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Ernährungsphysiologie (Subject) / Verdauung (Lesson)
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- Was wird mit der Biuretreaktion nach gewiesen? Bei der sogenannten Biuretreaktion gehen Verbindungen mit mindestens zwei Peptidbindungen in wässrig alkalischer Lösung einen farbigen Komplex mit vorhandenen zweiwertigen Kupferionen ein. Daraus resultiert einFarbumschlag nach dunkelviolett. Biuret = einfachste Verbindung, die Peptidbindungen enthält Versuch: zur Probe werden NaOH und Kupfersulfatlösung dazugegeben.
- Verdauungsenzyme des Pankreas Wichtige Enzyme des Pankreassaftes: • Trypsin und Chymotrypsin: werden als inaktive Vorstufen (Trypsinogen u. Chymotrypsinogen) abgegeben. Erst im Dünndarm werden sie aktiviert (Trypsinogen durch Enterokinase, Chymotrypsinogen durch Trypsin). Siespalten Peptidbindungen innerhalb des Eiweißmoleküls auf (Endopeptidasen) • Carboxypeptidase: spaltet einzelne Aminosäuren vom Carboxylende derProteine ab (Exopeptidase) • α-Amylase: spaltet Stärke und Glycogen zu Oligosacchariden • Lipase: wird durch Gallensäuren aktiviert. Aber erst in Verbindung der ebenfalls im Pankreas gebildeten Colipase kann die Pankreaslipase ihre volleAktivität entfalten und Triglyceride in 2-Monoglyceride und freie Fettsäurenspalten.
- Wie kann man Stärke nachweisen? Jod + Polysaccharid (mitSchraubenstruktur) --> verschiedene Farbreaktionen - Amylose: blau - Amylopektin braunviolette Färbung Die labile Additionsverbindung beruht auf der Einlagerung von atomaren Jodketten in den kanalartigen Hohlraum des betreffenden Polysaccharids und hat eine äußerst starke Erhöhung und Veränderung der Lichtabsorption zur Folge. Die Einschlussverbindung kommt nur im wässrigen Milieu zustandeund ist hitze- und alkaliempfindlich.
- Prüfung auf reduzierende Zucker Fehlingprobe: Kochen in alkalischer Lösung --> Öffnung des Pyranose- bzw. Furanose-Rings Im Anschluss: Kettenspaltungen und Oxido-Reduktionen (Bildung von "Reduktionen") Voraussetzung für die reduzierende Wirkung eines Zuckers: freie acetalische OH-Grupp (bei allen Monosacchariden und Disacchariden vom Maltose-Typ) Fügt man einer alkalischen KH-Lösung Metallsalze (Cu) hinzu, werden diese reduziert und die Zucker zu Carbonsäuren oxidiert Durch Zugabe von Komplexbildnern (mehrwertige Carbonsäuren oder Alkohole, z. B. Citrat, Tartrat) wird im alkalischen Milieu das Ausfallen der Metalle als Hydroxide verhindert und →orangeroter Niederschlag des Kupfer (I)-oxids. Reagenzien: Fehling I: Kupfersulfat, Fehling II: Seignettesalzlösung
- Wo werden reduzierende Zucker im GI erwartet? Magen + , Dünndarm +, Caecum -, Restdarm - --> Reduzierende Zucker werden im Dünndarmreduziert
- Wo im GI sind Fett-Teilchen zu erwarten? (Versuch: Fett kann mit Sudan III Lösung angefärbt werden (Azofarbstoff) --> mikoskop) Magen + , Dünndarm +, Blinddarm -, Restdarm - Fettresorbtion im Dünndarm.
- Nachweis von Gallensäuren Pettenkofersche Reaktion Gallensäuren + Schwefelsäure + Saccharose --> roter FarbstoffNachteil: nicht sehr spezifisch Vorteil: auch sehr geringe Mengen Gallensäuren nachweisbar Nach dem Unterschichten mit Schwefelsäure bildet sich ein roter Ring
- Was ist das Hauptenzym der Fettverdauung? Welche Enzyme sind auch noch an der Fettverdauung beteiligt? Pankreaslipase: pH-Optimum: 7,4 hydrolysiert TG zu alpha- und beta-Monoacrylglyerinen Weniger von Bedeutung: Magelipase (Verdauung des Milchfetts bei Säuglingen), Cholesterinesterase (Pankreasenzym) Cholesterinesterase: katalysiert Hydrolyse der Cholesterinester Gallensäuren: emulgieren Fetttröpfchen
- Versuch: Fettspaltung durch die Pankraslipase. ....
- Was bewirkt die Salzsäure im Magen? Wirkung der HCl: - Deaktivierung der α-Amylase - Denaturierung von Proteinen - Aktivierung von Pepsinogen - bakterizid - pH-Optimum für Pepsin - Beeinflussung der Magenentleerung - B12- Freisetzung (HCl und Pepsin) - Freisetzung von Eisen aus Komplexen
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- Wo wird HCl im Magen gebildet? In den Belegzellen
- Was sind Bestandteile des Magensaftes? HCl, Pepsinogene bzw. Pepsine, Schleim (Muzine), Intrinsic-Factor, Gastroferrin, Magen-Lipase u.a.
- Was ist Grünburgreagenz? Verwendung: Qualitativer Nachweis von Magensaft. Aldehyde (Vanillin) kondensieren mit mehrwertigen Phenolen (Phloroglucin) inAnwesenheit von starken Mineralsäuren zu Farbstoffen. --> Grünburgreagenz: Phloroglucinlösung + Vanilinlösung Am Rand der Porzelanschale bildet sich ein ringförmiger roter Farbstreifen.
- Töpfers Reagenz Normal sauerer Magensaft färbt sich nach zugabe von Töpfers Reagenz rot. ethanolische Lsg. von 4 -(Dimethylamino)azobenzol zur Bestimmung freier Salzsäure im Magensaft. --> Verwendung: Quantitative Bestimmtung für freie und gebundene Salzsäure im Magensaft und Gesamtacidität
- Aufteilung der Proteasen Endopeptidasen: Pepsin: pH-Optimum: 1-2. Bildung: in Hauptzellen des Fundus als Pepsiogen Trypsin/ Chymotriysin: pH-Optimum 7-8, Bildung Pankreas als Trypsinogen... Exopeptidasen: Carboxypeptidase: Pankreas als Procarboxypeptidase Aminopeptidase: Pankreas, pH: 7-8 Dipeptidasen in der Darmmucose Duodenum
- Abschnitte des Versauungstraktes nach der Reihenfolge Os, Pharynx, Oesophagus, Gastrum, Duodenum, Jejunum, Illeum, Caecum, Colon, Rectum
- Was ist die Ninhydrinreaktion? --> Nachweis freier AS (Nachweis Protein/Peptide: Biuret) Ninhydrin + Aminogruppe ---> Dimerisierung AS -----CO2---> Aldehyd Ninhydrin bekommt die Aminogrppe 2 x Ninhydrin ----> Ruhemannspurpur
- Wie untersucht man eine Probe auf Fettkörperchen? Mikroskop --> Fetttöpfchen lassen dich mit Sudan-III-Lösung (fettlöslicher Azofarbschtoff) anfärben.
- Was ist die Pettenkofersche Reaktion? Nachweis von Gallensäuren: GS reagieren mit Schwefeläure und Saccharose zu einem roten Farbstoff.
- Welche Arten von Proteasen gibt es? 1. Endopepdidasen (Proteinasen) Pepsin: Wird im Magen in den Hauptzellen des Fusndus gebildet (pH-Opt: 1-2) Trypsin und Chymotypsin: Bildung im Pankreas, pH-Opt: 7-8 (Vorstufen) 2. Exopeptidasen (Peptidasen) Carboxypeptidasen: Bildung im Pankreas als Procarboxypeptidase Aminopeptidasen: Pankreas Spezielle Dipeptidasen: in der Mucosa