tiere laufen ohne Probleme und entlasten die Gliedmaße im Stehen Therapie: Carprofen, Prednisolon
- OCD (Osteochondrosis dissecans) umschriebene Knochenläsion unterhalb des Gelenkknorpels, die mit der Abstoßung des betroffenen Knochenareals mit dem darüberliegenden Knorpel als freier Gelenkkörper (Gelenkmaus) enden kann Es verbleibt dann ein Gelenkflächendefekt (Mausbett) Knochenfragmente im Lumbosakralbereich junge Hunde großer Rassen die früh gearbeitet wurden Symptom: Lumbosakrale Dolenz
- (FCE) Faserknorpelembolie- Teil des BSV akutes Geschehen ein Blutgefäß im RM wird durch Knorpel verschlossen, Schwellung RM, RM geht zugrunde, auch als Rückenmarksinfarkt bezeichnet Symptome: Plegie Lateral, beide Beine betroffen, eins schlimmer als das andere, je nach BG auch beide Beine betroffen plötzliche Lähmung während der aktivität, dann keine Dolenz, bei 10% Fasern kann der Patient noch laufen, große Rassen (nicht-chondrodystroph) 80% >20 kg Körpermasse, jung erwachsen bis mittelalt, Rüden leicht überrepräsentiert Therapie: Karvisan, Zeit, Zeit, Zeit, Prognose ungünstig, wenn: bilaterale Ausfälle, untere Motorneurone betroffen, kein Tiefenschmerz mehr Sonst meist deutliche Besserung innerhalb 2-3 Wochen
- Diskospondylitis Entzündung einer BSch, bzw. Wirbelendplatten bei Großen Rassen und älteren Hunden, Deutscher Schäferhund) Ursache: Brucellose, Erreger Symptome: Fieber, hochgradiger Schmerz an der Ws, lytische Zersetzung der Bsch Diagnose: BSch-aspiration, BU Urin, Blut, Hautläsion ( Sekundärinfektion meist Haut) Therapie: cephalosporine ( ceftiofur ) bzw stabilisierende OP
- Syringohydromyelie zuviel Flüssigkeit Rückenmark erweiterter zentralkanal Ursache: hintere schädelgrube ist zu klein (Cavalier king Charles ) Symptome: Juckreiz, oft aufregungsassoziiert, später Dolenz, neurologische Ausfälle, Therapie; Formanen Magnum vergrößern, Prednisolon, Syringosubarachnoidaler Shunt,
- Myasthenia Gravis Formen: angeboren (zu wenig Rezeptoren) / erworben (Immunassoziert) Prädisposition: alle Rassen, unter 3 Monaten, 2-3 Jahre und über 10 Jahre Ursache: KTZ. Thymom, Enstehung: Autoimmunassizierte Zerstörung ( TH 1 Zellen, IGG Typ !!!) der Postsynaptischen AcH Rezeptoren, Motorischer Endplatte, auch an Sarkolemmmembran, T Zellen aus dem Thymus für die entstehung der Krankheit verantwortlich, keine Neuromuskuläre weiterleitung mehr, Autoantikörper, Symptome: Beine unter den Körper gesetzt, abgeschwächte Reflexe, Megaösophagus, leichte Ermüdbarkeit, HGM oft schlimmer als VGM Diagnose: AK Test, Tensilon Test ( AcH Hemmer) Immunhistologie ( Muskelbiopsie) Röntgen, Dekrement in Elektromyelogramm Therapie: nur bei erworbener Form möglich: Prednisolon, AcH- Hemmer (Pyridostigmin), Cyclosporin, Prognose: 90% Remission, 40% Mortalität ( häufigste Todesursache Aspirationspneumonie )
- Hypokaliämische Myopathie Ursache=Verringerte Kalium Zufuhr, Verstärkte Aufnahme in die Zelle, Verstärkter Verlust, Familiäre Störung der Kaliumregulation (Burmesen Katze), chronische Niereinsuffizienz, Dauerdiurhese, Erbrechen, Diarrhoe, Symptome= generalisierte Schwäche und Ventroflexion (Ktz. Lässt Kopf hängen, Hund nicht (fehelen Lig. Nuchae) ), Bewegungsintoleranz und Kollaps, Diagnose= Serum Kalium Spiegel, CK mgrd. erhöht, EMG und Muskelbiopsie können normal sein, Futteranalyse (> 0,6% Kalium)Therapie= Kaliumsupplementation (oral oder i.v.) = KaliumglucoratPrognose = gut
- Entzündliche Myopathie Bei Boxer und Neufundländer Symptome: nicht spezifisch, Gewichtsverlust, Schwäche, Bewegungsintoleranz, generalisierte Muskelatrophie, Myalgie, Kontrakturen möglich, Ursachen: - Protozoen (Toxo, Neo, Leishmanien, Hepatozoon), Rickettsien (Ehrlichia), Viral (FIV), Bakterien (Leptospiren, Clostridien), Autoimmun bedingt, Autoimmun: teilweise Fokal = Zunge, Pharyngs, Hyperthermie, Myalgie (Muskelschmerz), bedingt durch Lymphozyten, Diagnose: Muskel-Biopsie, CK !!!!, EMG, Immunohistochemie an Muskelgewebe, Serologie Therpie: kausale Therapie (Prednisolon) Prognose: vorsichtig bis ungünstig
- Kaumuskelentzündung ( Myositis eosinophilica, Atrophische Myositis, Masticatory Muscle Myositis) bei großen Hunderassen ( DSCH, GR) Ursache: Kaumuskeln sind von einem speziellen Muskelfasertyp ( II M), IGG Antikörper gegen spezielles Myosin gebildet, lymphozelluläre und Plasmazelluläre Entzündung, Symptome: Schwellung, Exopthamlus, später Atrophie, Bindegewebiger Umbau, Dagnose: Serologie Typ II M Ak (100% spez., 85-90% sens.), EMG, CK, MRT, Muskelbiopsie Therapie: Prednisolon, Prognose: gut bis vorsichtig,
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- Myotonia congenita (fainting goats syndrome ) Symtome: steifer Gang, bunny hopping bis Festliegen nach Stimulation, Muskelhypertrophie, beim Schnauzer - Verkürzung der Mandibula, verzögertes Zahnen, Abflachung des Arcus zygomaticus Ursache: Defekt spannungsabhängiger Chlorid-Kanäle, Genmutation detektiert (CIC1) für Zwerg Schnauzer und Australien Cattle Dog - AR Erbgang, bei Katze wird AR Erbgang angenommen Diagnose: CK im Ref.Bereich, M-Biopsie nicht spezifisch, dimpling, EMG - myotonische Entladungen Therapie - Procainamid, Phenotoin (Antiarrythmika) Prognose: stabilisieren sich, Symptome persistent
- (Geriatrisches) Vestibularsyndrom Aufbau=Statholite ( Haarzellen) im Innenohr, 3 Bogengänge für Drehbewegungen, Nervus Vestibulocochlearis, leitet informatin weiter an Hirnstamm und Kleinhirn, Thalamus, Aufgaben= unterstützt Körper gegen Gravitation ( =Probleme zu stehen, Fallen, zur Seite rollen, Kopfschiefhaltung, Kreislaufenunterstützt Körper während Beschleunigung (Stürzen, Koordinationsverlust, Ataxie, DD: Kleinhirnschaden )Koordiniert Körper- und Augenbewegung (verschwommene Bilder, Nystagmus )DD/Ursachen=Peripher: Otitis, angeboren, Hypothyreose, Herzerkrankungen, Fremdkörper Ohrzentral: Hirnstammschaden, Thiaminmangel, Otitisdurchbruch, infarkt, Trauma, Metroindiazol, Blutung, FIP,Toxoplasmose, Neosporose, Tumore,häufigste Ursache bei Hund/ Katze ist idiopatischOtitis media/interna, Katze: Ohrpolyp/ CholesteatomSymptomeKopfschiefhaltung → betroffenens Ohr wird nach unten gehalten Nystagmus → schnelle Phase weg von der Läsion, beide Formen beiden LokalisationenStrabismusAtaxie, driften, Kereislaufen → in Richtung der LäsionÜbelkeit/Erbrechen Zentral:gestört: Bewusstsein, Verhalten, Haltungs und Stellreaktionen; Paresen komplett und auf der selben Seite vertikaler Nystagmus, CAVE: Kein Horner syndrom, Kopfnervenausfälle: V,VI,VII,IX,X,XIIakut: bei älteren Hunden,Ursachen idiopatisches vestibluarsyndrom, (infarkt) durch Hypothyreose, Herzerkrankungen, Tumore, Polypen, oft unbekannt DD:Mittelohrentzündung, schwere Otitis externa Diagnostik: Liqouruntersuchung und MRT, bei Verdacht auf Ohrpathologien CTPeripher: Haltungs- und Stellreaktionen, Verhalten und Bewusstsein ungestört,horizontaler oder rotierender Nystagmus, horner syndrom (Fascialisparese), Drehbewegungen, Nystagmus in Richtung ausgefallenen Seite facialis= fehlende Tränensekretion, fehlender Droh ud Palpebralrefeflex, Horner: Ptosis: „kleinere Lidspalte“, Miosis: kleinere Pupille, Enophthalmus: eingesunkenes Auge, Nickhautvorfallperipher= Schirmer Tränentestkommt viel häufiger vorSonderformenbilaterales Vestibularsyndrom: keine Kopfschiefhaltung, Pendelbewegung des Kopfes, Ausfall Nystagmus, paradoxes Vestibularsyndrom: Lähmungen und Kopfschiefhaltung decken sich nicht → Läsion im zerebellopntienten Winkel Behandlung:KarsivanVitamin B komplex 2-3 Fach überdosiertEmeprid/ Cerenia gegen Übelkeit ggf Odansetron, Metroclopramid, BetahistinInfusionstherapie zur Verbesserung der Gehirndurchblutung, für 2-3 Tage Herz US/ BU Schilddrüsenscreening weicher LiegeplatzCAVE: bei zentraln Vestibularsyndrom kann die Zunge gelähmt seinmodifiziertss Manöver nach Epleykann 2-3 Wochen dauern bis sich Erfolge einstellen
- Botulismus Symptome = schlaffe Lähmung aller Gliedmaßen und des Halses Symptome beginnen in Hintergliedmaßen generalisiert reduzierte segmentale Reflexes Schwanzmotorik ist oft erhalten Ach ausschüttung wird inhibiert Diagnose= Nervenleitgeschwindigkeit nimmt bei wiederholter Stimulation ab Thoraxröntgen (wegen Öesophagus) Verdauung = Dysphagie, Dysphonie reduzierter Schluckreflex Megaösophagus Verstopfung Harnverhalten Therapie= Magensonde,TPN mechanische Ventilation, weiche Lagerung, Harnkatheter Antibiotika: nicht wirklich indiziert (?) außer bei Wundinfektion Penicillin G, Metronidazol, Clindamycin
- Polyradikuloneuritis Ursache nicht genau geklärt ( Waschbärenspeichel ?) Symptome= siehe Polyneuropathie, im Gegensatz zu Tieren mit Botulismus aber Dolent, Diagnose= Elektrodiagnostik ( keine F Wellen ) Nervenwurzelbiopsie,
- Schiff Sherington Haltung Nach Rückenmarkstrauma kaudale BWS/kraniale LWS:nicht gehfähig spastisch gestreckte Vordergliedmaßen schlaff gelähmte Hintergliedmaßen normales Bewusstsein Nervenschaden T3-L3
- Steroid-responsive-Mengingitis -Arteitis (SRMA) Ursache = Autoimmun bis jetzt keine Erreger identifiziert ist eine steril eitrige Entzündung der Leptomeningen des Rückenmarks Erkrankungsausbruch 3 Monate 6 Jahre Rassen: Beagle, Boxer, Bernersennen Hund, Weimeraner, Golden Retriever, Deutsch Kurzhaar, Nova scotia Duck Trolling Retriever, Männliche Tiere sind häufiger betroffen als weibliche Symptome= Fieber, zervikale dolenz, Tiere wollen den Hals nicht bewegen, wollen sich nicht mehr schütteln, ( Flüssigkeit eingträufelt ins Ohr wird nicht mehr rausgeschüttelt) Augen schauen nach lateral, statt Kopfbewegungen, Labor: Erhöhung von IgA and c-reaktivem Protein in Liquor und Serum, Gesamteiweiserhöhung, Therapie: prednisolon = 2mg/Kg, i.v. (Tag1), 2mg/kg p.o. 2 x tgl. ( Tag 2-.-3.), dann für den 1. monat 1mg/kg p.o. 2 x tgl. 2 weitere Monate 0,5 mg/kg 2 x tgl p.o. Azathioprin, Liquorkontrolle nach 3 Monaten, rezidivrate liegt bei 30%
- Granulomatöse meningoencephalitis (GME) Formen: Nekrotisierende Meningoenzephalitis (NME) = Mops Nekrotisierende Leukenzephalitis (NLE) = Yorkshire Terrier Symptome: Epileptische Anfälle, zentrale Blindheit, pleozytose, vorwiegend kleine Rassen, multifokale ZNS-Läsionen, CAVE: Mengingen immer Dolenz !!! Therapie: PREDNISOLON, Lumostin (Zytostatika) Prognose: 1-3 Jahre (vorausgesetzt sie sprechen im ersten Monat auf die Therapie an)außer Mops: der stirbt meistens sofort
- BSV Äthiologie:entsteht primär im gallertartigen Kern des Nukleus Pulposus durch generative Prozesse 1) oft kleine Rassen, deswegen auch "Dackellähme genannt, Übergang HWS zu BWS, diese rassen neigen zu einer verstärkten Mineralisation des Bandscheibenmaterials 2) Bei größeren Hunden als "Wobbler Syndrom bekannt (Dobermann, Deutsche Dogge) Da eher vom Übergang von LWS zu zu Sakralbereich, Systemkomplex wird dann Cauda Equina syndrom genannt,Symptome:plötzlich Auftretend, Ausfall Tiefenschmerz, alle HGM gelähmt (großer Hund) mit Kot und Harninkontinenz, neurologische Ausfälle, steifer Hals, angespannter Nacken, Palpationsschmerz, Abwehr passiver Halsbeugung, aufgekrümmter Rücken, steifer Gang Analereflexe überprüfen !!!!Tiefenschmerz überprüfen Formen1= Hansen Typ 1- akuter Vorfall, meist bei kleinen Rassen 2= Hansen Typ 2 -chronischer Vorfall3= Hansen Typ 3 - Sprung, TraumaDiagnostik: Röntgen, MRT, Myleografie,BehandlungRuhighaltung 1) Operativwenn die Tiefensensibilität nicht innerhalb von 24-48 h hergestellt ist sinkt der chirurgische Erfolg auf unter 5% 2) Konservativ, NSAID; Vitamin B; Boxenruhe für 8 Wochen, (Ausbildung Fibrose) Opioide wie Methadon/ Fentanyl Gabapentin, MetamizolPrognose: besteht eine komplette Lähmung ohne Tiefenschmerz länger als 48 ist die Prognose für eine Op eher schlecht
- Kognitives Dysfunktionssyndrom allgemein - jeder 4. Hund ab dem 7. Lebensjahr kann betroffen sein- 15% aller Hunde ab 8 jahren - 30 % aller Hunde über 11-12- 60 % aller Hunde über 15/16- bei Katzen ab11. Jahren ⅓ , ab 15. Jahre ist jede 2. betroffen - wird häufig nicht erkannt/ zu spät erkannt-> Trainierfähigkeit beim Hund nimmt mit dem 12. Lebensjahr ab- Unruhe kann auch durch Schmerz (Arthrose vorgerufen werden)- erhöhtes Risiko: 1) Alter 2) Epilepsie 3) leichte Rassen
- Kognitives Dysfunktionssyndrom Ursachen 1) Gerhirnalterung (selbe Areale Betroffen wie beim Menschen, Hippocampus, Lobus frontalis,2) Mininfarkte-> v.a. Katze mit Hyperthyreose, oft unbemerkt3) Einlagerung Lipofuszin oder ß 40/42 -Amyloid ( aber keine TAU - Proteine wie beim Menschen)- senile Plaques4) Verminderte Mikrozirkulation, verminderte Durchblutung5) oxidative Schäden - > freie Radikale -> Adipositas/ Bakterien durch schlechte Zahngesundheit6) Verlust der grauen Substanz7) Vergrößerung der Venitrikel und der Sulci8) Verkalkung/ Verdickung der Meningen9) Astrozytose10) neuroaxonale Degeneration/ Demyleinisierung / Gliosen11) verminderte Neurogenese12) verminderter Glucosemetabiolismus ( um 25 %) 13) Entzündungen 14) anstieg Homocystein15) insulinresitenz im Alter 16) Abfall Dopamin
- Kognitives Dysfunktionssyndrom Symptome -progressiv und Irreversibel- "lichte Momente"- Orientierungslosigkeit !!!- irren Nachts ruhelos durchs Haus, laufen winselnd und stark hechelnd umher, kommen nicht zur Ruhe- grundloses vokalisieren- Tag-Nacht-Rhytmus kehrt sich um, erhöhtes Schlafbedürfnis- Inkontinenz (Kot/ Urin)- Angstreaktionen, Aggression oder Unruhe- erkennen vertraute Menschen und Tiere nicht mehr, weniger Schwanzwedeln, rennt nicht mehr auf Besitzer zu- Hund verliert eígenes Körperempfinden bzw. räumliches Empfinden - kein Zugriff mehr auf Erlerntes, kein hören auf Namen oder Kommando,- „in-die-Leere-starren“ wie in Trance- Steckenbleiben in Möbeln und Ecken- plötzliches rennen in andere Richtung- stehen an der falschen Seite der Tür- Bedürfnis gestreichelt zu werden nimmt ab- kein Signalisieren,dass Hund raus muss- will weniger Aufmerksamkeit KATZE- Vokalisation!!!. Nachts aber auch Tagsüber → jede 2. Katze ab 16. besonders Nachts wenn gewohnte Umweltreize fehlen - Drangwandern- repetitives Verhalten- verändertes SchlafverhaltenVerlust der räumlichen und zeitlichen Orientierung Mobbing durch jüngere Artgenossen Unsauberkeitemotionale Abhängigkeit/ Verlust der Autonomie Trennung vom Besitzer wird emotional sehr belastendKatzen schlagen den ganzen Tag, Cave sie vergessen zu trinken und zu fressen ! Feststellung des Ausmaßes mittels DISHA Score
- kognitives Dysfunktionssyndrom Behandlung geregelter Tagesablauf gehen Sie zu festgelegten Zeiten mit Ihrem Hund spazieren und geben Sie ihm immer zur gleichen Zeit etwas zu fressenBelohnen Sie Ihren vierbeinigen Freund, sooft er gutes Verhalten an den Tag legt, aber unterlassen Sie jegliche Art der Bestrafungachten Sie darauf, dass Ihr Hund körperlich aktiv bleibt ( Gedankenspiele, Lernspiele, Futterspiele etc.), enviromental Enrichmentab einem bestimmten Grad der Demenz Hunde nicht mehr von der Leine lassen Wohnung demenzsicher machen, teile der Wohnung sichern, wo die Tiere feststecken könnten, Videoüberwachung !!!um Stress zu reduzieren, eignen sich Pheromonprodukte für sowohl Adaptil für Hunde und Feliway für Katzen. Medikamentös :-> MAO Hemmer Mittels Seligilin (Selgian®) = 0,5-1,0 mg/Kg morgensdie Gehirnleistung wird stabilisiert, weil dieser Wirkstoff hilft, die Botschaften im Gehirn besser weiterzuleiten. Außerdem schützt dieser Wirkstoff das Gehirn vor schädlichen Stoffen, fängt freie Radikale wegTrizyklische Antidepressiva wie z.b. Fluoxetin (Prozac)dopaminerg, cholinerg, noradrinergKarsivan ( propentophyllin) zur Hirndurchblutung Gabapentin ( gegen Schmerz und zur Beruhigung) / Pregabalin (Bonquat)10 mg/kg, Nachts, kann konstant gegeben werden,sonst 2-3x tgl okayMelatonin2 Stunden vor dem Schlafen funktioniert auch bei ausgeprägter Geräuschangst Dosierung: 3-9 mg pro Tier, je nach Größe des Hundes Katze: 1,5-6 mg pro Tier / 1-2x tgl p.o. ( ohne Xylit) kein Vetmedikament in Deutschland zugelassen Denosyl: erhöht den Gehalt von Gluthation 1,2 in der Leber KATZEDatenlage sehr schlecht, Selegin, Karsivan, gabapentinErnährung: Futter von Hills: b/d Ageing & Alertnessenthält eine ganz besondere Mischung aus Antioxidantien und Gemüse, um die Symptome einer Hirnalterung und altersbedingten Verhaltensänderungen entgegenzuwirken. Darüber hinaus hilft das Futter dabei, die Lernfähigkeit älterer Hunde zu verbessern.Gewichtsreduktion gegen freie RadikaleKetogene Diätmittelkettige FS ( MCT ÖL C8-C10 ) 6 Gramm /10 Kg Effekt nach 3-4 Monaten, Blockiert Glutamat,hemmt auch Hyperaktive Hunde und hilft bei Epilepsie, CereFit- enthält diese MCTS (Ergeis nach 7 tagen zw. 2 Monaten) Nahrungsergänzungsmittel- > Vitamin B6, B12, Folsäure, Vitamin E, C, A Selen,-> Phosphatidylserin, Ginkgo biloba und das Coenzym Q 10,L-Acetyl-Carnitin (Fettssäurecarrier, Neuroprotektiv, Antioxidanz, Arginin,-> Aktivatit® und Senilife®, Hills, Purina Pro plan,-> Omega-3-Fettsäuren ( Fischöl, Algenöl, Krillöl, reich an DHA; EPA, )1900-150 mikrogramm/ Kg, ratio Omega 6:3 , 5:1 -> Leinöl ist ungeeignet, -> Ginko-> Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA)-> Cholin, Methionin, keine Daten zu CBD Öl Kontrolle der Symptome nach 1 Monat
- Medikamente gegen Angstzustände/ Demenz/ Psychopharmaka Diazepam: wirkt kurzfristig bei vorhersehbaren EreignissenWirkeintritt nach 15-45 Minuten, hält 3-4 Stunden ankann nachdosiert werden, Cave Kumulation bei adipösen Patienten im Fettgewebe Dosierung: HUND: Zur Anxiolyse.0,25 bis 1,0 mg/kg, p.o. ggf. sogar 2 mg/ Kg p.o.Dosierungsintervall: 2 x tgl. (12 h) bis 3 x tgl. (8 h)zur Appetitanregung0,25 mg/kg, p.o., i.v.Dosierungsintervall: k.A. KATZE: Zur Anxiolyse/ Sedation 0,1 bis 0,5 mg/kg, i.v.ggf sogar bis 1 mg/KG Dosierungsintervall: k.A.Achtung: Bei aufgeregten Katzen kann Diazepam die Erregung steigernAppetitstimulanzbis 0,2 mg/kg, i.v.Dosierungsintervall: k.A.HUND: Trazodon 100mg 1/2 Tabl am Abend vorher und 1/2 Tabl 2 h vor dem Termin: 1 Tabl entspricht 6,25 -12 mg pro KgGaba 100mg 3 Tabl 2 h vor dem Termin: 3 Tablentspricht ca 20 mg Selegilin eignet sich zur Therapie von verschiedenen Verhaltensstörungen beim Hund,Selegilin gehört zur Gruppe der Monoaminooxidase (MAO)-HemmerTritt allerdings nach zwei Monaten keine Besserung der Beschwerden ein, empfiehlt es sich, die Tierärztin oder den Tierarzt zu kontaktieren.Trennungsangst Angstaggression Angstprobleme bis hin zu Phobien und PanikattackenAngstprobleme, die sich äussern in Erbrechen, Durchfall, Salivation oder Leckdermatitis Stereotypien, wie Schwanzjagen Psychisch bedingte Tachykardie, nervöses Hecheln und Urinieren Selegilin eignet sich auch bei Katzen zur Therapie von Verhaltensstörungen, wie Ängstlichkeit, auffälliges Lecken und verschiedene Arten der Aggressivität Fluoxetin ( Reconcile)SSRI Sehr gut bei Trennungsangst Eine klinische Besserung bei Behandlung mit dem Produkt ist innerhalb von 1 oder 2 Wochen zu erwarten. Ist innerhalb von 4 Wochen keine Besserung zu beobachten, ist der Tierarzt zu konsultieren, der die Behandlung des Hundes neu beurteilen muss. In klinischen Studien wurde ein positives Ansprechen auf eine bis zu 8-wöchige Behandlung mit Fluoxetin nachgewiesen. Wenn eine Dosis ausgelassen wurde, sollte die nächste vorgesehene Dosis wie verordnet verabreicht werden.nicht bei Hunden mit Epilepsie oder anderen Anfallsgeschehen Sterotypes Verhalten wie übermässiges Bellen bei Hunden und übertriebenes Putzverhalten bei Katzen Aggressionen auch gegenüber dem Besitzer und Dominanzaggresssion Angstzustände Falls Fluoxetin zu keiner Besserung des Verhaltens führt, kann mit therapiert werde Trennungsangst Urinmarkieren bei Katzen wobei gleichzeitig zur Behandlung mit Fluoxetin eine Änderung der Umgebunsbedingungen stattfinden muss Leckdermatitis und -granulome psychogene Alopezie bei Katzen
- Rolling Skin Syndrome UrsachenFutter, Epilepsie, Verhaltensstörungen, Myopathie, Stress, Die Diagnose stellt sich häufig über das Vorgespräch, die Symptomatik und die Klinik. Nach Ausschluss aller anderer möglicher Gründe (Rückenschmerzen, Epilepsie, Bluthochdruck, ect..) ist die Rolling Skin Disease eine Ausschlussdiagnose. Je nach Ursache werden verschiedene Therapieansätze durchgeführt. Am Wichtigsten hierbei ist eine ausreichende Schmerztherapie. Generell sollte eine Reduktion von Stresssituation stattfinden jede Rasse jeden Alters, Siam und Burmesen sind überrepräsentiert, Auf welche Symptome sollte geachtet werden?wellenartiges Zucken der Rückenhautdie Katze wirkt eigentlich ganz entspannt, doch die Haut am Rücken zuckt – deshalb auch der Name „Rolling Skin“peitschende Bewegung mit dem Schwanzdie Katze schlägt mit dem Schwanz und sieht oft zu ihm hin. Das kann sich auch so weit steigern, dass sie ihn anknurrt, anfaucht oder ihn gar attackiert und sich selbst beißt. Versucht man die Katze davon abzubringen, schwankt die Aggression oft auf den Menschen über panisches Weglaufengeweitete Pupillen Diagnose Ausschluss anderer Erkrankungen : Futtermittelallergie, Flöhe, Verhaltensprobleme, Myositis -> Elektrymyeografie Einschlusskörperchennmyositis ( Biopsie ) Therapieoptionen: Eine Diagnose kann nur durch Ausschluss anderer zentralnervöser Erkrankungen gestellt werden. In einigen Fällen spricht die Krankheit auf die Behandlung mit Phenobarbital oder Neuroleptika wie Risperidon an, ansonsten gibt es bislang keine etablierte Therapie. Die Heilungsaussichten sind schlecht.[1]bzw. Fumiumstellung Stressreduktion Atrizyklische Antidepressiva: Clomipramid, Amitryptilin, ggf Prednisolon
- Schädeltrauma Katze (SHT) Anders als beim Hund ist für die Katze eine Trias aus Bradykardie , Hypotension und Hypothermie typisch für ein Schockgeschehen. Eine niedrige Herzfrequenz sollte den Tierarzt bei einer traumatisierten Katze deshalb nicht in Sicherheit wiegen, sondern eher warnen. Darüber hinaus kann eine solche Bradykardie auf den Cushing-Reflex zurückgehen und Anzeichen für einen erhöhten intrakraniellen Druck sein.Cushing-Reflex bezeichnet man eine reflektorische Blutdrucksteigerung bei einer Zunahme des Hirndrucks. Im Verlauf treten zudem eine Bradykardie und ein pathologisches Atemmuster auf, die mit der Blutdrucksteigerung zur sogenannten Cushing-Triade zusammengefasst werden. Sie ist ein Warnzeichen für eine bevorstehende Einklemmung von Hirnbereichen in ein Foramen.Mittel der 1. Wahl ist die balancierte Vollelektrolytlösung (keine glukosehaltige Lösung verwenden!). In der 1. Stunde können bis zu 45–60 ml/kg KM verabreicht werden. Um eine Volumenüberladung zu vermeiden, wird für die Katze empfohlen, jeweils 1/4 der Menge (10–15 ml/kg KM) pro 15 Minuten zu verabreichen und dann den Zustand des Tieres neu zu evaluierenAkolloidale Infusionslösungen werden heute i. d. R. Hydroxyethylstärke-Präparate (HES) genutzt. Von diesen werden bei einem Schock-/Traumapatienten 2,5–5 ml/kg KM über 10–15 min verabreicht, die Maximaldosis beträgt 20–40 ml/kg/Tag. Bei zu schneller Gabe ist bei der Katze Vomitus beschrieben [[Glukoselösung 5 % ist eine stark hypotone Lösung. Man führt praktisch reines Wasser zu und verstärkt so die Ödembildung. Auch glukosehaltige Elektrolytlösungen sollten vermieden werden, da in hypoxischen Hirnarealen die Glukose anaerob verstoffwechselt wird. Dies führt zu einer intrazellulären Laktatazidose und verstärkt den sekundären Hirnschaden in vorgeschädigten Arealen. Klinische Studien beim Menschen bestätigen diese Hypothese [[23]], neuere experimentelle Studien sehen hingegen keinen negativen Einfluss von Glukose [[25]].NSAIDsKlassische nicht steroidale Analgetika dürfen nur bei kreislaufstabilen Patienten eingesetzt werden (→ Hemmung der Prostaglandinsynthese → Beeinflussung der Regulation der Nierendurchblutung → evtl. Entstehung einer Niereninsuffizienz).Metamizol (20–30 mg/kg KM i.v.) gilt als sehr potent und hinsichtlich der Nierendurchblutung als unkritisch. Allerdings muss unbedingt auf eine sehr langsame Injektion (über 3 min → Injektionslösung verdünnen) geachtet werden, um einen Blutdruckabfall zu vermeiden.KetaminAuch beim SHT besteht für niedrige Dosen von Ketamin keine Kontraindikation (Ladedosis: 0,1–0,5 mg/mg KM, Dauertropfinfusion: 0,1–1 mg/kg/h i.v.). Auf Anzeichen einer Atemdepression sollte geachtet werden.Methadon µ -Rezeptor-Agoniststarke Schmerzen4 h0,1–0,3(–0,5) mg/kg s.c., i.m.ButorphanolAntagonist/Agonistschwache Schmerzenbis 4 h0,1–0,4(–0,8) mg/kg KM s.c., i.mEine einfache Maßnahme zur Drucksenkung ist eine leichte Kopfhochlagerung (30 Grad) . Sie führt zu einer Steigerung des venösen Abflusses aus dem Gehirn und damit zu einer Verminderung des zerebralen Blutvolumens. Im Idealfall resultiert eine Abnahme des intrakraniellen Volumens und daraus folgend auch des Druckes. Daten zur Effizienz dieser Maßnahme in der Veterinärmedizin fehlen, sie wird jedoch auch für die Katze empfohlen [[11], [15]]. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass der Hals der Katze nicht abknickt oder die Vena jugularis komprimiert wird (Halskragen, Halsband), da dies den venösen Abfluss behindert.Eine weitere einfach durchführbare Maßnahme ist eine Osmotherapie mit hochkonzentrierter Kochsalzlösung (s. o.) oder Mannitol (0,5–2 g/kg i.v. über 10–30 min) [[11], [15
- Hirntumoren des Hundes Gehirntumore bei Hunden treten bei etwa 15 Hunden unter 100.000 lebenden Tieren auf. Extraaxial →Hirnhäute ( Meningiom) Intraxaial→ Hirngewebe (Oligodendrogliom, Astrozytom, Gliom) Hypophyse ( häufigste Tumorart z.b. Karzinome / Adenome Metastasen anderer Tumore Häufig zwischen dem 08. und 09. Lebensjahr ca. 50 % Meningeomeca. 40 % Gliomeca. 5 % Choroid Plexus Tumorenca. 5 % andere Tumoren (z.B. histiozytäres Sarkom) Vor allem ältere Hunde ab einem Durchschnittsalter von 9 Jahren erkranken an Gehirntumoren. Der häufigste Gehirntumor bei Hunden ist dabei wie oben beschrieben das Meningeom. Boxer und andere kurzköpfige Rassen (Boston Terrier, Bullmastiff, englische und französische Bulldogge) sind vor allem von Gliazelltumoren betroffen, dagegen leiden langnasige Rassen (z.B. Golden Retriever) häufiger unter Meningeomen. Überwiegend beim Pembroke Welsh Corgi, Berner Sennenhund, Rottweiler und Flat Coated Retriever findet sich das histiozytäre Sarkom als PrimärtumorDiagnoseNeurologische UntersuchungMRTTherapieCorticosteroide AntikonvulsivaStrahlentherapie ChirurgieChemotherapieDentritische Zelltherapie
- Wobbler Syndrom Hund / zervikale Spondylomyelopathie (ZSM) Ursache: Einengung cervikaler Bereich des Rückenmarks Welche Hunderassen sind vom Wobbler-Syndrom betroffen?besonders oft beim Dobermann und der Deutschen Dogge (Dt. Dogge) auf, wobei männliche Hunde etwa doppelt so häufig betroffen sind wie weiblicheAndere Rassen, oftmals große Hunde mit langen, kräftigen Hälsen : Dalmatiner, Rhodesian Ridgeback, Barsoi, Mastiff etc.auch kleine Rassen können betroffen sein starke genetische Komponente Was kann ein klinisches Wobbler Syndrom hervorrufen?entweder von der Bandscheibe kommend oder von den knöchernen Strukturen Die häufigste Ursache beim älteren Dobermann ist eine chronisch degenerative Bandscheibenerkrankung. Durch die Degeneration kommt es zu einer Aufquellung und Formveränderung der Bandscheibe. In der Regel entsteht eine Vorwölbung (Protrusion) der Bandscheiben in Richtung Wirbelkanal und dadurch zu einer Einklemmung des Rückenmarkes, meistens zwischen den 5. -7. Halswirbeln.Die Degeneration der Bandscheiben wird noch durch die häufig vorliegende Formveränderung der Wirbel bei den langhalsigen Rassen gefördert, da die Wirbelsegmente durch Instabilität die Bandscheiben vermehrt belasten. Die betroffenen Halswirbel sind häufig am vorderen Ende verkürzt und abgeflacht. Diese Formanomalie scheint genetisch mitbestimmt zu werden.Durch Veränderung der Biomechanik auf Grund der Wirbelanomalien verstärken Massezunahmen (Hypertrophien) der umliegenden Bandstrukturen die Einklemmung, da sie den zur Verfügung stehenden Platz im Wirbelkanal weiter verengen.auch die Wirbel selbst können zu Kompressionen des Rückenmarkes führen. Dabei unterscheidet man prinzipiell zwei Formen. Die veränderte Form des Wirbelkörpers kann zu Instabilitäten des Segmentes führen, wodurch es zu leichten Verrenkungen (Subluxationen) der Wirbel gegeneinander kommen kann. Diese Subluxation stellt eine dynamische Beschädigung dar, da bei Beugung des Halses die Subluxation hervorgerufen, bzw. verstärkt wird. Diese Form kommt vor allen Dingen bei jungen Dobermännern vor. In der Regel sind diese Subluxationen nicht schmerzhaft. Im Gegensatz dazu stehen die statischen Kompressionen, die durch knöcherne Zubildungen an allen Teilen des Wirbelkanals entlang der gesamten Halswirbelsäule bestehen können.Symptome: können akut oder langsam auftreten 2 Gait Walk, vorne schnell und hinten verlangsamt ventroflexion, Tetraparese DD: Discospondylitis