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E-Commerce (Subject) / 3. Preisdifferenzierung und Konsumentenrente (Lesson)
- Zur Preisdifferenzierung ersten Grades benötigt der Monopolist vollkommene Informationüber die individuellen Präferenzen seiner Nachfrager. Auf Grundlage dieser Information kannjedem Nachfrager ein individuelles Angebot unterbreitet und dessen Zahlungsbereitschaftvollständig abgeschöpft werden. Diese Form der Preisdifferenzierung wird auch als perfektePreisdifferenzierung bezeichnet.
- Eine Preisdifferenzierung ersten Grades ist in konventionellen Märkten aufgrund verschiedener Probleme nur selten realisierbar. Drei Aspekte sollen hierzu näher betrachtet werden: • das Informationsproblem,• das Transaktionskostenproblem und• das Arbitrageproblem.
- Preisdifferenzierung zweiten Grades Liegen dem Monopolisten keine personalisierten Informationen zu seinen Nachfragern vor, sokann auf eine Preisdifferenzierung zweiten Grades zurückgegriffen werden. Auch hier sindallerdings genaue Informationen über die am Markt vorliegenden Präferenzen erforderlich.Der Unterschied zur perfekten Preisdifferenzierung besteht in der Anonymität der einzelnenNachfrager gegenüber dem Monopolisten.
- Bei der quantitativen Preisdifferenzierung sind die Zahlungsbereitschaften der Nachfragerin unterschiedlichem Maße von der Produktmenge abhängig. Der Monopolist kann durchPreis-Mengen-Kombinationen beispielsweise Klein- und Großabnehmer unterscheiden.
- Eine qualitative Preisdifferenzierung basiert darauf, dass die Nachfrager unterschiedlichqualitätssensitiv sind. Der Monopolist bietet entsprechende Qualitätsvarianten an.
- Eine qualitative Preisdifferenzierung basiert darauf, dass die Nachfrager unterschiedlichqualitätssensitiv sind. Der Monopolist bietet entsprechende Qualitätsvarianten an.
- Der temporalen Preisdifferenzierung liegen zeitliche Präferenzunterschiede der Nachfragerzugrunde. Der Monopolist wählt beispielsweise eine Skimming-Strategie
- Bei der Preisdifferenzierung dritten Grades werden die Nachfrager anhand von Segmentierungskriterienin Gruppen aufgeteilt. Jede Nachfragergruppe bildet ein Marktsegment, dessenNachfragefunktion dem Anbieter bekannt ist.
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