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Schulpädagogik (Subject) / Beruf Lehrerinnen und Lehrer (Lesson)
Fragen+Antworten
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- 1) Inwiefern stimmt die Aussage, es handele sich beim Lehramt um einen »Frauenberuf«? Davon sind 68,4% weiblich und 38% in Teilzeit (darunter 85% Frauen) – GS: Frauenquote über 80%; GY: Lehrerinnen seit 2007 in Überzahl; Anteil weiblicher Studierender nimmt zu (derzeit: 66,1%)
- Nennen Sie drei Charakteristika des Lehrerinnen-/Lehrerberufs und erklären Sie, was unter diesen zu verstehen ist. die Zweiteilung des Arbeitsplatzes und Konsequenzen die unvollständig geregelte Arbeitszeit der Lehrerinnen und Lehrer die prinzipielle Offenheit bzw. Grenzenlosigkeit der Aufgabenstellung die Schwebelage zwschen Reglementierung und "pädagogischer Freiheit" die erzwungene Zusammenarbeit und das asymmetrische Verhältnis zwischen den Schülern und den Lehrkräften die fehlende Rückmelung über die langfristigen Folgen des schulischen Lehrens und des Unterrichts Der Lehrerberuf als Beruf ohne Karriere sowie mögliche Konsequenzen
- 3) In welcher Weise sind personale Merkmale Lehramts studierender relevant für deren professionelle Entwicklung in der Lehrerbildung und für deren berufliches Handeln? Relevant bei: Nutzung des Fachwissens/Fachdidaktik/Schulpraxis den Überzeugungen, Selbstregulation der Performanz
- Was lässt sich über die soziale Herkunft Lehramtsstudierender sagen? Gymnasiales Lehramt: seit jeher akademischer Berufsstand Volksschullehrerberuf: Aufsteigerberuf Anwerbung Studierender mit Migrationshintergrund (6% haben Migrationshintergrund; nur 1% hat ausländische Staatsbürgerschaft) Berufsvererbung (24%)
- 5) Inwiefern haben Persönlichkeitsmerkmale Lehramtsstudierender potenziellen Einfluss auf berufsrelevante Variablen? -Individuelle Eingangsvoraussetzungen beeinflussen die Nutzung der Lehrerbildung, die Professionale Kompetenz und die daraus resultierende Performenz Faktoren-Modell (»Big Five«) Neurotizismus (z.B. Ängstlichkeit, Reizbarkeit, Depression) Extraversion (z.B. Herzlichkeit, Geselligkeit, Frohsinn) Offenheit für Erfahrungen (z.B. für Fantasie, Ästhetik, Normen/Werte) Verträglichkeit (z.B. Vertrauen, Entgegenkommen, Bescheidenheit) Gewissenhaftigkeit (z.B. Ordentlichkeit, Pflichtbewusstsein, Selbstdisziplin) Sechs Orientierungen: praktisch-technisch,intellektuell-forschend,künstlerisch-sprachlich,sozial,unternehmerisch,ordnend-verwaltend Abiturnote gilt als Prädiktor des Studienerfolgs,Schlechte Prognose beruflicher Leistung;; keine von Schülerleistung
- Was ist unter Selbstwirksamkeit zu verstehen und in welcher Weise ist hohe Selbstwirksamkeit eine wünschenswerte Eigenschaft von Lehrerinnen und Lehrern? Definition: subjektive Gewissheit, neue oder schwierige Anforderungssituationen aufgrund eigener Kompetenz bewältigen zu können Wahrnehmung eigener Handlungsmöglichkeiten Prädiziert: Produktive Aufnahme von Herausforderungen Motivation, Ausdauer hohes Leistungsniveau Psychische Gesundheit Reflexionsfähigkeit →– Hohe Lehrer-Selbstwirksamkeit beeinflusst Schüler-Selbstwirksamkeit positiv
- Warum entscheidet sich jemand für den Lehrerinnen- und Lehrerberuf? Landläufige Annahme (Geld,Beamte,Ferien) wenig plausibel Zusammenspiel mehrer Faktoren (Konglomerat) Hauptmotiv: Interesse an Zusammenarbeit mit Kindern/Jugendlichen (auch international) Pädagogische Vorerfahrungen
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