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Investition und Finanzierung (Subject) / Wolf (Lesson)

Investitionsentscheidungen unter Sicherheit / Statische- und Dynamische-Verfahren

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  • Grundbegriffe Zinsrechnung Das Kapital K ist die Basis der Verzinsung. Dabei bezeichnet:– K0 = Anfangskapital (auch: Barwert) zum Zeitpunkt t0– Kn = Endkapital (auch: Endwert) zum Zeitpunkt tn • Der Zinssatz i ist der relative Anteil des Kapitals zurErmittlung des Zinsbetrages Z. Dabei bezeichnet:– p = Zinsfuß in %– i = p / 100 = Zinssatz– iS = Sollzinssatz für die Vergabe von Fremdkapital– iH = Habenzinssatz für die Anlage von Eigenkapital • Die Laufzeit der Kapitalanlage wird bezeichnet mit:– n = Laufzeit der Kapitalanlage in Jahren (jährliche Verzinsung)
  • Arten der Verzinsung Länge der Zinsperiode = vertraglich vereinbarter Zeitraum, für den die jeweilige Zahlung einer Zinsvergütung vereinbart ist– Jährliche Verzinsung: Zinsperiode = 1 Jahr– Unterjährliche Verzinsung:Zinsperiode < 1 Jahr • Weiterbehandlung bereits gezahlter Zinsen– Einfache Verzinsung: Separate Ansammlung der ausgezahlten Zinsen– Zinseszinsliche Verzinsung: Wiederanlage und Verzinsung der Zinsen• Fälligkeit der Zinszahlungen– Vorschüssige Verzinsung: Zinszahlung zu Beginn jeder Zinsperiode– Nachschüssige Verzinsung: Zinszahlung am Ende jeder Zinsperiode
  • Unterscheidung Brutto- und Nettorentabilität? Bei der Bruttorentabilität werden die kalkulatorischen Zinsen nicht berücksichtigt, diese müssen bei der Nettorentabilität wieder dazu gerechnet werden.
  • Nachteile der Kostenvergleichsrechnung? Keine Aussagen über Rentabilität nur kurzfristige Kostenvergleiche  gleich hohe Erträge werden unterstellt
  • Vorteilhaftigkeit einer Investition nach dem Kapitalwertkriterium? Eine Investition ist dann vorteilhaft, wenn der Kapitalwert größer oder gleich null ist. Bei einem Kapitalwert gleich null reichen die Rückflüsse aus:• das eingesetzte Kapital wiederzugewinnen und• die erforderliche Mindestverzinsung des durch die Investition durchschnittlich gebundenen Kapitals sicherzustellen.Bei einem Kapitalwert größer null wird darüber hinaus ein zusätzlicher Überschuss erzielt.Bei einem negativen Kapitalwert hingegen reichen die Rückflüsse nicht aus, das eingesetzte Kapital zurückzugewinnen und die erforderliche Mindestverzinsung zu erzielen.
  • Was ist der Kapitalwert? Ist der Mehrbetrag im Vergleich zur Alternative bezogen auf den Zeitpunkt t=0! Beispiel:100.000€ am Anfang investieren, dann in t=1 75.000€ bekommen und in t=2 42.000 € bekommen. Ergebnis = 2.893 > 0 also investieren!  Alternative: 100.000 € bei der Bank zu 10% anlegen über 2 Jahre dann hätten wir 121.000 €Das heißt wir hätten oben noch einen Mehrbetrag vin 2.893 €! Der Kapitalwert ergibt sich durch Abzinsung der einer Investition zuzurechnenden jährlichen Einzahlungsüberschüsse (-unterdeckung)=Cashflow auf einen einheitlichen Bezugszeitpunkt t=0 und durch Subtraktion des ursprünglichen Kapitaleinsatzes von der Summe der abgezinsten Einzahlungsüberschüsse. Die Abzinsung der Einzahlungsüberschüsse (-unterdeckungen) erfolgt mit einem Kalkulationszinssatz i, der die erforderliche Mindestverzinsung des durch die Investitiongebundenen Kapitals darstellt.
  • Was ist der Kalkulationszinsfuß? Vergleichsgrundlage, also was bringt mir eine Risikogleiche Alternative. Oder wenn ich mich Fremdfinanziere, was muss ich für diese Finanzierung zahlen.  (Oder auch Mindestverzinsung)
  • Einflussfaktoren auf die Höhe der Kapitalwert`? Kalkulationszinsfuß der Alternative = i Höhe der Cashflows Laufzeit/Nutzungsdauer (je länger die Nutzungsdauer, je höher der Kapitalwert) Anschaffungskosten (je höher a0, desto geringer der Kapitalwert) Liquididationsüberschuss (je höher der Liq.üb., umso höher der Kapitalwert) Zeitliche Verteilung spielt auch eine Rolle
  • Annahmen bei dem dynamischen Verfahren ? (Vollkommener Kapitalmarkt) Unbeschränkter Zugang Keine Steuern Keine Transaktionskosten Sollzinsfuss = Habenzinsfuss  keine persönlichen Präferenzen
  • Was ist eine Rente/Rentenrate? Gleichhohe, in gleichen Abständen aufeinander folgende Zahlungen
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  • Begriffe erläutern: Rentenrate, Rentenperiode, Rentenlaufzeit, Rentenendwert und Rentenbarwert Rentenrate: Einzelne Zahlung im Rahmen der RenteRentenperiode: Zeitspanne zwischen zwei RatenterminenRentenlaufzeit: Gesamtlaufzeit des Zahlungs- und ZinsvorgangesRentenendwert: Wert der Zahlungen am Ende der LaufzeitRentenbarwert: Wert der Zahlungen am Anfang der Laufzeit
  • Nachschüssige Rentenrate Am Ende einer Periode erfolgt die Auszahlung
  • Unterschied endliche und ewige Rente? endliche Renten = Kapital ist i.wann aufgezehrt ewige Rente = Kapital bleibt erhalten, nur die Erträge werden entnommen
  • Formel Rentenendwert (bei gleich hohen Rentenraten) Rn= r * [(qn-1)/(i)]
  • Formel Rentenbarwert (alle Zahlungen werden abdiskontiert auf den Zeitpunkt 0) Rentenbarwert: Kapital was ich am Anfang bereitstelle und entnehme am Ende jeder Periode die RentenrateR0 = Rn * [1/qn] oder R0 = r * [qn-1 / qn * i]
  • Formel nachschüssige Rente - Rentenrate berechnen? (bei gegebenen Rentenendwert) r = [(Rn*i) / (qn-1)]
  • Formel nachschüssige Rente - Rentenrate berechnen? (bei gegebenen Rentenbarwert) r = [(R * qn * i) / (qn - 1)]
  • Formel nachschüssige Rente - Rentenlaufzeit berechnen? (bei gegebenen Rentenendwert, Rentenrate r und Zinssatz i) n = ln[((Rn/r)*i+1)/ln(q))]
  • Formel nachschüssige Rente - Rentenlaufzeit berechnen? (bei gegebenen Rentenbarwert, Rentenrate r und Zinssatz i) n = [ln(1/(1- ((R0*i ) /r))]/ [ln(q)]
  • Ewige Rente: Rentenbarwert und Rentenrate Formel Rentenbarwert: R0=r/i  Rentenrate: r = R0 * i
  • Annuitätenmethode Beispiel: 2893(Kapitalwert) * 0,57619(ANF) = 1666,92 Annuitäta > 0 dann ist die Investition vorteilhaft. Annuität ist der Mehrbetrag der investition, im vergleich zur Alternative und zwar der jährliche mehrbetrag beginnend in t1 bis zum Endzeitpunkt.
  • Vorteilhaftigkeit bei Einzelinvestitionen? Kapitalwert, Endwert, Gegenwartswerte zu jedem beliebigen Zeitpunkt und Annuität führen bei der Beurteilung der Vorteilhaftigkeit von Einzelinvestitionen zu identischen Enscheidungsempfehlungen. 
  • Unterschied Annuität und statischer Gewinn? Statischer Gewinn: fallende Kapitalbindung ( sinkende Zinsbelastung und steigende Gewinnfolge)Annuität:gesamte Nutzungsdauer (gleich hohe Beträge)
  • Pay-off Perioden / Amortisationszeitpunkt? Die Pay-Off Periode ist diejenige Periode in der der Kapitalwert erstmalig größer oder gleich Null ist. 
  • Payy-Off Periode Indikator wofür? Ist ein grober Indikator für das Risikoje später die Pay-Off Periode desto größer ist das Risiko
  • Welche Rechte hat man bei einer Stammaktie? - Teilnahme an der Hauptversammlung und Stimmrechtsausübung- Anspruch auf Anteil am Bilanzgewinn, sofern HV Ausschüttung beschlossen- Anspruch auf Auskunft- Anspruch auf Teilnahme am Liquidationserlös- Anspruch auf Bezugsrecht
  • Was sind Nennwertaktien? - Fester in Euro ausgedrückter Nennwert pro Aktie  z.B. 5,- und daraus ergibt sich das Kapital- Mindestens 1 Euro, höhere Beträge auf volle Euro
  • Was sind Stückaktien? - Stückaktien einer AG sind im GK im gleichen Umfang beteiligt- Stückaktie hat einen rechnerischen Nennwert
  • Wie ergibt sich der Nennwert einer Aktie? Nennwert einer Aktie = Grundkapital/Aktienanzahl
  • Was ist die effektive Kapitalerhöhung? Was ist die nominelle Kapitalerhöhung? Effektive: - ordentliche Kapitalerhöhung(Ausgabe neuer Aktien gegen Bezahlung), - bedingte Kapitalerhöhung, - genehmigte Kapitalerhöhung-> führt der AG zusätzliches EK und Liquidät(Finanzierungseffekt) zu: Aktiv-Passiv-Mehrung!Nominelle: - Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 
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  • Welche Gründe für eine nominelle Kapitalerhöhung gibt es? Gründe: - Verbesserung der Qualität des EK, - Aktie wird "leichter",  
  • Was bedeutet Ratentilgung? - Höhe der Tilgungsrate- Zinsen auf verbleibende Restschuld werden mit steigender Laufzeit geringer- Annuität wird mit steigender Laufzeit geringer
  • Was bedeutet Annuitätentilgung? - Annuität ist konstant- Zinsanteil am Anfang der Laufzeit relativ hoch, Tilgungsanteil relativ gering- Am Ende der Laufzeit Zinsanzeil relativ gering, Tilgungsanteil relativ hoch
  • Was ist der interne Zinsfuß ? Wie erklärt man das einem Nicht-BWL´er ? Der interne Zinsfuß ist ein Zinssatz und demzufolge ein Prozentwert. Er gibt den Zinssatz an, bei dem der Kapitalwert der Investition gleich null ist. Je höher der interne Zinsfuß ist, desto vorteilhafter ist die Investition.Nicht BWL´er: ist der Grenzzins