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Geschäftsprozesse (Subject) / Aufbereitung der Bilanz (Lesson)
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- Bilanzstruktur A P I Anlagevermögen I Eigenkapital II Umlaufvermögen II Fremdkapital Vorräte langf. FK Forderungen kurzf. FK flüssige Mittel
- Kapitalstruktur Grad der finanziellen Unabhängigkeit: EK*100/Gesamtkapital Grad der Verschuldung: FK*100/Gesamtkapital Maßstab: EK-Quote möglichst hoch (20%-30%),da dies mögliches Haftungskapital
- Anlagefinanzierung - "Goldene Bilanzregel": Anlagevermögen & Eiserner Bestand an Vorräten sollte durch langfristiges K, möglichst EK finanziert sein - Deckungsgrad I: EK*100/Anlagevermögen - Deckungsgrad II: (EK+langf. FK)*100/Anlagevermögen - Maßstab: min. Deckungsgrad II >= 100%
- Zahlungsfähigkeit - Liquidität 1. Grades: flüssige Mittel*100/kurzf. Verbindl. (Barliquidität) - Liquidität 2. Grades: (fl. Mittel+Forder.)*100/kurzf. Verbindl. (Einzugsbedingte L./L. auf kurze Sicht) - Liquidität 3. Grades: Umlaufvermögen*100/kurzf. Verbindl. (Umsatzbedingte L./L. auf mittlere Sicht) - Maßstab: L 1 >= 100%, L3 >= 200%
- Beurteilung des Vermögensaufbaues (Konstitution) - Konstitution = Anlageverm./Umlaufv. - wird von Branche & Grad der Mechanisierung/Automatisierung bestimmt - Anlageintensität ist Maßstab für Anpassungsf. und Flexibilität - Vorrats- und Forderungsquote im Vergleich mit Umsatzerlös geben Info über Absatzlage
- Auswertung der Erfolgsrechnung - Rentabilität (Ertragskraft): - Verhältnis Gewinn zu eingesetztem Kapital bzw. Umsatzerlös - Eigenkapitalrentabilität: Gewinn*100/EK - Gesamtkapitalrentabilität: (Gewinn + Zinsen für FK)*100/Gesamtk. - Maßstab: - landesüblicher Zinssatz für langfristige Kapitalauflagen: - liegt EK-Rentabilität höher als Zinssatz, gilt Überschuss als Risikoprämie -Umsatzrentabilität: Gewinn*100/Umsatzerlöse
- Leverage- oder Hebeleffekt - Ziel eines Unternehmens: Gewinnmaximierung Gewinnmax. wird in Eigenkapitalrentabilität gemessen - Eigenkapitalrentabilität steigt mit zunehmender Verschuldung (Hebelwerkung = Leverageeffekt), wenn Fremdkapitalzins < Gesamtkapitalrentabilität - Effekt ist in Boomjahren positiv, in Rezessionsjahren negativ - Positiver Effekt: - fixe Kosten verteilen sich auf steigende Produktion -> Stückkosten sinken -> Ertragslage verbessert sich (Kostendegression) - Negativer Effekt: - fixe Kosten verteilen sich auf sinkende Produktion -> Stückkosten sinken -> Ertragslage verschlechtert sich (Kostenprogression) -> Rendite des Eigenkapitals sinkt
- Cashflow - Zugang an liquiden Mitteln aus Umsatz oder verfügbar erarbeitete Mittel - Berechnung: Jahresüberschuss (Gewinn- und Verlustkonto) + Abschreibungen auf Anlagen + Erhöhung langfristiger Rückstellungen (z.B. Pensionsrückst.) -------------------------------------------------------------- Cashflow
- Umschlagskennzahlen - Maßstab zur Beurteilung & Kontrolle der Wirtschaftlichkeit - Verhältnis der Kosten zu den Leistungen - einzelne Posten der Bilanz (Materialbestände, Forderungen, Kapital) zum Materialaufwand/zu Umsatzerlösen in Beziehung setzen - Kennziffern: - Lagerumschlagshäufigkeit - Forderungsumschlag - Kapitalumschlag - Umschlagshäufigkeit des Eigenkapitals: Umsatzerlöse/EK - Umschlagshäufigkeit des Gesamtkapitals: Umsatzerlöse/GK - gibt an, wie oft eingesetztes Kapital durch Umsatzerlös erwirtschaftet wurde - Durchschnittskapitalumschlagsdauer: 360/Kap.umschlagshäuf.
- Return on Investment (RoI) - Kapitalertragszahl - Umsatzrentabilität = Gewinn/Umsatz - Kapitalumschlag = Umsatz/Gesamtkapital - RoI = Umsatzrentabilität*Kapitalumschlag*100
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- Controlling - Aufgaben: - planen/steuern - über Zustände/Abläufe im Unternehmen informiert sein - Maßnahmen zur Sicherung und Verbesserung der aktuellen Situation einleiten - Operatives Controlling: - kurzfristige Entscheidungen treffen - Strategisches Controlling: - Vorschläge für Entscheidungsfindung - Grundlage: Buchhaltung/Rechnungswesen