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PRE (Subject) / Klausur 100123/100710 (Lesson)

Allgemein

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  • Ein Unternehmen für Haushaltstechnik hat sich auf die Herstellung von Dunstabzugshauben spezialisiert. In einem Marketingprospekt führt das Unternehmen auf, dass es firmenintern umfangreiche Grundlagenforschung durchführt, um optimierte Dunstabzugshauben anbieten zu können. (WB/TB/HB-PRE-P11-100123) 1.1 Halten Sie die Aussage des Unternehmens bezüglich der Durchführung von Grundlagen-forschung für angemessen oder eher übertrieben. Erläutern Sie Ihre Antwort. 1.1 Beurteilung, ob das Unternehmen Grundlagenforschung betreibt: Das Unternehmen betreibt keine Grundlagenforschung (1), da Grundlagenforschung aus- schließlich auf die Gewinnung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse ausgerichtet ist , ohne überwiegend an dem Ziel einer praktischen Anwendbarkeit orientiert zu sein . Grundlagenforschung ist daher keine typische Unternehmensangelegenheit, sondern wird durch Hochschulen und Forschungsgesellschaften geleistet (1). 
  • Ein Unternehmen für Haushaltstechnik hat sich auf die Herstellung von Dunstabzugshauben spezialisiert. In einem Marketingprospekt führt das Unternehmen auf, dass es firmenintern umfangreiche Grundlagenforschung durchführt, um optimierte Dunstabzugshauben anbieten zu können. (WB/TB/HB-PRE-P11-100123) 1.2 Angenommen, Sie sind der Meinung, dass das Unternehmen keine Grundlagenforschung 4 betreibt. Auf welchen Bereich bzw. Feld der F&E ist das Unternehmen dann tätig, um- optimierte Produkte herstellen zu können? Begründen Sie Ihre Antwort. 1.2  Bereich bzw. Feld der F&E für optimierte Produkte: Das Unternehmen wird auf dem Bereich der Entwicklung tätig sein (1), um durch Nut- zung wissenschaftlicher Erkenntnisse (1) zu neuen oder wesentlich verbesserten Produk- ten (Materialien, Geräten, Verfahren, Systemen oder Dienstleistungen) zu kommen . Entwicklung ist dabei ein typisches Arbeitsfeld technisch ausgerichteter Unternehmen 
  • Grundlegende Dokumente im Rahmen der Produktentwicklung (z.B. bei Kooperationen mit Kunden im Investitionsgüterbereich) sind  das Lastenheft,  das Pflichtenheft und  die Anforderungsliste. Erörtern Sie ausführlich, was jeweils unter diesen Dokumenten verstanden wird. Gehen Sie dabei auch darauf ein, von wem (z. B. Auftraggeber) die Dokumente erstellt werden. (WB/TB/HB-PRE-P11-100123) Erörterung des Lasten- und Pflichtenheftes sowie der Anforderungsliste:   Das Lastenheft enthält die technische Problemdefinition (1). Die Anforderungen des Kun- den werden als Liefer- und Leistungsumfang einschließlich aller Randbedingungen zusam- mengestellt (1). Der Auftraggeber (1) beschreibt also, was zu welchem Zweck gelöst werden muss. Das Lastenheft dient als Ausschreibungs-, Angebots- und Vertragsgrundlage (1).   Im Pflichtenheft wird beschrieben, wie und womit die im Lastenheft aufgezeigten Anforde- rungen umzusetzen sind (1). Es ist also eine Lösungskonzeption (1), in der die technischen Mittel zur Lösung beschrieben werden. Das Pflichtenheft wird vom Auftragnehmer (1), also dem Lieferanten, auf der Grundlage des Lastenhefts erstellt, welches gleichzeitig zum Teil des Pflichtenhefts wird (1).   Die Anforderungsliste ist eine systematisch erarbeitete Zusammenstellung aller Daten und Informationen (1) durch den Konstrukteur (1) für die Konstruktion von Produkten. Sie dient der Klärung und genauen Festlegung der Aufgabe (1) und wird in enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber erstellt und aktualisiert (1). 
  • Zu den verschiedenen Unternehmens- und F&E-Strategien zählen u.a. die Kostenführerschaftsstrategie und die Differenzierungsstrategie. Der Schwerpunkt der Kostenführerschaftsstrategie liegt dabei auf der Produktionsseite. Die Gewinn- maximierung wird vornehmlich durch Kostenreduktion erreicht. Die durch F&E kreierten neuen Produkte spielen eine untergeordnete Rolle. (WB/TB/HB-PRE-P11-100123)  3.1 Erläutern Sie, wie sich in Bezug auf die Rolle der F&E die Differenzierungsstrategie von der beschriebenen Kostenführerschaftsstrategie unterscheidet. 3.1 Rolle der F&E bei der Differenzierungsstrategie (im Vergleich zur Kostenführer- schaftsstrategie): Die Differenzierungsstrategie bedingt eine völlig andere Rolle der F&E als in der Kosten- führerschaftsstrategie. Um sich von Wettbewerb über das Produkt deutlich absetzen zu können, bedarf es einer starken Fokussierung auf Qualität und neue, innovative Produkte. Damit rückt der Bereich F&E in den Mittelpunkt der Unternehmung. 
  • Zu den verschiedenen Unternehmens- und F&E-Strategien zählen u.a. die Kostenführerschaftsstrategie und die Differenzierungsstrategie. Der Schwerpunkt der Kostenführerschaftsstrategie liegt dabei auf der Produktionsseite. Die Gewinn- maximierung wird vornehmlich durch Kostenreduktion erreicht. Die durch F&E kreierten neuen Produkte spielen eine untergeordnete Rolle. (WB/TB/HB-PRE-P11-100123) 3.2 Für eine erfolgreiche Umsetzung der Differenzierungsstrategie muss ein Unternehmen über typische Merkmale (Fähigkeiten, Mittel und Organisation) verfügen. Nennen Sie mindes- tens drei dieser Merkmale. 3.2 Merkmale (Fähigkeiten, Mittel und Organisation) der Differenzierungsstrategie:   Marketing,   Kreativität,   starke Grundlagenforschung,   guter Ruf bzgl. Qualität,  lange Tradition in der Branche oder einmalige Kombination von Fähigkeiten, die aus anderen Branchen stammen,   Kooperation mit Beschaffungs- und Vertriebskanälen,   Strenge Koordination von F&E, Produktentwicklung, Marketing,   Subjektive Bewertung / Anreize anstelle quantitativer (Ziel-) Kriterien und   Anreizsysteme, um hochqualifizierte Mitarbeiter anzuziehen. 
  • Ziel der Produktpositionierung ist es herauszufinden:  welche Kriterien in den Augen der Nachfrager kaufentscheidend sind und  wie die Nachfrager das Unternehmen und die Konkurrenten im Hinblick auf diese Kriterien beurteilen. Die Produktpositionierung steht damit in engem Zusammenhang mit der Produktpolitik. (WB/TB/HB-PRE-P11-100123) 4.1 Nennen Sie mindestens drei produktpolitische Optionen, die sich aus der Produktpositionierung ergeben. 4.1  Produktpolitische Optionen, die sich aus der Produktpositionierung ergeben:   Produktvariation (Produktmodifikation),   Produktdifferenzierung,   Neuproduktkonzeption (Innovation),   Produktelimination und   kommunikationspolitische Maßnahmen. 
  • Ziel der Produktpositionierung ist es herauszufinden:  welche Kriterien in den Augen der Nachfrager kaufentscheidend sind und  wie die Nachfrager das Unternehmen und die Konkurrenten im Hinblick auf diese Kriterien beurteilen. Die Produktpositionierung steht damit in engem Zusammenhang mit der Produktpolitik. (WB/TB/HB-PRE-P11-100123) 4.2 Ein Unternehmen hat auf Basis der Produktpositionierung unterschiedliche Segmente er- 6 kannt. Das erste Produkt „Wir 1“ erfüllt die Anforderungen hinsichtlich Preis und Zuverläs- sigkeit im Segment 1, ist jedoch weit entfernt von den Erwartungen an die Zuverlässigkeit im zweiten Segment. Daher wird vom gleichen Unternehmen ein zweites, differenziertes Produkt „Wir 2“ eingeführt, das zuverlässiger, aber auch teurer ist. Verdeutlichen Sie den zuvor beschriebenen Sachverhalt mit Hilfe einer zweidimensionalen graphischen Darstellung. Beachten Sie dabei, dass auf den Koordinatenachsen jeweils die vom Kunden wahrgenommene Leistung der Produkte verzeichnet werden soll (z. B. Preis- leistung). Kennzeichnen Sie sowohl die unternehmenseigenen Produkte und etwaige Kon- kurrenzprodukte als auch die Idealpunkte der beiden Segmente. 4.2  Graphische Darstellung der Durchführung einer Produktdifferenzierung:  siehe Grafik WB/TB/HB-PRE-P11-100123 - Seite 2/5
  • Aufgabe 5: Bei der Weiterentwicklung von Produkten sollen bekannte Schwachstellen eines Produktes beseitigt - werden. Je nach dem Neuheitsgrad des konstruktiven Ansatzes wird dabei unterschieden zwischen:  dem korrigierenden Vorgehen und  dem generierenden Vorgehen. Beschreiben Sie die Unterschiede zwischen den beiden genannten Vorgehensweisen. Gehen Sie dabei ins- besondere auf den Aufwand, das Risiko und die vergleichbaren Konstruktionsarten (Neu-, Anpassungs-, Variantenkonstruktion) ein. (WB/TB/HB-PRE-P11-100123) 5. Korrigierendes und generierendes Vorgehen bei der Weiterentwicklung von Produkten:   Beim korrigierenden Vorgehen wird sich auf das bekannte / gegebene Konzept gestützt und versucht, die Schwachstelle mit minimalem Änderungsaufwand zu beseitigen. Dieses ent- spricht normalerweise einer Anpassungs- oder einer Variantenkonstruktion. Die Risiken sol- cher Veränderungen sind überschaubar, da neue Mängel mit großer Sicherheit vermieden werden können.   Beim generierenden Vorgehen wird die Aufgabe grundlegend neu durchdacht, wobei beste- hende Lösungen als Ausgangsposition dienen können. Dabei kann das bestehende Konzept oder Gestaltungsprinzip völlig verworfen und durch ein neues ersetzt werden. In diesem Fall wird die Konstruktion zu einer Neukonstruktion. Der erhöhte Aufwand und die Risiken werden dabei in Kauf genommen. 
  • Die verschiedenen Kreativitätstechniken zur Ideenfindung werden eingeteilt in:  logisch-systematische Verfahren und  intuitiv-kreative Verfahren. (WB/TB/HB-PRE-P11-100123) 6.1 Was sind die grundsätzlichen Wesensmerkmale dieser Verfahren und mit welcher Ziel- setzung werden sie jeweils verwendet? 6.1  Logisch-systematische und intuitiv-kreative Verfahren zur Ideenfindung:   Logisch-systematische Verfahren sind strukturiert und bauen auf bestehendem Pro- blemwissen auf. Es geht darum, technisch bekannte Lösungen für Varianten zu finden.   Intuitiv-kreative Verfahren sind spontan, offen und losgelöst von bestehendem Pro- blemwissen. Sie werden benutzt, um zu neuen technischen Lösungsansätzen zu - gelangen oder Lösungen für neue Märkte zu konzipieren. 
  • Die verschiedenen Kreativitätstechniken zur Ideenfindung werden eingeteilt in:  logisch-systematische Verfahren und  intuitiv-kreative Verfahren. (WB/TB/HB-PRE-P11-100123) 6.2 Anstelle der eigenen Ideenfindung kann auch die Nutzung fremder Kreativität treten. Erläutern Sie kurz, wie bei den folgenden Praktiken bzw. Methoden jeweils die Nutzung der fremden Kreativität erfolgt:  Innovationskauf,  Firmenübernahme und  Lizenzkauf. 6.2  Praktiken bzw. Methoden zur Nutzung fremder Kreativität:   Innovationskauf: Kleine Ingenieurbüros oder auch Großunternehmen, die ihre Erfin- dungen nicht nutzen wollen oder können, bieten diese zum Kauf an.   Firmenübernahme: Kapitalkräftige Unternehmen kaufen nicht nur die Innovation, sondern gleich das ganze innovative Unternehmen (und schalten damit einen poten- ziellen Konkurrenten aus).   Lizenzkauf: Die Erfindung verbleibt im Eigentum des Erfinders, der sie Dritten gegen Gebühr zur Nutzung anbietet. (Das hat für den Lizenznehmer den Vorteil, nicht sofort viel Kapital aufbringen zu müssen.) 
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  • Zur Strukturierung von unternehmerischen Abläufen dient das Denken in Prozessen. Durch die Prozess- organisation und -visualisierung können dabei Abläufe kontrolliert und gesteuert werden. (WB/TB/HB-PRE-P11-100123) 7.1 Nennen Sie mindestens drei Ziele, die die Prozessorganisation verfolgt und geben Sie an, auf welche Weise diese Ziele jeweils erreicht werden sollen. 7.1 Ziele der Prozessorganisation und wie diese erreicht werden sollen:   Transparenz schaffen (1), indem Prozesse sichtbar gemacht und unstrukturierte oder überflüssige Bestandteile erkannt und beseitigt werden .   Kommunikation erleichtern , indem, durch den allen Beteiligten bekannten Prozess, auch die geeigneten Ansprech- partner bekannt sind (2).   Lösungen darstellen und bewerten (1), indem Schwachstellen und Alternativen dargestellt und bewertet werden können (2).  Standardisierung vorbereiten (1),indem die Prozessabbildung als Handlungsrichtlinie für Mitarbeiter dienen und als Standard auf andere Bereiche oder Standorte übertragen werden kann (2). 
  • Zur Strukturierung von unternehmerischen Abläufen dient das Denken in Prozessen. Durch die Prozess- organisation und -visualisierung können dabei Abläufe kontrolliert und gesteuert werden. (WB/TB/HB-PRE-P11-100123) - Seite 3/4 7.2 Die nebenstehende Abbildung zeigt das sog. übergeordnete Prozessmo- dell, welches zur Prozessvisualisie- rung verwendet wird. Stellen Sie dar, was unter den ein- getragenen  Kernprozessen,  Führungsprozessen und  Supportprozessen jeweils verstanden wird. 7.2 Kern-, Führungs- und Supportprozesse im übergeordneten Prozessmodell: Kernprozesse sind fundamentale wertschöpfende Aktivitäten bei Abarbeitung definier- ter Aufgabenstellungen, die auf die Schaffung von Kundennutzen ausgerichtet sind. Führungsprozesse beinhalten Prozesszielvorgaben, Handlungsanweisungen und Mes- sungen des Erfolgs der vorher definierten Kernprozesse. Supportprozesse beschreiben die erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung der Leis- tungsbereitschaft.
  • Aufgabe 8: Zu den Aufgaben des innovationsorientierten F&E-Controllings gehört die Planung des F&E-Programms. Beschreiben Sie die 5 Schritte, in denen die Planung eines F&E-Programms abläuft. (WB/TB/HB-PRE-P11-100123) Schritte bei der Planung des F&E-Programms: 1. Im Rahmen der strategischen Planung wird eine F&E-Quote festgelegt (Anteil F&E vom Umsatz). Gleichzeitig werden bei typischen F&E-Aktivitäten die jeweiligen Anteile am F&E-Budget festgelegt. 2. Neben der bestehenden Liste der laufenden Projekte und der daraus resultierenden Ressour- cenauslastung wird eine Liste möglicher Projekte erstellt. 3. Diese Projekte werden möglichst genau vorausgeplant, um eine Kosten- und Ressourcen- planung zu ermöglichen. 4. Auch die zukünftige Vermarktung des Produktes ist bereits zu bedenken: Marktchancen sind in Form von Stückzahlen und Umsätzen sowie geschätzten Gewinnen zu bewerten. 5. Die Projekte werden miteinander verglichen und die Erfolg versprechendsten ausgewählt. 
  • Unter den verfügbaren Datenformaten für den Datenaustausch zwischen CAD-Systemen wird zwischen originären und neutralen Formaten unterschieden. Die originären Datenformate sind die zu einem be- stimmten CAD-System gehörigen Formate, die neutralen sind systemunabhängige Formate. (WB/TB/HB-PRE-P11-100123)  9.1 Geben Sie die beiden wichtigsten neutralen Datenformate sowie ihren wesentlichen Unter- schied an. 9.1  Wichtigste neutrale Datenformate und deren Unterschied: Die wichtigsten neutralen Datenformate sind IGES (1) und STEP (1). Der wesentliche Unterschied zwischen beiden ist, dass IGES als älteres Format besonders für die Übertragung von 2D-Daten einsetzbar ist (1), während sich STEP insbesondere für 3D-Daten und Freiformflächen eignet (1). 
  • Unter den verfügbaren Datenformaten für den Datenaustausch zwischen CAD-Systemen wird zwischen originären und neutralen Formaten unterschieden. Die originären Datenformate sind die zu einem be- stimmten CAD-System gehörigen Formate, die neutralen sind systemunabhängige Formate. (WB/TB/HB-PRE-P11-100123) 9.2 Welche Gründe können Sie sich vorstellen, warum CAD-Daten ausgetauscht werden müssen? Nennen Sie mindestens drei. 9.2  Mögliche Gründe für einen CAD-Datenaustausch: Die CAD-Daten werden:   in einer anderen Abteilung, z. B. der Fertigungsvorbereitung, ergänzt;   in einer anderen Abteilung, z.B. der Vertriebsabteilung, zu Informationszwecken ge- braucht;   bei einem Kunden zu Informations- und Konstruktionszwecken benötigt;   bei einem Zulieferer zur Abstimmung der zu liefernden Teile gebraucht;   in ein Wissensmanagement- oder PPS/ERP-System eingepflegt;   zur NC-Programmierung benötigt;usw. 
  • Rapid Prototyping ist ein Sammelbegriff für alle generativen Fertigungsverfahren, bei denen Bauteile schichtweise hergestellt werden. Im Gegensatz zu konventionellen Fertigungsverfahren, bei denen die Formgebung durch Materialabtrag erfolgt, entstehen die Bauteile beim Rapid Prototyping durch das An- einanderfügen von Volumenelementen. (WB/TB/HB-PRE-P11-100123) 10.1 Erläutern Sie jeweils in einem Satz das Grund- bzw. Verfahrensprinzip der folgenden Rapid Prototyping-Verfahren:  Stereolithographie,  Selektives Lasersintern und  Fused Layer Modeling. 10.1 Grund- bzw. Verfahrensprinzip verschiedener Rapid Prototyping-Verfahren:   Bei der Stereolithographie wird ein flüssiges Photopolymer (Epoxid- oder Acrylharz) durch einen UV-Laser schichtweise ausgehärtet.   Beim Selektiven Lasersintern wird durch einen CO2-Laser ein pulverförmiges Aus- gangsmaterial aufgeschmolzen bzw. verfestigt.   Beim Fused Layer Modeling wird ein Draht in einer beheizbaren Extruderdüse aufge- schmolzen und fadenförmig aufgetragen. 
  • Rapid Prototyping ist ein Sammelbegriff für alle generativen Fertigungsverfahren, bei denen Bauteile schichtweise hergestellt werden. Im Gegensatz zu konventionellen Fertigungsverfahren, bei denen die Formgebung durch Materialabtrag erfolgt, entstehen die Bauteile beim Rapid Prototyping durch das An- einanderfügen von Volumenelementen. (WB/TB/HB-PRE-P11-100123) 10.2 Nennen Sie mindestens drei Werkstoffe bzw. Materialien, die beim Selektiven Lasersintern verwendet werden können. 10.2 Werkstoffe bzw. Materialien beim Selektiven Lasersintern:   Thermoplaste (bspw. Polyamid oder Polystyrol),   Metalle (bspw. Bronze-, Stahl-. Edelstahl- oder Titanpulver),   Keramiken,   Porzellan und   Formsand. 
  • Zu den organisatorischen Methoden der integrierten Produkterstellung gehört u.a. die Umgestaltung der Ablauforganisation in Richtung Simultaneous Engineering (SE). (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 1.1 Nennen Sie mindestens drei wesentliche Merkmale, die das Simultaneous Engineering cha- rakterisieren. 1.1  Merkmale des Simultaneous Engineering: Betrachtung des gesamten Produktlebenszykluses,  teilparalleles Arbeiten,  explizite Überlappungsdefinition,  Nutzung unsicherer und unvollständiger Informationen,  Teamorientierung,  Einbeziehen der Kundenwünsche. 
  • Zu den organisatorischen Methoden der integrierten Produkterstellung gehört u.a. die Umgestaltung der Ablauforganisation in Richtung Simultaneous Engineering (SE). (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 1.2 Geben Sie das Hauptziel und zwei weitere Vorteile des Simultaneous Engineering an. 1.2  Hauptziel und weitere Vorteile des Simultaneous Engineering: Hauptziel des Simultaneous Engineering ist die Verkürzung der Entwicklungszeit (bzw. des Time-To-Market). Weitere Vorteile: Verbesserung der Entwicklungsqualität,  Steigerung der Innovationskraft,  Senkung der Entwicklungskosten,  Vermeidung von Änderungen, Senkung von Herstellkosten, Investitionsreduzierung. 
  • Zu den organisatorischen Methoden der integrierten Produkterstellung gehört u.a. die Umgestaltung der Ablauforganisation in Richtung Simultaneous Engineering (SE). (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 1.3 Im Vergleich zum sequentiellen V orgehen ist die Produktentwicklung durch Simultaneous Engineering zu Beginn mit erhöhten Kosten und planerischem Aufwand verbunden. Erörtern Sie, warum sich das Simultaneous Engineering dennoch bereits in der Entwicklungsphase rentiert. 1.3 Rentabilität des Simultaneous Engineering trotz höherem Aufwand und Kosten: Das Simultaneous Engineering rentiert sich, da Änderungen, die aufgrund der Arbeit mit vorläufigen Annahmen notwendig werden, zeit- und kostengünstiger sind, als die Nach- besserungen beim sequentiellen Vorgehen. 
  • Bei Geschäften im Investitionsgüterbereich wird zwischen dem so genannten Buying Center (BC) und dem Selling Center (SC) unterschieden. (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 2.1 Führen Sie kurz auf, was unter einem Buying und einem Selling Center verstanden wird. 2.1  Buying und Selling Center: Unter Buying Center wird die (informelle) Gruppe der handelnden Personen im Beschaf- fungsprozess und unter Selling Center die des verkaufenden Unternehmens verstanden. 
  • Bei Geschäften im Investitionsgüterbereich wird zwischen dem so genannten Buying Center (BC) und dem Selling Center (SC) unterschieden. (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 2.2 Welche Rolle kommt aus Verkäufersicht dem „Anwender“ im Buying Center zu? 2.2  Rolle des Anwenders im Buying Center: Die Rolle des Anwenders besteht darin, den Nutzen des Produkts (für seinen speziellen Tätigkeitsbereich) zu beurteilen. 
  • Bei Geschäften im Investitionsgüterbereich wird zwischen dem so genannten Buying Center (BC) und dem Selling Center (SC) unterschieden. (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 2.3 Aus welchen 5 Beschaffungsphasen besteht nach BACKHAUS / GÜNTER das Investitionsgütergeschäft? 2.3  Beschaffungsphasen des Investitionsgütergeschäfts nach BACKHAUS / GÜNTER: Voranfragenphase  Angebotserstellungsphase  Kundenverhandlungsphase  Projektabwicklungsphase  Gewährleistungsphase 
  • Die Unternehmens- bzw. F&E-Strategie von Marktpionieren zielt darauf ab, dass das Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil durch eine frühzeitige Markteinführung erzielt. (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 3.1 Führen Sie mindestens drei Vorteile auf, die sich ein Marktpionier von der Pionierstrategie verspricht. 3.1  Vorteile der Pionierstrategie: Ausnutzung einer teilweise monopolistischen Angebotssituation => hohe Renditen (Pioniergewinne),  Errichtung von Markteintrittsschranken (Image, Marke, Erfahrungen, Verwertungs- exklusivität, Schutzrechte usw.),  Ausnutzung von Größenvorteilen (economies of scale),  Aufbau von Produktionserfahrungen zur Senkung der Herstellkosten,  Kontrolle knapper Inputfatoren (Sicherung knapper Ressourcen),  Kostenvorteile durch höhere Marktanteile und höhere Absatzmengen. 
  • Die Unternehmens- bzw. F&E-Strategie von Marktpionieren zielt darauf ab, dass das Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil durch eine frühzeitige Markteinführung erzielt. (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 3.2 Im Business-to-Business-Bereich (B2B) ist es bei größeren Entwicklungen hilfreich, einen Prototypen bei einem Kunden des Vertrauens (Lead-User) zu installieren. Überlegen Sie, welche positiven Effekte (mind. drei) sich hieraus für den Marktpionier ergeben können. 3.2  Positive Effekte einer Prototypeninstallation bei einem Lead-User: Die Kosten können aufgeteilt werden.  Fehler / Kinderkrankheiten lassen sich vor der Serienfertigung korrigieren.  Die evtl. vorhandene Reputation des Kunden strahlt auf die eigene Unternehmung ab.  Es lassen sich Anwendererfahrungen sammeln. 
  • Technische Innovationen sind eine wesentliche Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 4.1 Zwischen welchen zwei grundsätzlichen Arten von Innovationen wird unterschieden? Erläutern Sie diese in Anlehnung an das OECD-Handbuch in je einem Satz. 4.1  Grundsätzliche Innovationsarten: Produktinnovationen (1) sind neue oder merklich verbesserte Produkte, die ein Unter- nehmen auf den Markt gebracht hat (1).  Prozessinnovationen (1) sind Neuerungen oder merkliche Verbesserungen bei Ferti- gungs- oder Verfahrenstechniken, die im Unternehmen eingeführt wurden (1). 
  • Technische Innovationen sind eine wesentliche Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 4.2 Welche Klassifizierungsmerkmale für Innovationen sind Ihnen bekannt? Nennen Sie drei. 4.2  Klassifizierungsmerkmale für Innovationen: Neuigkeitsgehalt,  Branchenauswirkung,  Zielsetzung,  Verbreitungsgebiet. 
  • Technische Innovationen sind eine wesentliche Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 4.3 Legen Sie an zwei Ausführungen dar, welche wirtschaftliche Bedeutung Innovationen speziell für Hochlohnländer besitzen. 4.3  Wirtschaftliche Bedeutung von Innovationen für Hochlohnländer: Produktinnovationen können aufgrund des temporären Angebotsmonopols zu hohen Preisen abgesetzt werden, die die relativ hohen Kosten einer Produktion im Hochlohn- land kompensieren.  Bei einer Produktion im Hochlohnland ist ein Know-how-Schutz neuartiger Produkte leichter möglich, als bei einer verlagerten Produktion. Durch Produktinnovation gibt es einen „Nachschub“ an derartigen Produkten.  Mit Prozessinnovationen können Lohnvorteile durch die räumliche Nähe als Kosten- faktor kompensiert werden, so dass eine Fertigung im Hochlohnland weiterhin sinn- voll ist.  Durch Prozessinnovationen lassen sich die Stückkosten reduzieren und so höhere Lohnkosten auffangen. (andere richtige Nennungen sind zu bewerten) 
  • Innerhalb der Organisation der Forschung und Entwicklung lassen sich die folgenden Führungsmodelle bzw. Führungsstile unterscheiden: I) Management by Objectives (Führung durch Zielvereinbarung), II) Management by Control and Direction (autoritärer Führungsstil), III) Management by Motivation (partnerschaftliche, motivierende Führung). (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 5.1 Charakterisieren Sie kurz die aufgeführten Führungsmodelle. 5.1  Charakterisierung der verschiedenen Führungsmodelle: I)  Management by Objectives ist charakterisiert durch freies Handeln im Rahmen abge- sprochener Zielvereinbarungen. II)  Management by Control and Direction zeichnet sich dadurch aus, dass alle Vorgänge engmaschig durch Ergebnis-, Verhaltens- und Leistungskontrollen gesteuert werden. III)  Management by Motivation geht davon aus, dass Leistungsbereitschaft und -fähigkeit durch gezielte menschliche und materielle Zuwendungen gesteigert werden können. 
  • Innerhalb der Organisation der Forschung und Entwicklung lassen sich die folgenden Führungsmodelle bzw. Führungsstile unterscheiden: I) Management by Objectives (Führung durch Zielvereinbarung), II) Management by Control and Direction (autoritärer Führungsstil), III) Management by Motivation (partnerschaftliche, motivierende Führung). (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 5.2 Welches Führungsmodell würden Sie wählen, wenn 2 a) arbeitsteilig sehr viele Routinearbeiten von weniger qualifizierten Mitarbeitern durchzu- führen sind und wenn b) über einen längeren Zeitraum von hoch qualifizierten Mitarbeitern eine hohe Flexibilität bei Kundenwünschen verlangt wird? 5.2  Führungsmodelle bei unterschiedlichen Rahmenbedingungen: a)  Management by Control and Direction (autoritärer Führungsstil) b)  Management by Objectives (Führung durch Zielvereinbarung) 
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  • Zu den Werkzeugen und Methoden des F&E-Controllings gehört u.a. die Projektdeckungsrechnung zur Projektfortschrittskontrolle.(WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 6.1 Beschreiben Sie, worauf das Grundprinzip der Projektdeckungsrechnung beruht. Gehen Sie dabei auch auf den Break-Event-Punkt ein. 6.1  Grundprinzip der Projektdeckungsrechnung: Das Grundprinzip der Projektdeckungsrechnung beruht auf einem zeitlichen Vergleich der anfallenden Projektkosten mit den Rückflüssen (Erlösen) aus dem Projekt. Überschreiten die Rückflüsse die Kosten, wird die Gewinnschwelle erreicht; das Projekt rentiert sich. Der Zeitpunkt, ab dem das so ist, wird Break-Even-Punkt genannt. 
  • Zu den Werkzeugen und Methoden des F&E-Controllings gehört u.a. die Projektdeckungsrechnung zur Projektfortschrittskontrolle.(WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 6.2 Nennen Sie zwei weitere gängige Formen bzw. Methoden zur Projektfortschrittskontrolle. 6.2  Weitere gängige Formen zur Projektfortschrittskontrolle: • Earned-V alue-Analyse • Meilensteintrendanalyse 
  • Die Finite Elemente Methode (FEM) dient der rechnergestützten Auslegung von Bauteilen und -gruppen. (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 7.1 Geben Sie die typischen Ablaufschritte einer Strukturanalyse mit FEM an. Beginnen Sie Ihre Ausführungen in der CAD-Umgebung. 7.1  Ablaufschritte einer Strukturanalyse mit FEM: Definition der Geometrie  Definition des Materials  Elementwahl (bzw. -definition) und Vernetzung  Anbringung der Randbedingungen  Lösungslauf (Solving)  Aufbereitung der Ergebnisse (Postprocessing) 
  • Die Finite Elemente Methode (FEM) dient der rechnergestützten Auslegung von Bauteilen und -gruppen. (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 7.2 Erörtern Sie, wozu im Rahmen von FEM-Strukturanalysen Geometrie-Filterprogramme im Hinblick auf kleine Geometrieelemente ohne Festigkeitseinfluss verwendet werden. 7.2  Geometrie-Filterprogramme im Rahmen von FEM-Strukturanalysen: Geometrie-Filterprogramme identifizieren und unterdrücken kleine Geometrieelemente, die die Festigkeit nicht beeinflussen, aber durch die feine Elementierung die Rechenzeit erheblich belasten würden. 
  • Die Finite Elemente Methode (FEM) dient der rechnergestützten Auslegung von Bauteilen und -gruppen. (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 7.3 Überlegen Sie mindestens zwei Möglichkeiten zur Ergebnisvalidierung von FEM-Analysen. 7.3  Möglichkeiten zur Ergebnisvalidierung von FEM-Analysen:  FE-Rechnung mit anderen Elementen, •  Rechnung mit anderem FEM-Programm,  Überschlagsrechnung mit vereinfach- tem Modell,  Labortests / Versuche,  überschlägige Handrechnung. 
  • In der Produktentwicklung werden Modelle und Prototypen häufig durch Rapid Prototyping hergestellt. (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 8.1 Beschreiben Sie, wozu die folgenden Modell- bzw. Prototypenarten dienen: • Konzeptmodelle, • Geometrieprototypen, • Technische Prototypen. 8.1  Modell- bzw. Prototypenarten: Konzeptmodelle dienen zur Darstellung (Visualisierung) des grundsätzlichen Erschei- nungsbildes und der Proportionen des zu entwickelnden Produktes.  Geometrieprototypen dienen zur Überprüfung der Handhabung, Bedienung und Be- nutzung der zu fertigenden Bauteile.  Technische Prototypen enthalten sämtliche Funktionalitäten, deren Überprüfung die Voraussetzung für die spätere Serienfreigabe des entwickelten Produktes darstellt. 
  • In der Produktentwicklung werden Modelle und Prototypen häufig durch Rapid Prototyping hergestellt. (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 8.2 Nennen Sie mindestens drei Vorteile bzw. Motive, die für einen Einsatz von Modellen in der Produktentwicklung sprechen. 8.2  Vorteile bzw. Motive für den Einsatz von Modellen in der Produktentwicklung: frühzeitiges Materialisieren einer Idee,  schnelle und verbindliche Abstimmung der verantwortlichen Entscheider,  leichterer / schnellerer Zugang zu komplexen Produkten,  beschleunigte / verbesserte Kommunikation,  Steigerung der Motivation,  frühzeitige Fehlererkennung / -beseitigung,  frühzeitig verfügbare Prüfmuster,  Möglichkeit zur Durchführung von Montageversuchen,  parallele Entwicklung von Verpackungen,  Beschleunigung der Produktentwicklungsphasen,  frühzeitige Einflussnahme auf Gestalt, Funktion und Herstellungskosten,  Verkürzung der Markteinführungszeit,  usw. 
  • Zu den Tätigkeiten in der Konstruktionsphase „Planen“ gehört das Erarbeiten von Anforderungslisten. (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 9.1 Legen Sie ausführlich dar, was unter einer Anforderungsliste verstanden wird. Gehen Sie dabei auch darauf ein, von wem das Dokument erstellt wird. 9.1  Anforderungsliste: Die Anforderungsliste ist eine systematisch erarbeitete Zusammenstellung aller Daten und Informationen durch den Konstrukteur für die Konstruktion von Produkten. Sie dient der Klärung und genauen Festlegung der Aufgabe und wird in enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber erstellt und aktualisiert. 
  • Zu den Tätigkeiten in der Konstruktionsphase „Planen“ gehört das Erarbeiten von Anforderungslisten. (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 9.2 Erklären Sie die Bedeutung der Anforderungsarten: • Forderungen und • Wünsche. 9.2  Bedeutung der Anforderungsarten: Forderungen müssen unter allen Umständen erfüllt werden. Alle Lösungen, welche die Forderungen nicht erfüllen, entfallen.  Wünsche sollten möglichst erfüllt werden, da sie die Kundenzufriedenheit fördern. 
  • Zu den Tätigkeiten in der Konstruktionsphase „Planen“ gehört das Erarbeiten von Anforderungslisten. (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 9.3 Beim Erarbeiten von Anforderungslisten werden häufig Anforderungskataloge zur Hilfe genommen. Was ist unter einem Anforderungskatalog zu verstehen? 9.3  Anforderungskatalog: Ein Anforderungskatalog ist eine geordnete Sammlung von bewährten und möglichen Merkmalen mit Beispielen und Hinweisen für das Aufstellen von Anforderungslisten. 
  • Sicherheit und Zuverlässigkeit sind wesentliche Merkmale für die Qualität von technischen Produkten. (WB/TB/HB-PRE-P11-100710)  10.1 Erörtern Sie den Unterschied zwischen: • sicherheitsgerechtem Konstruieren und • Zuverlässigkeit verbesserndem Konstruieren. 10.1  Sicherheitsgerechtes und Zuverlässigkeit verbesserndes Konstruieren: Sicherheitsgerechtes Konstruieren umfasst alle Maßnahmen, welche die Wahrscheinlich- keit des Eintretens eines Schadenfalls und den Schadensumfang verringern (2). Zuverlässigkeit verbesserndes Konstruieren umfasst dagegen alle Maßnahmen, welche die Ausfallwahrscheinlichkeit technischer Produkte verringern (2). 
  • Sicherheit und Zuverlässigkeit sind wesentliche Merkmale für die Qualität von technischen Produkten. (WB/TB/HB-PRE-P11-100710) 10.2 Nennen Sie mindestens drei Konstruktionsmaßnahmen, die allgemein gelten und zuver- lässige sowie sichere technische Produkte ergeben. 10.2  Konstruktionsmaßnahmen für zuverlässige und sichere Produkte: wenige, einfache Elemente einsetzen,  zuverlässige Lösungsprinzipien bevorzugen,  redundante Systeme vorsehen,  überdimensionierte Systeme einsetzen,  Berechnungen durchführen,  Simulationen ausführen,  Versuche durchführen,  usw.