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Biologische Psychologie (Subject) / neuroplastizität (Lesson)
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- Phantome sind eine Folge von... Amputation, aber auch bei pharmakologisch oder durch Faserverletzung bedingter Anästhesie
- Phantomschmerzen sind eine Folge von... und lassen schließen auf .... Glied schmerzte vor der Amputation --> präziser Schmerz, der vor Amputation vor Amputation vorhanden war, berichtet Lassen schließen auf somatisches Gedächtnis, das durch Schmerzerfahrungen verstärkt wird und die Amputation überdauert
- Was spielt bei Phantomschmerzen alles eine Rolle? genetische Verankerung des Gliedes im Gehirn Somatisches Gedächtnis
- "Congenital nicht angelegte oder nicht vollständig angelegte Glieder" bedeutet? Glieder, die bei der Geburt nicht angelegt waren oder noch nicht vollständig angelegt waren.
- Was weist auf die genetische Verankerung von Gliedern im Hirn hin? Phantomempfindungen häufig bei "congenital" nicht oder nicht vollständig angelegten Gliedern, bei in der frühen Kindheit amputierten Gliedern
- Wer berichtet mehr Phantomempfindungen? Die Kongenitale Gruppe oder die, die Amputation von 4-6 Jahren erlebten? Congenital: 15 von 76 4-6 Jahre: 100%
- Was ist Telescoping? Eine Veränderung der Form der Phantomempfindung über die Zeit
- In welcher Form können Phantomempfindungen auftreten? 3Punkte Füllen Prothesen vemitteln passende Empfindungen können in einer festen Position verharren
- Wie wird die "positive" Erscheinung von Phantomschmerzen definiert? Sinnesorgan nicht länger vorhanden oder denerviert, aber mit dem Sinn verbundene Empfindungen werden weiterhin wahrgenommen.
- Diskutierte Ursachen von Phantomempfindungen und Evidenz für (Nicht-)Bestätigung Pathologische Veränderungen? Nicht bestätigt, operative Maßnahmen an gekappten Nervenenden --> Kein Verschwinden des Phantoms topographige Abbildung d. Körpers in der somatosensorischen Rine ist abhängig vom Eingangssignal, benachbarte Repräsentationen dehnen sich aus, besetzen das freie Gebiet --> Mike Merzenich
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- Amputation des rechten Armes im Alter von 11 Jahren: MEG-Daten des erwachsenen Mannes (Experient von, Ergebnisse) von Ramachandran, Hirstein, 1998) --> Normale rechte Hirnhälfte = Übliche Topografie: Gesicht unterhalb Hand, die unterhalb Oberarm abgebildet--> Linke Hirnhälfte = Oberarm und Gesicht liegen Nebeneinander Durch Amputation: Rindengebiet wurde ursprünglichen peripheren Inputs beraubt und wird vorwiegend von der Gesichtsabbildung übernommen
- Ramachandran und Hörstein: Was ist die Folge der Reorganisation von Gesicht und Armbereich im Hirn? Berührung des Gesichtes wird auch in den Phantomfingern empfunden, Wattestäbchen über Kinn und Wange gezogen -> Verursacht von Daumenballen zur Spitze ziehende Empfindung
- Was ist die Erkenntnis von Ramachandran und Hirstein? -> Neuronale Reorganisation tritt auf und hat sogar ein Wahrnehmungskorrelat
- Was kann man tun, um Phantomschmerzen zu lindern? Spiegelbox (virtual reality box) -> Bewegungsempfindung in nicht vorhandenem Arm durch Spiegel, Bei Ausführung symmetrischer Bewegungen (Dirigieren), kann verkrampfte Phantomhand entspannt werden
- Neuroplastizität und cortikale Läsionen: Was passiert, wenn ein Teil der cortikalen Handrepräsentation abgetragen wird? verbleibende Finger in den Randzonen der Läsion sind in die verbleibende Finger in den Randzonen repräsentiert (A), Topographie der Randzone hat sich nach 2 Monaten massiv verändert --> Rezeptive Felder ungewöhnlich groß Läsion führt zu einer massiven Reorganisation, die eine Abbildung der ja vorhandenen Finger wieder herstellt, aber auch die Abbildung der zuvor in dieser Region abgebildeten Finger beeinträchtigt.
- Wozu führen cortikale Läsionen? Masive Reorganisation, die Abbildung der aktuell noch vorhandenen Finger wieder herstellt, aber auch Abbildung der zuvor in dieser Region abgebildeten Finger beeinträchtigt
- Gebrauchsabhängige Neuroplastizität: Wann treten Bilaterale Aktivierungen auf? Bei der Funktionserholung nach zentralen Läsionen und beim Lernen -> Wenn veränderte Aktivierungsmuster, die bei der Funktionserholung auftreten, auf Netzwerke zurückgreifen, die auch zum Lernen rekrutiert werden.
- Woher weiss man, dass die veränderten Aktivierungsmuster, die bei Funktionserholung auftreten, auch auf Netzwerke zurückzugreifen, die auch zum Lernen rekrutiert werden? Bei Hirngesunden zeigen sich bilaterale Aktivierungen wenn sie Finger-Tapping üben. Auch, wenn sie ihr Fremdsprachen-Vokabular auffrischen, wenn Aphasiker, die Wortfindungsstörungen haben, Objektbenennen trainieren
- Was ist eine Hemiparese? Einseitige temporäre Lähmung einer Körperhälfte
- Was zeigt sich bei Patienten, deren Hemiparese sich zurückbildet? Beim Finger-Tapping mit normaler hand nur normale, contralaterale Aktivierung (links) Bewegung der betroffenen Hand aktiviert aber sowohl ipsi- als auch kontraläsionale prämotorische als auch supplementärmotorische Regionen (rechts)
- Was zeigt Merzenich anhand von gezielter Stimulation eines Fingers bei Eulenaffen? Topographie der Fingerabbildung verändert sich, wenn ein Finger gezielt stimuliert wird. Repräsentation der Fingerkuppe im Hirn nimmt zu.
- Als Folge einer cortikalen Läsion, die Handrepräsentation in allen primären somatosensorischen Cortices betrifft, wird ersichtlich, dass: Sich als Folge die Abbildung des Körpers in S2 derart verändert, dass Fuß und ein bisschen das Gesicht die freigewordene, Handregion übernimmt, sodass Oberkörper im ursprünglichen Fußareal abgebildet ist.
- Wo treten Veränderungen bei Medizinstudenten auf, die beim Lernen fürs Examen und 3 Monate später getestet werden? beidseitig im Parietallappenbereich, aber auch im medialen Temporallappen (Hippocampus)
- Wofür spielt der Hippocampus eine zentrale Rolle? Für das Lernen und fürs Gedächtnis
- Inwiefern unterscheidet sich das Gehirn großer Musiker? Höhere tonotope Auflösung, ausgeprägtere bilaterale Einbeziehung regionaler Ressourcen strukturelle Anpassung und Virtuosität -> Kombination aus genetischen, ontogenetischen, förderlichen Faktoren und aus Training