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Psychosen (Subject) / Affektive Störungen allgemein (Lesson)
Was sind a. Störungen
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- Was sind affektive Störungen Psychische Krankheiten, bei denen als Hauptsymptom das Gefühlsleben verändert ist.
- Welches sind die affektiven Störungen Manie Depression Bipolare Störungen (Manie u. Depression im Wechsel)
- Unterschied endogene Depression - psychogene Depression Schlaf endogen = Durchschlafstörungen, Früherwachen, somatogen = Einschlafstörung
- Unterschied endogene Depression - psychogene Depression Tief endogen = Morgentief somatogen = Abendtief
- Unterschied endogene Depression - psychogene Depression Gefühle endogen = Gefühl der Gefühllosigkeit (Anhedonie) psychogen = Stimmungswechsel
- Unterschied endogene Depression - psychogene Depression Verhalten endogen = Selbstanklage somatogen = Tendenz, andere zu beschuldigen
- Unterschied endogene Depression - psychogene Depression Ursache endogen = "Typus melancholicus" (vererbbar) psychogen = Neurotische Symptome (Angst, Ich-Schwäche)
- Unterschied endogene Depression - psychogene Depression Beginn endogen = Oft grundloses Auftreten somatogen = Beginn z. T. in Zusammenhang mit belastenden Ereignissen (gibt es schon bei Kindern)
- Unterschied endogene Depression - psychogene Depression Verlauf endogen = Phasischer Verlauf psychogen = Jahrelanger Verlauf
- Unterschied endogene Depression - psychogene Depression Konstanz endogen = Umweltstabil somatogen = Ablenkbarkeit
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- Unterschied endogene Depression - psychogene Depression Grund endogen = keine Ursache erkennbar, genetische Belastung psychogen = Psychische Ursache
- Unterschied endogene Depression - psychogene Depression körperlicher Aspekt endogen = Gewichtsverlust somatogen = Gewicht gleichbleibend
- Wie entstehen affektive Störungen Psychoanalytische Sicht Trauer und Wut über den Verlust eines lieben Menschen wird introjiziert. Dadurch entstehen autoaggressive Impulse Nach heutiger Sicht nicht haltbar
- Wie entstehen affektive Störungen Biologische Theorie zu wenig Noradrenalin und Serotonin
- Wie entstehen affektive Störungen Interpersonale Theorie konzentriert sich auf die Beziehung der Patienten zu anderen vermutet, dass Patienten über zu wenig soziale Netzwerke verfügen Patienten haben oft einen ungünstigen Interaktionsstil ( unglücklicher Umgang mit anderen - Ablehnung durch andere)
- Wie entstehen affektive Störungen Behaviorismus Geht davon aus, dass soziale Verstärkung abnimmt (z. B. Verlust des Partners) oder das Verhalten bestraft wird Immer weniger positives Verhalten wird gezeigt, dass immer weniger belohnt wird. Negative Verstärkung
- Wie entstehen affektive Störungen Kognitive Therapie Gedanken u. Überzeugungen können den emotionalen Zustand stark verändern Logische Denkfehler und automatische Gedanken sind die Ursache für eine D. In der Kindheit macht der P. negative Erfahrungen (z. B. Mobbing in der Schule) und entwickelt deshalb negative Schemata wegen der neg. Schemata kommt es zur neg. Sichtweise auf 3 Dinge: Wie sich der Betreffende selbst sieht Wie er seine Umwelt wahrnimmt Welche Gedanken er über die Zukunft hat Schemata werden in ähnlichen Situationen immer wieder aktiviert, dadurch kommt es zu einer verzerrten Wahrnehmung der Umwelt, zu Fehlschlüssen, die die neg. Eigenwahrnehmung stützen. Negativer Teufelskreis
- Welche logischen Denkfehler gibt es bei einer Depression Willkürliche Schlüsse = Werden ohne hinreichenden Beweis gezogen. - Weil seine Frau krank wirkt, fühlt sich ihr Mann abgelehnt - Selektive Abstraktion = Schlussfolgerungen mit selektiven Informationen - Weil er eine schlechte Zensur hatte, fühlt er sich wertlos Über- u. Untertreibung = Fehleinschätzung der eigenen Person - Die Leistung wird unterbewertet - der Fehler wird überbewertet Personalisierung = Äußere Ereignisse werden auf sich bezogen - Es regnet an meinem Geburtstag, also bin ich ein schlechter Mensch
- Wie entstehen affektive Störungen Kognitive Verhaltenstherapie Es besteht ein Gefühl der Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit. Diese Gefühle werden durch negative Ereignisse verstärkt Dazu schreiben sich die P. extrem die Ursache für Misserfolge zu - Prüfung schlecht = meine Schuld; Prüfung gut = nachsichtige Prüfer - Verhalten sich unbewusst so, dass sich neg. Ereignisse häufen
- Wie werden Depressionen therapiert endogene D. = vorrangig medikamentös, begleitend Psychotherapie somatogene D. = primär medikamentös
- Therapie von Depressionen Psychoanalyse D. entsteht durch Aggressionsumkehr Es sollen die verdrängten Konflikte bewusst gemacht werden, die verborgenen Motive gefunden werden
- Therapie von Depressionen Interpersonale Therapie Versucht aufzuzeigen, dass die Kommunikationsweise des P. gute Beziehungen zu anderen verhindert. P. soll neue, effektivere Kommunikationsmuster lernen
- Therapie von Depressionen Kognitive Verhaltenstherapie Aufbau von positiven Aktivitäten ( Wochenplan - Soll-Ist-Analyse; Einfluss von Aktivitäten auf Stimmung aufzeigen) Reduzierung von Belastungen Veränderung der negativen Grundannahmen u. automatischen Gedanken (Problemlösungstraining, SKT)
- Elektrokrampftherapie Es wird ein Anfall und anschießende Bewusstlosigkeit durch einen Stromstoß ausgelöst, heute nur noch an der nichtdominanten Hirnseite Erfolg heute unter Narkose wird nur bei schwerst depressiven P. angewendet, bei denen sonst nichts hilft auch bei Katatonie
- Lichttherapie Phototherapie bei saisonal abhängiger Depression Depression mit vermehrtem Schlafbedürfnis Gewichtszunahme verminderter Energie Kohlehydratheißhunger Dauer: tgl. 2-3 Std Der Effekt tritt nach 3-4 Tagen ein
- Therapeutischer Schlafentzug Schlafentzug führt evtl. zur Synchornisierung des möglicherweise gestörten zirkadinen Rhythmus und normalisiert das gestörte Schlafmuster Totaler Schlafentzug ( die ganze Nacht) Partieller Schlafentzug ( 2. Nachthälfte) Selektiver Schlafentzug (Entzug der REM-Phase) Besserung tritt in den folgenden Morgenstunden und im Laufe des folgenden Tages auf. Symptomverringerung beträgt ca. 20 - 35 %. Wirkt auf Depressivität, Interessenlosigkeit, Gehemmtheit, Angst, Unruhe. Bei 10.20 % keine Wirkung
- Welche Medikamente gibt es für affektive Störungen Trizyklische Antidepressiva Trizyklische Antidepressiva, z. B. Imiprmain, Amytriptilin; Nebenwirkungen Kreislaufkollaps Apoplex Hypotonie Doppeltsehen Angst Müdigkeit Mundtrockenheit Obstipation Erektionsstörungen Gewichtszunahme
- Welche Medikamente gibt es für affektive Störungen MAO-Hemmer Sehr starke Nebenwirkungen: möglicherweise tödlicher Bluthochdruck Mundtrockenheit Übelkeit Schwindel Kopfschmerzen werden nur noch selten eingesetzt
- Welche Medikamente gibt es für affektive Störungen Antidepressiva der 2. Generation Antidepressiva der 2. Generation z. B. Fluoxetin Nebenwirkungen Nervosität Schläfrigkeit gastrointestinale Beschwerden Schwindel Kopfschmerzen z. B. Buproprion Nebenwirkungen dazu Agitiertheit Verstopfung Tremor Krampfanfälle Gewichtsabnahme
- Welche Medikamente gibt es für affektive Störungen vor allem bei bipolaren Störungen, Manie hat stimmungsstabilisierende Wirkung Nebenwirkungen Tremor Magenprobleme Koordinationsstörungen Schwindel Herzrhythmusstörungen Doppeltsehen Schläfrigkeit
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- Was ist bei der Medikation mit Antidepressiva zu beachten Suizidgefahr steigt weil nach 2 wochen zuerst eine Antriebssteigerung bewirkt wird und sich nach weiteren etwa 2 Wochen erst die Stimmung bessert
- Was sind die Symptome einer Manie Euphorische Stimmung Erregung unangepasstes, distanzloses Verhalten erhöhte Libido rastlose Unruhe und Aktivität Ideenflucht Schwatzhaftigkeit Realitätsverlust geringes Schlafbedürfnis
- Wie wird eine Manie behandelt medikamentös = akut : atypische Neuroleptika vorbeutgend: Lithium Psychotherapeutisch begleitend, Psychoedukation, evtl. Aufarbeitung von Traumata