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Baukonstruktion (Subject) / Generell (Lesson)
Überblicksmäßig
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- Wie errechnet sich der Wärmedurchlasswiderstand eines mehrschichtigen Bauteils? R= d1/lamda+d2/lamda+d3/lamda
- Von welchen Einflüssen ist die Wahl einer Gründung abhängig? Art und Gestalt des Bauwerks, Größe und Verteilung der Belastung Beschaffenheiten des Baugrundes, Einwirkungen von Grundwasser, Setzungsemfindlichkeiten des Bauwerks, dynamische Einwirkungen
- Wann kommen einzel Fundamente zum Einsatz? Sie dienen zu Übertragung von punktförmigen Lasten in den Boden! Für sie gelten die gleichen Grundsätze wie für Streifenfundamente. Bei stark unterschiedlicher Belastung benachbarter Fundamente können die einzelenen Fundamentkörper zur Vermeidung bzw. zur Verringernug unterschiedlihcer Setzungen zu rosten verbunden werden.
- Welche Möglichkeiten der Flachgründungen gibt es? Welche Voraussetzungen sind dabei einzuhalten? Einzelfundamente, Streifenfundamente, Plattenfundamente SIe sind die wirtschafstlichen Gründungen Tragfähiger Baugrund: art form und belastung des Bauwerks Beschreibung des Baugrunds, Bodenprofile Angabe über die Nachbargebäude
- Welche Pfahlsysteme können nach Material und Herstellungsart unterschieden werden? Rammpfähle: Massiv(Beton,Stahl, Holz) Hohl(beton Stahl) Bohrpfähle: Vorwiegend aus Stahl und Stahlbeton
- Wann ist unbewehrte Streifenfundamente möglich und wann ist eine Bewehrung einzulegen? Unbewehrtes Streifenfundament: bei gutem Baugrund und gleichmäßiger belastung erforderliche Fundamentbreite ergibt sich aus der zulässigen Bodenpressung Für ausbreitung der Last kann ein Winkel von 60 Grad angenommen werden Bewertes Streifenfundament: Mit Quer und Längsbewehrung gelangen zur Ausführung wenn verhältnismäßig nur kleiner Fundamentdicken ausgebildet werden 5-10cm dicke Sauberkeitsschicht
- Was versteht man unter einer frostsichern Gründung? mindestens 0,8-1,2 m unter der Erde ist man Frostsicher Bis dorthin gefriert der Bodenn Um setzungen und Hebungen zu vermeiden
- Welche Einflussfaktoren wirken sich auf das Wohlbefinden des menschlichen Körpers aus? Art der körperlichen Betätigung & körperliche KonstitutionRaumlufttemperatur & LuftbewegungBauteiloberflächentemperatur von Decken und WändenOberflächentemperatur des FußbodensRaumluftfeuchtigkeitErneuerung der RaumluftSchallpegel im Raum
- Was versteht man unter Wärmeübergangswiderstand, wovon hängt seine Größe ab? Dicht vor jeder Bauteiloberfläche gibt es Luftzonen, in denen die Konvektion mehr oder minder stark beeinträchtigt wird. zusätzliche wärmedämmende Luftschicht. Der Wärmeübergangswiderstand wird in m²K/W angegeben. Er ist abhängig von der Lage des Bauteils und Klimabedingungen vor der Bauteiloberfläche. In Ecken mit Decken: zunehmend wegen stark ruhender Luftpolster.Aufwärts innen: 0,10 horizontal innen: 0,13 abwärts innen: 0,17Aufwärts außen: 0,04 horizontal außen: 0,04 abwärts außen: 0,04
- Welche Böden können hinsichtlich ihrer Tragfähigkeit unterschieden werden, nach welchen Kriterien erfolgt die Klassifizierung? Gewachsene Böden:• Nichtbindige Böden (Sand, Kies, Steine 250-300 KN/m²)• Bindige Böden (Ton, tonhaltige Schluffe 100-200 KN/m²)• Organische Böden (Torf, Faulschlamm, Humus)Fels (bis 4000 KN/m²)Geschüttete Böden:• Unverdichtete Schüttungen• Verdichtete Schüttungen (300-400 KN/m²)
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- Geben Sie überschlägige Dimensionierungsregeln für Streifenfundamente und deren Anwendungsbereich an! Bei einfachen Bodenverhältnissen kann eine überschlägige Vordimensionierung über die Einhaltung der zulässigen Bodenpressung erfolgen.Lastermittlung der Außen- und Innenwände abhängig von:-) Bauweise der Bauwerke-) verwendete Materialien (Holzfußboden, Betondecke/ -boden, massiver Fußboden,…)-) und der Nutzung (Wohnung und Büro)Art, Form und Belastung des Bauwerkes� Beschreibung des Baugrundes, Bodenprofile� Angaben über die Verträglichkeit des Oberbaus hinsichtlichSetzungsunterschieden� Angaben über die Nachbargebäude� eventuelle Erweiterungswünsche� geometrische Zwangspunkte und Höhenlagen� eventuelle Verkehrsbehinderungen etc.
- Welche statischen und konstruktiven Anforderungen werden an Wände gestellt? Zusammenwirken von Decke und Wand innerhalb Tragstruktur bewirkt für beide Beanspruchungen als Scheibe wie auch als Platte. wesentliche Einwirkungen;• Vertikalkräfte aus Eigengewicht und Nutzlasten und• Horizontalkräfte aus der Ableitung der Wind- und Erdbebenkräfte in Wandlängsrichtung.
- Was versteht man unter Ergänzungsbauteilen für Mauerwerk? Alle Komponenten, die zusätzlich zu Mauersteinen und Mauermörtel für Wandbildung verwendet werden. Überlagen, Stürze, Roststeine, Maueranker, Zugbänder, Konsolen. Bewehrtes Mauerwerk: Lagerfugenbewehrung
- Auf welche Art kann ein Austausch von Wärmeenergie erfolgen? Erläutern Sie die einzelnen Möglichkeiten. Wärmeleitung: Bewegungsenergie der Moleküle mit hoher Temperatur wird auf Moleküle mit niedriger Temperatur übertragen (fest, flüssig, gasförmig)Wärmekonvektion: Umwälzung durch Auftrieb warmer Luft durch Ventilatoren, Wind usw.Wärmestrahlung: Umwandlung der Wärmeenergie in Strahlungsenergie zwischen 2 Flächen unterschiedlicher Temperatur
- Wie berechnet sich der U-Wert? Welche Parameter beeinflussen seine Größe? gibt an, welche Wärmemenge in 1 h bei 1K Temperaturdifferenz durch 1m² Bauteiloberfläche verloren geht. U = 1/Rt
- Was versteht man unter der relativen Luftfeuchtigkeit? Was gibt sie an? Tatsächlicher Gehalt an Wasserdampf im Vergleich zum maximal möglichen Gehalt bei einer bestimmten Temperatur.
- Welche Grundregeln über die Wärmedämmung und den Diffusionswiderstand gibt es, um kondensatfreie Konstruktionen zu erhalten? Der Wärmedämmwert der Einzelschichten sollte von innen nach außen zunehmen.Die Dampfdichtigkeit der Einzelschichten sollte von innen nach außen abnehmen.Notfalls sind Dampfbremsen an der Innenseite der Wärmedämmung anzubringen.
- Aus welchen Anteilen setzt sich der bewertet Normschalltrittpegel Ln, zusammen und was gibt er an? Beschreibt das Reflexions – und Absorptionsverhalten des Empfangsraumes mit Hilfe der Absorptionsfläche. Wird nur im Labor bestimmt.
- Von welchen Einflüssen ist die Wahl einer Gründung abhängig? Art und Gestaltung des BauwerksGröße und Verteilung der BelastungBeschaffenheit des BaugrundesEinwirkung von GrundwasserSetzungsempfindlichkeit des BauwerkesDynamische Einwirkungen
- Wann kommen Einzelfundamente zum Einsatz? Skizzieren Sie ein typisches Köcherfundament. Einzelfundamente dienen zur Übertragung punktförmiger Lasten in Boden. Es gelten gleichen Grundsätze wie für Streifenfundamente. Bei stark unterschiedlicher Belastung benachbarter Fundamente kann man einzelne Fundamentkörper zu Rosten verbinden, dadurch Verringerung/Vermeidung von unterschiedlichen Setzungen. Besonderes Einsatzgebiet von Einzelfundamenten sind Köcher- und Blockfundamente im Fertigteilbau. Meist bei Lagerhallen, wenn Setzungsunterschiede zu erwarten sind. Für Flächenfundament zu „riskant“.
- Welche Möglichkeiten zu Unterfangungen von Nachbargebäuden gibt es? Beschreiben Sie Möglichkeiten mit Skizzen! Unterfangung in Abschnitten von 0.80 bis 1.50m, wobei stehts Rücksicht auf Reihenfolge der Lasten der Altfundamente zu nehmen ist. Die Verfüllung des ausgehobenen Schlitzes unter Fundament muss kraftschlüssig sein und ist mit Drucktrichter, der nach Erhärten abgeschrammt wird, oder durch Verfüllen des Restspaltes mit schwindfreiem Mörtel möglich. Durch Schaffung von Injektionskörpern mittels Einpressen von Zementsuspensionen unter Altfundament können im Boden Verfestigungen erzielt werden. Diese liegen zwar unter denen der üblichen Betonwürfelfestigkeiten, genügen jedoch für gesicherten Baugrubenaushub. Durch Hochdruckbodenvermörtelung kann unter Fundament ein zementstabilisierter Bereich errichtet werden, wobei Besonderes Augenmerk auf Reihenfolge der Abschnitte zu legen ist, da im Zustand der Herstellung der Boden breiig und nicht tragfähig vorliegt und Erhärtung der Vermörtelung zur Lastabtragung abgewartet werden muss.
- Welche Wandarten sind aufgrund ihrer Lage und Funktion unterscheidbar? Wände = Raumbildner, trennen einzelne Räume voneinander, schützen für Umwelteinflüssen. Funktion: Raumtrennung, Fassadenbildung, Abtragung von Deckenlasten o Lasten darüber liegender Geschoße.Aussenwand/Innenwand – Treppenhauswand/Feuermauer/Kelleraussenwand – Trennwand/ZwischenwandBei unsachgemäßer Planung u Ausführung: besonders schadensanfällig. Ursache: komplexe Aufbauten, Langzeit - & Interaktionsintervalle d Baustoffe, bauphysikalische Wechselbezüge. Grundsätzlicher Wandaufbau e tragenden Wand aus mehreren Schichten: Wetterschutzschicht Trag - & Dämmschichten Innere SichtschichtHergestellt aus Mauerwerk Mantelbeton und Schalsteinmauerwerk Beton/Leichtbeton – bewehrt oder unbewehrt
- Welche Vor- und Nachteile haben eine außenliegende, eine innenliegende und eine mittelliegende Dämmschicht? Außen liegende Dämmschicht: Lückenlose Einhüllung des gesamten Bauwerkes möglich Sinnvoll für ständig genutzte Räume Hohe Speicherfähigkeit der Wand Lange Aufheiz- und Abkühlzeiten der RaumluftInnen liegende Dämmschicht: Unregelmäßig genutzte Räume Kurze Aufheizzeit Einfacher nachträglicher Einbau Tragelemente starker thermischer Beanspruchung ausgesetzt Unterbrechung der Dämmschichthülle bei einbindenden Querwänden und Decken (WärmebrückenMittig liegende Dämmschicht (zweischaliges Mauerwerk, Kerndämmung) Massive oder gemauerte Vorsatzschicht (tragend oder nichttragend ausgeführt) bietet Witterungsschutz für die Dämmschichten, mechanische Festigkeit und einen problemlosen Putzgrund
- Welche Mindeststärken sind für tragende Wände aus unbewehrtem Beton erforderlich? Stahlbetonbau mind 12 cm, Fertigteilbau 10 cm, Beton 15cm, Mantelbeton 12cm
- Woraus bestehen Mantelbetonwände? Wie können sie hergestellt werden? Bei diesen Wandbildnern handelt es sich um geschalte unbewehrte Betonwände bzw. Stahlbetonwände, Wände unter Verwendung von Hohlwandelementen, Wände in Kombination von Mantelsteinen oder Mantelplatten mit dem Kernbeton,verschiedene Betonarten – vom Normalbeton bis zum Leichtbeton – zum Einsatz kommen können. Durch die Wahl des Kernbetons werden die wärme- und schalltechnischen Eigenschaften sowie das Tragverhalten maßgebend gebend beeinflusst.Mantelbetonwände: mehrschichtige Wände, aus als Schalung, Putzträger bzw. Wärmedämmung dienenden Ummantelung aus Platten oder Steinen und einem statisch wirksamen Wandkern aus im Regelfall unbewehrtem (bzw. nur konstruktiv bewehrtem) Normal- oder Leichtbeton. Übliche Mantelsysteme: Mantelsteine Mantelbauplatten mehrschichtige Platten mit Beschichtungen großvolumige, geschoßhohe Mantelelemente Hochlochziegel mit Löchern, die zur Verfüllung mit Kernbeton bestimmt sind Schalungssteine
- Welche Möglichkeiten bestehen bei Stiegen zur Erfüllung der Schallschutzanforderungen? Die schallschutztechnischen Anforderungen an Treppenkonstruktionen können erfüllt werden durch:• bauliche Trennung des Treppenhauses vom übrigen Gebäude• elastische Auflagerung von Teilen des Treppentragwerkes oder der gesamten Treppenkonstruktion• Trittschalldämmung ü gesamte Treppenkonstruktion u/o• Maßnahmen in Hinsicht auf raumaufteilung
- Die Wärmeleitfähigkeit eines Bauteils wird durch seins Wärmeleitzahl charakterisiert. Was gibt diese Zahl an? Sie gibt an, wie hoch der Wärmestrom in einer 1m dicken Stoffschicht bei 1K Temperaturdifferenz ist, dh. Welche Wärmemenge Q bei einer Temperaturdifferenz von 1K in einer Stunde durch eine 1m² große und 1m dicke Bauteilschicht dringt.
- Wie kann man die Schichtgrenztemperaturen in einem Bauteil errechnen? Es wird das Verhältnis von Gesamttemperaturdifferenz zum Wärmedurchgangswiderstand RT gleichgesetzt der Teiltemperaturdifferenz zum Wärmedämmwert der betreffenden Schichten. Strahlensatz!!!
- Was versteht man unter dem Taupunkt? Wann tritt er ein? wenn bei gleich bleibendem Wasserdampfteildruck die Temperatur und damit der Sättigungsdruck sinkt, dann muss die den Sättigungsdruck übersteigende Menge Wasserdampf zu Wasser kondensieren (Beispiel: Nebelbildung) In diesem Fall spricht man vom Erreichen bzw. Unterschreiten der TAUPUNKTTEMPERATUR
- Wie kann die diffusionsäquivalente Luftschichtdicke ermittelt werden und was gibt sie an? Das Produkt aus Diffusionswiderstandsfaktor und Bauteildicke kennzeichnet die im Verhältnis zur gleich dicken Luftschicht relative Dampfdichtigkeit eines Bauteils.
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- Was versteht man unter dem Schalldämm-Maß? Wie kann er bestimmt werden und wovon ist er abhängig? Messung unter größtmöglicher Ausschaltung aller Schallnebenwege in einem Prüfstand.Unter der Annahme, dass ein diffuses Schallfeld vorliegt und dass die Schallübertragung nur über den betrachteten Trennbauteil erfolgt, kann das Schalldämm-Maß R [dB] für diffusen Schalleinfall aus der Fläche S [m²] des Trennbauteils und der Absorptionsfläche A [m²] im Empfangsraum wie folgt berechnet werden.
- Welche Möglichkeiten der Flachgründungen gibt es und welche Voraussetzungen sind dabei einzuhalten? Flachgründungen sind flächenhafte Grundkörper, die konzentrierte Bauwerkslast auf große Bodenfläche verteilen und so zulässige Bodenpressung nicht überschreiten. Durch Lastverteilung wird flächenhaft verteilte Sohlspannung verursacht. Falls Boden nachgibt, verbiegt und verkantet sich Grundkörper. Grundkörper einer Flachgründung wird als Fundament bezeichnet.Dimensionierung der Flachgründung kann als Funktion des anstehend Bodens und abzuleitender Last unter Einbeziehung der Konstruktion gesehen werden. Flachgründungen sind wirtschaftlichsten Gründungen, erfordern aber ausreichend tragfähigen Baugrund unter Gründungssohle.Streifenfundamente: Standsicherheitsnachweise Gründungen und GrundbruchEinzelfundamentFundamentplatteUnterfangungenEntwurfsgrundlagen für Flachgründung sind z.B.: Art, Form, Belastung des Bauwerkes – Bodenprofile – Angaben über Nachbargebäude – geometrische Zwangspunkte und Höhenlagen
- Geben Sie überschlägige Dimensionierungen für Fundamentplatten und deren Anwendungsbereich an. d=n*(8+10) >= 30 cm Fundamentplatten sind eine herstellungstechnisch einfache und oft wirtschaftliche Gründungsart. Vorteile sind der ebenflächige Aushub der Baugrube, die rasch herstellbaren ebenen und sauberen Arbeitsflächen und die gleichmäßigeren Verteilungen von zum Teil unterschiedlichen Belastungen auf Baugrund. Falls es Grundwasser gibt, sind sie zugleich Teil der Wannenkonstruktion.
- Welche Mindeststärken für tragende Wände aus Mantelbeton sind erforderlich? Mindestdicke tragender Wände Beton t=15cm. Mantelbeton (ÖNORM B 3350) t=12cm dann, wenn Schalkörper aus mineralisch gebundener Holzwolle, Holzspänen, Holzbeton oder Beton bei Mindestdicke von 2cm. Bei ausreichendem Verbund: 4cm Kerndicke zugeshclagen. Gilt auch bei Verwendung von Mehrschichtplatten, wenn die dem Kernbeton zugewandte Seite aus mineralisch gebundener Holzwolle besteht u jede Platte Mindestdicke 5cm aufweist.
- Woraus besteht eine Wand aus Schalungssteinen? Wie wird sie hergestellt? Mantelbetonwände: mehrschichtige Wände, aus als Schalung, Putzträger bzw. Wärmedämmung dienenden Ummantelung aus Platten oder Steinen und einem statisch wirksamen Wandkern aus im Regelfall unbewehrtem (bzw. nur konstruktiv bewehrtem) Normal- oder Leichtbeton. Übliche Mantelsysteme: Mantelsteine Mantelbauplatten mehrschichtige Platten mit Beschichtungen großvolumige, geschoßhohe Mantelelemente Hochlochziegel mit Löchern, die zur Verfüllung mit Kernbeton bestimmt sind SchalungssteineMantel mit Dämmeigenschaften: Mehrschichtplatten in Kombination mit Polystyrolschichten Holzspanbeton (mineralisierte Holzspäne mit oder ohne mineralische Zuschläge mit 400 bis 1200 kg/m³) Blähtonbeton EPS-Beton(Polystyrolbeton)
- Was sind Wärmebrücken? = örtlich begrenzte Störungen in flächigen Bauteilen, welche Bereiche unterschiedlicher Temperaturen trennen Abweichung der Isothermen vom oberflächenprallelen Verlauf in ungestörtem Bauteil & höherer oder niedrigerer Wärmestromdichten die nicht senkrecht zur Oberfläche verlaufen.
- Sättigungsdampfdruck (erklären und einzeichnen) = maximal aufnehmbare Wasserdampfmenge der Luft. Hängt von Temperatur ab, je wärmerdie Luft, desto mehr Dampf kann sie aufnehmen.
- Wärmespeicherung Nicht mit Wärmedämmung verwechseln! Wärmedämmung nimmt m Raumgewicht ab,Wärmespeicherung aber zu! Gute Wärmespeicherung:Langsames Aufheizen der RäumeLangsames Auskühlen bei HeizungsunterbrechungGeringe Temperaturschwankungen im RaumVerzögerte Wärmeabgabe bei Sonnenbestrahlung von außenIn Bauteil eindringende Wärme wird so lange gespeichert, wie Umgebungstemp größer alsBauteiltemp ist. Speicherbare und gespeicherte Wärmemenge ist abhängig vonWärmespeicherwert und Tempdiff zw Bauteil& Lufttemp. zw Wärme abgebender Luft uWärme speichernder Bauschicht: Wärmedämmschichten, spezifischeWärmespeicherfähigkeit verringert sich geringere Temperaturdifferenz zw Dämmschicht uWärmespeicherschicht wirksam. Wärmespeicherfähigkeit ändert sich je nach Richtung dWärmestroms. unterschiedliche innere und äußere Speicherfähigkeit.
- Wann sind unbewehrte Streifenfundamente möglich und wann ist eine Bewehrung einzulegen? Unbewehrte Streifenfundamente können bei gutem Baugrund und gleichmäßiger Belastungausgeführt werden. Fundamentbreite ergibt sich aus Bodenpressung, der Belastung und gewählterBetonfestigkeitsklasse. Für Ausbreitung der Last innerhalb Fundamentkörpers wird Winkel von 60° zurDimensionierung der Fundamenthöhe angenommen. Andernfalls ist genauer Nachweis nach ÖNORMB 4701 je nach Betonfestigkeitsklasse zu führen.Bewehrte Streifenfundamente mit Quer- und/oder Längsbewehrung gelangen zur Ausführung, wennnur verhältnismä0ig kleine Fundamentdicken ausgebildet werden können und zulässigeBodenpressungen so gering sind, dass zu große Fundamentbreiten entstehen würden bzw. baulicheVorgaben das erfordern. Seitliche Fundamentvorsprünge als Kagarme bemessen und bewehrt. ZurGewährleistung der gewünschten Betondeckung und zur Verlegung der Bewehrung ist es erforderlich,5-10cm Sauberkeitssschicht einzubringen.
- Durch welche Einwirkungen werden Böden konstruktiv beeinflusst? Bodenaustausch Dabei wird ein wenig tragfähiger Boden durch tragfähigen Kies oder Kiessand ersetzt. Wird nur ein Teil eines wenig tragfähigen Bodens ersetzt, so nennt man das Polstergründung.Weitere Möglichkeiten der Bodenverbesserung: Bodenverbesserung durch Verdichten des Bodens mit Rüttlern oder durch Vorverdichtung durch große Auflasten. Bodenverbesserung durch Vertikalentwässerung des Baugrundes. Bodenverbesserung durch säulenartiges Einrütteln und Einpressen von Kies (Stopfverdichtung). Bodenverbesserung durch injizieren von Bindemitteln.
- Welche Mindeststärken sind für tragende Wände aus Stahlbeton notwendig? Mind 12 cm
- Welche Mindeststärken sind für tragende Wände aus Stahlbeton notwendig? Mind 12 cm
- Welche Mindeststärken sind für folgende Wände aus Beton erforderlich? REI 60: 8cmREI 90: min. 10cmREI 180: d=20cmREI 30 bis REI 90: genügt Mindestbetondeckung von 2cmREI 180: min. 4cm Deckung
- Wodurch kann die Wärmedämmung von Mauersteinen beeinflusst werden? Durch porige Struktur oder eine im Querschnitt integrierte Dämmschicht.
- Wie groß ist der Temperaturunterschied zwischen 10°C und 10 Kelvin? Wie groß ist der Temperaturunterschied zwischen 10°C und 10 Kelvin?
- Wie berechnet sich der Wärmedurchgangwiderstand und wie der U-Wert? Was wird durch den U-Wert einer Konstruktion angegeben? Der Wärmedurchgangswiderstand ist die Summe der Wärmeübergangswiderstände und der Wärmedurchlasswiderstände. Je größer er ist umso höher die Wärmeschutz des Bauteils.Der U-Wert gibt an, welche Wärmemenge (kJ=Wh) in 1 Stunde bei 1 K Temperaturdifferenz durch 1 m² Bauteilfläche verloren geht.
- Woraus besteht eine Wand aus Schalungssteinen, wie wird sie hergestellt? Anwendung finden Schalsteinwände vorwiegend im Kellerbau als erdberührte Außenwand mit oderohne nachträglich aufgebrachte Dämmschicht.
- Wodurch unterscheidet sich der Schallpegel (L) vom bewerteten Schallpegel (LA)? Schallpegel L:-) ist mit geeigneten Geräten messbar-) Schalldruck p wird gemessen und sein 20-facher Logarithmus bezogen auf den Bezugsschalldurch p wird angezeigt-) Messergebnis sagt nicht aus wie laut der Mensch das Geräusch empfindetBewerteter Schallpegel LA:-) um zu wissen wie laut der Mensch das Geräusch empfindet-) ird um emessenen a e e L ein requen ab n i er Korrektur ert ΔL da u e eben und auf einer Skala angezeigtErgebnis in dB(A)
- Welche Nachweise sind bezüglich der Standsicherheit von Flachgründungen zu führen? Nach zurückgezogener ÖNORM B 4430-1:1974 wurden Nachweise zur Standsicherheit nach zwei Lastfällen unterschieden: Regellastfallo Umfasst bei normaler Nutzung zu erwartende Lasten und Lastkombinationen aus ständiger Last, ständig vorhander Nutzlast und regelmäßig auftretender Verkehrslast Ausnahmelastfallo Umfasst nicht regelmäßig auftretende größere Verkehrslasten, extremes Grundwasser und Ähnliches sowie KatastrophenlastfälleNachweise heute nicht mehr gültig, aber gut für eine erste Abschätzung der Gründungen.31. Welche Anforderungen stellt die Wiener Bauordnung an eine Fundierung?(1) Die tragenden Bestandteile aller Bauten sind auf tragfähigem Grundunter Berücksichtigung der Einwirkungen des Frostes derart zufundieren, dass der Untergrund nur in den Bodenverhältnissenentsprechendem Maße in Anspruch genommen wird und dieBelastung auf die Fundamente derart verteilt wird, dassungleichmäßige Senkungen (Setzungen) nicht oder nur in einem dieStandsicherheit nicht beeinträchtigenden Ausmaß auftreten können.(2)
- Welche Anforderungen stellt die Wiener Bauordnung an eine Fundierung? (1) Die tragenden Bestandteile aller Bauten sind auf tragfähigem Grundunter Berücksichtigung der Einwirkungen des Frostes derart zufundieren, dass der Untergrund nur in den Bodenverhältnissenentsprechendem Maße in Anspruch genommen wird und dieBelastung auf die Fundamente derart verteilt wird, dassungleichmäßige Senkungen (Setzungen) nicht oder nur in einem dieStandsicherheit nicht beeinträchtigenden Ausmaß auftreten können.(2) Die Fundamente und Kellerwände sind aus Baustoffen, die außer dererforderlichen Festigkeit auch eine dauernde Widerstandsfähigkeitgegen schädliche Einflüsse des Untergrundes und von Wassergewährleisten, herzustellen; die Verwendung von Holz (Piloten oderRosten) ist jedenfalls verboten. Von der Forderung der dauerndenWiderstandsfähigkeit ist bei ebenerdigen Gebäudenvorübergehenden Bestandes, bei Nebengebäuden und beiebenerdigen Gebäuden im Grünland Abstand zu nehmen.