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13. Organsysteme und deren Erkrankungen (Subject) / 13.12 Endokrines System und Hormone (Lesson)

Grundlagen und Störungen

This lesson was created by KristinaStuntebeck.

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  • Hormone sind... im Körper gebildete chemische Signalsubstanzen. Sie koordinieren ähnlich wie das VNS, jedoch viel langsamer und dafür längerfristiger die Funktionen weit entfernter Organe. Sie können bereits in geringen Mengen anregend, hemmend oder orgasmische Vorgänge bewirkten
  • 5 Bildungsorte von Hormone (Hormondrüsen) Hypophyse Schilddrüse Nebennieren Pankreas Keimrüsen (Eierstöcke bei Frau, Hoden bei Mann) Als Sekrete endokriner Drüsen landen die meisten Hormone direkt über das Blut zu ihrem Wirkungsort.  Neben den Drüsen gibt es auch Hormonproduziernedes Gewebe oder Einzelzellen (z.B. im Magen-Darm-Trakt)
  • Hormonsekretion biologischer Regelkreis: Rückkopplungsmechanismen mit dem Ziel der Homöastase (Messfühler, Regelgrößen, Stellgrößen)
  • Hypothalamus-Hypophysen-Rückkopplungssystem Hypothalamus ist als Teil des Zwischenhirns die übergeordnete Zentrale des Hormonsystems  In Abhängigkeit vom Hormonspiegel im Blut prodziert er 7 Steuerhormone, die  a.) hemmend (Release-Inhibiting-Hormone: synonym: Statine) b.) steigernd (Releasing-Hormone, synonym: Liberine) auf die Hormonfreisetzung im Vorderlappen der Hypophyse wirken. Diese produziert daraufhin Hormone, welche dann am Zielort wirken.  => Enstehung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (Hypothalamus-Hyphophysen-Rückkopplungssystem)
  • Bildungsorte von Hormonen und deren Wirkung Adeno-Hypophyse (Vorderlappen) Somatripin (STH) = Wachstumshormon Melanotropin (MSH) = Steuerung der Hautpigmentierung Prolaktin (PRL) = Wachstum der Brustdrüsen Follitropin (FSH) = Wirkung auf Gonadten (Anregung/Föderung Ei- und Spermienreifung) AdenoKortikotropes Hormon (ACTH) = Stimulierung der Hormonproduktion in der Nebennierenrinde Thyrotropin (TSH) = Produktionsanregung und Freisetzung von Schilddrüsenhormonen Neurohypophyse (Hinterlappen) Adiuretin (ADH) = Förderung der Wasserresorption in der Niere, RR-steigernd Oxytozin  = Auslöser von Wehentätigkeit, Milcheinschuss, fördert Bindungsverhalten Nebennierenrinde Aldosteron = Natrium-Kalium Haushalt => Wasserhaushalt => Blutvolumen und RR Glukokortikoide, Kortisol, Kortison = Erhöhung des Blutzuckerspiegels, Regulation des KH-, EW- und Fettstoffwechsels, Hemmung der weißen Blutkörperchen => entzündungshemmende Wirkung => immunsuppressiver Effekt, antiallergischer Effekt durhc Hemung der Entzündungsreaktionen  Androgene = Sammelbegriff für alle männlichen Sexualhorme (wichtigstes Androgen ist Testosteron), anaboler Effekt Nebennierenmark Katecholamine (Noradrenalin und Adrenalin) = Ausschüttung ins Blut unter Stressbedingungen => Wirkung von erhöhter Energiebereitstellung und Leistungssteigerung (Freisetzen von Fettsäuren aus den Depots, Erhöhrung Blutzuckerspiegel, Steigerung RR und Schlagvolumen des Herzens) Schilddrüse Tertrajod-thyronin (T4), Trijod-thyronin (T3) = Wachstumshormone und stimulieren den Zellstoffwechsel, Eingriff in fundamentale Stoffwelchselprozesse, z.b. Aktivierung der Freisestzung körpereigener Fettestände, Beschleunigung dera Kohlenhydrataufnahme, Mobilisation des Leberglykogens Pankreas Insulin (B-Zellen) = Senkung des Blutzuckerspiegels Glukagen (A-Zellen) = Antagonist des Insulins Somatostatin (D-Zellen) = bremsendes Hormon Zirbeldrüse: Melatonin (Regulation des Tag-Nachts-Rhythmus) Eierstock: Östrogene/ Gestangene , Plazenta: Progesteron, Hoden: Androgene Geschlechtshormone dienen der Ausbildung männlcher/weilibcher Geschlechtsmerkmale, Wachstum, Fortpflanzung und dem körperlichen und seelischem Gleichgewicht. 
  • KH: Unterfunktion der Adenohypophyse => Fehlfunktion abhängiger Drüsen (z.B. Mangel an ACTH => Niereninsuffzienz / gonadotrope Hormone => Ausbleiben Eispung, Verkleinerung Hoden, Potenzverlust / Somatropin => Zwergenwuchs. 
  • KH: Überfunktion der Adenohypopyhse => Tumore, Überproduktion von STH und Riesenwuchs
  • KH: Nebennierenrinde Ausfall: Nebenniereninsuffizienz (Morbus Addison = Störung des Mineralstoffwechsels, Wasserhaushalt, Müdigkeit, Herzrhyrthmusstörungen Überfunktion: erhöhte ACTH-Freigabe = vermehrte Sekretion von Glukokortikoiden => Cushing-Syndrom (Vollmondgesicht und vermehrte Fettablagerung) Erhöhte Abgabe von Androgenen: frühzeitiger Geschlechtsreife und bei Frauen zur Vermännlichung 
  • KH: Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) = Verbrennungsvorgänge in den Zellen nehmen zu (erhöhter Grundumsatz) => Tachykardie, Herzrhythmusstörung, erhöhter Blutdruck => Unruhe, Tremor, nervöse Übererregbarkeit => Gewichsabnahme bei gesteigertem Appetit => Durchfälle => HItzesymptome => Zyklusstörungen Sonderform: Morbus Basdow: Autoimmunerkrankung mit der Folge des Mersebruger Trias: Schilddrüsenvergrößerung, Hervortreten des Augapfels, Herzrasen
  • KH: Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) = Verlangsamung des Stoffwechsels oft aufgrund von Jodmangelernährung => niedriger Puls, niedriger Blutdruck => geistige Verlangsamung, Leistungsschwäche, Lethargie => Gewichtszunehme, Verstopfung, leichtes Frieren, => depressive Symptomatik => Schilddrüsenvergrößerung (Struma) Sonderform: Kretinismus (angeborene Hypothyreose in der frühen Kindheit) aufgrund Jodmangel oder eines seltenen genetischeb Defekts, welcher zur Retardierung von Wachstum und geistiger Entwicklung sowie Taubheit führt. 
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  • KH: Unterfunktion Pankreas => Diabetes mellitus
  • Nebennieren als Stressadaptives System Kurzfrisitiger Stress => Ausschüttung von Adreanalin und Noradrenalin => Leistungssteigerung.  => Ausschüttung von Kortisol => entzündungshemmende Wirkung der Glukokortikoide führt zu Infektunanfälligkeit Langfristiger Stess: hier kommt es aufrund der Eigenschaften der Glukokortikoide zu einer Hemmung des Immunsystems, Verminderte Leistungsfähigkeit und dpressiogenen Effekten