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Schulpädagogik (Subject) / Unterrichtsqualität (Lesson)

Fragen+Antworten

This lesson was created by Claudio1.

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  • Worin bestehen Unterschiede zwischen der Allgemeinen Didaktik einerseits und der empirischen Unterrichtsforschung andererseits mit Blick auf deren wissenschaftliche Tradition? (Aufgabe,Lernverständnis,Argumentation) Didaktik als Wissenschaft vom Lehren und Lernen: Tradition: eher geisteswissenschaftlich, ‚normativ‘, reformpädagogisch orientiert Aufgabe: Lehrkräfte bei Planung, Durchführung, Auswertung von Unterricht unterstützen Lernverständnis: traditionell anspruchsvoll (Bildung) und ganzheitlich  Argumentation: historisch, gesellschaftskritisch, gelegentlich erfahrungsbasiert Empirische Unterrichtsforschung: Tradition: eher psychologisch orientiert Aufgabe: Erkenntnisse (z.B. über ‚guten‘ Unterricht) generieren Lernverständnis: traditionell eher eng (fachlichesWissen) Argumentation: empirische Studien
  • Was bedeutet die Aussage, das Kriterium, an dem ›guter Unterricht‹ festgemacht wird, könne nur normativ festgelegt werden? Didaktik ist eine normative wertende Komponente enorm vielschichtig kein "Thermometer" schwer messbar
  • An welchem Kriterium wird in der empirischen Unterrichtsforschung i.d.R. ›guter Unterricht‹ bemessen? Schülerleistung
  • Welche Grundannahmen verbinden sich mit dem Prozess-Produkt-Paradigma bzw. was ist mit ›Prozess‹ und ›Produkt‹ in diesem Paradigma gemeint? Prozessvariablen: (beeinflussen Produktvariablen zusammen mit Kontextvariablen) Voraussetzungsvariablen d. Lehrers und Schülers Lehrer-Verhalten ⇔ Schüler-Verhalten Produktvariablen:  kurzfristiger/langfristiger Lernzuwachs
  • Welche Grundannahmen verbinden sich mit dem Angebots-Nutzungs-Modell bzw. was ist mit ›Angebot‹ und ›Nutzung‹ in diesem Paradigma gemeint? Eine ausgebildete Lehrperson vollzieht Unterricht (Angebot). Dieses Angebot wird mithilfe von Mediationsprozessen in Lernaktivität (Nutzung) umgewandelt. Sowohl Angebot als auch Nutzung sind Klassenkontexten und fachlichen Kontexten ausgeliefert. Angebot⇒ Unterricht Nutzung⇒ Lernaktivität
  • Was ist unter dem Satz zu verstehen: »Der Unterricht ist ein Angebot – der Ertrag hängt von dessen Nutzung ab.«? Wenn Unterricht (Angebot) nicht genutzt wird (Störungen, andere Themen, Krankheitsausfall), dann kann es zu keiner Lernaktivität kommen, also keine Nutzung. Wenn keine Nutzung vorliegt gibt es auch keinen Ertrag.
  • Was wird unter einer ›Optimalklasse‹ verstanden und welche zentralen Befunde verbinden sich mit der Optimalklassen-Studie von Helmke (6 Punkte) (1988)? In Optimalklassen gelingt die Erreichung zweier Ziele gleichzeitig:1. Egalisierung - Leistungsunterschiede ausgleichen2. Qualifizierung - ein hohes Leistungsniveau für alle erreichen Optimalklassen-Studie: effiziente Klassenführung hohe Lernstofforientierung Klarheit und Verständlichkeit hohes Maß an Adaptivität (Kleingruppen, variation von Schwierigkeit, wenig Überforderung) Hohe Langsamkeitstoleranz( Warten auf Fragen) Lehrer-Schüler Beziehung (werden als humorvoller wahrgenommen)
  • Nennen Sie die Merkmale von Unterrichtsqualität bezogen auf zwei ausgewählte Autorinnen/Autoren und erläutern Sie: Warum unterscheiden sich diese Merkmale zwischen den Autorinnen/Autoren (teilweise)? Helmke 2006 Effiziente Klassenführung undZeitnutzung Lernförderliches Unterrichtsklima Strukturiertheit und Klarheit Schülerorientierung, Unterstützung Förderung aktiven, selbstständigenLernens Angemessene Variation vonMethoden und Sozialformen Lipowsky 2009 Strukturiertheit Inhaltliche Klarheit undKohärenz des Unterrichts Feedback Kooperatives Lernen Übungen Kognitive Aktivierung Unterstützendes Unterrichtsklima
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