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E-Commerce (Subject) / Klasurfragen (Lesson)

Internet-Ökonomie und Klasurfragen

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  • Liegen dem Monopolisten keine personalisierten Informationen zu seinen Nachfragern vor, so kann auf eine Preisdifferenzierung .... zurückgegriffen werden zweiten Grades
  • Ausgangspunkt der Preisdifferenzierung zweiten Grades die Annahme, dass sich hinsichtlich der Präferenzen verschiedeneNachfragertypen unterscheiden lassen. 
  • Bei der Differenzierung lassen sich einige Grundformen unterscheiden: Bei der quantitativen Preisdifferenzierung sind die Zahlungsbereitschaftender Nachfrager in unterschiedlichemMaße von der angebotenen Produktmenge abhängig. DerMonopolist kann durch Preis-Mengen-Kombinationen beispielsweiseKlein- und Großabnehmer unterscheiden. Eine qualitative Preisdifferenzierung basiert darauf, dassdie Nachfrager unterschiedlich qualitätssensitiv sind. DerMonopolist bietet entsprechende Qualitätsvarianten an. Der temporalen Preisdifferenzierung liegen zeitliche Präferenzunterschiededer Nachfrager zugrunde. Der Monopolist wählt beispielsweise die Skimming-Strategie.
  • Two-Part Tariff Eine verbreitete Form der Preisdifferenzierung zweiten Gradesist der sogenannte Two-Part Tariff. Dieses Preismodell wird oftzur quantitativen Preisdifferenzierung verwendet. Dabei wirddas Produkt in frei wählbarer Menge x zu einem Preis A + xpangeboten, der sich aus einem Fixum A und einem Stückpreisp zusammensetzt. Der Two-Part Tariff beinhaltet einen implizitenMengenrabatt, da der Durchschnittspreis pro Stück mitsteigender Produktmenge abnimm
  • Segmentierung Bei der Preisdifferenzierung dritten Grades werden die Nachfrageranhand von Segmentierungskriterien in Gruppen aufgeteilt.Jede Nachfragergruppe bildet ein Marktsegment, dessenNachfragefunktion dem Anbieter bekannt ist. Der Monopolistnimmt eine Preisdifferenzierung vor, indem er für jedes Segmenteinen homogenen Preis festgelegt. Typische Beispielesind Studenten-und Seniorentarife für öffentliche Verkehrsmittelsowie länderspezifische Verkaufspreise für Neuwagen.Analog zur perfekten Preisdifferenzierung können ArbitrageProblemeauftreten, wie sie in der Praxis bei Re-Importen vonNeuwagen zu beobachten sind.
  • Der Unterschied zu den Differenzierungen ersten und zweiten Grades besteht darin, dass die Preissetzung auf Basis aggregierterPräferenzen von Nachfragergruppen anstelle vonindividuellen Präferenzen erfolgt. Die interne Struktur der typischerweiseheterogenen Nachfragergruppen ist dem Anbieterunbekannt. Daher ist innerhalb der einzelnen Marktsegmenteauch keine weitere Preisdifferenzierung ersten oder zweitenGrades möglich.
  • Die möglichen Segmentierungskriterien lassen sich in verschiedene Kategorien untergliedern Demographisch: Alter, Geschlecht, Beruf, EinkommenGeographisch: Land, Stadt, EinwohnerzahlVerhaltensorientiert: Mediennutzung, Produktwahl,Kaufvolumen
  • Strategische und Operative Beschaffung Wie erwähnt lässt sich der Beschaffungsprozess in strategische und operative Beschaffungunterteilen. In der strategischen Beschaffung werden der Bedarf ermittelt,Lieferanten gefunden (Anbahnung), ein Lieferant ausgewählt und ein Vertragmit diesem Lieferanten geschlossen (Vereinbarung). In der operativen Beschaffungwird der Vertrag abgewickelt (Abwicklung) und die Einhaltung des Vertragessowie die korrekte Durchführung geprüft (Kontrolle).
  • ABC-Analyse Das wichtigste Werkzeug zur Unterteilung des Beschaffungsportfolios nach geeignetenKriterien ist die ABC-Analyse. Hier werden die eingekauften Güter in dreiKategorien, mit A, B und C bezeichnet, unterteilt, was der Methode ihren Namengibt. Diese Aufteilung erfolgt im Einkauf entlang der Relation von eingekaufterMenge zu eingekauftem Wert.Es fällt auf, dass in der Regel einerseits eine relativ kleine Menge des eingekauftenMaterials einen hohen Wertanteil hat, die A-Güter, während andererseits eine relativgroße Menge nur einen sehr geringen Wertanteil hat, die C-Güter. Zahlenmäßigfallen die meisten Beschaffungsvorgänge und die meisten Lieferanten in die Kategorieder C-Güter, während sie wie beschrieben wertmäßig so gut wie keine Rollespielen 
  • Bei den A-Gütern spielen die Kosten des Beschaffungsprozesses. eine relativ geringeRolle, da hier mit wenigen Prozessdurchläufen ein großer Wert beschafft wird.Beispiele für A-Güter sind direkte Produktionsmaterialien und Investitionsgüter
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  • Bei C-Gütern hingegen wird ein großer Prozessaufwand für ein Gut von relativ geringem Wert verwendet, d.h. hier ist der hauptsächliche Kostentreiber nicht derPreis des Artikels, sondern die vom Beschaffungsprozess verursachten Kosten.Beispiele für C-Güter sind indirekte Güter wie Büromaterialien, Elektronik- oderErsatzteile.
  • XYZ-Analyse Die XYZ-Analyse ist eine Erweiterung der ABC-Analyse. Sie teilt die beschafftenGüter nach der Regelmäßigkeit des Kaufs ein. X-Güter werden relativ konstantbeschafft, Y-Güter unterliegen regelmäßigen Schwankungen, z.B. saisonbedingt,und Z-Güter werden unregelmäßig beschafft.20Ebenfalls zu berücksichtigen ist die Kaufklasse des beschafften Gutes. Der Kaufklassenansatzteilt die beschafften Güter danach ein, ob die Beschaffung ein Erstkauf,ein Neukauf, oder nur eine Wiederbeschaffung ist.21Je nach Kaufklasse kann sich die XYZ-Position ändern. Wenn ein Produkt zumersten Mal beschafft wird, kann die Beschaffung nicht regelmäßig sein, daher fälltes in die Klasse Z. Wird das Produkt in die Wertschöpfungskette des Unternehmensintegriert, wird sichtbar, wann es erneut beschafft werden muss, und mit derKaufklasse ändert sich auch die Position in der XYZ-Analyse
  • Leistungstiefe Die Leistungstiefe eines Unternehmens ist das Verhältnis zwischen unternehmensinternerbrachten Leistungen und extern zugekauften Leistungen.
  • Make-or-Buy-Entscheidung Die Entscheidungüber die Leistungstiefe wird als Make-or-Buy-Entscheidung bezeichnet, da imEinzelnen entschieden wird, ob es effizienter ist, eine Leistung selbst zu erbringenoder zuzukaufen.
  • E-Procurement bezeichnet die elektronische Unterstützung der Beschaffung, wobei hierder Business to Business (B2B) im Vordergrund steht ist die Integration der Informations- undKommunikationstechnologie zur Unterstützung der operativen Tätigkeiten sowie derstrategischen Aufgaben in den Beschaffungsbereichen von Unternehmen. hilft Unternehmen, Waren und Dienstleistungen zu den geringstenGesamtkosten zu beschaffen, wobei der gesamte Einkaufsprozess von der Planung überdie Beschaffung bis zur Bezahlung automatisiert wird
  • E-Ordering Im Vordergrund von E-Ordering-Lösungen steht die Unterstützung und Automatisierungdes Bestellprozesses bei C-Gütern. Preisverhandlungen und Konditionenwerden nicht berücksichtigt. 3
  • Sell-Side-Lösung Am weitesten verbreitet ist die Lösung auf Verkäuferseite, da mit der Entwicklungdes Handels über das Internet vor allem auf Vertriebsseite nach Möglichkeitengesucht wurde, das Internet als Transaktionskanal zu nutzen. Bei dieser Lösungsartliegt der Katalog beim Verkäufer und wird auch vom Verkäufer erstellt undgepflegt. Der Zugang zum Katalog kann entweder offen (E-Shop) oder geschlossen,das heißt auf bestimmte Partner beschränkt, sein. Offener Zugang erfordertkeine Vorbereitungen wie Rahmenverträge oder ähnliches, aber nur bei geschlossenemZugang können z.B. spezielle Konditionen aus Rahmenverträgen eingebundenwerden
  • Sell-Side-Lösung - Vorteil & Nachteil Vorteil dieser Lösung ist, dass für das einkaufende Unternehmen keine zusätzlichenKosten entstehen, da sämtliche Arbeit auf Verkäuferseite erfolgt.43 Für sehrspezielle, anpassbare oder konfigurierbare Produkte ist diese Lösung die beste.Nachteil ist, dass beim Einkauf bei mehreren Anbietern kein direkter Vergleichmöglich ist, vom einkaufenden Mitarbeiter bei mehreren Lieferanten verschiedeneOberflächen navigiert werden müssen und die Suche nach Produkten deshalb sehraufwändig wird.44 Darüber hinaus ist in der Regel keine Anbindung an das BackEnd-Systemdes Einkäufers vorgesehen, was in diesem Bereich eine Automatisierungunmöglich macht.
  • Buy-Side-Lösung Das Gegenstück zur Lösung auf Verkäuferseite ist die Lösung auf Käuferseite oderauch Buy-Side-Lösung. Hierbei bekommt das Unternehmen vorab die Katalogemit den Produktdaten seiner Lieferanten zur Verfügung gestellt, erstellt aus ihneneinen Multi-Lieferanten-Katalog (MLK) und stellt diesen seinen Bestellern über ein internes System, oft Desktop Purchasing System (DPS) genannt, zur Verfügung.45Bei einer Bestellung wird der aus dem MLK zusammengestellte Warenkorb vomDPS an den Lieferanten übermittelt und die Bestellung im Back-End-System verbucht.Die Lösung bietet also über den MLK hinaus zusätzliche Funktionalität, z.B.Suchfunktionen, Back-End-Anbindung, usw., und sollte nicht mit ihm gleichgesetztwerden. Die Erstellung des MLK kann auch durch einen Drittanbieter, auch Content-Brokergenannt, erfolgen. Der Drittanbieter zieht hieraus den Vorteil, dass diese Tätigkeitseine Kernkompetenz darstellt; und das einkaufende Unternehmen muss nichtüber das gesamte Know-How verfügen
  • Katalogbasierter Marktplatz Katalogbasierte Marktplätze funktionieren im Prinzip wie Sell-Side-Lösungen, nurdass hier nicht jeder Anbieter separat seine Katalogdaten hält, sondern die Katalogdatenvon einem unabhängigen Anbieter gesammelt werden und zentral imInternet zur Verfügung stehen. Der Zugang zum Marktplatz kann wie bei der SellSide-Lösungentweder offen oder geschlossen sein.50Im Gegensatz zu den übrigen Marktplätzen sind katalogbasierte Marktplätze fürden Einkauf von C-Gütern gedacht und somit eher dem E-Ordering als dem ESourcingzuzuordnen. Dies lässt sich auch daran festmachen, dass auf katalogbasiertenMarktplätzen in der Regel keinerlei Mechanismus zur Preisfindung vorgesehenist, da die dort verkauften Güter in der Regel C-Güter sind.
  • Der Vorteil & eines katalogbasierten Marktplatzes Der Vorteil eines katalogbasierten Marktplatzes ist, dass das einkaufende Unternehmenohne großen Aufwand Zugriff auf eine breite Palette von gut vergleichbarenProdukten erhält und von den Bestellern nur eine Oberfläche navigiert werdenmuss. Wie auch bei der Sell-Side-Lösung entstehen wenig zusätzliche Kosten.52Nachteil ist, dass auch hier in der Regel keine Anbindung an das Back-End-Systemdes Einkäufers vorgesehen ist.
  • Dynamic Exchange Die Preisfindung nach dem Auktionsprinzip (engl. Dynamic Exchange) ist dieälteste Methode der Preisfindung auf elektronischen Märkten. ElektronischeMarktplätze, die dieses Verfahren anwenden, werden auch als echte Marktplätzeoder Börsen bezeichnet. Bei diesem Verfahren werden die Kauf- und Verkaufangebotenach Preisen sortiert und der Preis gewählt, bei dem das größtmöglicheTransaktionsvolumen umgesetzt werden kann.59 Dies ist auch der zentrale Vorteildieses Systems. Der Nachteil ist, dass dieses Verfahren sich nur für sehr fungibleund standardisierte Güter eignet, weil ansonsten die für eine effektive Preisfindungerforderliche Anzahl an Geboten nicht zustande kommt bzw. die Gebote fürdiese Art der Preisfindung nicht genügend vergleichbar sind.60
  • Ausschreibungen Das Ziel einer Ausschreibung ist es, nach der Feststellung des Bedarfs, die Situationam entsprechenden Markt festzustellen, neue Lieferanten zu finden, die Lieferantenvergleichbar zu machen und für die anschließende Verhandlung Preisdruckaufzubauen, indem mehrere Lieferanten dazu gebracht werden, um den Auftragzu konkurrieren.Hierzu werden Lieferanten aus dem Markt ausgewählt, die Ausschreibung erstelltund an sie verschickt. Nachdem die an der Ausschreibung teilnehmenden Lieferantenihre Angebote erstellt haben, werden die Einsendungen ausgewertet, umdie Angebote vergleichbar zu machen
  • electronic Request for Quotation Die elektronische Umsetzung einer Ausschreibung
  • Auktionen Eine Auktion dient als Ersatz für die konventionellen Preisverhandlungen im Beschaffungsprozess.In einer Auktion kann erheblich mehr Preisdruck aufgebautwerden als durch konventionelle Verhandlungen, da die Bieter gezwungen sind,unmittelbar auf Gebote ihrer Konkurrenten zu reagieren.63Es existieren zwei Arten von Auktionen, Verkaufsauktionen, auch Forward Auctionsgenannt, und Einkaufsauktionen, sog. Reverse Auctions. Einkaufsauktionenfunktionieren dabei logischerweise umgekehrt wie die entsprechenden Verkaufsauktionen,daher auch die englischen Bezeichnungen. Hier soll im Folgenden nurauf Einkaufsauktionen eingegangen werden.
  • Englische Auktion: Die Englische Auktion ist die älteste und bekanntesteAuktionsform. Die Lieferanten geben für einen vorher festgelegten AuftragGebote ab, die sie immer weiter verbessern. Der Lieferant, der das letzte undsomit das niedrigste Gebot abgegeben hat, bekommt den Zuschlag
  • Japanische Auktion Die Japanische Auktion erfolgt rundenbasiert. In jederRunde muss der Lieferant mit dem schlechtesten Gebot das beste Angebotunterbieten, oder aus der Auktion ausscheiden. Die Schrittweite wird in derRegel vom Einkäufer festgelegt. Es werden so viele Runden durchlaufen, bisnur noch ein Lieferant übrig ist
  • Holländische Auktion Bei der Holländischen Auktion erfolgt die Annäherungan den Preis nicht von oben, sondern von unten. Der Einkäufer gibtdazu einen Startpreis an, zu dem er bereit ist, den Auftrag zu vergeben. DieserPreis wird schrittweise erhöht. Der erste Lieferant, der bereit ist, den genanntenPreis zu akzeptieren, bekommt den Zuschlag. Der besondere Vorteildieser Auktionsform ist, dass der Endpreis bei der Zahlungsbereitschaft des Auktionsgewinners liegt, also bei dem Preis, den er gerade noch bereitist zu akzeptieren, nicht wie bei den anderen Auktionsformen bei der Zahlungsbereitschaftdes Zweitbesten
  • Brasilianische Auktion Die Brasilianische Auktion erfolgt ebenfalls mit aufsteigendenGeboten. Der Einkäufer legt vor Auktionsbeginn seine Zahlungsbereitschaftoffen. Dann beginnen die Lieferanten um den Auftrag zusteigern, indem sie das Auftragsvolumen immer weiter verbessern. Der Lieferant,der für den festgelegten Betrag das größte Volumen anbietet, bekommtden Zuschlag
  • Identifikationsstandards Identifikationsstandards sind die Grundlage von Rationalisierung durch automatischeDatenerfassung und Datenhaltung, da ohne die Möglichkeit, einen Artikelbzw. einen Lieferanten eindeutig zu erkennen, keine automatische Verarbeitungder zugehörigen Daten möglich ist
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  • D-U-N-S steht für Data Universal Numbering System ein 1962 von Dun &Bradstreet entwickeltes Nummernsystem zur eindeutigen Identifizierung von Unternehmen,das in diesem Bereich heute den führenden Standard darstellt. VonDun & Bradstreet wird jedem registrierten Unternehmen eine eindeutige neunstelligeNummer zugeordnet
  • Der Universal Product Code (UPC) ein 12-stelliger Code, der ursprünglich 1973in den USA vom Uniform Code Council (UCC, heute GS1 US) eingeführt wurde,um einen einheitlichen Nummerncode für Produkte zu schaffen. Der UniversalProduct Code wird in der Regel über Barcodes eingesetzt. 
  • Die European Article Number (EAN) wurde 1976 von EAN International als europäischesPendant zum Universal Product Code entwickelt, sollte aber zu diesemkompatibel sein und enthält deshalb eine Ziffermehr.
  • Electronic Product Code Der Electronic Product Codeermöglicht nicht nur, den Typ eines Artikels eindeutig zu identifizieren, es kanndarüber hinaus der konkrete Artikel von typgleichen Artikeln unterschieden werden.Hierzu wird nicht nur jedem Artikeltyp, sondern jedem einzelnen Artikel eineIdentifikationsnummer zugewiesen. Indem jeder Artikel über eine eigene Nummerverfügt, wird entsprechend vor allem im Bereich Tracking und Tracing ein erheblichbreiteres Spektrum an Anwendungen ermöglicht.