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PRE (Subject) / Klausur 110122/110702 (Lesson)

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  • Im Laufe der Industriegeschichte haben sich die folgenden zwei Wertschöpfungsketten der Produkter- stellung herausgebildet:  traditioneller produktzentrierter Prozess (konventionelle Produkterstellung),  Prozess der kundenorientierten Wertschöpfung (integrierte Produkterstellung). (WB/TB/HB-PRE-P11-110122) 1.1 Charakterisieren Sie den grundsätzlichen Unterschied zwischen diesen Wertschöpfungsketten. 1.1 Unterschied der traditionellen zur kundenorientierten Wertschöpfungskette:   Im traditionellen Prozess wird ein Produkt zunächst hergestellt und dann versucht, es zu verkaufen.   Im Gegensatz dazu wird im Prozess der kundenorientierten Wertschöpfung das Ange- bot von vornherein möglichst genau auf einen definierten Zielmarkt ausgerichtet. 
  • Im Laufe der Industriegeschichte haben sich die folgenden zwei Wertschöpfungsketten der Produkter- stellung herausgebildet:  traditioneller produktzentrierter Prozess (konventionelle Produkterstellung),  Prozess der kundenorientierten Wertschöpfung (integrierte Produkterstellung). (WB/TB/HB-PRE-P11-110122) 1.2 Beim traditionellen Produktentwicklungsprozess resultieren aus der Arbeitsteilung zahlreiche Probleme. Überlegen und nennen Sie mindestens drei dieser Probleme. 1.2  Aus der Arbeitsteilung resultierende Probleme:   Demotivation der Mitarbeiter,   keine Möglichkeit zum selbständigen Handeln,   hoher Planungs-, Organisations- und Kontrollaufwand,   hoher Transport- und Logistikaufwand,   geringe Flexibilität der Struktur,   schwierige Zuordnung der Gewinn- und Kostenverantwortung,   Mauern oder Silodenken. 
  • Im Laufe der Industriegeschichte haben sich die folgenden zwei Wertschöpfungsketten der Produkter- stellung herausgebildet:  traditioneller produktzentrierter Prozess (konventionelle Produkterstellung),  Prozess der kundenorientierten Wertschöpfung (integrierte Produkterstellung). (WB/TB/HB-PRE-P11-110122) 1.3 Welche organisatorischen Methoden (mind. drei) stehen der integrierten Produkterstellung zur Verfügung, um den Problemen der Arbeitsteilung entgegen zu wirken? Hinweis: Gesucht sind nicht die verschiedenen Bezugs- bzw. Integrationsebenen. 1.3  Organisatorische Methoden der integrierten Produkterstellung:   produktbezogene Aufbauorganisation,   Veränderung der Ablauforganisation in Richtung Simultaneous Engineering,   Gruppen- und Teamarbeit,   Projektmanagement. 
  • Im Investitionsgüterbereich wird unter einem Buying Center (BC) eine Gruppe von Personen verstanden, die für eine anstehende Beschaffungsentscheidung gebildet wird. (WB/TB/HB-PRE-P11-110122) 2.1 Durch welche Merkmale ist das Buying Center im Investitionsgüterbereich gekennzeichnet? 2.1  Kennzeichnende Merkmale des Buying Centers:   Das BC ist problemspezifisch tätig (in eine konkrete Beschaffung involviert).   Es ist informell konstituiert.   Auch Außenstehende können dazugehören.   Die Mitglieder spielen verschiedene Rollen.   Eine Person kann mehrere Rollen spielen.   Einzelne Rollen können unbesetzt bleiben. 
  • Im Investitionsgüterbereich wird unter einem Buying Center (BC) eine Gruppe von Personen verstanden, die für eine anstehende Beschaffungsentscheidung gebildet wird. (WB/TB/HB-PRE-P11-110122) 2.2 MILLER / HEIMAN unterscheiden aus Verkäufersicht vier maßgebliche Rollen (Kaufbeeinflusser-Gruppen) im Buying Center. Benennen Sie diese vier Rollen und ordnen Sie den Rollen je ein Beispiel für ein positives Resultat (persönlicher Gewinn) der Kaufbeeinflusser aus dem Verkaufsprozess zu. 2.2  Maßgebliche Rollen im Buying Center und deren positive Resultate:  Entscheider: geringe Anschaffungskosten,  geplante Investition,  ROI,  finanziell vertretbar, Steigerung der Produktivität, Ertragssteigerung, verstetigt cash flow, sichert oder verstärkt die Flexibilität;  Anwender: Zuverlässigkeit,  steigert die Effizienz,  erweitert Fertigkeiten,  erfüllt Leistungsanforderungen,  beste Problemlösung, macht die Arbeit besser, schneller, leichter, vielseitig einsetzbar, hervorragender Service, leichte Einarbeitung, leichte Anwendung.  Wächter: Produkt erfüllt Kriterien des Pflich- tenheftes bzw. der Ausschreibung,  termingerechte Lieferung,  beste technische Lösung,  günstigstes Angebot, hoher Nachlass, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis,  Zuverlässigkeit.  Coach: Anerkennung,  sichtbarer Erfolg,  durchschlagendes Ergebnis,  leistet einen guten Beitrag, wird als Problemlöser angesehen. 
  • Die nachfolgende Abbildung zeigt die Vernetzung der Wissensschöpfungskette des Wissensmanagements mit der operativen Wertschöpfungskette.  Operative Prozesskette  Daten, Informationen, Wissen Daten-Erfahrungsinput Operativer Rückfluss Identifizieren, Suchen >Bearbeiten, Dokumentieren>Kommunizieren> Entsorgen (WB/TB/HB-PRE-P11-110122) Abb. Seite 2/4 3.1 Welche Vorteile (mind. drei), können sich, bezogen auf das Wissensmanagement, aus der dar- gestellten Vernetzung ergeben? 3.1  Vorteile der Vernetzung Wissensschöpfung / operative Wertschöpfung:   Vermeidung von Mehrfacharbeiten,   Vermeidung von Know-how-Verlust,   verbreiterte Informationsbasis,   besserer Koordination (intern als auch firmenübergreifend),   Innovationsförderung,   Wettbewerbsvorteile. 
  • Die nachfolgende Abbildung zeigt die Vernetzung der Wissensschöpfungskette des Wissensmanagements mit der operativen Wertschöpfungskette.  Operative Prozesskette  Daten, Informationen, Wissen Daten-Erfahrungsinput Operativer Rückfluss Identifizieren, Suchen >Bearbeiten, Dokumentieren>Kommunizieren> Entsorgen (WB/TB/HB-PRE-P11-110122) Abb. Seite 2/4 3.2 Innerhalb des Wissensmanage- ments stellt die „Taylorisierung der Wissensarbeit“ eine Extrem- position dar. Erläutern Sie, was unter diesem technokratischen Ansatz der Wissensarbeit ver- standen wird. 3.2  Erläuterung der „Taylorisierung der Wissensarbeit“: Bei der Taylorisierung der Wissensarbeit werden durch eine geeignete Software an vielen Orten vorhandene Daten und Informationen (systematisch) gesammelt und nach bestimm- ten Kriterien weitergeleitet. Bei diesem Vorgehen wird Wissen beständig akkumuliert bzw. angehäuft. 
  • Die nachfolgende Abbildung zeigt die Vernetzung der Wissensschöpfungskette des Wissensmanagements mit der operativen Wertschöpfungskette.  Operative Prozesskette  Daten, Informationen, Wissen Daten-Erfahrungsinput Operativer Rückfluss Identifizieren, Suchen >Bearbeiten, Dokumentieren>Kommunizieren> Entsorgen (WB/TB/HB-PRE-P11-110122) Abb. Seite 2/4 3.3 Diskutieren Sie kritisch, wie sich das tayloristische Wissensmanagement auf die Kreativität auswirken kann. 3.3 Kritische Diskussion des tayloristischen Wissensmanagements: Tayloristisches Wissensmanagement verhindert Mehrfacharbeit, führt aber leicht zur Wegrationalisierung wilden und freien Denkens und damit echter Kreativität. Es wirkt sich daher häufig kontraproduktiv aus. 
  • Die Produktpositionierung ist eine wesentliche Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Markteinfüh- rung und -behauptung. (WB/TB/HB-PRE-P11-110122) 4.1 Geben Sie an, welchem Ziel die Methode der Produktpositionierung dient bzw. was mit ihr grundsätzlich herausgefunden werden soll. 4.1  Ziel der Produktpositionierung bzw. wozu diese dient: Die Methode der Produktpositionierung dient dazu, herauszufinden,   welche Kriterien in den Augen der Nachfrager kaufentscheidend sind und   wie die Nachfrager das Unternehmen und die Konkurrenten im Hinblick auf diese Kriterien beurteilen. 
  • Die Produktpositionierung ist eine wesentliche Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Markteinfüh- rung und -behauptung. (WB/TB/HB-PRE-P11-110122) 4.2 Die nachfolgenden Grafiken zeigen zwei Maßnahmen der Produktpositionierung (produktpolitische Optionen), die ein Unternehmen im Rahmen einer Situationsanalyse ergreifen kann. Benennen und erläutern Sie diese Maßnahmen anhand der Grafiken. Gehen Sie dabei auch auf das jeweilige Analyseergebnis ein. (Abb Seite 3/4) 4.2  Maßnahmen der Produktpositionierung:   Abb. A 4.2 a): Produktvariation (1) Das Unternehmen hat erkannt, dass die Zuverlässigkeit des angebotenen Produktes nicht ausreicht. Durch eine Produktvariation wird versucht, die Zuverlässigkeit des angebotenen Produktes in Richtung des erwarteten Wertes zu erhöhen (3).   Abb. A 4.2 b): Neuproduktkonzeption (1) Nach Prüfung des bestehenden Produktes (bzw. der Konstruktion) kommt das Unter- nehmen zu dem Ergebnis, dass das bestehende Produkt „Wir 1“ nicht zuverlässiger ausgelegt werden kann. Daher kommt nur die Einführung eines neuen Produktes „Wir neu“ in Frage (3). 
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  • Innerhalb der Organisation der Forschung und Entwicklung (F&E) wird zwischen induzierten und auto- nomen Führungsteilsystemen unterschieden. (WB/TB/HB-PRE-P11-110122) 5.1 Nach welchen zwei Prinzipien kann bei induzierten Führungsteilsystemen die Arbeitsteilung auf der Ausführungsebene erfolgen? 5.1 Prinzipien der Arbeitsteilung bei induzierten Führungsteilsystemen:  Objektprinzip,  verrichtungsorientiertes Prinzip. 
  • Innerhalb der Organisation der Forschung und Entwicklung (F&E) wird zwischen induzierten und auto- nomen Führungsteilsystemen unterschieden. (WB/TB/HB-PRE-P11-110122) 5.2 Welche autonomen (Führungs-) Teilsysteme sind im Bereich der Produktentstehung erforderlich? Nennen Sie mindestens drei. 5.2  Autonome (Führungs-) Teilsysteme im Bereich der Produktentstehung:  Planungssystem,  Kontrollsystem,  Organisationssystem,  Informationssystem,  Personalführungssystem. 
  • Innerhalb der Organisation der Forschung und Entwicklung (F&E) wird zwischen induzierten und auto- nomen Führungsteilsystemen unterschieden. (WB/TB/HB-PRE-P11-110122) 5.2 Die Vorteile von Führungsteilsystemen resultieren aus der Spezialisierung. Überlegen Sie, welcher organisatorische Aufwand bzw. Bedarf mit der Spezialisierung wächst. 5.3  Aus der Spezialisierung wachsender organisatorischer Aufwand / Bedarf: Mit der Spezialisierung wächst der Koordinationsaufwand bzw. -bedarf 
  • Aufgabe 6: Zu den Hauptaufgaben des innovationsorientierten F&E-Controllings gehört das Mitwirken bei der Pla- nung des F&E-Programms. Beschreiben Sie die fünf Schritte, in denen die Planung des F&E-Programms abläuft. (WB/TB/HB-PRE-P11-110122) Schritte bei der Planung des F&E-Programms: Im Rahmen der strategischen Planung wird eine F&E-Quote und bei typischen F&E- Aktivitäten die jeweiligen Anteile am F&E-Budget festgelegt.  Neben der bestehenden Liste der laufenden Projekte und der daraus resultierenden Ressour- cenauslastung wird eine Liste möglicher Projekte erstellt.  Diese Projekte werden möglichst genau vorausgeplant, um eine Kosten- und Ressourcenpla- nung zu ermöglichen.  Die Marktchancen sind in Form von Stückzahlen und Umsätzen sowie geschätzten Gewin- nen zu bewerten.  Die Projekte werden miteinander verglichen und die erfolgversprechensten ausgewählt. 
  • Neben der eigentlichen Geometrieerzeugung bieten viele CAD-Systeme weitergehende Zusatzfunktionali- täten an, die als CAD-Applikationen bzw. als Module bezeichnet werden. (WB/TB/HB-PRE-P11-110122) 7.1 Beschreiben Sie, wie das Modul „Blechkonstruktion“ den CAD-Anwender unterstützen kann. 7.1 Unterstützung des CAD-Anwenders durch das Modul „Blechkonstruktion“:   Das Modul Blechkonstruktion unterstützt den CAD-Anwender durch die Möglichkeit, das Bauteil aus Stücken zusammenzusetzen, es zu biegen und Ausstanzungen vorzu- sehen (= Erzeugen von Blechbauteilen).   Modulabhängig kann eine „normale“ Konstruktion in ein Blechteil überführt werden (= Bilden von Abwicklungen).   Eine weitere Funktionalität besteht darin, das Teil im fertig gebogenen oder auch im flachen Zustand darzustellen.   Zudem berücksichtigt das Modul die Materialeigenschaften der Bleche.   Des Weiteren ermöglicht das Modul eine optimale Anordnung der Abwicklungen auf den Ausgangs-Blechstreifen („Nesting“). 
  • Neben der eigentlichen Geometrieerzeugung bieten viele CAD-Systeme weitergehende Zusatzfunktionali- täten an, die als CAD-Applikationen bzw. als Module bezeichnet werden. (WB/TB/HB-PRE-P11-110122) 7.2 Bei der „FEM“ handelt es sich um eine weitere Zusatzfunktionalität von CAD-Systemen. Beschreiben Sie ganz allgemein die analytische Vorgehensweise bei dieser Methode. 7.2 Vorgehensweise bei der FEM:  Die FEM zerlegt ein komplexes, analytisch nicht berechenbares Modell in kleine, mitein- ander gekoppelte Teilbereiche, die Elemente (1). Das Verhalten jedes dieser Elemente ist formelmäßig beschrieben (1). Aus dem Zusammenbau der Elemente wird ein Gleichungs- system gebildet, das das Verhalten des zu analysierenden Bauteils oder Systems nachge- bildet (2). 
  • Neben der eigentlichen Geometrieerzeugung bieten viele CAD-Systeme weitergehende Zusatzfunktionali- täten an, die als CAD-Applikationen bzw. als Module bezeichnet werden. (WB/TB/HB-PRE-P11-110122) 7.3 Bei den FE-Programmen ist der Rechenaufwand für die Ergebnisdarstellung umso größer, je wirklichkeitsnäher das Modell definiert wurde. In vielen Fällen müssen dann zur Erzielung von Ergebnissen in akzeptablem Zeitaufwand Abstraktionen und Vereinfachungen einge- führt werden. Nennen Sie mindestens zwei Beispiele dieser vereinfachenden Maßnahmen. 7.3 Maßnahmen zur Erzielung von Ergebnissen in akzeptablen Zeiträumen:   Verwendung von 2D- statt 3D-Elementen (wenn in einer Richtung keine Parameteränderungen zu erwarten sind),   Unterdrücken unwichtiger Geometrieelemente oder   Berücksichtigung von Symmetrieeigenschaften. 
  • Rapid Prototyping (RP) ist ein Sammelbegriff für alle generativen Fertigungsverfahren, bei denen Bau- teile schichtweise gefertigt werden. (WB/TB/HB-PRE-P11-110222) 8.1 Skizzieren Sie in einem Diagramm die Rapid Prototyping Prozesskette, die allen RP-Verfahren gemeinsam ist. 8.1 Rapid Prototyping Prozesskette: CAD-Konstruktion   ⇒ Datenaufbereitung                                                 ⇓ Nachbearbeitung    ⇐ RP-Bauprozess (je Prozessstufe 1 Punkt) 
  • Rapid Prototyping (RP) ist ein Sammelbegriff für alle generativen Fertigungsverfahren, bei denen Bau- teile schichtweise gefertigt werden. (WB/TB/HB-PRE-P11-110222) 8.2 Erläutern Sie jeweils in einem Satz das Grundprinzip der folgenden RP-Verfahren:  Stereolithographie,  Selektives Lasersintern,  Fused Layer Modeling. 8.2  Grundprinzip der aufgeführten Rapid Prototyping-Verfahren:   Bei der Stereolithographie wird ein flüssiges Polymer (Epoxid- oder Acrylharz) durch einen UV-Laser schichtweise ausgehärtet.   Beim Selektiven Lasersintern wird durch einen CO2-Laser ein pulverförmiges Aus- gangsmaterial aufgeschmolzen bzw. verfestigt.   Beim Fused Layer Modeling wird ein Draht in einer beheizbaren Extruderdüse aufge- schmolzen und fadenförmig aufgetragen. 
  • Rapid Prototyping (RP) ist ein Sammelbegriff für alle generativen Fertigungsverfahren, bei denen Bau- teile schichtweise gefertigt werden. (WB/TB/HB-PRE-P11-110222) 8.3 Welches der unter Aufgabe 8.2 aufgeführten RP-Verfahren eignet sich besonders gut zur direkten Herstellung von Formen für den Kunststoffspritzguss. Begründen Sie Ihre Auswahl. 8.3  RP-Verfahren zur direkten Herstellung von Formen für den Kunststoffspritzguss: Zur direkten Herstellung von Formen für den Kunststoffspritzguss eignet sich besonders gut das Selektive Lasersintern (1), da mit diesem Verfahren Metallpulver (1) verfestigt werden können. (Die aus den Metallpulvern generierten Formen besitzen eine für den Kunststoffspritzguss ausreichend hohe Festigkeit sowie Temperatur- und Verschleißbe- ständigkeit.) 
  • Der Konstruktionsprozess wird, entsprechend der umfangreichen Tätigkeiten und Aufgaben, in vier Konstruktionsphasen aufgeteilt.(WB/TB/HB-PRE-P11-110222) 9.1 Nennen Sie die vier Konstruktionsphasen und geben Sie an, welche grundsätzlichen Festlegungen in jeder Phase getroffen werden. 9.1  Konstruktionsphasen und jeweilige grundsätzliche Festlegungen:   Planen (1): => informative Festlegungen (1)   Konzipieren (1): => prinzipielle Festlegungen (1)   Entwerfen (1): => gestalterische Festlegungen (1)   Ausarbeiten (1): => herstellungstechnische Festlegungen (1) 
  • Der Konstruktionsprozess wird, entsprechend der umfangreichen Tätigkeiten und Aufgaben, in vier Konstruktionsphasen aufgeteilt.(WB/TB/HB-PRE-P11-110222) 9.2 Welches wesentliche Arbeitsergebnis bzw. Dokument liegt am Ende der ersten Konstruktionsphase vor? 9.2  Arbeitsergebnis der Konstruktionsphase „Planen“: Wesentliches Arbeitsergebnis der Konstruktionsphase „Planen“ ist die Anforderungsliste. 
  • Aufgabe 10: Das methodische Vorgehen beim Konstruieren erfolgt nach Regeln und Ansätzen, die allgemein anwend- bar und Grundlage bzw. Hilfsmittel für die speziellen Arbeitsmethoden in der Konstruktion sind. Zu die- sen allgemeinen Methoden gehört beispielsweise die „Methode des Rückwärtsschreitens“, bei der ausge- hend von einer Zielsituation versucht wird, rückwärtsschreitend möglichst viele Lösungen zu finden. Führen Sie drei weitere allgemeine Methoden für das methodische Konstruieren auf und beschreiben Sie diese jeweils. (WB/TB/HB-PRE-P11-110222) Allgemeine Methoden für das methodische Konstruieren:   Methode des gezielten Fragens (1): Fragen stellen, um Intuition anzuregen und den Denkprozess zu fördern (2).   Methode des Vorwärtsschreitens (1): Ein Lösungsansatz wird benutzt, um durch möglichst viele Wege, die von diesem Ansatz wegführen, neue, weitere Lösungen zu finden (2).   Methode der Faktorisierung (1): Dabei wird ein Gesamtproblem in Teilprobleme zerlegt, die dann gelöst werden (2).   Methode der Negation und Neukonzeption (1): Bewusste Umkehrung vorhandener Lösungen oder von Lösungselementen (= Formulierung von Begriffen mit entgegen gesetzter Bedeutung), um neue Möglichkeiten bzw. Lösungen zu finden (2).   Methode des Systematisierens (1): Systematisches Ändern von Lösungselementen, um durch Variation zu mehr Lösungen zu gelangen (2).
  • Die integrierte, kundenorientierte Produkterstellung stellt einen Gegenentwurf zur konventionellen, pro- duktzentrierten Produkterstellung („Taylorismus“) dar. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) 1.1 Erläutern Sie den Leitgedanken der integrierten Produkterstellung. Gehen Sie dabei auch auf 3 die resultierenden Vorteile ein. 1.1 Leitgedanke der integrierten Produkterstellung und resultierende Vorteile: Der Leitgedanke der integrierten Produkterstellung ist, dass alle an der Produkterstellung Beteiligten eng und unmittelbar zusammenarbeiten , was sich positiv auf Qualität, Zeit- bedarf und Kosten der Produkterstellung auswirkt . 
  • Die integrierte, kundenorientierte Produkterstellung stellt einen Gegenentwurf zur konventionellen, pro- duktzentrierten Produkterstellung („Taylorismus“) dar. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) 1.2 Beschreiben Sie, auf welchen Wegen bzw. durch welche grundsätzlichen Maßnahmen die Umsetzung der integrierten Produkterstellung erfolgt. 1.2  Umsetzung der integrierten Produkterstellung: Die Umsetzung der integrierten Produkterstellung erfolgt grundsätzlich durch:   organisatorische Methoden zur Gesamtoptimierung von Produkt und Herstellung,   Parallelisierung früher sequentiell bearbeiteter Tätigkeiten,   Bewusstseinsänderung von Führung und Mitarbeitern hin zur ganzheitlichen Sicht. 
  • Die integrierte, kundenorientierte Produkterstellung stellt einen Gegenentwurf zur konventionellen, pro- duktzentrierten Produkterstellung („Taylorismus“) dar. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) 1.3 Bei der konventionellen Produkterstellung liegt ein Informations-Vorfluss, bei der integrierten Produkterstellung ein Informations-Rückfluss vor. Erörtern Sie den Unterschied zwischen diesen beiden Informationsflüssen. 1.3  Informationsflüsse bei der konventionellen und der integrierten Produkterstellung:   Bei der konventionellen Produkterstellung werden zunächst Produkteigenschaften festgelegt (Konstruktion), dann weitergegebene Informationen realisiert (Produktion). Erst ganz zum Schluss wird auf die Reaktion der Kunden geschaut. Es liegt somit ein Informationsvorfluss in Richtung der Produkterstellung vor.   Um aber ein marktfähiges Produkt zu produzieren, ist es hilfreich, die Kundenreaktio- nen auf bestimmte Produkteigenschaften zu kennen, die durch die Entwicklung festge- legt werden. Es muss also ein Informationsrückfluss (Feedback) organisiert werden, der Teil eines Regelkreises wird. 
  • Im Investitionsgüterbereich sind an Geschäften zumeist ein Buying Center und ein Selling Center beteiligt. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) 2.1 Was wird jeweils unter einem Buying Center und einem Selling Center verstanden? 2.1 Buying und Selling Center: Unter Buying Center (Nachfrageorganisation) wird die Gruppe der handelnden Personen im Beschaffungsprozess (2) und unter Selling Center (Anbieterorganisation) die des ver- kaufenden Unternehmens verstanden (2). 
  • Im Investitionsgüterbereich sind an Geschäften zumeist ein Buying Center und ein Selling Center beteiligt. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) 2.2 Investitionsgütergeschäfte sind für die Buying und Selling Center mit bestimmten Risiken verbunden. Benennen und beschreiben Sie drei Risiken, die für das Selling Center bestehen. 2.2 Risiken für das Selling Center:   Akquisitionsrisiko: Ungewissheit, ob Chance des Auftragserhalts besteht.   Preisrisiko: Befürchtung, zu niedrigen Preis zu erhalten.   Kostenrisiko: Gefahr, dass vorgegebener Kostenrahmen überschritten wird.   Fehlverwendungsrisiko: Unsicherheit, ob der Verwender das Investitionsgut verant- wortungsbewusst und ordnungsgemäß einsetzt.   Referenzrisiko: Ungewissheit, ob Verwender fähig und willens ist, das Gut als Refe- renzobjekt einzusetzen.   Allgemeines soziales Risiko: Befürchtung des Aufkommens negativer Meinungen im Falle von Auftragsverlusten. 
  • Wesentliche Arten von Innovationen sind Produkt- und Prozessinnovationen. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) 3.1 Erklären Sie ausführlich, welche betriebswirtschaftliche Bedeutung Produktinnovationen in Bezug auf den Wettbewerb sowie das Erreichen von Pioniergewinnen besitzen. 3.1  Bedeutung von Produktinnovationen für den Wettbewerb und die Pioniergewinne: Durch Produktinnovationen kann dem Wettbewerb zeitweise entkommen werden, indem ein temporäres Angebotsmonopol geschaffen wird (2). Ein solches Monopol ermöglicht es, bei einem von den Käufern stark nachgefragten Produkt, besonders hohe Preise zu verlan- gen. So lassen sich unmittelbar nach der Markteinführung Pioniergewinne erreichen (2). 
  • Wesentliche Arten von Innovationen sind Produkt- und Prozessinnovationen. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) 3.2 Der Begriff „Innovation“ wird häufig inflationär benutzt. Zur objektiven Beurteilung des Innovationsgrades wurde daher die Produktinnovationsrate definiert. Geben Sie wieder, was unter dieser zu verstehen ist bzw. wie diese berechnet wird. 3.2  Produktinnovationsrate: Die Produktinnovationsrate ist der Quotient aus dem Gesamtumsatz einer Periode mit Produkten auf der Basis von Innovationen und dem Gesamtumsatz einer Periode. 
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  • Wesentliche Arten von Innovationen sind Produkt- und Prozessinnovationen. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) 3.3 Das Technologie- und Innovationsmanagement dient Unternehmen zur Unterstützung ihrer Wettbewerbsstrategie. Welche Aspekte stehen dabei im Mittelpunkt des Technologie- und Innovationsmanagements? Nennen Sie zwei. 3.3  Aspekte des Technologie- und Innovationsmanagements:   Entwicklung einer Technologie-Strategie, um die richtigen Projekte zur richtigen Zeit zu verfolgen.   Gezieltes Innovationsmanagement, um Wettbewerbsvorteile und darüber Gewinne zu erhalten.   Effiziente Projektsteuerung, um neue Produkte möglichst rasch zu entwickeln.   Aufbau einer innovationsorientierten Organisation. 
  • Im Rahmen der Organisation der Forschung und Entwicklung wird zwischen der Fortschrittskonstruktion und der konstruktiven Abwicklung unterschieden. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) 4.1 Führen Sie kurz auf, was unter der Fortschrittskonstruktion und der konstruktiven Abwick- lung verstanden wird und geben Sie jeweils einen Themenschwerpunkt (Konstruktionsart) an. 4.1 Fortschrittskonstruktion und konstruktive Abwicklung:  Die Fortschrittskonstruktion entwickelt neue, konkurrenzfähige Produkte (1). Themenschwerpunkt (1): Neukonstruktion oder Anpassungskonstruktion an innovative Bedingungen oder Neukonstruktion von Baureihen- und Baukastensystemen.    Die konstruktive Abwicklung zielt auf eine anforderungsgemäße Produktdokumentation eines prinzipiell bekannten Produktes ab (1).Themenschwerpunkt (1): Anpassungskonstruktion oder Variantenkonstruktion oder rationelle Abwicklung über Baureihen- und Baukastensysteme. 
  • Im Rahmen der Organisation der Forschung und Entwicklung wird zwischen der Fortschrittskonstruktion und der konstruktiven Abwicklung unterschieden. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) 4.2 Warum sind bei der Fortschrittskonstruktion die Entwicklungskosten i. Allg. nachrangig? 4.2  Entwicklungskosten bei der Fortschrittskonstruktion: Bei der Fortschrittskonstruktion sind die Entwicklungskosten i. Allg. nachrangig, da ein verspäteter Markteintritt in der Regel gravierendere finanzielle Folgen hätte. 
  • Im Rahmen der Organisation der Forschung und Entwicklung wird zwischen der Fortschrittskonstruktion und der konstruktiven Abwicklung unterschieden. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) 4.3 Ziele der konstruktiven Abwicklung sind anforderungsgerechte Produkte sowie geringe Konstruktionszeiten und -kosten. Durch welche Maßnahmen (mindestens drei) lassen sich diese Ziele erreichen? 4.3  Maßnahmen zum Erreichen der Ziele der konstruktiven Abwicklung:   Ordnen und Standardisieren,   Normmaße und Normteile verwenden sowie möglichst zu Baureihen gelangen, um teilautomatisiert konstruieren zu können,  mitlaufende rechnergestützte Kostenkalkulation einsetzen,   Konstruktionsprozess IT-gestützt planen (Zeiten, Ressourcen, Kosten),   Wissensmanagement implementieren (z. B. Dokumentation konstruktiver Entschei- dungsprozesse),   auf bereits früher konstruierte Teile und Baugruppen zurückgreifen,   guter Informationsfluss zum techn. Vertrieb bzw. zur Produktion und Beschaffung. 
  • Unter Controlling wird allgemein die Beherrschung, Lenkung, Steuerung und Regelung von Prozessen verstanden. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) 5.1 Stellen Sie dar, auf welche Weise das F&E-Controlling das Projekt- und Innovationsmanagement in F&E unterstützt. Nennen Sie hierfür drei Tätigkeiten bzw. Schwerpunkte. 5.1  Unterstützung des Projekt- / Innovationsmanagements durch das F&E-Controlling:   Unterstützung bei der Planung des F&E-Programms, des Bereiches F&E und der Pro- jekte in diesem Bereich,   Konzeption, Einführung und ständige Weiterentwicklung des Planungs- und Kontroll- systems im F&E-Bereich,   Durchführung der Kontrolle in F&E,   Informationsversorgung der Entscheidungsträger,   Unterstützung bei der Integration aller betrieblichen Funktionen in den Innovations- prozess. 
  • Unter Controlling wird allgemein die Beherrschung, Lenkung, Steuerung und Regelung von Prozessen verstanden. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) 5.2 Überlegen Sie, ob und wenn ja, welche Entscheidungen das F&E-Controlling während der Produktentstehung fällt. Begründen Sie Ihre Antwort. 5.2  Entscheidungen des F&E-Controllings während der Produktentstehung: Das F&E-Controlling fällt während der Produktentstehung keine Entscheidungen. Es be- reitet diese lediglich vor, indem relevante Informationen zusammengetragen und aufbereitet werden. 
  • Unter Controlling wird allgemein die Beherrschung, Lenkung, Steuerung und Regelung von Prozessen verstanden. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) 5.3 Im Verlauf der letzten Jahrzehnte haben sich verschiedene Ansätze des Controllings herausgebildet. Erläutern Sie, was unter dem koordinationsorientierten Ansatz des Controllings verstanden wird. 5.3 Koordinationsorientierter Ansatz des Controllings: Beim koordinationsorientierten Ansatz ist das Controlling ein integrierender Teil des Füh- rungssystems. Es übernimmt die Koordination diverser Führungsteilsysteme und verdich- tet die Vielzahl der vorliegenden Daten und Informationen aus den Teilsystemen auf ein für die Geschäftsleitung handhabbares Maß an relevanten Kerninformationen. 
  • In CAD-Programmen kann die Gestaltung von Verbindungen durch den Einsatz von Normteilen erfolgen. Diese werden häufig in einer zentralen Normteilbibliothek gespeichert. Als Beispiel zeigt die folgende Abbildung eine im CAD-Programm konstruierte Verbindung mit Schraube, Mutter und Unterlegscheibe. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) - Abb Seite 3/4 6.1 Nennen Sie drei Möglichkeiten, wie ein CAD-Programm den Anwender bei der Konstruktion einer Schraubverbindung unterstützen kann. 6.1 CAD-Unterstützung bei der Konstruktion einer Schraubverbindung:  komfortabler Aufbau der Verbindung durch Normteile mit vordefinierten Einbaube- dingungen,   Möglichkeit zum selbständigen Definieren und Aufrufen von Einbau-Schnittstellen bzw. Einbaubedingungen,   in der Programmkonfiguration kann festgelegt werden, welche Schraubenart im Regel- fall verwendet werden soll,   automatische Auswahl der Schraubengröße anhand des Bohrungsdurchmessers,   Auswahl von Zubehörteilen (z. B. Muttern oder Unterlegscheiben) über einen Dialog,   automatische Anpassung der Größe der Zubehörteile und der Schraubenlänge an die vorliegenden Erfordernisse,  Ausgabe von Warnhinweisen (z. B. bei nicht verfügbaren Schraubenlängen). 
  • In CAD-Programmen kann die Gestaltung von Verbindungen durch den Einsatz von Normteilen erfolgen. Diese werden häufig in einer zentralen Normteilbibliothek gespeichert. Als Beispiel zeigt die folgende Abbildung eine im CAD-Programm konstruierte Verbindung mit Schraube, Mutter und Unterlegscheibe. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) - Abb Seite 3/4 6.2 Sie stehen in Ihrem Unternehmen vor der Aufgabe, eine Normteilbibliothek aufzu- bauen. Woher können die CAD-Normteile dafür stammen? Führen Sie zwei Alternativen auf. 6.2 Bezugsmöglichkeiten von CAD-Normteilen:   aus dem CAD-Programm als Zubehör,   von systemunabhängigen Dienstleistern,   von den Herstellern der Norm- bzw. Zukaufteile (z. B. als Download),   aus herstellerübergreifenden Katalogen,   firmeneigene Konstruktion. 
  • Die nachfolgende Darstellung zeigt schematisch ein bestimmtes Rapid Prototyping-Verfahren. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) - Abb Seite 3/4 7.1 Geben Sie an, um welches Verfahren es sich handelt und beschreiben Sie kurz dessen Verfahrensprinzip. 7.1 Dargestelltes Rapid Prototyping-Verfahren:  Dargestellt ist das Fused Layer Modeling (2). Bei diesem Verfahren wird ein Draht in einer beheizbaren Extruderdüse aufgeschmolzen und fadenförmig aufgetragen (2). 
  • Die nachfolgende Darstellung zeigt schematisch ein bestimmtes Rapid Prototyping-Verfahren. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) - Abb Seite 3/4 7.2 Wozu werden bei dem ab- gebildeten Verfahren Supportstrukturen benötigt? 7.2 Aufgaben der Supportstrukturen beim Fused Layer Modeling: Die Supportstrukturen werden benötigt, um die generierten Bauteile von der Trägerplatt- form zu trennen (1) sowie zur Abstützung von Bauteilüberhängen (1). 
  • Die nachfolgende Darstellung zeigt schematisch ein bestimmtes Rapid Prototyping-Verfahren. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) - Abb Seite 3/4 7.3 Welche Vorteile (min. vier) ergeben sich für die Pro- duktentwicklung aus dem Einsatz der Rapid Technologie? 7.3 Vorteile für die Produktentwicklung durch den Einsatz der Rapid Technologie:   verkürzte Entwicklungszeiten,   sinkende Produktionskosten,   schnelleres „Time to Market“,   geringere Änderungskosten,   preisgünstige Modelle,   preisgünstige Formen und Positivteile,   preiswerte Funktionsteile,   usw. 
  • In der Konstruktion findet zur Analyse der Funktionen des jeweils zu konstruierenden Produktes häufig die Black-Box-Methode Anwendung. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) Abb Seite 4/4 8.1 Erläutern Sie, was unter der Black-Box-Methode verstanden wird. 8.1 Black-Box-Methode:  Die Black-Box-Methode ist die Darstellung des physikalischen Geschehens (in Maschi- nen) durch die drei Grundgrößen Energie, Stoff und Information (2). Es werden nur die Eingangs- und Ausgangsgrößen zur Beschreibung von Vorgängen, Funktionen usw. be- nutzt, ohne die Lösung zu kennen (2). 
  • In der Konstruktion findet zur Analyse der Funktionen des jeweils zu konstruierenden Produktes häufig die Black-Box-Methode Anwendung. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) Abb Seite 4/4 8.2 Wie erfolgt in der Konstruktion die Beschreibung von Funktionen und welcher Vorteil ergibt sich hieraus? 8.2 Beschreibung von Funktionen und sich hieraus ergebender Vorteil: Die Beschreibung der Funktionen erfolgt stets lösungsneutral durch ein Substantiv und ein Verb, die bei Bedarf noch ergänzt werden können (2). Dadurch bleiben alle Möglichkeiten offen, um Lösungselemente zu finden, die für die Umsetzung der Funktionen in Lösungs- prinzipien bekannt sind (2). 
  • In der Konstruktion findet zur Analyse der Funktionen des jeweils zu konstruierenden Produktes häufig die Black-Box-Methode Anwendung. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) Abb Seite 4/4 8.3 Die folgende Skizze zeigt die Black-Box für einen Bürolocher. Überlegen und nennen Sie sachgerechte Angaben, für die mit 1 bis 3 gekennzeichneten Eingangsgrößen. 8.3 Eingangsgrößen der Black-Box „Bürolocher“: Handkraft und -weg  ungelochtes Papier  Papier positionieren 
  • Bewertungsverfahren werden in allen Konstruktionsphasen eingesetzt, um die Vielzahl an Prinziplösungen auf eine sinnvolle Lösungsanzahl zu reduzieren. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) 9.1 Charakterisieren Sie kurz, was unter den folgenden Bewertungsmethoden verstanden wird:  Vorteil-Nachteil-Vergleich,  Dominanzmatrix,  paarweiser Vergleich. 9.1 Bewertungsmethoden:  Beim Vorteil-Nachteil-Vergleich wird eine Lösungsalternative, durch den Vergleich von Vor- und Nachteilen, bewertet.   Bei der Dominanzmatrix wird überlegt, ob eine Variante im Vergleich zu einer anderen besser (1) oder schlechter (0) ist.   Beim paarweisen Vergleich wird die relative Wichtigkeit von Anforderungen ermittelt. 
  • Bewertungsverfahren werden in allen Konstruktionsphasen eingesetzt, um die Vielzahl an Prinziplösungen auf eine sinnvolle Lösungsanzahl zu reduzieren. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) 9.2 Welche Bewertungsmethode würden Sie anwenden, wenn Sie schnell eine erste Rangfolge benötigen und eine Feinbewertung zu aufwendig und nicht gesichert ist? 9.2 Bewertungsmethode für eine schnelle, erste Rangfolge: Für den beschriebenen Fall ist die Dominanzmatrix anzuwenden. 
  • Aufgabe 10: Gestaltungsrichtlinien beschreiben besondere Produkteigenschaften, die bei der Konstruktion zu beachten sind. Erörtern Sie in diesem Zusammenhang die nachstehenden Gestaltungs- bzw. Konstruktionsrichtlinien:  werkstoffgerechte Gestaltung,  toleranzgerechte Gestaltung,  sicherheitsgerechtes Konstruieren. (WB/TB/HB-PRE-P11-110702) Gestaltungsrichtlinien:   Beim werkstoffgerechten Gestalten werden Eigenschaften und Art des Werkstoffes so fest- gelegt, dass günstige Werkstoffeigenschaften genutzt und nachteilige ausgeglichen werden.   Toleranzgerecht Gestalten bedeutet, die Gestalt eines Teils oder einer Baugruppe so festzu- legen, dass keine engen Maßtoleranzen erforderlich sind oder dass deren Herstellung relativ kostengünstig realisierbar ist.   Sicherheitsgerechtes Konstruieren umfasst alle Maßnahmen, die die Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines Schadenfalls und den Schadensumfang verringern.