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Biologie (Subject) / Geschmack/Geruch (Lesson)

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  • Geschmacks und Geruchssinn Geschmack (Gustation) und Geruch (Olfaktion) basieren auf Chemorezeptoren z.B. Um Pheromone der Weibchen zu erkennen (Seidenspinnermännchen), Territorien zu erkennen (Hunde), Orientierung bei Wanderung (Lachse nutzen Geruchskombination des Geburtstroms um zum Laichen zurückzukehren), Konversation (Bienen, Ameisen) bei Wasserlebenden Tieren lässt sich nicht zwischen Geschmack und Geruch unterscheiden
  • Geschmacksrezeptoren bei Insekten liegen in den Sinneshaaren (Sensillen), an den Fußgliedern und auf den Mundwerkzeugen Eine Geschmackssensille enthält mehrere Chemorezeptoren, von denen jeder auf eine bestimmte Klasse von Geschmacksstoffen wie Zucker oder Salz regiert Insekten können auch mithilfe olfaktorischer Sensillen, die auf den Antennen liegen, Geruchsstoffe in der Luft wahrnehmen.
  • Geschmackssinn bei Säugern Geschmackssinneszellen sind modifizierte Epithelzellen (Lebensdauer 8-12 Tage), die (zusammen mit Stützzellen und Stammzellen) in Geschmacksknospen organisiert sind. Aus dem Geschmacksporus ragen die Geschmacksstiftchen der Sinneszellen heraus. 5 Geschmacksqualitäten: süß, sauer, salzig, bitter, umami In Membran der Mikrovilli (Geschmacksstiftchen) befinden sich spezielle Rezeptorproteine und Ionenkanäle, die auf die betreffenden chemischen Stimuli reagieren. Ankopplung von Geschmacksstoffen an Rezeptorproteine der Geschmackssinneszelle führt zur Aktivierung von Ionenkanälen mit der Folge einer Freisetzung von Überträgerstoffen (Neurotransmitter z.B. ATP) aus der Sinneszelle (sekundäre Sinneszelle) --> Signal über Synapsen an afferente Nerven --> AP Mensch: 30 verschiedene Rezeptoren für Bitter, aber nur einen Rezeptortyp für süß und einen für umami
  • Geruchssinn des Menschen Mensch stark von Gerüchen beeinflusst: Wohlbefinden, Sympathie, Antipathie, Sexualverhalten, Speichelsekretion, Übelkeit Geruchssinneszellen sind primäre Sinneszellen 10.000.000 bipolare Nervenzellen) --> senden über ihre Axone Impulse direkt zum Riechkolben (Bulbus olfaktorius) --> Lebensdauer von einigen Wochen, werden regelmäßig erneuert Rezeptive Enden der Riechzellen tragen Cilien, die in die Schleimschicht ragen, welche die Nasenhöhle überzieht. Die Riechzelle selbst sitzt in Epithelzellen über der Schleimschicht. Ihre Axone verlaufen durch eine Knochenplatte im Bereich der vorderen Schädelgrube. Geruchsstoff bindet an Geruchsrezeptor auf der Plasmamembran der olfaktorischen Cilien. Transduktionsprozess wird ausgelöst (Na+ und Ca2+ strömen ein --> Depolarisation --> Cl- Ausstrom --> Verstärkung der Depolarisation--> AP) APs werden entlang der Axone (1. Neuron) zum Bulbus olfaktorius (Riechkolben) weitergeleitet. Dort werden sie in Glomeruli vorsortiert. (in jedem Glomerulus endet nur Axon von Riechzelle mit gleichem Rezeptortyp) APs von SInneszellen mit derselben Duftvorliebe werden gebündelt und gemeinsam auf ein 2. Neuron der Riechbahn verschaltet.
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