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Biologie Ökologie (Subject) / Ökologie Einstieg Gym (Lesson)

2015 Einstieg Gym, einzelne Fragen

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  • Womit beschŠftigt sich die …kologie und welche Unterteilungen gibt es? Wissenschaft, die sich mit den Beziehungen des Organismus zur umgebenden Au§enwelt, beschŠftigt Autoškologie (aus der Perspektive einzelner Arten) Demškologie /Populationsškologie (Aus der Perspektive von Populationen) Synškologie / Community Ecology (Aus der Perspektive von Lebensgemeinschaften) …kosystemforschung (Aus der Perspektive eines …kosystems) Welche a) evolutiven b) geographischen Faktoren sind fŸr die Entstehung von Arten ausschlaggebend?
  • Was unterscheidet die fundamentale Ökologische Nische von der realisierten Ökologischen Nische? Fundamentale Nische: „Raum“ mit allen Dimensionen abiotischer Faktoren und Nahrungsressourcen = Existenzbasis Realisierte Nische:„Raum“, der übrig bleibt von der fundamentalen Nische, wenn man biotischen interaktionen; wie Konkurrenz und Räuber-Beute-Beziehungen; berücksichtigt.
  • Was sind Ressourcen? Welche Bedeutung haben sie für Organismen? Nennen Sie Beispiele. = Lebensgrundlagen Energiereiches Material Vitamine Spurenelemente Zusatzstoffe: z.B. sekundäre pflanzliche Inhaltsstoffe Raum allgemein und feindfreier Raum Geschlechtspartner (bei sex. Fortpfl.)
  • Wie sieht „Bottom-up“ und „Top-Down“ Kontrolle in Nahrungsnetzen aus? Geben Sie jeweils ein Beispiel. Bottom-up: durch Ressourcenqualität Top-Down: durch Feinde (Räuber, Parasiten, Pathogene)
  • Wer prägte als erstes den Begriff Ökologie? Haeckel
  • Aus welchen beiden Bereichen setzt sich ein Ökosystem zusammen? Biotop und Biozönose
  • Wie halten gleichwarme Tiere ihre Körpertemperatur konstant? (3 wesentl. Faktoren) Mittels Durchblutung, Körperbedeckung und Schwitzen
  • Wann spricht man von Parasitismus? Wenn eine Art auf Kosten eines Wirtes lebt
  • Was gehört zum Grundbauplan einer tierischen Zelle? Zellkern, Zytoplasma, Zellmembran
  • Was hat eine Pflanzenzelle, was eine tierische Zelle nicht hat? u.a. Zellwand und Zellsaftvakuole
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  • Was machen Destruenten? Sie bauen organische Stoffe zu Wasser, Kohlenstoffdioxid und Mineralien ab.
  • Was ist der Specht In der Nahrungskette Fichte - Borkenkäfer - Specht - Sperber? Sekundärkonsument
  • Wodurch unterscheiden sich Parasiten und Kommensalen? Geben Sie zudem jeweils ein Beispiel. Kommensalen (z.B. Seepocken auf Walen) ernähren sich meist von Abfallstoffen oder dem Nahrungsüberschuss des Wirtes → Nutznießer des Zusammenlebens, keine Vor-/Nachteile für Wirt Parasiten (z.B. Läuse): ernähren sich vom Wirt → Nachteile für den Wirt
  • Was ist der „Geist“ vergangener Konkurrenz ? Warum kann man ihn nicht direkt nachweisen? Von J. H. Connell geprägter Begriff, der hervorheben soll, daß die in der Vergangenheit als evolutionäre Kraft wirksame interspezifische Konkurrenz oft ihre Auswirkungen im Verhalten, in der Verbreitung oder in der Morphologie von Arten hinterlassen hat, selbst wenn es heute keine Konkurrenz mehr zwischen den betreffenden Arten gibt.
  • Was ist der Unterschied zwischen Räubern und Parasiten? Während Räuber ihre Beute töten und fressen, entziehen Parasiten ihren Wirten Nährstoffen, meist ohne sie zu töten
  • Gibt es auch Pflanzen die zu den Parasiten gehören. Mit Beispiel falls vorhanden. Bekannteste pfl. PArasit ist die Mistel., die sich im Geäst von Bäumen ansiedelt und deren Leitungsbahnen anzapft.  Misteln betreiben auch Fotosynthese und sind somit teilweise Selbstverosrger ––> Hemiparasiten (=Halbparasiten)
  • 1) Was besagt das Konkurrenz-Ausschlussprinzip? 2) Was ist eine ökologische Nische? 3) Erläutere 2) an Beispielen 1) 2 Arten mit genau den gleichen Ansprüchen können auf Dauer nciht in dem selben Lebensraum exisiteren. DIe konkurrenzstärke Art verdrängt dabei die konkurrenzschwächere Art. Der Begriff beschreibt somit, welche Ansprüche eine Art hat und wie sie ihre Umwekt nutzt. 2) = die Gesantheit aller biotischen und abiotischen Faktoren, die für das Überleben  der Art wichtig sind. 3) S. Karteikarten (Hohltauben/Ringeltauben; Greifvögel/Eulen)
  • Was versteht man unter Sukzession. Beispiel! Abfolge von unterschiedlichen Lebensgemeinschaften in einem Lebensraum. S. Karteikarten (Bsp. Heuaufguss). Auch Vegetation am Aletschgletscher als Beispiel.
  • Phasen der Sukzession. Bsp. mitteleuropäischer Wald? Bsp. s. Karteikarte Initialphase, Folgephase, Klimaxphase
  • Wer hat größeren Einfluß auf die Artendiversität - generalistische Räuber oder spezialisierte Räuber? Warum? Generalistische Prädatoren können wichtige Ökosystemdienste zur Verfügung stellen indem sie Pflanzenfresser-Populationen eindämmen.
  • Wovon hängt es ab, ob Räuber eine Beutepopulation ausrotten können? Wenn die Beutepopulation an der Erhaltungsgrenze lebt und nicht durch Zuwanderung aufgefüllt wird, können nicht spezialisierte Räuber den Rest vernichten. Spezialisierte Räuber lebten in dieser Situation selbst an der Existenzgrenze.
  • Definieren Sie folgende Begrifflichkeiten: stenohalin, euryök, eutrophes Gewässer, Biozönose stenohalin- Organismen, die gegen Schwankungen im Salzgehalt des Wassers sehr empfindlich sind. euryök- die Eigenschaft mancher Lebewesen, große Schwankungen ihrer Umweltbedingungen ertragen zu können eutrophes Gewässer- Eutroph sind Gewässer mit hohem Phosphorgehalt und daher hoher Produktion von Biomasse. Biozönose - Lebensgemeinschaft = Biozönose (Community) = Gemeinschaft von Populationen verschiedener Arten in einem bestimmten Lebensraum
  • Nennen Sie die Kernaussagen des Räuber-Beute-Modells nach Lotka & Volterra! 1. Lotka-Volterra Regel: periodische Zyklen Ernährt sich eine Art von der anderen, so ergeben sich für Räuber und Beute phasisch gegen einander verschobene Häufigkeitskurven. 2. Lotka-Volterra Regel: Erhaltung der Durchschnittszahlen Trotz periodischer Schwankungen liegen bei gleichbleibenden Bedingungen die Populationen von Räubern und Beute konstant bei einem Durschschnittswert. 3. Lotka-Volterra Regel: Störung der Durchschnittszahlen Werden Räuber- und Beutepopulation um den gleichen Prozentsatz vermindert, so nimmt die Zahl der Beuteorganismen zunächst schneller zu als die der Räuber
  • Nennen Sie Anpassungen der Beute gegenüber "echten" Räubern. Morphologische Anpassungen (Tarnung, Mimikry, Aposematismus, morpholog. Verteidigung)Chemische VerteidigungVerhaltensstragetien (Gruppenbildung, zeitliche Separation, Verteidigungsverhalten, Jagd-abschreckendes Verhalten)
  • Was besagt der Verdünnungseffekt? Trifft Räuber auf ein einzelnes Beuteindividuum ist die Angriffswahrscheinlichkeit = 1 (100%)Trifft Räuber auf eine Gruppe aus 100 Individuen, ist die durchschnittle Angriffswahrscheinlichkeit für jeden Individuum = 0,01 (1%)
  • Nennen Sie drei Konzepte zur Definition einer Art und nennen Sie die Charakteristika der jeweiligen Definition: Morphologisches Artkonzept: Eine Art ist eine Gruppe von Individuen oder Populationen, die sich durch morphologische Merkmale von anderen solchen Gruppen unterscheiden. (Problematik: Subjektiv, Sexualdimorphismus, Intraspezifischer Polymorphismus, Phänotypische Plastizität, Zwillingsarten)Ökologisches Artkonzept: Eine Art ist eine Grupper von individuen oder Populationen, die eine für sie jweils sehr spezifische ökologische Nische besetzt. (Prolematik: ökologische Nische ist nicht einfach zu definieren)Biologisches Artkonzept: Eine Art ist eine Gruppe sich miteinander kreuzender Populationen, die reproduktiv von anderen solcher Gruppen isoloert ist. (Problematik: Allopatrische Taxa, Arten kreuzen sich auch in der Natur untereinander fruchtbar,, nicht auf fossile Organismengruppen anwendbar, ungeschlechtiche Fortplanzung)Evolutionäres Artkonzept: Eine Art ist eine Entwicklungslinie (= Abfolge von einander abstammender Populationen), die unabhängig von anderen Linien evolviert ist. (Problematik: Evo vieler Taxa verläuft retikular)
  • Nennen Sie Charakteristika für die sogenannten r-Strategen und die K-Stategen: Es gibt zwei Fortpflanzungsstrategien bei der Besiedlung eines Biotops: 1. R-Strategen --> Arten, bei denen die Produktionsrate von Nachkommen hoch istr-Strategen: (Mäuse, Mücken,Wildkräuter) hohe Zuwachsrate rschnelle Reproduktion mit vielen Nachkommenwenig konkurrenzfähigoft kurzlebigausführlicher:- orientiert sich an der Wachstumsrate einer Population (Wachstumsrate ergibt sich aus der Differenz von Geburtenrate und Sterberate)- bis die Kapazitätsgrenze (K) eines Lebensraumes erreicht ist, steigt die Anzahl der Individuen exponentiell (K stellt sich durch Intraspeziefischer Konkurrenz oder Interspezifischer Konkurrenz ein)- zur R-Strategie gehören Lebewesen wie Mikroorganismen (Balterien), ,,Soziale Insekten'' (Bienen und Ameisen), kleine Formen von höher entwickelten Organismen (Mäuse, Kleinkrebse, Blattläuse) 2. K-Strategen --> Arten, die eine höhere Überlebenschance haben, jedoch eine geringe FortpflanzungsrateK-Strategen: (z.B. Hirschkäfer, Elefanten, Waldbäume) leben an K-Grenzekonkurrenzstark, um zu überlebenoft Brutpflege betreibendoft langlebig ausführlicher: K-Strategie:- wenn eine Population die Kapazitätsgrenze erreicht hat, wird nicht wert auf die Quantität der Nachkommen wert gelegt, sondern auf die Qualität der Nachkommen --> Anzahl der Individuen bleibt so zunächst konstant- Zahl der Individuen bleibt auch konstant, da gegebene Ressourcen unter starken Konkurrenzbedingungen besser genutzt werden können - Säugetiere wie Biber, Bären, Vögel, Wale und Primaten (auch der Mensch) gehören zu den K-Strategien   Die Strategien können aber nicht genau eingeteilt werden, sondern die unterschiedlichen Arten müssen genau gegenüber gestellt werden. Dabei hängt die optimale Strategie zum Überleben von Population von der Konstanz der Lebensbedingungen ab. 
  • Nennen Sie mindestens 5 Faktoren, welche Populationsdichten regulieren: Ressourcen Intraspezifische Konkurrenz Intraspezifische Konkurrenz Räuber-Beute-Beziehung Mutualismus und Symbiosen
  • Welche Faktoren erlauben Koexistenz? Heterogenität der UmweltNischendifferenzierungCharacter Displacement
  • Nennen sie die Formen der Konkurrenz Intraspezifisch: innerhalb einer ArtInterspezifisch. zwischen verschiedenen Arten
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  • Gesucht: Sie bauen totes Material (Tierkadaver, Holz, Laub, Kot ...) zu anorganischen Nährstoffen um, die schließlich dem Ökosystem wieder zugeführt werden. Es sind diese Zersetzungsprozesse, die das Ökosystem „am Leben erhalten“. Destruenten
  • Gesucht: Destruenten: Sie bauen totes Material (Tierkadaver, Holz, Laub, Kot ...) zu _______________ Nährstoffen um, die schließlich dem Ökosystem wieder zugeführt werden. [anorganischen , mineralischen]
  • Bitte die richtigen Aussagen auswählen. Troph kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „die Ernährung betreffend“. Troph kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „den Status betreffend“. Troph kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „die Energie betreffend“. „die Ernährung betreffend“
  • Wer verwertet die anorganischen Nährelemente, die die Destruenten absetzten und schließt somit den ökologischen Kreislauf? Primärproduzent (u.a. Pflazen, Algen)
  • Bitte die Lücken im Text sinnvoll ausfüllen. Die wichtigsten ________________ sind Algen, Pflanzen, Prokaryoten. Primärproduzenten
  • Bitte die Lücken im Text sinnvoll ausfüllen. Alle Interaktionen oder Wechselwirkungen zwischen Lebewesen fallen unter ___________ Umweltfaktoren. biotische
  • Sie messen die Abhängigkeit eines Organismus von einem ganz bestimmten Umweltfaktor. Welchen Kurvenverlauf erwarten Sie? - Glockenkurve - Sättigungskurve - simoider Kurvenverlauf Glockenkurve
  • Bitte die richtigen Aussagen auswählen. 1) Als Toleranzbereich wird der Bereich bezeichnet, in dem eine Art gerade noch so zu leben vermag. 2) Der Toleranzbereich eines Lebewesens gegenüber einem Umweltfaktor beschreibt den größten Wert eines Umweltfaktors, der von einem Organismus gerade noch ertragen werden kann. 3) Der Toleranzbereich eines Lebewesens gegenüber einem Umweltfaktor beschreibt die Spanne zwischen dem kleinsten bzw. größten Wert eines Umweltfaktors, der von einem Organismus gerade noch ertragen werden kann. 3)
  • Bitte die richtigen Aussagen auswählen. 1) Das Pessimum spiegelt diejenige Stärke des Umweltfaktors wider, die für den betrachteten Organismus ausgezeichnete Bedingungen darstellt. 2) Als Pessimum wird der Bereich bezeichnet, in dem eine Art gerade noch so zu leben vermag. 3) Der Toleranzbereich eines Lebewesens gegenüber einem Umweltfaktor beschreibt den größten Wert eines Umweltfaktors, der von einem Organismus gerade noch ertragen werden kann. 2)
  • Bitte die Lücken im Text sinnvoll ausfüllen. Physiologische Potenz: Toleranzkurve für Organismen in Reinkultur. Hier herrscht keine ________ gegenüber anderen Lebewesen! Konkurrenz
  • Bitte die richtigen Aussagen auswählen. 1) stenök: Arten mit weitem/breitem Toleranzbereich 2) euryök: Arten mit engen Toleranzbereich 3) euryök: Arten mit weitem/breitem Toleranzbereich 3)
  • Bitte die Lücken im Text sinnvoll ausfüllen. Ökologische Potenz Durch Konkurrenz kann sich der Toleranzbereich verändern. Dieser veränderte Toleranzbereich wird als ökologische Potenz bezeichnet! bei konkurrenzstarken Arten gilt: physiologische Potenz _______ ökologische Potenz gleich
  • Bitte die Lücken im Text sinnvoll ausfüllen. Ökologische Potenz Durch Konkurrenz kann sich der Toleranzbereich verändern. Dieser veränderte Toleranzbereich wird als ökologische Potenz bezeichnet! bei konkurrenzschwachen Arten gilt: physiologische Potenz ____ ökologische Potenz grösser
  • Pflanzen können dazu verwendet werden, Eigenschaften des Bodens zu analysieren. Wie nennt man diese Pflanzen? Galmeiveilchen Zeigerpflanzen Halophyten Zeigerpflanzen
  • Nennen Sie ein geeignetes Synonym für "Zeigerpflanze"! Bioindikator Sauerstoffmesser pH-Messer Bioindikator
  • Die Salzmiere liebt salzhaltige Böden. Die Brennessel mag nur stickstoffreiche Böden. Als was dienen diese Pflanzen? als Indikatororganismen für die Bodenqualität als Indikatororganismen für die Wasserqualität als Indikatororganismen für biotische Umweltfaktoren als Indikatororganismen für die Bodenqualität
  • Bitte die Lücken im Text sinnvoll ausfüllen. Ansprüche einer Art können als Indikator oder Zeiger für die Umweltbedingungen eingesetzt werden. ( spezielle ) physiologische
  • biotisch heisst belebt