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Biologie (Subject) / Auge/Ohr (Lesson)
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- Amplitude/Frequenz Schalldruck (Pa) = Amplitude = Lautstärke kleine Amplitude = leiser Ton (kleines Maximum) große Amplitude = lauter Ton (hohes Maximum) Frequenz (Hz) = Anzahl der Druckschwankungen pro Sekunde = Tonhöhe niedrige Frequenz = tiefer Ton (Maxima weit auseinander) hohe Frequenz = hoher Ton (Maxima eng beieinander)
- Aufbau Ohr Außenohr: Ohrmuschel, Gehörgang, Trommelfell (membrana tympani) Mittelohr: Paukenhöhle (cavum tympani) mit Gehörknöchelchen (Malleus, Incus, Stapes), Eustaschiche Röhre, Hohlräume Innenohr: Gleichgewichtsorgan (3 Bogengänge), Hörorgan (Cochlea + Corti-Organ)
- Gleichgewichtsorgan Mensch 3 Bogengänge mit ihren Erweiterungen (Ampullae), in denen sich die Sinnesleisten mit den Sinneszellen (cristae ampullares) befinden. Cristae ampullaris registrieren Drehbeschleunigungen. Sinneshaare der Sinneszellen ragen in einen gallertigen Hut (Cupula) ein. Cupula wird durch bewegng der Endolymphe bewegt und lenkt Zilien aus. Großes Vorhofsäckchen (Utriculus) und kleines Vorhofsäckchen (Sacculus) mit jeweiligem Sinnesfeld (Macula): Macula registrieren horizonzale und vertikale Geschwindigkeitsveränderungen (Auto/Aufzug bremsen). Macula besteht aus Stützzellen, indenen sich die Sinneshaarzellen befinden, deren Sinneshaare in die gallertartige Statolithenmembran ragen, die wiederum von Kalksteinchen (Statolithen) bedeckt ist. Wenn Endolymphe bewegt wird, erkennen das die Zilien der Sinneszellen und geben es über den Gleichgewichtsnerv weiter.
- Hörorgan Cochlea: Schnecke mit 2,5 Windungen Vorhoftreppe (Scala vestibuli mit Perilymphe) Schneckengang (Ductus cochlearis mit Endolymphe) Paukentreppe (Scala tympani mit Perilymphe) Corti-Organ: Auf Basilarmembran sitzen innere und äußere Haarsinneszellen, die von Stützzellen umgeben sind. Ihre Zilien ragen zur Tektorialmembran.
- Hörvorgang Schwallwellen versetzen Trommelfell in Schwingungen. Gehörknöchelchen übertragen Schwingungen auf das ovale Fenster der Cochlea (mechanische Verstärkung durch Kraftübertragung vom großflächigen Trommelfell auf das kleinflächige ovale Fenster --> 22-fache Schallverstärkung)--> Druckwellen (Wanderwellen) in den flüssigkeitsgefüllten Gängen der Cochlea. Durch Vorhoftreppe zur Helicotrema und durch Paukentreppe zurück.(Druck entweicht dann durch rundes Fenster) Die Bewegung der Perilymphe überträgt sich über die Reissner- und Basilarmembran auch auf die Endolymphe im Schneckengang. Wenn die Basilarmembran ausgelenkt wird, biegt sie die Sterocilien der äußeren Haarzellen, die in die Tektorialmembran ragen ab. (3 Reihen äußere Haarzellen, 1 Reihe innere Haarzellen (je 4000 Zellen pro Reihe) Innere Haarzellen wandeln Bewegung in Aktionspotentiale um). Durch anspannung der Tip-links beim abknicken der Stereocilien --> K+ Kanäle öffnen sich --> K+ EInstrom --> Depolarisation --> Ca2+ Einstrom. Verschmelzung der Vesikel mit präsynaptischer Membran --> Glutamat-Ausschüttung --> AP an afferenter Nervenfaser Äußere Haarzellen verstärken die Bewegung, indem sie selbst Längenänderung machen Da die Basilarmembran an der Schneckenbasis schmal und an der Schneckenspitze breiter ist, nimmt die Frequenz der Druckwellen gegen die Schneckenspitze ab. Auf diese Weise werden die hohen Töne (hohe Frequenz) an der Schneckenbasis, die tiefen Töne (niedrige Frequenz) an der Schneckenspitze gehört.
- Mittelohr der Tetrapoden luftgefüllte Bulla (Paukenhöhle) mit lufschallaufnehmender Membran (Tympanum) --> entstanden aus einer nicht durchgebrochenen Kiemenspalte Tympanum ist mit Innenohreingang (ovales Fenster) über ein Hebelsystem (Gehörknöchelchen) verbunden Gehörknöchelchen evolutionär erstmals bei Amphibien in Form eines einzelnen Knöchelchens aus dem Kieferknochen der Fische entstanden: Säulchen (Columella) oder Steigbügel (Stapes). Bei den Säugetieren kommen zwei weitere Gehörknöchelchen, Hammer (Malleus) und Amboss (Incus), hinzu. Basis der Columella am ovalen Fenster. Am anderen Ende 3 knorpelige Fortsätze: Extracolumella sitzt am Tympanum. Wenn kein Tympanum vorhanden (z.B. Schwanzlurche, Schlangen), dann ist Extracolumella mit Schädeldach verbunden und leitet Bodenvibrationen über Skelett weiter.
- Hören bei Amphibien nur ein Gehörknöchelchen (Columella) + Extracolumella Frösche: Schall kann auch über Resonanzräume des Körpers (Lunge, Mundraum) in das Mittel- bzw. Innenohr gelangen. Die eustachische Röhre bei Fröschen ist nicht geschlossen, so dass dementsprechend Schall von außen und innen (über das andere Trommelfell oder auch über die Körperwände und die lunge) an das Tympanum gelangen, was dem Ohr Eigenschaften eines Durckgradientenempfäners verleiht. Diese Eigenschaften ermöglichen den relativ kleinen Tieren selbst bei niedrigen Frequenzen die Richtung des Schalls mit Hilfe der Phasenunterschiede zu bestimmen, da die Schwinungsstärke des Trommelfells von diesem Phasenunterschied abhängt. aquatische Salamander: kein Trommelfell. Kopf liegt auf Boden auf, Bodenvibrationen werden vom Unterkiefer aufgenommen --> Hirnschädel --> Columella --> Innenohr terretstrische Salamander: Vorderbein --> Schulterblatt --> Oberculum -> Columella. Columella verbunden mit Operculum (=auf ovales Fenster aufliegendes Knorpelplättchen)
- Druckempfänger - Druckgradientempfänger Druckempfänger Die Schallwelle regt das Tympanum, das einen luft- oder gewebegefüllten Raum abschließt, zum Schwingen an. Die Kraft, die durch die Schwingungen an die Rezeptoren vermittelt werden kann, ist im einfachsten Fall gleich dem Produkt aus Schalldruck und effektiver Trommelfellfläche. Zur Richtungsbestimmung müssen die Antworten zweier räumlich getrennter Organe neuronal miteinander verglichen werden. Druckgradientenempfänger Die Membran wird am Ort der Reizaufnahme von Schallwellen ausgelenkt, die auf zwei Wegen dort eintreffen. Die Reizstärke an den Sinneszellen hängt ganz entscheidend von den Phasen der beiden Schallwellen ab. Der an der Oberfläche wirksame Druck ergibt sich aus der Differenz der Druckamplituden. Da die Druckdifferenz von der Richtung der Schwallwelle abhängt, sind Druckgradientenempfänger schon als Einzelorgan richtungsempfindlich.
- Gleichgewichtsorgan WIrbelloser Tiere - registrieren die Orientierung im Schwerefeld mithilfe so genannter Statocysten - flüssigkeitsgefüllte Hohlräume/Blasen, die mit mechanorezeptiven Neuronen ausgekleidet sind und Calciumcarbonatteilchen enthalten, die Statolithen (können auch aus Sand oder annderem Granulat bestehen) - Ändert sich die Orientierung, bewegt sich der Statolith (oder mehrere) über die Mechanorezeptoren und knickt die Cilien der Sinnenzellen ab. - Statolithen sammeln sich am tiefsten Punkt der Kammer (wegen Schwerkraft) ->Das Signal gibt dem Tier einen Hinweis auf die Position seines Körpers relativ zur Schwerkraft bei Quallen am Schirmrand, bei Hummern und anderen Decapoda an der Basis der ersten Antenne
- Hören bei Fischen kein Außenohr, keine Schnecke, kein Trommelfell sondern: 2-3 Bogengänge, Utriculus, Sacculus, Otolithen (Gehörsteinchen) -Registrierung des Schalls durch Wasserbewegung. Otholithen (Gehörsteinchen) auf den Sinneshaaren in Macula: Schall bringt Wasser in Bewegung --> Wasser stupst Fisch an -> Otholiten bewegen sich --> Sinneszellen erkennen Wasserbewegung (Schall) -Registierung des Schalls durch die Membran der Schwimmblase -> Weiterleitung durch Weber-Knöchelchen an Innenohr
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- Hören bei Reptilien Schlangen und Schildkröten: Artikulare (Unterkiefer), Quadratum, Columella, Innenohr (Kein Tympanum, kein ovales Fenster). Columella taucht in Perilymphe ein und bewegt sie dort mit ihrer Fußplatte Krokodile und Eidechsen: Schallweiterleitung über ein normales tympanales Mittelohr
- Haarzellen sekundäre Sinneszellen, kein eigenes Axon. Haarbündel aus Stereocilien und einem Kinocilium (außer bei Säugern!), die über Proteinbrücken (tip-links) verbunden sind äußere Haarzellen (3 Reihen):schwingen durch Endolymphe angeregt hin und her --> durch anspannen der tip-links öffnen sich K+Kanäle --> K+ Einstrom aus der Endolymphe --> Ionenkanäle öffnen und schließen sich --> oszillierende K+-Ströme --> elektrischer Wechselstrom ( sind elektromechanische Energiewandler: Synchron mit dem Wechselstrom ändern sie ihre Länge (Mit Membranprotein Prestin) und vibrieren --> wandeln elektrische Wechselfelder in mechanische Schwingungen um) --> Verstärkt die Wirbel der Endolymphflüssigkeit und somit die Schallsignale --> setzen innere Haarzellen in Bewegung. Die inneren Haarzellen (eine Reihe) Der Reiz löst ein elektrisches Signal in den Haarzellen aus (mechano-elektrische Transduktion). Diese geben ein chemisches Signal (Transmitter Glutamat) an eine Hörnervenfaser (Transformation) weiter zum Stammhirn. Die Hörnervenfasern reagieren elektrisch (Aktionspotenial).
- Basilarmembran/Tonotopie Hohe Töne beziehungsweise hohe Schallfrequenzen am Schneckeneingang (Basis): Basilarmembran am Eingang schmal und stark gespannt. tiefe Töne beziehungsweise niedrige Schallfrequenzen in der Schneckenspitze (Apex): Basilarmembran breit und wenig gespannt. Da die Basilarmembran am ovalen Fenster schmal und dick ist, ist ihre Eigenfrequenz hier hoch (bei geringer Amplitude). Weiter in Richtung Helicotrema, wo sie breiter und dünner ist, schwingt sie mit niedrigerer Frequenz (bei größerer Amplitude). --> Tonotopie: Ortsprinzip: Als Tonotopie bezeichnet man die Abbildung von Teilfrequenzen eines Schallereignisses an bestimmten Stellen des Innenohrs. Die Töne einer bestimmten Freuqenz bringen nur einen eng definierten Teil der Basilarmembran zum Schwingen und stimulieren hier die Haarzellen. Dadurch wird die Frequenz in eine Ortsinformation übersetzt.
- Richtungshören -interaurale Zeitdifferenz: Bei Frequenzen zwischen 800-1000 Hz (Maxima weiter auseinander = niedrige Töne): Gehirn registriert an welchem Ohr der Schall zuerst ankommt und vergleicht die Zeitdifferenz Interaurale Intensitätsdifferenz: Bei Frequenzen ab 1000 Hz. Kopf erzeugt Schallschatten (weil Maxima so eng aneinander liegen) Ton kommt leiser am anderen Ohr an (geringere Amplitude). Gehirn registiert Intensitätsunterschied zwischen den Ohren
- Hören bei Insekten Grillen: Hörorgan im 1. Beinpaar. Tympanum kann frei liegen oder Taschen verborgen, die sich über Schlitze nach außen öffnen. Tympanum liegt an Tracheen an. Wenn Tympanum Änderungen des Luftdrucks(die durch einen Ton verursacht werden) als Druckempfänger wahrnehmen, überträgt sich die Schwingung auf die Trachee. Diese überträgt die Schwingung durch den Körper auch auf anderes Tympanum. (Durch die zeitliche Verzögerung können sie Richtungshören) Neuronen leiten Info vom Tympanum zum zugehörigen Ganglion. Heuschrecken: Tympanum am 1. Abdominalsegment. Bei Frequenzen über 10kHZ Druckempfänger (Schallschatten), darunter als Druckgradientempfänger. Hier erreichen die Schallwellen die Sinneszellen auf zwei Wegen: von der schallzu- und der schallabgewandten Seite. Die Hörorgane stehen über die Tracheen miteinander in Kontakt, so dass jedes einzelne die Schwingungen von beiden Seiten empfängt. Tonotopie durch Müllersches Organ (=Tonabnehmer aus 70 Rezeptorzellen. Dendriten auf Tympanum) Die unterschiedlichen Eigenschaften wie Dicke und Starre des Tympanums in Zusammenspiel mit dem Müllerschen Organ ermöglicht der Heuschrecke die Frequenzunterscheidung .Die Dendriten der Rezeptozellen des Müllerschen Organs sammeln sich im Hörnerv Mücken: Johnstonsches Organ: Bewegungsempfänger: Sinnesorgan im 2. Antennenglied (Pedicellus). Es ist mit stiftführenden Sensillen (Scolopidien) ausgestattet und wird durch Schwingung der Antennengeißel erregt, d.h. es dient als Vibrationssensor. Körperhaare werden durch Schallwellen in Schwingung gebracht. Haare unterschiedlicher Steife und Länge schwingen in unterschiedlichen Frequenzen. Schallschnellerezeptoren: Haare auf bestimmte Schallfrequenzen abgestimmt (z.B. Flügelsummen der Räuber bei Schmetterlingsraupen, Flugton der Weibchen bei Mücken,
- Hören bei Fledermäusen Sonarsystem (nutzen Echo selbst erzeugter Ultraschalllaute) meist hochfrequente (Ultraschall) Laute, da diese durch ihre kurze Wellenlänge auch von kleinen Objekten zurückgeworfen werden und eine höhere Auflösung ermöglichen. Die relative Lage eines Objekts kann durch zwei grundlegende Parameter bestimmt werden: Entfernung und Richtung. Schall bewegt sich mit Schallgeschwindigkeit fort – aus der Differenz der Zeit zwischen Ausstoß des Schallsignals und Ankunft des Echos kann das Tier auf die Distanz zum Objekt schließen: Frequenzmodulierte Fledermäuse: Um entfernte Beute zu entdecken, stoßen sie schmalbandige (wenige Frequenzen enthaltende), lange Töne aus. In der Nähe werden breitbandige (viele Frequenzen enthaltende), weniger als 5 ms dauernde Rufe genutzt, die eine sehr exakte Lokalisation ermöglichen. Bsp.: Ein Laut habe 72.000 Hz. Hängt die Fledermaus ruhig, kommen von einem ruhenden Reflektor wieder 72000 Pulse pro Sekunde zurück. Nähert sich die Fledermaus einem Objekt, sammelt ihr Ohr die 72000 in einer Sekunde ausgesandten Pulse in verkürzter Zeit, denn die Distanzen zum Reflektor werden kürzer. Nähert sich also ein Reflektor dem Hörer, ist der gehörte Echolaut höher, entfernt sich der Reflektor, ist der Echolaut tiefer als der Sendelaut (Dopplereffekt)
- Gleichgewichtsorgan von FIschen und aquatischen Amphibien Seitenlinienorgan nimmt Wasserströmungen wahr, die von bewegten Objekten oder von der Eigenbewegung des Tieres ausgelöst werden. - Die Organe dieses Ferntastsinns bestehen aus Gruppen von Haarzellen, deren Stereovilli in eine abbiegbare Gallertkappe (Cupula) ragen. Diese sog. Neuromasten können frei an der Körperoberfläche stehen oder in einen Epidermiskanal – die durch Öffnungen mit dem Außenmedium verbundene Seitenlinie – eingeschlossen sein. - Wasser, das durch die Kanäle des Seitenlinienorgans fließt, biegt die Cupula ab und damit die aus den Rezeptorzellen ragenden Sinneshaare -Abkömmlinge des Seitenlinienorgans sind die Elektrorezeptoren mancher FIsche
- Sehen bei Wirbellosen Lichtsinneszellen: können Helligkeiten und deren Änderungen wahrnehmen, aber keine Richtung. Die Zellen sind einzeln und unorganisiert auf der Körperoberfläche. z.B. Regenwurm, Muscheln Pigmentbecherocelli (Lichtsinnesorgan; Ansammlung von Lichtsinneszellen) mit Photorezeptoren. (Intensität und Richtung des Lichts) SInd mit Abschirm-pigmenten umgeben; senkt sich becherförmig --> licht kann nur durch kleine Öffnung rein also immer nur von einer Richtung. Tiere bewegen sich vom Licht weg um sich zu verstecken z.B. Planarie Augenfleck: kann Richtung von Licht wahrnehmen. Licht fällt auf dunkel pigmentierten Fleck --> wirft Schatten auf lichtempfindliche Organelle am Geißelansatz; ermöglicht für Photosynthese zum Licht zu schwimmmen z.B. Euglena (Geißeltierchen) Flachauge: Ansammlung mehrerer Lichtsinneszellen (-->Ocellus). Aus einer Schicht Photorezeptorzellen, die eine primitive Netzhaut bilden. Liefern Infos über Einfallsrichtung des Lichtes und Kontrastwahnehmung z.B. Cnidariere, Mollusken, Echinodermata Komplexauge (=Facettenauge): bei Insekten und Crustaceen. besteht aus bis zu mehreren 1000 Lichtdetektoren (Ommatiden) Ommatiden bilden "Facetten" und tragen alle eine lichtbündelnde Linse (aus Kornea und Kristallkegel), aufgesetzt auf Rhabdom (=zusammengelagerte Mikrovillisäume) Rhabdom sammelt Licht und dient als lichtempfindlicher Teil des Ommatidiums. Mehr als 300 Bilder pro Sekunde (Mensch nur 50), exzelentes Farbensehen und teilweise auch im UV-Bereich --> Mosaikbild Einzellinsenauge: Quallen, Spinnen, Mollusken: Lochkameraprinzip Auge hat eine kleine Öffnung, die Pupille, durch die das Licht eintritt. Iris kann sich erweitern oder verengen (wie die regulierbare Blende einer Kamera), sodass mehr oder weniger Licht einfällt. Hinter der Pupille fokussiert eine Einzellinse Licht auf eine Schicht Photorezeptoren. Linse kann vor und zurück bewegt werden um scharf zu stellen.. Ähnlich dem Wirbeltierauge (aber konvergente Entwicklung)
- Auge Mensch Aufbau Linsenauge; diptorischer Apparat (vorderer Teil des Auges: vordere Augenkammer, Linse mit Zonularfasern am Cliarkörper festgemacht,...), rezeptiver Bereich (Glaskörper, Netzhaut) Lichtsinneszellen sind primäre Sinneszellen äußere Augenhaut: bildet hinten die Lederhaut und vorne die Cornea (Hornhaut) mittlere Augenhaut: bildet hinten die Aderhaut und vorne die Regenbogenhaut (Iris) und den Ziliarkörper innere Augenhaut: bildet hinten die Netzhaut (Retina) und vorne das Epithel des Ziliarkörpers und der Regenbogenhaut blinder Fleck: da wo Sehnerv den Augapfel verlässt Fovea Centralis: ort des schärfsten Sehens
- Akkomodation Nahakkomodation: Ciliarmuskeln kontrahiere sich und ziehen Aderhaut richtung Linse, dazu erschlaffen die Zonularfasern und die Linse kugelt sich ab. Fernsicht: Ciliarmuskeln entspannen sich und Aderhaut bewegt sich von Linse weg. Zonularfasern ziehen an der Linse und sie wird abgeflacht. Stellt ferne Objekte scharf.
- Stäbchen und Zapfen sind lichtempfindliche Photorezeptoren in der Retina (sind von der lichteinfallsseite abgekehrt: Licht muss erst durch die inneren Schichten der Retina dringen, bevor es die Photorezeptoren erreicht --> inverses Auge! Stäbchen: skotopisches Sehen: lichtempfindlicher: Dämmerungs- und Nachtsehen (beim Mensch 125. Mio Stäbchen v.a. in der Peripherie) Zapfen: photopisches Sehen: Farbensehen. 3 Typen (rot, grün, blau) beim Mensch 6 Mio Zapfen v.a. in der Fovea Zapfen und Stäbchen haben kein Axon. Schütten Neurotransmitter aus für Bipolarzelle Zapfen und Stäbchen enthalten Sepigmente, die aus einem lichtabsorbierenden Molekül namens Retinal bestehen, das an ein Membranprotein namens Opsin gebunden ist. In Stäbchen bildet Opsin zusammen mit Retinal das Sehpigment Rhodopsin. 3 Sehpigmente in Zapfen: Photopsine (werden durch Bindung von Retinal an drei verschiedene Opsinproteine gebildet) (primäre) SInneszellen geben Erregung auf nur eine Retina- bzw. Optikusganglienzelle weiter (Konvergenz) über Bipolarzelle Außenglied der Rezeptorzellen weisen Oberflächenvergrößerung auf. Bei Stäbchen durch Membranscheiben (Disks), bei Zapfen durch Membraneinfaltungen. In die Zellmembran dieser Außenglieder sind die Sehpigmente eingelassen. Außenglied ist mit dem Soma (=Innenglied) über dünne ciliäre Verbindung verbunden
- Kurz- und Weitsichtigkeit Kurzsichtigkeit: Augapfel zu lang. Korrektur mit Zerstreuungslinse (=konkav) -Dioptrien. Lichtstrahlen vereinigen sich bereits vor der Netzhaut. man kann nur in der Nähe scharf sehen. Weitsichtigkeit: Augapfel zu kurz: Korrektur mit Sammellinse (=konvex) + Dioptrien Lichtstrahlen vereinigen sich erst hinter der Netzhaut. Ferne Sachen können scharf gesehen werden
- Lichtspektrum Sinnesorgane nehmen Licht in Form von elektromagnetischer Wellen wahr. Der vom Mensch wahrnehmbare Wellenbereich liegt bei 390 (violett) -760 (rot) nm. Bei Tieren meist mehr in UV-Bereich geschoben, weniger in rot-bereich 3 Zapfentypen: -S (short): absorbiert im kurzwelligen Bereich 440 nm (blau)-L (long): absorbiert im langwelligen Bereich 700 nm (rot)-M (middle): grünempfindlicher Rezeptor mit 535 nm (grün)
- Signalverarbeitung in der Wirbeltier-Retina bereits in der Retina eine Verarbeitung der optischen Infos Signalbahn der Stäbchen nach dem Konvergenzprinzip (viele Stäbchen machen Synapsen mti einer einzigen Bipolarzelle; viele davon mit einer Ganglienzelle) --> großes rezeptives Feld --> unscharfes Bild Zapfen in der Fovea: nur mit einer einzigen Bipolarzelle Kontakt und die nur mit einer Ganglienzelle --> eine Bahn von einem Zapfen zum Gehirn --> kleines rezeptives Feld --> scharfes Bild Horizontalzellen: laterale Hemmung --> führt zu Kontrast
- Unterschied inverses und everses Auge Inverses Auge zB. Vertebrata: Entstehung: Blasenartige Ausstülpung des Zwischenhirns, Blase stülpt sich dann becherförmig und und inneres Blatt verwächst mit äußerem. Äußeres Blatt wird Pigmentzellschicht, inneres wird Netzhaut. Ciliäre Rezeptorzellen sind vom Licht abgewandt --> invers runde Pupille Everses Auge z.B. Cephalopoda Entstehung: Augenblase schnürt sich von Epithel ab. Linse entsteht durch Sekretion (von Retina und Epithel). Retina entsteht als epidermales Epithel = Einfaltung der embryonalen Außenhaut Rhabomäre Rezeptorzellen sind dem Licht zugewandt --> evers quer stehende Form der Pupille
- Photorezeptorzelle = primäre Sinneszelle mit ausgeprägter Zellpolarität Wahrnehmung elektromagnetischer Schwingungen (Licht) apikaler Zellpol besitzt meitst Oberflächenvergrößerung, in denen das lichtabsorbiernde Pigment (zB: Rhodopsin) gespeichert wird. -Cilientyp (Cnidaria, Deuterosomia): modifizierte Cilien bilden durch Einstülpung Stapel übereinander geschichteter Membranscheiben (discs) zB: in Zapfen und Stäbchen -Rhabdomertyp (Protostomia): Cilienstruktur ist reduziert --> es bildet sich ein Mikrovillisaum aus z.B. Retinulazellen
- Evolution von Lichtsinnesorganen Hautlichtsinn --> Hell und Dunkelsehen z.B. Regenwurm Pigmentbecherocellus --> Richtungs- und Bewegungssehen z.B. Planarie Grubenauge/Lochkameraauge --> Formensehen z.B. Molluska Linsenauge/Komplexauge --> Farbensehen z.B. Mensch/Insekt
- Reiseübelkeit Augen und Ohren bekommen unterschiedliche Infos und sind verwirrt. Körper kennt das nur von Vergiftung z.B. bei Alkohol/Drogen spürt man Bewegung trotz still stehen z.B. Augen lesen ein Buch --> sehen keine Bewegung; Gleichgewichtssinn spürt viel Bewegung z.B: Augen beobachten Bäume aus dem Fenster, die vorbei rasen; Gleichgewichtssinn spürt nicht so viel Bewegung
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