Erkrankungen des Nervensystems (Subject) / Epilapsie (Lesson)

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Ursache Symptome Verlauf Therapie

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  • Wann spricht man von einer Epilepsie Wenn der Betroffene mind. 2 Anfälle jährlich bekommt  
  • Wie viele Menschen sind Epileptiker 1 %
  • Was sind die Ursachen für Epilepsie idiopathisch Sauerstoffmangel während der Geburt Fehlbildung der Hirnentwicklung Hirnentzündung, Hirnblutung, Tumor Hirnverletzung durch Unfall Schlaganfall Stoffwechselstörung des Gehirns
  • Man unterscheidet primäre und sekundäre Epilepsie Was ist eine primäre E. Epilepsie, die nicht Folge einer anderen Erkrankung ist
  • Was ist eine sekundäre Epilepsie Sekundäre Epilepsie ist die Folge einer anderen Erkrankung z. B. nach Schlaganfällen, Hirntraumen, Hirnentzündung durch Vernarbung bei etwa 1/3 aller Hirntumoren toxisch, z. B. durch Medikamente oder Alkohol
  • Was ist das Haupterkrankungsalter zwischen 3 und 15 Jahren. Auch Säuglinge können schon E. bekommen
  • Man unterscheidet fokale und generalisierte Anfälle Was sind fokale Anfälle Die unkontrollierte elektrischen Aktivität findet nur in einer Hirnhälfte statt
  • Was ist ein generalisierter Anfall Beide Gehirnhälften sind betroffen. Muskelzuckungen treten an beiden Körperhälften symmetrisch auf. Fokale Anfälle können in generalisierte übergehen. Mann nennt das sekundäre generalisierte Anfälle
  • Arten der Epilepsie Idiopathische E. Keine Ursache feststellbar = primäre E.
  • Arten der Epilepsie Symptomatische E. Aufgrund anderer Erkrankung = sekundeäre " Vergiftungen (=substantielles Trauma), Stoffwechselerkrankungen, Hirnerkrankungen (Tumore, Entzündung, Apoplex)
  • Arten der E. Was ist Residual-E. durch frühkindliche Erkrankung oder Schäden vor, während oder kurz nach der Geburt
  • Arten der E. Was ist Lavierte E. (maskierte) Verdeckte Epilepsie, die erst durch ein EEG sichtbar ist, Absencen
  • Arten der E. Was ist Diffuse E. Unregelmäßig über den Tag verteilte generalisierte Anfälle  
  • Arte der E. Was ist Aufwachepilepsie Wenn z. B. ein Kind beim Aufwachen aus dem Mittagsschlaf einen Anfall bekommt
  • Was ist eine epileptische Aura Ein Zustand von sensorischen oder leiblichen Missempfindungen, der kurz vor einem Anfall eintritt
  • Wie geht ein epileptischer Anfall vor sich (Verlauf) epileptische Aura, oft Initialschrei eigentlicher Anfall mit tonischen (Verkrampfung) oder klonischen (Muskelzucken) Krämpfen, evtl. Zungenbiss, Schaum vor dem Mund, Einnässen, Einkoten anschließend Dämmerschlaf    
  • Ist der Epileptiker bei einem Anfall bei Bewusstsein Nein, er ist bewusstlos
  • Welche Anfallsarten gibt es klonische Anfälle = rhythmische Zuckungen (kloni) myoklonische Anfälle = unrhythmische, meist sehr kurze Zuckungen von Muskelgruppen tonische Anfälle = Verkrampfungen von Armen und Beinen Psychomotorische Anfälle = Sinnlose automatische Bewegungen Hypermotorische Anfälle = heftige, sinnlose Automatismen, mehr im Schulter- u. Hüftbereich, Rumpf Absencen = nicht ansprechbar sein
  • Wozu neigt ein Epileptiker in gereizter Stimmung zu selbst- und fremdzerstörerischen Gewaltausbrüchen Suizidgefährdet ohne Medikation, Suizide dann ungewöhnlich hart, destruktiv und impulsiv
  • Was muss man bei einem Anfall tun Ausleben lassen, nicht festhalten Gegenstände wegräumen Betroffenen vor Verletzungen schützen Notarzt rufen
  • Was ist der "Status epilepticus" Notfallsituation, Anfälle in dichter Folge ein lebensbedrohlicher Zustand, weil die Krämpfe nicht aufhören und sich dadurch das Gehirn nicht erholen kann. durch die entstehenden Stoffwechselprodukte und die mangelnde Zufuhr von neuen Nährstoffen und Sauerstoff können Nervenzellen absterben. Der Notarzt wird dann im allgemeinen ein Anti-Epileptikum injizieren, was den Krampf beendet
  • Wie lange sollte man nach dem Anfall bei dem Betroffenen bleiben Bis der Arzt da ist. Nach dem Anfall stabile Seitenlage, den Mund ggf. von Erbrochenem säubern
  • Welches alltägliche Verhalten ist für einen Epileptiker wichtig gesunde Lebensführung regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus er sollte sich weder überfordern noch unterfordern Alkohol meiden guter Arztkontakt
  • Epilepsie und Entspannungsverfahren progressive Muskelentspannung Biofeedback
  • Was ist Biofeedback Der Klient wird an Messinstrumente angeschlossen, die eine Rückmeldung über Körperfunktionen geben, z. B. Puls, Gehirnwellen, Durchblutung. Dann erlernt er über Entspannung diese Funktionen zu beeinflussen und sich damit sehr wirkungsvoll zu entspannen
  • Wie werden Epileptiker therapiert vor allem medikamentös aber auch Entspannungsverfahren in wenigen Fällen ist eine Lobotomie möglich. Das ist eine OP, bei der die Nerven durchtrennt werden, die durch den Balken beide Gehirnhälften verbinden. Ziel ist es, bei einer fokalen E. die gesunde Hirnhälfte zu schützen
  • Spätfolgen Bei einigen E. tritt nach Mon. bis Jahren eine Wesensveränderung  auf. Sie werden reizbar, launisch oder aggressiv Bleibt dann unverändert. kann evtl. durch Barbiturate überlagert werden