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Hauptstudiumsmodul (Subject) / Geflügel Fragen von Knierim (Lesson)

selber beantwortet!!

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  • Nennen Sie bitte 3 Anforderungen der EU-Öko Verordnung an die Fütterung ökologischer Legehennen! 1. GVO frei 2. frisches, siliertes oder getrocknetes Raufutter 3. maximal 5 % konventionelles Eiweißmittel bis Ende 2017
  • Nennen sie außerdem zwei weitere Probleme in der Legehennenfütterung und drei mögliche Lösungsansätze. 1. Ausreichende Versorgung mit erstlimitierenden Aminosäuren der Futtermittel 2. Ausgewogenes Aminosäuremuster der Futtermittel 3. Eingrenzung durch Gahalt an antinutritiver Inhaltsstoffe sind unscharf bei antinutritiver Stoffe: Vicin und Convicin bei Ackerbohnen: auf Sorte achten!; bei Trypsininhibator in Soja: Hitzebehandlung!; Alkaloide in Lupine: Süßlupine enthält deutlich weniger als Bitterlupine!                                                                          erstlimitierende Aminosäuren durch tierische Futterkomponenten wie Milchprodukte, Fischpulver und Fleischmehl (oder Eipulver) auch Kartoffeleiweiß enthält viel Eiweiß, jedoch ist es nur konventionell verfügbar und somit Ende 2017 bei EU-Öko verboten!!
  • Erklären Sie bitte aus haltungstechnischer und vermarktungsrechtlicher Sicht, was eine Bodenhaltung, Volierenhaltung, Freilandhaltung, Mobile Haltung oder Ökologische Legehennenhaltung ist. Bodenhaltung ist unterteilt in: Bodenhaltung und Volierenhaltung: Ziffer 2 64% der Eier stammen aus Bodenhaltung Bodenhaltung: 9 Hennen pro m² Voliernhaltung hat im Gegensatz zur klassischen Bodenhaltung mehrere Ebenen, es dürfen 18 Hennen pro m² gehalten werden 1/3 der Bodenfläche muss eingestreut sein 15 cm Sitzstange je Tier max. 6000 Tiere je Stall Tageslicht in den neuen Ställen 120 Tiere pro m² Nestfläche bei Voliere: maximal 4 Ebenen Freilandhaltung: Ziffer 1 wie Bodenhaltung, zusätzlich müssen die Hennen jedoch 4 m² Auslauf zur Verfügung haben, außer Morgens Ökologische Legehennenhaltung: Ziffer 0 maximal 3000 Tiere pro Stall 6 Hennen pro m² im Stall 83 Hennen je m² Nestfläche 4m² Auslauf 18 cm Sitzstange pro Tier Mobile Haltung: bei Freiland oder ökologischer Legehennenhaltung Stall wird alle paar Tage/Wochen auf eine neue Fläche gebracht weniger Parasitendruck, frisches Grün hat keine gesonderte Kennzeichnung auf dem Ei, evtl durch Werbung für Verbraucher erkennbar, jedoch keine gesetzlichen Regelungen Nitrateintrag weniger, da Flächenwechsel, so ist es leicht die Grenze von 170kg pro ha gewährleistet is
  • Nennen Sie bitte fünf vorbeugende Faktoren gegen Federpicken und Kannibalismus. Welche sind eher in der konventionellen, welche in der ökologischen Legehennenhaltung umgesetzt bzw. umzusetzen? 1. ständiger Zugang zu manipulierbaren Materialien 2. Gruppengröße möglichst klein halten 3. Besatzdichte nicht zu hoch 4. Ausgewogene Fütterung 5. Trockenes, lockerers Einstreu 6. Ausreichend Fressplätze und Fressplatzgröße 7. Schnabelkürzen (nur konvi!!) 8. Raufutterfütterung dient zur Beschäftigung und Verhindert Federpicken, welches zum Kannibalismus führen kann -> bei Öko Pflicht
  • Wodurch entstehen Brustbeinschäden bei Legehennen? In welcher Größenordnung sind diese ungefähr in ökologischen Herden anzutreffen? Nennen Sie bitte zwei Gründe, warum Brustbeinschäden als Tierschutzproblem angesehen werden sowie fünf Faktoren, die das Ausmaß des Problems beeinflussen. 28% der Tiere von 50 Herden aus Deutschland und Österreich hatten Brustbeinschäden, beite Streuung, lautfootwatch sind 41% der Hennen in Volierenhaltung von Brustbeinschäden betroffen, in Kleingruppenhaltung über 50% Ursachen: Osteoporose:  geringe Festigkeit der Knochen, evtl. durch nicht optimales Futter während der Aufzucht (Vitamin D Mangel durch magelnder Aulauf); auch Genetik der Hennen und früher Legebeginn bzw. ältere, ausgelaugte Hennen, die schon eine Zeit legen (die Kalkschale benötigt viel Calcium) Unfallgefahr im Stall: durch Flugunfälle: v.a wenn Hennen als Junghennen nicht in einem ähnlich struckturierten Stall aufgewachsen sind; auch hohe Besatzdichte; zu kleine oder glatte Sitzstangen, besser Sitzstangen aus Olastik, da diese weniger hart sind; schlechte Lichtverhältnisse im Stall, Hennen verfehlen ihr Ziel; durch Fußballenentzündung ruhen die Tiere vermehrt, haben jedoch Schmerzen die Zehen ganz zu schließen, das Brustbein wird mehr belastet, was zu einer Deformation führen kann Brustbeinschäden sind meist durch Verheilte Brüche entstanden, diese sind sehr Schmerzhaft und können auf einen schlechten Gesundheiststatus hinweisen.
  • Welche drei Wirtschaftsgeflügelarten gehören zum Wassergeflügel? Gänse (Domestikation von Graugans) Barbariente (Domestikation von Moschusente) Pekingente (aus Stockente)
  • Erläutern Sie bitte vier offene Fragen zum nach der EU-Öko-Verordnung vorgeschriebenen Badewasserangebot für Wassergeflügel. 1.  Schutz des Bodens um Wasserangebot 2. Erfüllung der Bestimmung der Geflügelpestverordung kein Wildtierkontakt Bundesgesetz, Badewannen anbieten -> weniger Wildtiere, aber was passiert mit dem Wasser? 3. Mobilität des Badewasserangebotes auf der Weide, man muss Wasser immer umstellen wegen Nährstoffen 4. Wasserverbrauch/Ökonomie/Umweltschutz? 5. Wie viel Wasserangebot pro Tier? 6. Reinigen und Entsorgung des Schmutzwassers
  • Nennen Sie bitte fünf Punkte, in denen sich ökologische und konventionelle Geflügelhaltung nicht unterscheiden und fünf Punkte, in denen sie sich unterscheiden. Unterschiede: statt 6000 Tiere in einem Stall dürfen bei der ökologischen Legehennenhaltung nur 3000 Tiere gehalten werden statt 120 Tiere pro m² Nestfläche sind bei der ökologischen Haltung nur 83 Tiere erlaubt Raufutterangebot zur Beschäftigung ist bei der ökologischen Haltung vorgeschrieben, bei der konventionellen nicht Besatzdichte im Stall: bei konventioneller Haltung 8 Tiere, bei Volierenhaltung 18 Hennen pro m², bei Öko maximal 6 Tiere Schnabelkürzen verboten bei Öko Kafighaltung ist erlaubt (Kleingruppenhaltung) 15 cm Sitzstange bei Konventionell, Öko Hennen haben 3 cm mehr Gemeinsamkeiten: bei konventioneller Freilandhaltung sind die Vorschriften für die Größe des Auslaufes genauso wie bei Öko Einstreubereich muss (außer in Kleingruppenhaltung!) vorhanden sein, überall Genauso: Sitzstangen Junghennenhaltung ist von den Haltungsbedingungen vergleichbar mit der knoventionellen Nest und Scharrfläche muss vorhanden sein Möglichkeiten zum Sandbaden müssen vorhanden sein (Sandbadematten, geeignetes Einstreu und Bereich)
  • Was sind Federpicken und Kannibalismus? Nennen Sie bitte fünf Maßnahmen, die der Vorbeuge gegen Federpicken und Kannibalismus dienen. Welche symptomatischen Maßnahmen gibt es außerdem und wie wirken diese? Federpicken: Bepicken, Herausziehen und Fressen der Federn nicht aggressiv motiviert fehlgeleitetes Futtersuch und Aufnahmeverhalten entwickelt sich schon während der Aufzucht Kannibalismus: Picken, ziehen an der Haut und dem darunter liegenden Gewebe Kannibalismus tritt auf als Folge von: Federpicken, Zehenkannibalismus und Kloakenkannibalismus nicht aggressiv motiviert Aufzucht beeinflusst Entwicklung Vorbeugung: Raufutter füttern, als Beschäftigung ausgewogene Fütterung Ausreichende Fressplatzgröße und ausreichen Fressplätze Gruppengröße klein halten lichtintensität an Bedingungen im Legestall anpassen generell die Haltungsbedingungen an die Bedingungen im Legestall anpassen Ausßenscharrraum und attraktiver Grünauslauf Sympomatische Maßnahmen: abdunkeln der Ställe, Lichtprogramme, rotes und blaues Licht -> allgemeines Verhaltensunterdrückung, Deprivation Schnabelkürzen -> Schmerzen und Deprivation
  • Welche Vorzüge und welche Probleme sind mit dem Freilandzugang verbunden? Nennen Sie bitte jeweils drei Probleme: Tiere sind äußeren Einflussfaktoren ausgesetzt wie Witterung, Parasiten und Feinden Umweltschutz: hohe Nährstoffbelastung in dem umliegenden Bereich des Stalles und deren Auswaschung durch die Starke Nutzung in der Nähe des Stalles wird die Grasnarbe beschädigt und es bilden sich Pfützen, dadurch wird die Vermehrung von Krankheitserregern gefördert Boden wird durch Kot versiegelt geringere Leistung Vorzüge: Durch Sonne: Vitamin D Bildung, welches Osteoporose vorbeugen kann Durch die Beschäftigung (Futtersuche) kann Federpicken und Kannibalismus vorgebeugt werden Verhalten können besser ausgeführt werden (Jagen, Futtersuchverhalten, Flattern, Bewegung Scharren, Sandbaden und Sonnenbaden)
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  • Nennen Sie bitte außerdem vier Aspekte, die ein gutes Freilandmanagement ausmachen.  gute Grasnarbe: eine möglivhst geschloseene Narbe, um Pfützen zu verhindern, denn dort breiten sich Krankheitserreger schnell aus geeigneten Standort wählen: nicht zu sandig oder tonig und in Abhängigkeit dazu viel Neiderschlag oder eher wenig?, keine hanglage, wie wurde der Standort vorher genutzt (chemisch belsatet?) regelmößig Auslauf wechseln, um Parasitendruck gering zu halten Auslaufpflege: Nachsähen, Brandkalk (gegen Parasiten, v.a. Würmer), unerwünschte Pflanzen entfernen (Kreuzblütler...)
  • Bitte beschreiben Sie, wie die Putenmast generell durchgeführt wird. 1. Tag: Anlieferung der Küken 5.-6.Woche: Ende der Aufzuchtphase 15.-17. Woche: Ende der Mast der Hennen 19.-22. Woche: Ende der Mast der Hähne wegen Geschlechtsdimorphismus
  • Nennen Sie bitte fünf Problempunkte der ökologischen Putenmast. Verwendung schnell wachsender Linien mit entsprechenden Tierschutzproblemen Deckung des hohen Eiweißbedarfes, besonders während der Aufzucht Federpicken und Kannibalismus Fußballen und Brusthautschäden infektiöse Erkrankungen Hohe Verluste, besonders während der Aufzucht