17

Allgemeinwissen (Subject) / - (Lesson)

-

This lesson was created by Gerrich.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

Advertisement
  • Kabuki Traditionelles japanisches Theater.
  • Autophagozytose Autophagozytose oder Autophagie (von altgriechisch αὐτός autós „selbst“, φαγεῖν phagein „fressen“ und κύτος cýtos „Zelle“) bezeichnet den Prozess in Zellen, mit dem sie eigene Bestandteile abbauen und verwerten. Das reicht von fehlgefalteten Proteinen bis zu ganzen Zellorganellen. Ein verwandter Prozess ist die Phagozytose, bei der Stoffe von außerhalb der Zelle aufgenommen und verwertet werden.
  • Giuseppe Garibaldi Giuseppe Garibaldi (* 4. Juli 1807 in Nizza; † 2. Juni 1882 auf Caprera) war ein italienischer Guerillakämpfer und einer der populärsten Protagonisten des Risorgimento, der italienischen Einigungsbewegung zwischen 1820 und 1870. Er wurde auch als „Held zweier Welten“ tituliert, was sich auf seine militärischen Leistungen sowohl in Südamerika als auch in Europa bezog.
  • Shambhala Shambhala (auch Shambala, Shamballa, tibetisch: བདེ་འབྱུང་; Wylie: bde 'byung, ausgesprochen De-jang) ist im tibetischen Buddhismus ein mystisches Königreich, das irgendwo in Zentralasien verborgen sein soll. Einige antike Schriften erwähnen Shambala, wie zum Beispiel das Kalachakra. Darin wird ein apokalyptischer Endzeitkrieg zwischen Buddhisten und Muslimen beschrieben, in dem die Feinde brutal geschlagen werden. Ganz anders als im echten Shambhala-Mythos wurde dieser im Westen, vor allem von Helena Blavatsky, theosophischen und ariosophischen Jüngern, erzählt. Es folgten in den 1930er Jahren Nicholas Roerich und ab den 1960er Jahren okkultistische undrechtsesoterische Autoren wie Miguel Serrano, Gerald Suster, Louis Pauwels und Jacques Bergier sowie Trevor Ravenscroft. Die meisten westlichen Kolportagen verklären die Bewohner Shambhalas als äußerst friedliebend, obschon sie laut den antiken Vorlagen über eine beträchtliche Kriegsmaschinerie verfügen und auf den Tag der Endzeitschlacht warten.
  • Subhash Chandra Bose Subhash Chandra Bose (23. Januar 1897 in Cuttack, Odisha; † unbekannt, seit 18. August 1945 vermisst) war Vorsitzender des Indischen Nationalkongresses (INC) und ein Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung. Nach einer Begegnung mit Gandhi schloss er sich 1921 dem INC an, stieg schnell auf und wurde 1930 zum Oberbürgermeister von Kalkutta gewählt. Wegen seines Engagements für die Unabhängigkeit wurde er zu mehreren Haftstrafen in britischen Gefängnissen verurteilt und später unter Hausarrest gestellt. Im Gegensatz zu seinen innerparteilichen Konkurrenten Gandhi und Nehru wollte Bose mit militärischen Mitteln die Unabhängigkeit Indiens erreichen und floh 1941 schlussendlich aus Indien, um im Ausland militärische Hilfe zu erbitten. Nach mehreren erfolglosen Verhandlungen wurde er 1944 (zur Zeit des Zweiten Weltkriegs) Mitbegründer und Anführer der sogenannten Indischen Legion, einem der deutschen Waffen-SS unterstellten, aus indischen Freiwilligen gebildeten Kampfverband, sowie später der Indian National Army, einer Hilfstruppe der japanischen Armee.
  • Demiurg Demiurg (griechisch δημιουργός dēmiourgós „Handwerker“) ist in philosophischen und theologischen Lehren der Antike, insbesondere im Platonismus, die Bezeichnung für den Schöpfer­gott.
  • Zulu (Volk) Die Zulu (auch amaZulu; von isiZulu izulu, „Himmel“[1]) sind eine afrikanische Volksgruppe der Bantu mit heute über elf Millionen Menschen und die größte ethnische Gruppe Südafrikas. Sie leben hauptsächlich in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal. Die Sprache der Zulu ist isiZulu. Kriegerisches Volk. Nach den britischen Annexionen des Natal 1843 und der ZAR 1877 stellte Zululand – nunmehr fast völlig von britisch beherrschtem Territorium umschlossen – für die Briten in zunehmendem Maße ein Hindernis bei der Konsolidierung ihrer südafrikanischen Besitzungen dar.
  • Gehinnom Im Gebiet der Schlucht befand sich die Grenze zwischen den Stämmen Juda und Benjamin, zwischen dem Refaim-Tal und En-Rogel. Erstmals erwähnt wird Gehinnom im Buch Josua als tiefe, schmale Schlucht am Fuße der Mauern Jerusalems (Jos 15,8 EU). Die Schlucht liegt im Süden der Jerusalemer Altstadt. Sie reicht vom Fuß des Berges Zion in östlicher Richtung bis zum Kidrontal. Zur Königszeit wurden in Gehinnom sowie in Tofet dem Moloch Kinderopfer dargebracht. Der Prophet Jeremias verurteilte mehrmals diesen Kult und sagte voraus, dass aus diesem Grund Tofet und Gehinnom „Mordtal“ genannt würden (Jer 19,6 EU). In Jes 66,24 EU findet sich die Prophezeiung, dass man hinausgehen werde, um (an einem nicht näher bezeichneten Ort) die Leichen derjenigen, die von Gott abtrünnig wurden, zu besichtigen. Diese unbegraben bleibenden Leichen – gemeint sind offenbar rebellische Angehörige des Volkes Israel[3] – werden als „Abscheu“ bezeichnet, und es wird die später im Markusevangelium (Mk 9,43 EU); (Mk 9,45 EU); (Mk 9,47 EU) aufgegriffene und erst dort ausdrücklich auf die Gehenna bezogene Aussage gemacht, dass „ihr Wurm nicht stirbt und ihr Feuer nicht erlischt“ (Mk 9,48 EU).
  • Zion Zion (hebräisch ציון) hieß nach 2 Sam 5,7 EU ursprünglich eine Turmburg der Jebusiter an der südöstlichen Stadtgrenze des vorisraelitischen Stadtstaats Jerusalem. Seit deren Eroberung durch König David und dem Bau des ersten Jerusalemer Tempels unter Salomo wurde der Zion im Tanach zum Synonym für den Wohnsitz JHWHs, des Gottes der Israeliten (z. B. Jes 8,18 EU). Er rückte damit ins Zentrum der Hoffnungen des Judentums, die sich auf weltweite Anerkennung dieses Gottes und seiner Rechtsordnung richten. Diese Zionstheologie durchzieht die Prophetie im Tanach seit Jesaja und bestimmte auch die Endzeiterwartung des Urchristentums mit.
  • Zionismus Nathan Birnbaum nannte die in Europa um 1880 entstandene jüdische Nationalbewegung 1890 Zionismus, um die osteuropäischen jüdischen Siedlervereine namens Chibbat Zion („Zionsliebe“) für das durch eine politische Organisation angestrebte Ziel eines jüdischen Gemeinwesens im Raum Palästina zu gewinnen. Im Jahre 1892 erklärte er den Sinn des Begriffes wie folgt: Zion bezeichne auf poetische Weise „seit den ältesten Zeiten“ Jerusalem, darüber hinaus das Land Israel und die mit diesem verwachsene jüdische Nation. Der Name sei seit dem Verlust dieses Landes in der Römerzeit zum Ausdruck einer sehnsüchtigen Hoffnung auf „jüdische Wiedergeburt“ geworden. Dieses Ideal habe das zerstreute jüdische Volk 2000 Jahre lang begleitet und den Zionismus begründet. Dieser habe aus dieser „Gemütsregung“ eine bewusste Anstrengung von Denken und Handeln und somit eine „rettende Idee“ gemacht.[6] Theodor Herzl wurde zum Begründer des politischen Zionismus, der nach dem Holocaust mit der Gründung des Staates Israel verwirklicht wurde.
  • Advertisement
  • hyperboreisch hy|per|bo|re|isch 〈Adj.〉 im hohen Norden gelegen, dort wohnend [→ Hyperboreer]
  • Harmagedon Harmagedon (auch Harmageddon, Armageddon oder Har-Magedon, griechisch Ἁρμαγεδών) bezeichnet in der Offenbarung des Johannes den Ort der endzeitlichen Entscheidungsschlacht im „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“. Im erweiterten Sinn bezeichnet der Begriff in der Theologie den eschatologischen Entscheidungskampf.
  • kol­por­tie­ren eine ungesicherte, unzutreffende Information verbreiten
  • Kolportage Der Ausdruck Kolportage (frz.: porter à col, ‚am Hals/Kragen tragen‘, sinngemäß: ‚auf den Schultern tragen‘) bezeichnete den Vertrieb von Büchern in Einzellieferungen durch Hausierer (Kolporteure). Das Verb kolportieren bezeichnet in Anlehnung an seine ursprüngliche Bedeutung heute das Verbreiten von Gerüchten,[1] unbelegten Nachrichten und Gesellschaftsklatsch, beispielsweise in Boulevardzeitungen und der Regenbogenpresse oder auch im Internet.
  • Procain Procain ist ein Lokalanästhetikum vom Ester-Typ, das zuerst in der Zahnmedizin eingesetzt wurde. Es ist hauptsächlich unter dem Markennamen Novocain oder Novocaine bekannt. Procain wird für die Lokalanästhesie nur noch selten verwendet, da hierfür wirksamere, weit tiefer eindringfähige Stoffe, wie etwa Lidocain, zur Verfügung stehen. Allerdings wird es weiterhin – wegen seiner geringen parasympatolytischen, antientzündlichen und perfusionssteigernden Wirkung – in der Neuraltherapie verwendet, einer Behandlungsform aus dem Bereich der Alternativmedizin. Procain kann dasEnzym DNA-Methylase hemmen.[9] Diese Eigenschaft könnte genutzt werden, um paragenetische Schäden der Genexpression rückgängig zu machen. Dies ist vor allem bei Schäden an sogenanntenTumorsuppressorgenen wie p53 interessant. Vor der Entdeckung des Procains war Cocain das meistverwendete Lokalanästhetikum. Procain besitzt keine euphorisierende Wirkung wie Cocain und fällt daher nicht unter den Geltungsbereich der Betäubungsmittelgesetze und -verordnungen.
  • Lidocain Lidocain (Handelsnamen beispielsweise Xylocain) ist ein örtlich wirksames Betäubungsmittel (Lokalanästhetikum) vom Typ der Amide. Es wirkt ferner als Klasse Ib-Antiarrhythmikum bei tachykarden Herzrhythmusstörungen. Lidocain blockiert spannungsabhängige Natrium-Kanäle in den Zellmembranen der Nervenzelle. Wenn sensible Rezeptoren auf der Haut die Empfindung von Druck, Schmerz, Wärme, Kälte etc. an das Gehirn weiterleiten sollen, wird die Erregungsweiterleitung über die Nervenzellen blockiert, da kein Natrium in die Nervenzelle einströmen kann und so die Entstehung eines Aktionspotentials erschwert wird. Lidocain wirkt bei Injektion unter die Haut oder bei Auftragung als Salbe nur an den sich dort befindlichen Nervenzellen. Dünne Nervenfasern werden früher in ihrer Weiterleitung blockiert als dicke. Daraus ergibt sich folgende Reihenfolge des Funktionsausfalls: Schmerz – Temperatur – Berührung – Druck – und zuletzt Efferenzen. Efferenzen sind Fasern, die vom zentralen Nervensystem kommen und zum Beispiel Muskeln innervieren. Dadurch fällt die Motorik (Muskelbewegung) an dieser Stelle aus.
  • Efferent Efferent (von lat. effere „hinaustragen, hinausführen“) werden neurophysiologisch jene Fortsätze von Nervenzellen genannt, über die aus einem bestimmten Bereich Signale fort und an andere Zellen weitergeleitet werden. Diese allgemeine Kennzeichnung nach der Richtung der Signalleitung kann für verschiedene Strukturen auf unterschiedlichen Ebenen verwendet werden.