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IO and Competition Policy (Subject) / Basics of Strategy (Lesson)
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- Struktur-Verhalten-Ergebnis-Paradigma l Structure-conduct-performance Structure: Anzahl + Größe der im Markt befindlichen Akteure Conduct: Investitionen + Preissetzung Performance: Gewinnspanne Alokation technische Entwicklung
- Komplementäre Produktionsfaktoren 1. Zwei Produktionsfaktoren sind komplementär in einem gegebenen Produk- tionsprozess, wenn eine erhöhte Einsatzmenge des einen Faktors zu einem erh ̈ohten Grenzprodukt des anderen Faktors führt, d. h. ∂GPl(l, k)/∂k > 0 und ∂GPk(l, k)/∂l > 0 2. Substitue: analog
- Der Zusammenhang zwischen Produktions- und Kostenfunktion: Dualit ̈at 1. zunehmende Skalenerträge = eine konvexe Produktionsfunktion mit einer konkaven Kostenfunktion 2. konstante Skalenerträge = eine lineare Produktionsfunktion mit einer linearen Kostenfunktion 3. abnehmende Skalenerträge = eine konkave Produktionsfunktion mit einer konvexen Kostenfunktion 1. steigende Skalenerträge — nehmen die Kosten pro Stück mit zunehmender Outputmenge ab 2 bei konstanten Skalenerträgen, d.h. linearer Kostenfunktion bleiben sie konstant 3 bei abnehmenden Skalenerträgenn nehmen sie zu.
- Elastizität der Nachfrage 1. elastisch wenn |ηp(y)| > 1 2. unelastisch wenn |ηp(y)| < 1 3. einheitselastisch wenn ηp(y) = −1 und |ηp(y)| = 1
- Elastizität der linearen Nachfragefunktion ηp(y)=dy(p)/dp * p/y
- Konzept des vollkommenen Wettbewerbes • eine große Zahl von Anbietern und Nachfragern auf einem Markt; • ein homogenes Produkt, das auf dem Markt gehandelt wird; • vollkommene Information u ̈ber alle relevanten o ̈konomischen Variablen • keine Transaktionskosten • freier Marktzutritt und Marktaustritt. Anbieter und Nachfrager als Preisnehmer oder Mengenanpasser
- Absolute höchste Konzentrationsgrad in deutschen Industrien (gemessen mit dem Herfindahl-Index) Hoch und über 200: Erdöl und Erdgas, Kohle und Torf,Tabakerzeugnisse Ein mittlerer Konzentrationsgrad liegt in den folgenden Industrien vor: Fahrzeuge (ohne Kraftwagen und –teile), Sekundärrohstoffe, Chemische Erzeugnisse Die geringste Konzentration herrscht in den folgenden Industrien:Möbel, Schmuck, Musikinstrumente, Sportgeräte, Spielwaren und sonstige Erzeug- nisse, Gummi– und Kunststoffwaren, Maschinen, Metallerzeugnisse
- Wettbewerbsgleichgewicht Es gibt auf diesem Markt zwei Unternehmen: 1. jede Firma den bei diesem Preis gewinnmaximalen Output wählt; 2. bei diesem Preis die angebotene Menge gleich der nachgefragten Menge ist Maximierungsproblem max π(yi)=p∗yi −Ci(yi), i=1,2 2 . p ∗ = a − b ( y 1∗ + y 2∗ ) Ist a > c2 ≥ c1 dann ist der einzige Gleichgewichtspreis p∗ = c1 und 1. 1. falls c2 >c1, y2∗ =0 und y1∗ =(a−c1)/b; 2. falls c1 =c2, Y∗ =y1∗ +y2∗ =(a−c1)/b.
- Zunehmende Skalenerträge und Wettbewerb Technologie = zunehmende Skalenerträge Dann existiert kein Wettbewerbsgleichgewicht. Beweis: Angenommen, es existiert ein Wettbewerbsgleichgewicht. Angenommen, wir befinden uns im zweiten Fall. In diesem Fall gilt pe > F/y+c = AC(y). Der Gewinn pro Outputeinheit wa ̈chst mit y. Dies impliziert, dass das Unternehmen den Output ye = ∞ wa ̈hlen wird.
- Das Einprodukt–Monopol Technologie, die dem Monopol zur Verfügung steht, auch durch die Kostenfunktion C(y) ausgedrückt Gewinnmaximierungsproblem des Monopols ist max π(y) = R(y) − C(y) Die notwendige Bedingung fu ̈r ein Gewinnmaximum ist dπ(y)/ dy = 0. Daher: MR(y)=MC(y)
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- Aufwendungen, um Monopolstellung zu erhalten 1. Werbung, die nur dem Zweck dient, andere Marken schlecht zu machen. 2. Ressourcen, die verwendet werden, um potentielle Konkurrenten vom Marktein- tritt abzuschrecken. Hierzu geho ̈rt auch eine U ̈berinvestition in Kapital, um den Markteintritt fu ̈r potentielle Konkurrenten unprofitabel zu machen. 3. Preisdiskriminierung und nichtlineare Preise 4. Lobbykosten, die aufgewendet werden um den Gesetzgeber davon zu u ̈berzeugen, dass ein bestimmtes Monopol nicht wohlfahrtsmindernd ist. 5. Exzessive Ausgaben fu ̈r Forschung und Entwicklung aufgrund eines Patentrennens. Nicht zu solchen Aufwendungen geho ̈ren aber die folgenden: 1. Ausgaben fu ̈r Forschung und Entwicklung, die zu einem Patent führen, da hier- durch verbesserte Technologien und neue Produkte resultieren. 2. Bestechungsgelder an Politiker und Beamte, um exklusive Rechte zu erlangen – es handelt sich hier nur um einen Transfer von Vermo ̈gen.
- Theorem 4: Preisdiskriminierender Monopolist Ein preisdiskriminierender Monopolist wird auf dem Markt mit gerin- gerer Elastizit ̈at einen höheren Preis verlangen.
- Vollkommene Preisdiskriminierung nichtlineares Preisschema bzw. ein sogenannter Two–part tariff. Ein solches Schema besteht aus: einer festen Gebu ̈hr, z. B. einer Eintrittsgebu ̈hr, die es einem Konsumenten ermo ̈g- licht, das Gut zu kaufen; einem Preis, den der Konsument pro Einheit des konsumierten Gutes zu zahlen hat. Der optimale Two–part tariff ist derjenige, der zuna ̈chst die Gesamtrente maximiert und dann u ̈ber den Eintrittspreis dafu ̈r sorgt, dass der Monopolist sich die komplette Rente aneignet -> Der Preis pro Fahrt wird gleich den Grenzkosten c gesetzt;
- Preisdiskriminierung zweiten Grades 1. Die gesamte Konsumentenrente der Konsumenten mit der geringen Nachfrage wird abgescho ̈pft, aber die Konsumenten mit hoher Nachfrage erhalten einen Teil ihrer Konsumentenrente; 2. alle Konsumenten bis auf die mit der ho ̈chsten Nachfrage erhalten eine geringere Menge als die effiziente; 3. die Pakete enthalten einen Mengenrabatt fu ̈r die Konsumenten mit der ho ̈chsten Nachfrage.
- Monopolist mit dauerhaften Gütern l intertemporale Preisdiskriminierung Periode 1: er verkauft das Gut an Konsumenten mit hoher Zahlungsbereitschaft Periode 2: er senkt er den Preis, um die Konsumenten mit geringerer Zahlungsbereitschaft zu erreichen Das Ausmaß der Preisdiskriminierung vom Diskontfaktor δ (je kleiner, desto ungeduldiger) Je höher δ, desto geduldier l geringe Preisdiskriminierung δ gegen eins l egal ob heute oder morgen l Preisdifferenz nähert sich null an bei δ = 1 l Preis in jeder Periode gleich c sein l Coase–conjecture l Monopolist macht einen Gewinn von null.
- Theorem 5: Vermietendes Monopol 1. Durch den Verkauf eines Gutes an einen Konsumenten zum Preis pS transferiert das Unternehmen das Eigentum und damit alle Rechte an der Nutzung des Gutes vom Zeitpunkt des Kaufs an den Konsumenten fu ̈r die gesamte Zukunft. 2. Durch die Vermietung eines Gutes an einen Konsumenten zum Preis pR beh ̈alt das Unternehmen das Eigentum an dem Gut, aber transferiert das Recht der Nutzung des Gutes fu ̈r einen bestimmten Zeitraum an den Konsumenten. Bei einer stetigen Preis-Absatz-Funktion erzielt ein Monopolist, der ein dauerhaftes Gut verkauft, einen geringeren Gewinn als ein Monopolist, der ein dauerhaftes Gut vermietet.
- Theorem 6+7 Werbung bei Erfahrungsgüter Die profitmaximierenden Werbeausgaben und der profitmaximierende Preis eines Monopolisten werden so gew ̈ahlt, dass das Verh ̈altnis von Werbeausgaben zum Umsatz gleich dem Verh ̈altnis von Werbeausgaben–Elastizit ̈at der Nachfrage zu Preiselastizit ̈at der Nachfrage ist. Bei einer monopolistischen Marktstruktur sind die gleichgewichtigen Werbeausgaben geringer als die gesellschaftlich optimalen Werbeausgaben. Der Monopolist wird seine Menge so wa ̈hlen, dass sein Grenzerlo ̈s seinen Grenzkosten entspricht, also MR = MC bzw Lerner Index p−MC/p = 1/ |ηp(y)| Diese Gleichung gibt an, wie bei einem Monopol der Preis (prozentual) von den Grenzkosten abweicht. Dies ist umso stärker der Fall, je geringer die Preiselastizita ̈t der Nachfrage ist.
- Lösung für doppelte Marginalisierung Gesamtgewinn bei der doppelten Marginalisierung wird nicht maximiert — der Monopolgewinn bei Direktverkauf ist höher als die Summe der Einzelgewinn Fu ̈r die Unternehmen gibt es die folgenden Mo ̈glichkeiten, dieses Problem zu lo ̈sen: • vertikale Integration: Beide Unternehmen schließen sich zusammen. Dies führt zu einer Erhöhung der Produzentenrente und auch der Konsumentenrente. • Franchise–Vertrag: Der Produzent verkauft das Gut zum Preis pA = c an den Einzelha ̈ndler, der ihm eine von der Menge unabha ̈ngige Franchise–Gebu ̈hr in Ho ̈he von p ̄ zahlt. Der Endverkaufspreis wird pm = p ̃B(c) betragen. Wird der Preis p ̄ so gewa ̈hlt, dass gilt: ΠA (pmA , pmB ) < p ̄ < Π(pm) − ΠB (pmA , pmB ) stellen sich sowohl Hersteller als auch Einzelha ̈ndler besser. • Preisbindung der zweiten Hand: Der Hersteller macht die Auflage, dass der Einzelha ̈ndler das Gut zum Preis pm weiterverkaufen muss. Dies ist ha ̈ufig gesetz- lich untersagt, da dadurch der Wettbewerb unter den Einzelha ̈ndlern beschra ̈nkt werden ko ̈nnte. • Konkurrenz unter Einzelhändlern: In diesem Fall wird der Einzelhandelspreis bei pB = pA liegen. Der Hersteller muss nur pA = pm setzen, um den Gesamtgewinn zu maximieren.
- Mehrproduktmonopolist, Bundling Bundling: Pauschalreisen, Menüs in Gaststätten, Office-Pakete Besseren Abschöpfung der Konsumentenrente Marktmacht auszudehnen. Tie-Ins: Paket als eine zusätzliche Option angeboten wird, die Gu ̈ter aber weiterhin auch einzeln erhältlich sind
- Theorem 8: Monopolistische Konkurrenz: Differenzierte Güter und monopolistischer Wettbewerb Annahmen: 1. Die Konsumenten sind homogen bzw. es gibt einen repra ̈sentativen Konsumenten 2. es gibt eine potentiell unendliche Anzahl verschiedener Marken; 3. es gibt freien Marktzutritt. 1. In einem Gleichgewicht mit monopolistischer Konkurrenz bei strikt positiven Fix- und Grenzkosten wird nur eine endliche Anzahl von differenzierten Produkten hergestellt. Das Gleichgewicht ist gegeben durch pmc = 2c; ymc = F/c; Nmc = L/2F 2. Wenn die Fixkosten hoch sind, gibt es nur eine geringe Anzahl verschiedener Marken und jede Marke wird in einer großem Menge hergestellt und konsu- miert. Sind die Fixkosten gering, dann gibt es eine große Anzahl differenzierter Produkte, die in geringen Mengen produziert und konsumiert werden.
- Oligopole l Mengenwettbewerb bei homogenen Gütern : Das Cournot–Modell Der Marktpreis ist also von der Gesamtmenge abhängig. Aufgrund dieser Tatsache be- steht zwischen den beiden Unternehmen eine Interdependenz. Die Aktionen oder die strategischen Variablen der Unternehmen sind die am Markt angebotenen Mengen yi Man sieht, dass bei einer Senkung der Kosten von c1 auf c′1, einer sogenannten Prozessinnovation, die Menge y1∗ wa ̈chst, wa ̈hrend y2∗ geringer wird. Ein Cournot–Nash Gleichgewicht besteht aus Mengen y1∗ und y2∗ sowie einem Preis p∗, so dass 1. die Menge y1∗ das Maximierungsproblem max π(y1, y2∗) löst 2. die Menge y2∗ das Maximierungsproblem max π(y1∗, y2) löst sowie 3 . p ∗ = a − b ( y 1∗ + y 2∗ ) gilt Reaktionsfunktion y1 = R1(y2) = a−c1/2b −0,5*y2.
- Oligopole und strategisches Verhalten l Cournot und von Stackelberg–Modell - In einer solchen sequentiellen Entscheidungssituation wa ̈hlt zuerst ein Unternehmen sei- ne Produktionsmenge. Das andere Unternehmen beobachtet diesen Output und trifft seinerseits seine Mengenentscheidung. - Spiel in Extensivform - Spiel mit teilspielperfektem Nash–Gleichgewicht l Rückwärtsinduktion Wir beginnen unsere Analyse also mit der zweiten Periode. Hier hat der Stackelberg Fu ̈hrer (Unternehmen 1) bereits eine Produktionsmenge y1 gewählt. Der Stackelberg– Folger (Unternehmen 2) wird nun seinen Output y2 so festlegen, dass er seinen Gewinn — gegeben y1 — maximiert. Eine Isoprofitlinie gibt alle Mengenkombinationen der beiden Unternehmen an, die zum gleichen Gewinn fu ̈r ein Unternehmen fu ̈hren.
- Theorem 9: Oligopole und strategisches Verhalten - Stackelberg und first mover advantage. Theorem 9 In einer Situation mit sequentieller Mengenwahl ergibt sich ein h ̈oherer aggregierter Output und ein geringerer Marktpreis als im statischen Cournot–Modell.
- Cournot Mengenwettbewerb bei differenzierten Produkten Modell mit fixer Zahl von Produktvarianten und simultaner Mengenwahl Es gibt also zwei verschiedene Marken des Produkts p1(y1,y2) = α−βy1 −γy2 Güter sind sehr stark differenziert sind, wenn der Parameter γ sehr klein ist. Sind jedoch β und γ ungefähr gleich groß, dann sind die beiden Güter eher homogen. Wenn γ steigt (die Differenzierung also abnimmt), dann fallen die Mengen, Preise und Gewinne Wenn γ sinkt, desto flacher verlaufen die Reaktionsfunktionen, da der Wettbewerb abnimmt
- Cournot Mengenwettbewerb bei differenzierten Produkten 1. Modell mit fixer Zahl von Produktvarianten und simultaner Mengenwahl 2. Es gibt also zwei verschiedene Marken des Produkts p1(y1,y2) = α −βy1 − γy2 γ sehr klein: Güter sind sehr stark differenziert l kaum Wettbewerb β und γ ungefähr gleich groß: beiden Güter sind eher homogen l hoher Wettbewerb γ steigt: differenzierung nimmt ab l Wettbewerb steigt dann fallen die Mengen, Preise und Gewinne γ sinkt: desto flacher verlaufen die Reaktionsfunktionen l da Wettbewerb abnimmt
- Theorem 10: Cournot Modell mit differenzierten Gütern Theorem 10 In einem Cournot–Oligopol mit differenzierten Gütern steigen die Gewinne, wenn die Differenzierung zwischen den Gütern zunimmt. -> Grund, warum bei differenzierten Gütern große Summen in Werbung investiert werden
- Preiswettbewerb — Das Modell von Bertrand Unternehmen durch die von ihnen gesetzten Preise miteinander konkurrieren, nicht aber durch die Outputmengen. Dies ist eine für manche Märkte sinnvolle Annahme, denn häufig ist es für ein Unternehmen einfacher, Preise anzupassen als Mengen l Preisschilder ändern 1. Die Konsumenten kaufen immer beim billigsten Anbieter. 2. Wenn beide Unternehmen den gleichen Preis verlangen, kauft die eine Ha ̈lfte der Konsumenten bei Unternehmen 1, die andere Ha ̈lfte bei Unternehmen 2. Ein Bertrand–Nash–Gleichgewicht besteht aus Mengen y1 und y2 sowie Preisen p1 und p2 derart, dass gilt 1. der Preis pb1 löst das Maximierungsproblem max π (p1, p2) 2. der Preis pb2 löst das Maximierungsproblem max π (p1, p2) 3. und y1 und y2 sind durch die Nachfragefunktion bestimmt.
- Theorem 11: Eindeutige Bertrand–Nash–Gleichgewicht Theorem 11 Wenn die Unternehmen die gleiche Kostenstruktur aufweisen (c1 = c2 = c) und a > c gilt, dann ist das eindeutige Bertrand–Nash–Gleichgewicht durch pb1 =pb2=c und y1b =y2b =a−c 2b gegeben. Falls pb2 > c ist, ko ̈nnte Unternehmen 1 seinen Preis auf p ̃1 mit pb2 > p ̃1 > c setzen, den gesamten Markt bekommen und einen positiven Gewinn (statt Nullgewinn) machen, sich also verbessern. Falls pb2 = c ist, ko ̈nnte Unternehmen 2 seinen Preis etwas erho ̈hen und dennoch unter dem Preis von Unternehmen 1 bleiben. Damit wu ̈rde es einen positiven Gewinn (statt Nullgewinn) machen, sich also verbessern. Wir wissen nun, dass gelten muss pb1 = pb2. Wenn beide Unternehmen Preise oberhalb der Grenzkosten setzen, dann ko ̈nnte ein Unternehmen den gesamten Markt erhalten, wenn es den Preis nur um einen infinitesimalen Betrag unterbieten würde. Der Erlös pro Stu ̈ck wu ̈rde sich daher nicht (bzw. fast nicht) vera ̈ndern, aber die abgesetzte Menge wu ̈rde sprunghaft ansteigen.
- Das Bertrand–Modell mit Kapazitätsschranken: Preiswettbewerb höhere als Grenzkostenpreise Preiswettbewerb führt schon im Duopol zu dem selben Ergebnis wie vollständiger Wettbewerb -> Konsequenz, dass Kritik: Preiswettbewerb führt schon im Duopol zu dem selben Ergebnis wie vollständiger Wettbewerb -> Konsequenz, dass 1. falls Preiswettbewerb herrscht selbst in hochkonzentrierten Märkten keine Notwendigkeit zu staatlichen Eingriffen bestehen würde. 2. Unrealistische Annahme, dass jedes Unternehmen jede beliebige Menge zu gleichen Stückkosten anbieten kann. 3. Im Extremfall können Kapazitätsschranken dazu führen, dass ein Unternehmen maximal die seiner Kapazita ̈t entsprechende Menge produzieren kann, dh alles darüber ist unendlich groß Kein Gleichhewicht, zyklische Verhalten : Das Resultat wird daher als Edgeworth–Zyklus Kapazitätsschranken, differenzierte Produkte oder wiederholte Interaktionen.
- Möglichkeit, bei Preiswettbewerb höhere als Grenzkostenpreise zu erklären. differenzierte Produkte wiederholte Interaktionen Kapazitätsschranken
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- Theorem 13: Preiswettbewerb Bertrand-Modell bei differenzierten Gütern In einem Bertrand–Modell mit differenzierten Produkten nehmen die Gewinne der Unternehmen mit steigender Produktdifferenzierung zu. Auch hier sieht man, dass die Gewinne fallen, wenn γ wa ̈chst, d. h., wenn die Differenzie- rung geringer wird. Im Grenzfall γ = β ist der Gewinn — wie im Bertrand–Gleichgewicht bei homogenen Produkten — null, denn die Produkte sind dann homogen. Mit zunehmender Produktdifferenzierung nimmt die Monopolmacht eines Unternehmens zu. Wenn wir differenzierte Produkte betrachten, weisen Cournot– und Bertrand–Modell also stärkere Ähnlichkeiten auf, als bei homogenen Produkten.
- Theorem 13: Preiswettbewerb Bertrand-Modell bei differenzierten Gütern In einem Bertrand–Modell mit differenzierten Produkten nehmen die Gewinne der Unternehmen mit steigender Produktdifferenzierung zu. Auch hier sieht man, dass die Gewinne fallen, wenn γ wa ̈chst, d. h., wenn die Differenzie- rung geringer wird. Im Grenzfall γ = β ist der Gewinn — wie im Bertrand–Gleichgewicht bei homogenen Produkten — null, denn die Produkte sind dann homogen. Mit zunehmender Produktdifferenzierung nimmt die Monopolmacht eines Unternehmens zu. Wenn wir differenzierte Produkte betrachten, weisen Cournot– und Bertrand–Modell also stärkere Ähnlichkeiten auf, als bei homogenen Produkten.
- Vergleich zwischen Cournot und Bertrand l Reaktionsfunktionen 1. Die Strategien der beiden Spieler sind strategische Substitute, wenn die Reaktionsfunktionen eine negative Steigung haben - Cournot–Modell 2. sie sind strategische Komplemente, wenn die Reaktionsfunktionen eine positive Steigung haben- Bertrand–Modell
- Theorem 14: Vergleich zwischen Cournot und Bertrand bei differenzierten Produkten Theorem 14: In einer Industrie mit differenzierten Gütern gilt: Preise: Mengenwettbewerb > höher als bei Preiswettbewerb Mengen: Mengenwettbewerb < niedriger als bei Preiswettbewerb Gewinne: Mengenwettbewerb > höher als bei Preiswettbewerb. Eine Outputerhöhung scheint im Bertrand–Modell stets attraktiver als im Cournot–Modell 2.Je stärker die Güter differenziert sind, desto kleiner sind die Differenzen zwischen den Preisen, Mengen und Gewinnen in beiden Marktstrukturen. 3. Wenn die Produkte unabhängig werden (γ → 0), dann verschwinden die Unterschiede. Extremfall differenzierter Produkte = 1völig unabhängigen Märkte, auf denen jeweils ein Unternehmen Monopolist ist (Preissetzung und Mengensetzung auf das selbe Ergebnis fürhen) Mail Order Industry: Price is fixed l price in printed catalogues Tour Operator Industry: Quantity is fixed l Quantity of flights and hotels
- Theorem 15 Stackelberg–Modell‘ im Preiswettbewerb :Ein einer Situation mit sequentieller Preissetzung gilt: Anwendbar für Preiswettbewerb erst im Kontext differenzierter Produkte -> sequentielle Preissetzung für homogene Produkte führt zu ähnlichen Problemen, wie die, mit denen wir uns bei asymmetrischen Unternehmen und simultaner Preissetzung herumgeschlagen haben (unterbieten) 1. Beide Unternehmen erhalten einen größeren Gewinn als im simultanen Bertrand–Wettbewerb, d. h. πis > πib, fu ̈r i = 1, 2. 2. Das Unternehmen, das seinen Preis zuerst setzt, macht einen geringeren Gewinn als das Unternehmen, das seinen Preis als zweites setzt. 3. Im Vergleich zu den Gewinnen bei simultanem Bertrand–Wettbewerb ist die Zunahme im Gewinn für den Preisführer geringer als für den Preisfolger, d. h. π 1s − π 1b < π 2s − π 2b .
- Theorem 16: Differenzierte Produkte als verschiedene ‘Standorte’ von Unternehmen l Hotelling (1929) 1. Wenn sich beide Unternehmen am gleichen Ort befinden (a = b = 1 ), ist pA = pB = 0 das einzige Gleichgewicht. 2. Ein eindeutiges Gleichgewicht existiert und ist durch die oben angegebenen Gleichgewichtspreise und -mengen charakterisiert genau dann, wenn die beiden Unternehmen nicht ’zu dicht‘ nebeneinander liegen. 3. Wenn die beiden Unternehmen zu dicht nebeneinander liegen, dann werden sie anfangen, den von dem jeweils anderen Unternehmen gesetzten Preis zu unterbieten. Dies fu ̈hrt zu einem Prozess, der — a ̈hnlich wie beim Edgeworth–Zyklus, den wir bei Preiswettbewerb mit Kapazita ̈tsschranken diskutiert hatten — nicht zu einem Gleichgewicht konvergiert.