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Biologische Psychologie (Subject) / 1a Einführung (Lesson)

Cartesischer Dualismus, Forschungsansätze, Teilgebiete der Biologischen Psychologie

This lesson was created by MarienkEva.

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  • Dualismus Zweiheitslehre. Körper und Geist sind 2 verschiedene Substanzen, die miteinander unvereinbar sind und getrennt voneinander existieren
  • Ontologie (Philosophie) Lehre vom Sein, vom Seienden
  • Monismus Mensch ist entweder komplett ein physisches oder ein psychisches Wesen
  • Abbildungsproblem Erklärungen des Psychischen werden in materiellen Gegebenheiten gesucht Grundlage ist die Annahme, das Verhalten und Erleben eine materielle Grundlage haben --> oft ist die Herangehensweise naiv reduktionistisch(komplexe Phänomene können nicht auf Einzelfaktoren zurückgeführt werden) --> moderner Reduktionismus: emergente Eigenschaften zusammengesetzter Systeme
  • Reduktionismus Die Reduktion der psychischen Prozesse auf beobachtbares Verhalten. System wird vollständig durch seine Einzelbestände bestimmt
  • emergente Eigenschaft lassen sich nicht aus den Einzelbestandteilen  direkt herleiten, sind nur aus dem Zusammenwirken der Teile, d.h. aus ihrem Prozess erklärbar
  • Evidenzen für die Kopplung von Erleben & Verhalten an das ZNS Läsionen können zu spezifischen Verhaltensstörungen führen Selektive physische Aktivierungen bei unterschiedlichen Leistungen Korrelation von Verhaltensstörungen mit spezifischen physischen (somatischen) Änderungen Tierexperimentelle Evidenz = Ähnlichkeiten zum Menschen
  • Determinismus Die Lehre, dass alle Ereignisse, gleich ob physikalischer, geistiger oder bahavioraler Natur, das Ergebnis von spezifischen Kausalfaktoren sind, die potentiell entdeckt werden können
  • Kartesischer Dualismus René Decartes (1596-1650). Physische Materie Wissenschaft, menschlicher Geist  Kirche.Wirkt heute noch nachErklärbar >-< unerklärbar
  • Phrenologie Lehre von Gall (17-58-1828). Sittliche & geistige Anlagen sind angeboren. An der Schädeloberfläche kann man erkennen, welche Charaktereigenschaften der Mensch hat. Probleme: Einzel- & Sonderfälle,… Theorie empirisch widerlegt.
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  • Lokalisationismus Broca. sehr enge Zuordnungsmöglichkeiten zwischen Hirnorten und Funktionen. Vordenker des modernen Lokalisationismus: Gall
  • (Tiefe) Hirnstimulation DBS (deep brain stimulation). Hochfrequente elektische Reizung des Zielgebiets -> stimuliert oder deaktiviert Klinisch: Parkinsonkrankheit, Tremor, Dystonie. Präklinisch: Depression, Epilepsie, Zwangsstörung…
  • Psychophysiologie Nicht-invasive Messung von (peripher-) physiologischen Aktivitäten (z.B. Herz-Kreislaufaktivität) und Suche nach psychophysiologischen Zusammenhängen (z.B. Herzinfarktrisiko, Angst, Stress, genetische Anlage)Methoden: z.B. EEG
  • Physiologische Psychologie Untersucht die neuronalen Mechanismen des Verhaltens über direkte Manipulation des Gehirns in kontrollierten ExperimentenMethoden: chirurgische und elektrische an LabortierenGrundlagenforschung
  • Neuropsychologie Zusammenhang von Psychologischen Phänomenen (z.B. Gedächtnis, Angst, Sprache) und neuronalen Strukturen und Prozessen (z.B. Anatomie, Biochemie, Elektrophysiologie)Psychologische Auswirkungen von Gehirnschäden bei Menschen. Quasi-experimentelle, klinische FallstudienAnwendungsbezogen!
  • Biologische Psychologie Erfoschung der materiell-biologischen Grundlagen des Erlebens und VerhaltensNotwendig, wenn man die Mechanismen des Systems wirklich verstehen willRelevanz für Grundlagen- und AnwendungsfächerIst ein Teil der Neurowissenschaften und beschäftig sich mit Aufbau und Funktionsweise von Neuronen und Nervensystemen