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Allgemein und Biopsychologie (Subject) / Lernen & Behalten (Lesson)

Lernen durch Konditionierne und soziales Lernen. Behalten mit Mehrspeicher- und Arbeisgedächtnismodell.

This lesson was created by SeverinWittmann.

Learn lesson

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  • Klassisches Konditionieren - Beschreibung und Ablauf Verknüpfen zweier Reize. Luftstoße (US) + Ton (CS) = Blinseln (UR/CR)
  • Akquisitionsphase Durch ständige Wiederholung wird UR zu einem CR. Es wird "gelernt", dass beim CS (Ton) das gleiche passieren muss, wie beim US (Luftstoß).
  • Löschung bei klassischem Konditionieren = Wird CS vielfach ohne US dargeboten, wird CR immer schwächer. Komplettlöschung nicht möglich. CR kann nie ganz vergessen/verlernt werden! Spontanerholung = Werden US und CS während Löschung wieder gemeinsam präsentiert, tritt CR sogar stärker auf.
  • Operantes Konditionieren Geändertes Verhalten aufgrund vorangegangener Handlungskonsequenz. 4 Stufen der Konsequenz, auch Verstärker genannt: Belohnung (positive Verstärkung), keine Bestrafung (negative Verstärkung), Bestrafung (Tpy 1 Bestrafung), keine Belohnung(Typ 2 Bestrafung).
  • Mehrspeichermodell Nach Atkinson & Shiffrin. Durch Kontrollprozess/Vertiefen wird Wissen vom KZG ins LZG transferiert.
  • Vertiefungsmethoden im KZG Rehersal: Innerse Wiederholen Chunking: Blöcke bilden Elaboration: Eselsbrücken
  • Formen des Beobachtungslernens Soziale Erleichterung: Lernen in Gruppen intensiever und öfter Stimulus-Enhancement: Aufmerksamkeit wird auf sich gezogen Mimikry: Nachahmung Echte Imitation: Echte Imitation im Verlgeich zur Nachahmung
  • Proaktive Interferenz Vormals Gelerntes kann Speicherung von neuem stören.
  • Retrograde Interferenz Neues kann Gelerntes stören/verdrängen.
  • Arbeitsgedächtnismodell nach Baddeley & Hitch.KZG kann parallel mehrer Aufgaben bearbeiten, wenn sie nicht vom gleichen Typ sind. Zwei Aufgaben des gleichen Typs sind gleichzeitig aber nicht möglich. Schlussfolgerung: KZG ist in mehrere Komponenten unterteilt.
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  • Unterteilung des LZG Deklaratives G.: (benanntes und beschreibbares Wissen)Unterteilt in Semantisches (Sach- und Bedeutungswissen) und Episodisches G. (Erinnerungen)Nicht-deklaratives G. (kaum beschreibbare Verhaltensweisen; Automatismen)Konditioniertes liegt hier!
  • Zeitliche Kopplung beim klassischen Konditionieren Simultane K. - US und CS gleichzeitig Verzögerte K. - CS fängt früher an und hört mit US auf Spuren-K. - CS dann US, werden nacheinander dargeboten Rückwärts-K. - US dann CS, KEINE WIRKUNG
  • Generalisierung beim klassischen Konditionieren CR erfolgt nicht nur beim spezifischen CS sonder auch bei ähnlichen Reizen.
  • Praktische Anwendung von klassischem Konditionieren Aversionen (Abneigung) - Chemopatienten haben Abneigung gegen Speisen, die sie gegessen haben währen sie  übelkeitserregende Medikamente genommen haben. Dorgenmissbrauch - Aversion wird hier genutzt um dem Alkoholsüchtigen den Alkohol "nicht mehr schmackhaft" zu machen. Phobien allergische Reaktionen
  • Verstärkerpläne beim operanten Konditionieren kontinuierliche Verstärkung - jedes korrekte Verhalten wird belohnt Quotenplan - Verstärkung hängt von einer bestimmten häufigkeit des korrekten Verhaltens ab Intervallplan - Verstärkung hängt von der Zeit ab, die seit dem letzten korrekt gezeigten Verhalten vergangen ist
  • Praktische Anwendung von operantem Konditionieren Erzeihung Verhaltenstherapie Erlernte Hilflosigkeit
  • Banduras Theorie des sozialen Lernens Wir ahmen jemanden nach, wenn wir zu dieser Person aufsehen, wenn wir es auch können und wir für das nachgeahmte verhalten belohnt werden.
  • Drei Erkenntnisse von Ebbinghausen Gesamtzeit-Hypothese: Je häufiger wiederholt wird, desto besser kann gemekrt werden Vergessenskurve: in den ersten 10 Stunden nach dem lernen, vergessen wir 70% des gelernten. Dannach nicht mehr viel. Ersparnismethode: Wiederholung des gelernten am nächsten Tag. 33% weniger Zeitaufwand.
  • Spacing Zeitintervall zwischen lernen und abrufen. Testintervalle sollten 10-20% des Behaltenszeitraums betragen. D.h. in 10 Wochen Prüfung, alle 2 Wochen Stoff wiederholen.
  • Beste Lernstrategie Alles abfragen, nur nicht gewusstes lernen.
  • Vertiefungsmethoden im LZG Verarbeitungstiefe Generierungseffekt - selbst formuliern (gleich wie Elaboration) Organisation des Lernmaterial - gut organisiertes bleibt besser erhalten Alltagsrelevant - Alltagsnahe Informationen mit Beispielen können besser behalten werden Primacy und Recency - Zuerst und zuletzt gelerntes bleibt am besten erhalten.