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Allgemeine Psychologie I (Subject) / Gedächtnis (Lesson)
- Was ist Kognition(spsychologie)? Kognition = Nicht direkt beobachtbare Prozesse, die geistigen Leistungen zugrunde liegen Kognitionspsychologie = Bestimmung einer allgemeinen Funktionsarchitektur dieser Prozesse, in denen (mentale) Inhalte erzeugt (Wie nicht Was); universell, d.h. personen- und kontextübergreifend.
- Theorien und Methoden der Kognitionspsychologie: Theorien der kognitiven Psychologie lassen sich aufteilen? 3 Nennen Theorien der kognitiven Psychologie lassen sich einteilen in (nach Wentura & Frings, 2013): - Paradigmenorientierte Theorien (zur Erklärung eines konkreten experimentellen Befundes)- Funktionsorientierte Theorien (zur Erklärung komplexerer Phänomene und Fragestellungen im Zentrum der kognitiven Psychologie- Kognitive Architekturen (zur Erklärung des gesamten kognitiven Apparates)
- Typischer Aufbau kognitionspsychologischer Experimente: 3 Dinge nennen! Typischer Aufbau kognitionspsychologischer Experimente - Ziel eines Experimentes: Das zu untersuchende Merkmal oder Konzept möglichst gut empirisch abzubilden. - Abhängige Variable: das was man misst (z.B. Reaktionszeit, Gedächtnisleistung) - Unabhängige Variable: das was man manipuliert (Versuchsbedingungen)
- Theorien und Methoden der Kognitionspsychologie Indikatoren für kognitive Prozesse: - Messung von Blickbewegungen (z.B. Leseforschung: Anzahl der Fixationen pro Zeile; Sakkaden; Pupillometrie) - Selbstauskünfte (verbale Daten, Befragungen, Wissensdiagnostik) -Messung von Reaktionszeiten und Fehlerraten
- Theorien und Methoden der Kognitionspsychologie 2 Neuro-kognitive Methoden? Peripherphysiologie (z.B. Elektrodermale Aktivität; Herzrate) Zentralnervöse Verfahren: -Elektroenzephalogramm (EEG) zur Messung hirnelektrischer Aktivität - Bildgebende Verfahren (Positronen-Emissions-Tomographie, PET und funktionelle Magnet-Resonanz-Tomographie, fMRT) zur Kartierung von kognitiven Funktionen -Stimulationsverfahren (Transkranielle Magnet-Stimulation, TMS) zur Untersuchung von Hirnfunktionen
- 3 Funktionen von Aufmerksamkeit? Planen/Kontrollieren zur Vorbereitung einer kontrollierten, nicht automatischen Handlung Stetiges Überwachen der Umwelt (Daueraufmerksamkeit; Vigilanz), z.B. Autofahren – automatisches Erkennen Gefahrensituationen Selektion von relevanten Informationen
- 2 Arten von selektiver Aufmerksamkeit Ortsbasierte Aufmerksamkeit : Spatial- Cueing- Paradigma & Flankierreiz- Paradigma Objektbasierte Aufmerksamkeit: Das visuelle System segmentiert das visuelle Feld in Figuren (Objekt-Kandidaten) und Hintergrund.Die (objekt-basierte) Aufmerksamkeit wählt eine Figur für die weitere Verarbeitung aus.Konsequenzen der objekt-basierten Selektion:(1) Relevante und irrelevanten Merkmale des selegierten Objekts werden verstärkt weiter verarbeitet.(2) Nicht selegierte Objekt werden nicht (oder nur schwach) weiter verarbeitet.
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