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Vegetationstechnik (Subject) / Rasengrundlagen (Lesson)
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- Welche DIN gilt für die Herstellung von Rasen durch Ansaat........? DIN 18917 ......oder Fertigrasen, Rasensoden, Vegetationsstücke nicht für Sportplatzbau oder Rasen zur Sicherung an Gewässern, Deiche, Dünen
- Definition Rasen Rasenmit der Vegetationstragschicht fest verwachsene Pflanzendecke aus Gräsern (und Kräutern), die i. d. R. keiner landwirtschaftlichen Nutzung unterliegt
- Definition Fertigrasen Fertigrasen zum Verpflanzen vorbereitete Rasenstücke aus Anzuchtbestände
- Rasensoden Rasenstücke aus Nichtanzuchtbestände
- Vegetationsstück aus natürlichen Pflanzengesellschaften entnommene Teile aus Pflanzen und Bode
- Zierrasen Anwendung, Eigentschaften, Pflegeansprüche Repräsentationsgrün dichte teppichartige Narbe geringe Belastung hohe -sehr hohe Pflegeansprüche
- Gebrauchsrasen Anwendungsbereich, Eigentschaften , Pflegeansprüche öffentliches Grün, Wohnsiedlungen , Haushgärten widerstandsfähig gegen Trockenheit mittlere Belastbarkeit mittel- hohe Pflegeansprüche
- Strapazierrasen Anwendungsbereich, Eigentschaften , Pflegeansprüche Sport und Spielfläche, Liegewiesen ganzjährig hohe Belastung mittel- hohe Belastbarkeit
- Landschaftsrasen Anwendungsbereich, Eigentschaften , Pflegeansprüche überwiegend extensiv genutzte/gepflgte Flächen artenreiche wiesenähnliche Flächen große Variatonsbreite widerstandsfähig auf extremen Böden geringer - mittel Pflegeaufwand
- RSM Informationen Jede RSM enthält Informationen über AnwendungsbereichKlimaraum und StandortBelastbarkeitPflegeansprüche Aussaatmenge
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- RSM MIschungspartner Jede RSM enthält Mischungspartner [Anteil in Gew.%]. Maßgeblich sindKorngewichtKeimdauerKeimquoteWachstumsverhalten in der AnwachsphaseKonkurrenzverhalten
- RSM 1-8 RSM 1.1.1 Zierrasen RSM 2.2.1Gebrauchsrasen RSM 3.1 Sportrasen RSM 4.1Golfrasen RSM 5.1.1Parkplatzrasen RSM 6.1 Extensive Dachbegrünung RSM 7.1.1 Landschaftsrasen RSM 8.1 Biotopflächen
- Visuelle Eigenschaften einer Rasennarbe Dichte:Anzahl Triebe pro Fläche Gleichförmigkeit:Zusammensetzung, Arten Textur :grobblättrig/feinblättrig Glätte:Schnittwirkung an Narbenoberfläche
- Rasengräser Zierrasen Agrostis capillaris Agrostist stolonifera Deschampsia cespitosa
- Gräser Gebrauchsrasen Agrostis capillaris Festuca arundinacea Festuca ovina agg.
- Gräser Strapazierrasen Lolium perenne Poa pratensis Poa supina → schattenrasen
- Ungräser Poa annua Poa trivialis Holcus lanatus Elymus repens
- Schattenwirkung Narbendichte wird reduziert Verringerung der Blatt-/ Sprossdichte (Triebe/m²) Vermehrung der aufrechten Triebe Entfaltung einer Blatt- und Triebverlängerung kurzes Wurzelsystem Abnahme des Trockensubstanzgehaltes Bildung von weichem, anfälligem Pflanzengewebe – Abnahme der Belastungstoleranz Gräserarten und-sorten reagieren unterschiedlich – Bestandsveränderungen
- Feinplanum vor der Ansaat feinkrümelig lockern, Unrat und Steine > 5 cm und schwer verrottbare Pflanzenteile ablesen Abweichung von der Ebenheit max. 3 cm bei Gebrauchs-, Strapazier- und Zierrasen bzw. 5 cm bei Landschaftsrasen auf 4 m weitläufig und gleichmäßig ausgezogene Modellierungen Ansaat nur auf abgesetzte oder (bei trockenem Boden) angedrückte Flächen (außer Landschaftsrasen in der freien Landschaft) Anschlüsse bündig, Abweichung nach unten bis 2 cm
- Ansaatzeitpunkt günstige Auflaufbedingungen bei Bodentemperaturen von mind. 8 °C (Deutsche Rasengesellschaft: 10 °C) und ausreichender Bodenfeuchte (Mitte V–IX) optimal im IX bei Frühansaaten (IV) und Spätsaaten (ab X) Artenverschiebungen zugunsten von Arten mit geringer Keimtemperatur (z. B. Lolium perenne) möglich Frühjahrsansaaten durch Sommertrockenheit gefährdet
- Saatgutkennzeichnung Packungseinheit >2kg/< 10kg Kenn-Nr. des Mischbetriebes Behördl. Registrierte Mischungs-Nr. Verwendungszweck Rasentyp RSM-Typ„Gebrauchsrasen-Spielrasen“ Gew.-% Grasart Grassorte Packungsinhalt
- Ausbringung gleichmäßig ausbringen und dabei darauf achten, dass sich das Saatgut nicht entmischt (Trockensaat – Nasssaat) Leguminosen und sonstige Kräuter mit stark abweichenden Korngrößen gesondert ausbringen 1 cm tief einarbeiten (z. B. mit Rechen) Empfehlungen der Deutschen Rasengesellschaft Oberfläche nur mit den Rechen abziehen, um Bodenkontakt zu bekommen nicht walzen, da es die Bodenoberfläche verdichtet und zu Abschwemmungen kommen und das Saatgut an der Oberfläche zu rasch abtrocknen kan
- Anforderungen zum Verlegen von Fertigrasen gemäht, dichtnarbig und fest zusammenhängend in der Artenzusammensetzung dem jeweiligen Rasentyp entsprechend Deckungsgrad von Kräutern und Fremdgräsern nicht mehr als 2 % bei Zierrasen bzw. nicht mehr als 3 % bei Strapazier- und Gebrauchsrasen der zur Herstellung verwendete Anzuchtboden sollte Bodengruppe 2 oder 4 nach DIN 18 915 entsprechen der Anzuchtboden sollte weniger bindig als der Boden des Verlegestandortes sein Nennschäldicke 2 cm (± 0,5 cm) Fertigrasenteile mit gleichmäßigen Längen und Breiten Transport ohne Beschädigung (insb. Überhitzung) beim Abladen nicht kippen oder abwerfen
- Verlgen von Fertigrasen auf der Baustelle vor Austrocknung und Überhitzung schützen nach Anlieferung umgehend verlegen, sonst ausrollen und ggf. wässern Verlegung oberflächengleich und engfugig Querfugen versetzen nach dem Verlegen Flächen gleichmäßig andrücken und Wässern Fugen ggf. verfüllen darf bei Frost oder gefrorenem Boden nicht verlegt werden
- Wässern von Fertigrasen Einwässern der Sode direkt nach dem Verlegen Bedarf ca.10–15 l/m² Vermeidung von Trockenschäden bedarfsgerecht Wässern bis Boden nach ca. 2–3 Wochen durchwurzelt ist
- Fertigstellungspflege nach DIN 18 917 Beregnen Ausreichend Bodenfeuchte zur Keimung und Weiterentwicklung Mengen und Intervalle auf den Entwicklungszustand abstimmen in möglichst feinen Tropfen ausbringen (Vermeidung von Verschlämmunge)
- Fertigstellungspflege nach DIN 18 917 Düngen nach dem ersten Schnitt 5 g/m² rein N (bei Fertigrasen erst nach vier Wochen Empfehlung (MÜLLER-BECK2012c) Startdüngung mit phosphatbetontem NPK-Dünge
- Fertigstellungspflege nach DIN 18 917 Mähen i. d. R. 6 Schnitte (bei Fertigrasen 4 Schnitte) Wuchshöhe je nach Rasentyp 6–10 cm, Schnitthöhe mind. 4 cm Landschaftsrasen mind. 1mal mähen unerwünschten Aufwuchs i. d. R. mechanisch bekämpfe
- Abnahmefähiger Zustand nach DIN 18917 Zier-, Gebrauchs- und Strapazierrasen gleichmäßiger Bestand in Wuchs und Verteilung projektive Bodenbedeckung im geschnittenen Zustand ca. 75 % aus Pflanzen der geforderten Saatgutmischung letzter Schnitt vor Abnahme max. 1 Woche zurückliegend
- Abnahmefähiger Zustand Landschaftsrasen gleichmäßiger Bestand in Wuchs und Verteilung projektive Bodenbedeckung im geschnittenen Zustand ca. 50 % (mind. 40 % bei höchstens 30 % der Fläche) aus Pflanzen der geforderten Saatgutmischung andere, nicht störende Gräser und Kräuter können berücksichtigt werden letzter Schnitt vor Abnahme max. 2 Wochen zurückliegend
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- Abnahmefähiger Zustand nach DIN 18917 Fertigrasen gleichmäßig und nicht abhebbar verwurzelt letzter Schnitt vor Abnahme max. 1 Woche zurückliegen