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Sicherheit und Umweltschutz (Subject) / Sicherheit und Umweltschutz (Lesson)

Fragen zum Seminar

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  • 49. Maßnahmen bei Arbeiten mit Asbest zur Minimierung der Exposition! - Arbeitsbereiche und -mittel regelmäßig mit saugenden Verfahren zu reinigen und zu warten - Arbeitsausrüstung, die Kontakt mit Asbest hatte nach geeigneter Behandlung und Verpackung in geschlossenen Behältern aufbewahren und ohne Staubentwicklung abtransportieren - Arbeitsverfahren so ausführen, dass keine Staubbildung entsteht - Bauteile zerstörungsfrei ausbauen - Schneiden mit Trennscheibe ist verboten - Falls Vermeidung der Grenzwertüberschreitung nicht möglich, dann Arbeitszeit beschränken
  • 50. Schutzausrüstung bei Asbestvorkommen? - Partikelfiltrierende Halbmaske - Halbmaske mit Schraubfilter - Vollmaske mit gebläse-unterstütztem Filter
  • 51. Zusätzliche Maßnahmen bei Asbestarbeiten! - Arbeitsbereich durch Warnschilder kennzeichnen, dass Grenzwert überschritten wird - Aufrechterhaltung Unterdruck und Absaugung Raumluft aus Arbeitsbereich - Dem Arbeitnehmer entsprechende Schutzausrüstung bereit stellen - Nach Beendigung der Arbeiten anhaftenden Staub im Arbeits- oder Schleusenbereich abwaschen oder absaugen
  • 52. Wie kann man (z.B. Asbest) messen? - PCM Phasenkontrastmikroskop - REM Rasterelektronenmikroskop
  • 53. Was sind Grenzwert - Vergleichsmessungen? Repräsentative Messungen der Expositionen der Arbeitnehmer, deren Ergebnisse Grenzwertvergleiche ermöglichen. An repräsentativen Stellen und Bedingungen durchzuführen.
  • 54. Wer macht eine wiederkehrende Prüfung? - Personenkreis A, B, C - Personen die Abnahmeprüfungen machen dürfen - sonstige fachkundige Personen
  • 56. Bei welchen Arbeiten braucht man Eignung- und Folgeuntersuchungen? - Bei Rostschutzarbeiten alle 4 Wochen - Bei Asbeststaub alle 2 Jahre - Bei Arbeiten mit Blei-, Quarz- oder Asbesthaltigem Staub und Hartmetallstaub - Bei Arbeiten mit Atemschutz jedes Jahr
  • 57. Welche Inhalte müssen Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumente enthalten? - Person, die die Ermittlung und Beurteilung der Gefahren gemacht hat - Tag bzw. Zeitraum der erstmaligen Ermittlung und Beurteilung - Bereich auf den sich das Dokument bezieht - Festgestellte Gefahren - Durchzuführende Maßnahmen zur Gefahrenverhütung - Feststellung Bereiche, in denen Eignungs- und Folgeuntersuchungen vorgesehen sind - weitere siehe Blatt...
  • 58. Was ist die nachhaltige Entwicklung? - Ökologische: Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen - Ökonomische: Wirtschaftliche Aspekte - Soziale: Behindertengerechtes Bauen
  • 59. Was ist Abfall? Abfall sind bewegliche Sachen, deren sich der Besitzer oder Inhaber entledigen will. Er kann nach wie vor funktionstüchtig sein.
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  • 60. Was ist ein Zwischenlager? Bei Anlagen zur Zwischenagerung vor der Verwertung darf die Zwischenlagerung 3 Jahre nicht übersteigen.
  • 61. Wo erhält man die Erlaubnis für das Sammeln von gefährlichen Abfällen? Landeshauptmann
  • 62. Wann wird ein Abfallbeauftragter benötigt? Betrieb > 100 Arbeitnehmer Hat keine Verantwortung für Abfall, diese liegt beim Geschäftsführer
  • 63. Was macht ein Abfallbeauftragter? - Einhaltung abfallrechtlicher Vorschriften - Sinnvolle Organisation der Umsetzung abfallrechtlicher Vorschriften - Beratung Geschäftsführer bei abfallwirtschaftlichen Fragen - Darstellung von Kosten der Abfallbehandlung und Erlöse aus Altstoffen
  • 64. Wer ist bei der Baurestmassentrennverordnung verantwortlich? Der Bauherr, er kann aber delegieren und an Ausführenden übergeben.
  • 65. Welche Stoffgruppen gibt es? Bodenaushub 20t, Betonabbruch 20t, Asphaltaufbruch 5t, Holzabfälle 5t, Metallabfälle 2t, Kunststoffabfälle 2t, Baustellenabfälle 10t, Minderalischer Bauschutt 40t
  • 67. Was muss laut Abfallnachweisverordnung nachgewiesen werden? Aufzeichnungen über Menge, Art, Herkunft und Verbleib des Abfalls müssen mind. 7 Jahre nachgewiesen werden können.
  • 68. Was sind Begleitscheine? Aufzeichnungen für Gefährliche Abfälle, in mehrfacher Ausführung beim Transport mitzuführen. Muss dem Landeshauptmann berichtet werden.
  • 69. Wo werden Baustoff-Recyclingprodukte verwendet? Lärmschutzwälle, Unterbau von Straßen, Untergrundverbesserung, Bodenverfestigung, Befestigung ländlicher Wege, Rad- und Gehwege, Sauberkeitsschicht, Zuschlagstoff für Beton, Hinterfüllung von Bauwerken, Verfüllung von Leitungsgräben
  • 70. Was sind Güteklassen? Jeder Recycling Bausstoff muss geprüft werden und wird klassifiziert. - S: Frostsicher, -beständig, für obere/untere Tragschicht Strabau, erhöhter Widerstand gegen Zerstrümmerung - I: Frostsicher, -beständig, für obere/untere Tragschicht Strabau - II: Frostsicher, -beständig, für untere Tragschicht Strabau - III / IV: Hydraulisch gebundene Tragschicht Strabau
  • 71. Was sind Qualitätsklassen? Zur Wahrung des GW-Schutzes werden Recycling-Baustoffe in QK eingeteilt. A+, A, B, C Zusammensetzung der Bezeichnung: Materialbezeichnung RBGüteklasse IISieblinienbereich 0/32Qualitätsklasse A+
  • 72. Kurzbezeichnung von Baurestmassen! - RZ = Ziegelbruch- RHZ = Ziegelbruch Hochbau- RH = Hochbauabruch- RMH = Mineral, Hochbau-Restmasse- RS = Recycling-Sand- RA = Asphaltaufbruch- RB = Betonabbruch- RAB = Asphalt-/Betonabbruch- RM = Mineralische Restmassen
  • 74. Was ist im Abfallkatalog? Entspricht ÖN S 2100 Zuordnung eines Abfalls erfolgt zur Schlüsselnummer. g...gefährlicher Abfall gn...gefährlicher Abfall, nicht ausstufbar
  • 75. Was ist der Begriff des Rückbaus? Bauwerke und Bauwerksteile sind so auszubauen, dass die anfallenden Materialien weitgehend einer Verwertung und/oder der Ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden können.
  • 76. Welche Deponieklassen gibt es? 1. Bodenaushubdeponie 2. Inertabfalldeponie 3. Deponie für nicht gefähriche Abfälle: Baurestmassendeponie, Reststoffdeponie, Massenabfalldeponie 4. Deponie für gefähriche Abfälle
  • 77. Was gibt es an Baurestmassen? Beton, Porzellan, Ziegel, Kies, Sand, Glas, Bitumen, Asphalt usw.
  • 78. Vermischung von Baurestmassen und Abfällen? Vermischung eines Abfalls mit anderen Materialien oder Abfällen ist unzulässig!
  • 80. Was ist Bodenaushubmaterial? Material, das durch Ausheben oder Abräumen von im Wesentlichen natürlich gewachsenem Boden oder Untergrund anfällt.
  • 85. Was ist gefährlicher Abfall? Bei dem ordnungsgemäße Behandlung besondere Umsicht und Vorkehrungen im Hinblick auf das öffentliche Interesse erfordert.
  • 86. Wo ist die Liste der berechtigten Entsorger? Landesregierung
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  • 87. Was ist eine Ausstufung? Abfallbesitzer kann nachweisen, dass ein als gefährlich deklarierter Abfall nicht gefährlich ist, wird dieser ausgestuft. Er wird als ungefährlicher Abfall verwertet oder deponiert.
  • 88. Wohin schicke ich meinen Antrag (z.B. auf Ausstufung)? Ministerium
  • 89. Wie kann man Baurestmassen verwenden? 1. Bodenaushub: Hinterfüllungen, Künettenverfüllungen, Dammschüttungen 2. Betonabbruch: Schüttmaterial, Tragschichten Strabau, Betonzuschlag, Dränage 3. Asphaltabbruch: Tragschichten Strabau, Neuasphalt, Landwirtschaftlicher Wegebau