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7. Diagnostische Grundlagen (Subject) / 7.6 Psychischer Befund (Lesson)

s.o.

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  • Äußere Erscheinung Gepfelgt Verwahrlost sportlich  adipös Kleidung Haartracht Körperhaltung Händedruck
  • Kontakt Befangen unsicher verschlossen zurückweisend skeptisch misstrauisch ablehnend distanziert brüchig unterwürfig herablassend entwertetend idealisierend anklammernd ambivalent (vs. sicher, vertrauensvoll, kooperativ)
  • Bewusststein (4+3) Quantitative Bewusstseinsstörung bzw. Vigilanzstörungen Benommenheit: herabgesetzte Aufmerksamkeit und Verlangsamung Somnolenz: schläfrig, jedoch leicht zu wecken Sopor: tiefschlafähnlicher Zustand, Patient ist nur durch starken Schmerz zu wecken Koma: Bewusstlosigkeit, Patient ist nicht weckbar Qualitätive Bewusstseinsstörung (Störung des inhaltlichen Bewusstseins) Bewusstseinstrübung: Delir, Dämmerzustand Bewusstseinseinengung: Einengung des Wahrnehmungsfeldes (z.B. durch Hypnose) Bewusstseinsverschiebung: z.B. durch LSD
  • Orientierung Störung des Bescheidwissens über Zeit, Ort, Situation und Peson 
  • Auffassung (4) Kognitive Verarbeitung erhaltener Informationen:  erschwert verzögert bruchstückhaft aufgehoben 
  • Konzentration Fähigkeit, Aufmerksamkeit über einen längerer Zeitraum einer bestimmten Aufgabe zuzuwenden  leicht vermindert stark vermindert
  • Merkfähigkeit und Gedächtnis (3+4) Leicht gestört- mittelgradig gestört- schwer gestört Amnesien: zeitlich oder inhaltich begrenzte Erinnerungslücken Zeitgitterstörungen: Unfähigkeit, Gedächnisinhalte zeitlich korrekt zu ordnen  Paramnesien: Erinnerungsverfälschungen und -täuschungen (z.B.Deja-vue, Flashbacks, Intrusionen) Konfabulationen: Füllen von Erinnerungslücken mit frei erfundenen und wechselnden Einfällen
  • Formales Denken Störungen im Ablauf des Denkens, die sich in Form sprachlicher Äußerungen zeigen.  Gedankenlauf:  beschleunigt  verlangsamt stockend umständlich perseverierend (haftenbleiben) gehemmt ideenflüchtig eingeengt inkohärent zerfahren gesperrt Grübeln: unablässiges Beschäftigtsein mit einem Thema (im Gegensatz zu Zwangsgedanken ) Vorbeireden: trotz Verständnis der Frage mit der Antwort das Thema verfehlen Neologismen: Wortneubildungen oder der sprachlichen Konvention nicht entsprechende, nicht unmittelbar verständliche Wortverwendungen. 
  • Inhaltliches Denken Nicht WIE (formales Denken), sondern WAS.  Alle Störungen, bei denen das Denken bestimmt ist von  wenig nachvollziehbaren Interpretationen falschen Vorstellungen  Fehlauslegungen bei an sich intakter Wahrnehmung (in Abgrenzung zu Halluzination) Unterscheide Zwangsgedanken überwertige Ideen Wahn
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