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Vegetationstechnik (Subject) / optimierte baumstandorte (Lesson)

Allgemeine Planungsgrundsätze

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  • Ziele von Baumpflanzungen Entwicklungsfähigkeit gemäß Begrünungsziel langfristige Funktionserfüllung (z. B. gestalterische, architektonische, städtebauliche, landschaftsprägende, verkehrsbegleitende, psychologische, kleinklimaverbessernde Wirkung)
  • Voraussetzungen von Baumpflanzungen standortgerechte Verwendung unter Beachtung der Eigenschaften der Bäume funktionsgerechte Verwendung unter gestalterischen Gesichtspunkten einwandfreie Qualität der Bäume fachgerechte Ausführung der Boden- und Pflanzarbeiten bzw. Baumgrube fachgerechte Entwicklungs- und Unterhaltungspflege Erhaltung eines geeigneten Baumumfeldes
  • Urbane Baumstandorte Hitze, Strahlung, Immissionen, Salz, Exkremente eingeschränkte Größe der Pflanzgrube i. d. R. trockene Verhältnisse und verdichte Böden im angrenzenden durchwurzelbaren Raum Ver- und Entsorgungsleitungen oft eingeschränkter oberirdischer Entwicklungsraum
  • Pflanzgrubenbauweise 1 Pflanzgrube offen, nicht überbaut dauerhaft luft und wasserurchlässig
  • Pflanzgrubenbauweise 2 Pflanzgruben ( ganz oder teilweise) überbaut für Baumpflanzungen in Verkehrsflächen
  • Pflanzgruben größe nach FLL mind. 12 m³,  mind 1,5 m tief
  • Pflanzgruben größe nach ZTV-Vegtra-Mü Bäume 1. Ordnung  mind. 36 m³ Bäume 2. Ordnung mind. 24 m³ jeweils 1,5 m tief
  • Pflanzgruben Vergrößerung Erweiterung in die Tiefe bessere Verankerung bessere Wasseraufnahme Schutz der Wurzeln vor oberflächennahen Beschädigungen Schutz vor Schäden an der Verkehrsfläch
  • Schritte zur Baumpflanzung  Auswahl der geeigneten Baumwahl Wahl der Pflanzgrubenbauweise Substratwahl
  • Gerüstbaustoffe des Bodens ? Porenart ? Zusatzstoffe Oberboden, Sand, Kies, Splitt, Lava etc Grobporen Bodenhilfsstoffe, Dünger, Bims, Blähton, Perlit etc Mittelporen
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  • Regelwerke- wesentliche Unterscheide FLL FLL : Empfehlungen für Baumpflanzungen. Teil 2 mind. 12 m³, mind. 1,5 m tief Bäume können vollständig in Substrat der Bauweise 2 gesetzt werden bei Bauweise 2 kann als oberste Schicht Substrat der Bauweise 1 in offene Baumscheibe verfüllt werden (Mehrschichtbauweise)
  • Regelwerke- wesentliche Unterscheide ZTV-Vegrta-MÜ mind. 24–36 m³, je nach Baumgröße, mind. 1,5 m tief bei Bauweise 2 muss Ballen in mind. 3 m³ Substrat Sieblinienband A stehen keine Mehrschichtbauweise zulässig
  • Baumsubstrat Prüfungen Vor der Lieferung → Eignungsprüfung AN.   Ph-Wert, Korngrößenverteilung, Salzgehalt,.... Vor Einbau →  Eigenüberwachung AN. Korngrößenverteilung, PH-wert, Salzgehalt,... Nach Einbau→ Kontrollprüfung AG. Verdichtungsgrad, Verformungsmodul, Korngrößenverteilung
  • Substratherstellung 2 Arten ? mixed-in-place-Verfahren  (onsite-Herstellung) mixed-in-plant-Verfahren  (Fertigmischungen)
  • Grabenbelüftung insb. für versiegelte Verkehrsflächen  (Geh- und Radwege) Graben mit direktem Anschluss an die  Pflanzgrube, mind. 30 cm breit,                    mind. so tief wie Pflanzgrubensohle Füllung 8/22 oder gröber ggf. mit Geotextilfilterschichten                                 Belüftungsrohre max. alle 5 m
  • Tiefenbelüftung für beengte Standorte bei durchwurzelungsfähigem Baugrund mind. 4 Bohrlöcher, Ø mind. 30 cm, Tiefe mind. 150 cm nicht verfüllte Dränrohre, Ummantelung 4/22 bis 8/22,                                        innerhalb der Pflanzgrube geschlossene Kunststoffrohre DN 100
  • Flächenbelüftung wegen Wurzelwachstum im Oberbau der Verkehrsfläche nur noch für die Sanierung von Altbaumbeständen empfehlenswert Tragschichtmaterial 8/45
  • Schadensursachen BodenverdichtungBaugrundverdichtungBodenversiegelungBodenbewegungBaugrubenchemische VerunreinigungenErosionmechanische BeschädigungFreistellenGrundwasserabsenkungVernässungFeuer
  • Schutz auf der Baustelle nach DIN ? DIN 18920 vor chemischen Verunreinigungenvor Feuer (Feuerstelle 5 m, offenes Feuer 20 m)         vor Vernässung und Überstauungvon Vegetationsflächen (Zaun: 2 m hoch, Abstand 1,5 m)von Bäumen gegen mechanische Beschädigung (gesamter Wurzelbereich)von Bäumen bei Freistellungdes Wurzelbereichs bei Bodenauftrag (Abstand mind. 1 m)des Wurzelbereichs gegen Bodenabtragdes Wurzelbereichs beim Aushub von Gräben oder Baugruben (Herstellung nur in Handarbeit oder Absaugtechnik, Wurzeln ≥2 cm, Wurzelvorhang)des Wurzelbereichs bei Gründungen (Abstand mind. 1,5 m, statische Funktion)des Wurzelbereichs bei befristeter Belastung (Vlies, 20 cm Kies, Bohlen)des Wurzelbereichs bei Belägen
  • Wurzelvorhang Wurzelvorhang T 100 cm B 30 cm Boden lagern Schalung Maschendraht Sackleinwand Holzpfähle in 1 m AbstandWurzelvorhang, Grabentiefe 100 cm, Breite 30 cm, Bodengruppe 2 DIN 18915, anfallenden Boden seitlich lagern, einlegen einer Schalung aus Maschendraht und innenliegender Sackleinwand, Sicherung der Schalung durch auf der Außenseite eingeschlagene Holzpfähle in 1 m Abstand, Graben verfüllen mit Oberboden der Bodengruppe 2 DIN 18915