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Turnaround Management (Subject) / Bestandsaufnahme (Lesson)
- Strategiekrise
- Ertragskrise
- Liquiditätskrise
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- 1. Ablauf einer „idealtypischen“ Unternehmenskrise: 1. Strategiekrise - Verlust von Wettbewerbsvorteilen -> steigende Verschuldung, Kundenreklamation, sinkende Produktivität, Mitarbeiterfluktuation 2. Ergebnis-/ Ertragskrise - Verschlechterung der Ergebnis- und Finanzsituation -> langsame Produktentwicklung, hohe Vorratshaltung 3. Liquiditätskrise - Verfehlungen von Vorgaben der Eigentümer und Finanziers 4. Insolvenz
- 2. Herausforderung der strategischen Krise Identifizierung schwierig, da finanzielle Kennzahlen kaum Hinweise geben Zukunfsanalysen unterschiedlich ausfallen gute Strategien mangelhaft umgesetzt sein können
- 3. finanzielle Frühwarnindikatoren in der Ertragskrise Ertragskrise beginnt bei ungenügender Kapitalverzinsung Die Earning-before-Kennzahlen: JÜ+Ertragssteuer = EBT + FK-Zinsen = EBIT earnings before interest and taxes EBITDA= Abschreibungen und Zuschreibungen auf Anlagevermögen Cashflow= Beurteilung von Zahlungsfähigkeit
- 4. operativ-finanzielle Frühwarnindikatoren in der Ertragskrise pro-Kopf-Umsatz weiter unter den Spitzenreitern hohe Vorratshaltung und Kapitalbindung langsame Produktentwicklung passives Einkaufsverhalten
- 5. Wichtige Säulen im Rahmen der Liquiditätskrise Organisation des Liquiditätsmanagements Einsatz von LM-Instrumenten Beschaffung von Liquidität
- 6. ntegrierte Liquiditätsplanung -in 3 Ebenen- (im Rahmen der Liquiditätskrise) 1. Ebene: Jahresplanung 2. Ebene: Rollierende 3-/6-Monats-Vorausschau 3. Ebene: Kurzfristige Vorausschau (4-6 Wochen)--> Bezug von Ebene 3 --> über Ebene 2 --> in Ebene 1 --> Rollierende Analyse mit tagesaktuellen Informationen in allen 3 Ebenen--> das bedeutet, dass sich die Jahresplanung, aufgrund von tagesaktuellen Infos auch täglich ändert bzw. angepasst werden muss (lag Ostern bspw. in 2012 anders als in 2013, sind die geplanten Umsätze 2013 auf Basis der Umsätze 2012 für diesen in Zeitraum, in 2013 falsch, dadurch ist die Jahresplanung 2013 automatisch falsch/schlecht)
- 7. Möglichkeiten der Liquiditätsbeschaffung (im Rahmen der Liquiditätskrise): Maßnahmen zur Reduktion des Liquiditätsabflusses: Verzicht / Substitution / Verschiebung / Preissenkung durch: Ertragsoptimierung / Einkaufsmanagement / Leasing statt Kauf / Kreditorenmanagement Maßnahmen zur Erhöhung des Liquiditätszuflusses: Beschleunigung / Verflüssigung / Preiserhöhung / Beschaffung bei Dritten durch Forderungsmanagement / Lagerabbau / Vermietungen / Aussenfinanzierung
- 8. Kooperation mit Kreditinstituten (im Rahmen der Liquiditätskrise): frühzeitig, umfassend und ehrlich informieren / kooperieren / straffes Reporting einführen / kontrollieren der Geldflüsse / alle Gläubiger gleich behandeln / Commitment der Kapitalgeber einholen / Vorschlagen eines konkreten Maßnahmenplans
- 9. Zeigen Sie den Unterschied zwischen dem „Shareholder“- und dem „Stakeholder“-Ansatz auf Stakeholder-Ansatz: Konzept, nach dem die UN-Führung nicht nur die Interessen der Anteilseigner (Shareholder), sondern alle Anspruchsgruppen, ohne deren Unterstützung das UN nicht überlebensfähig wäre zu berücksichtigen hat. --> UN-Führung muss zwischen allen Interessenspartnern vermitteln -->Stakeholder-Ansatz baut auf der Koalitionstherorie auf: UN wird als Organisation betrachtet, in der verschiedene Interessensgruppen zsm.gefasst sind, Aufg. der UN ist es, zwischen den verschiedenen Gruppen zu vermitteln/ zu kommunizieren, und mit den verschiedenen Gruppen unterschiedlich zu kommunizieren Probleme: Heterogenität der Ansprüche Unübersichtlichkeit / Komplexität fehlende Zielpräziesierung Shareholder-Ansatz: Wertorientierte UN-Führung und Wertsteigerung Probleme: Manipulierbarkeit, schlechtes Image, Kurzfristigkeit
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